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Rainbow Spirit Festival

16. Rainbow-Spirit-Festival 21. bis 24 Mai 2010
Rainbow-Spirit-Festival 12. bis 14. November 2010 in Berlin mit Karim.

Buch

beim Weißensee Verlag...

DVDs

bei "Iam Music.com"...
Vol. 1 und 2

Karim: Nisargadatta nie nicht gekannt

Dieses Interview mit Karim zum Thema "Nisargadatta" führte Maren mit ihm im August 2010 in Berlin.

 

 

Watch the videoVideo ansehen Teil 1

 

Freisein, nichts besitzen, alles loslassen; Nisargadatta und die vielen Bücher, die es von ihm gibt; der Effekt, den diese Worte auslösen können und bei Karim ausgelöst haben; Karim liest den Tagesablauf von Nisargadatta; reine Hingabe, Entschlossenheit und Liebe, die sich in der Form einen Ausdruck verschaffen; die Vereinigung der vier Wege zu einem Königsweg: die Versenkung, die Stille; das Verstehen der Zusammenhänge, rechtes Handeln, die Hingabe; wenn du deinen Guru getroffen hast, dann veränderst du dich.   

 

Watch the videoVideo ansehen Teil 2

 

„Sea of Joy“ – einzig und allein Nisargadattas Werk; das Eintauchen in Stille; mit dem Herz sitzen und sehr schnell eine Veränderung feststellen; ein Raum für die, die eintauchen; sei einfach nur still; wohin das Herz zieht; der Effekt, dieses einen Textes von Nisargadatta, die Veränderung, die parallel geschah – ab diesem Moment ging es nach innen; das Sitzen in Stille, im Wachsein zu schlafen; das Kleiden des Höchsten in Worte und die Entschlossenheit; der Ausdruck der Weisheit in Hingabe, Liebe und Handlung; die Verwirklichung des Wissens; die Welt gibt es nur, weil du bist.   

 

Watch the videoVideo ansehen Teil 3

Ich bin – das Wissen, dass du lebst; verweile im Wachsein, bis du vor dem Wachsein bist; Verstehen ist wertlos ohne deine Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Entschlossenheit; Hingabe gebiert sich aus der Enttäuschung an der Form; das Wissen, wer ich bin, bin ich auch nicht; der Wunsch, nichts mehr zu wissen; häng dein Herz an gar nichts; erst dann kannst du empfangen, wenn du alles zurück lässt, was du nicht bist; nichts ist; nichts ist eben alles, was du erlebst; das Wissen, dass du wach bist, ist der Raum für die Welt; Wachsein ist vor der Welt; lebst du? Karim liest die für ihn allentscheidenden Worte von Nisargadatta. 

 

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Karim: Die Wahrheit ist nie einseitig

Dieses Interview führte Maren mit Karim im April 2010. Die Fragen stammen größten Teil von Devasetu und es geht hauptsächlich um das Thema Missbrauch und Heilung davon. Das Interview fand im Rahmen eines öffentlichen Satsangs statt und im dritten Teil kommen die Fragen von den Satsang-Teilnehmeren.

 

Initiates file downloadVideo Teil 1 

Stille verbindet, Worte verzerren immer; wir alle sind Opfer und Täter gleichermaßen, wenn das Thema Missbrauch an die Oberfläche kommt, ist die Konfrontation mit den Täteranteilen eine Chance; Missbrauch unter dem Deckmantel von Spiritualität und Religion; wir wollen wahre und freie Spiritualität; das Schlimme an der Geschichte ist, wenn wir nicht aus den Fehlern lernen können und sich leidvolle Geschichte wiederholt – mit Konzepten ist das nicht zu lösen; intuitiv aus der Liebe heraus handeln, die Liebe möchte nicht schaden; wenn wir nicht aus dem Ursprung heraus handeln, sind wir getrennt und wir handeln aus Gier und in Blindheit; wir sind nicht schuldig für diese Abtrennung von unserem Ursprung; die Rückanschließung an deine wirkliche Natur passiert unter anderem durch das Sitzen in Kontemplation; die einzige Frage ist: Was ist jetzt hier? Leid als Illusion abzutun, ist eine Falle; verschiedene Schichten von Hiersein – ein vom Verstand kreiertes Hier und ein tieferes Hier; setz dich in Stille, in den Moment und schau was passiert, ob sich dein Leben verändert, schau ob das das Heilmittel für alles ist; es ist unumgänglich zu überprüfen, glaube ich überhaupt an Heilung? Glaube öffnet das Tor zur Heilung; an was glaube ich? Aus mir selbst heraus kann ich mich nicht heilen – was lässt meine Haare wachsen? Aus Glaube wird Vertrauen; Heilung ist erst möglich, wenn wir akzeptieren, dass wir krank sind; Krankheit als Element des Lebens zu akzeptieren ist Heilung.

 

Initiates file downloadTeil 2  

In Stille sitzen ist ein aktives Tun, zurückkommen zur Körperempfindung; das Leben ist eine einzige Empfindung; eine Einstellung zu haben, bringt Frust und Gewalt hervor; Kinder werden „eingestellt“, verstellt nach der Einstellung der Eltern, zum Beispiel: etwas sein zu müssen; ein Ja zum Nein, ja zum Ja, ja zum Leben als Ganzes; viele Missbrauchsopfer landen in destruktiven und subtilen Verhaltensweisen, um ihre Wut auszudrücken; die Heilung von Traumata ist über die Stille möglich; die Furcht vor der Stille, weil der Geist mit seinem Mechanismus, etwas haben zu wollen, ins Leere läuft; wir können vergeben, wenn wir verstehen, dass, wenn wir uns abtrennen von unserer Quelle, wir anderen Menschen unweigerlich Schaden zufügen; geh in die Stille, verbinde dich mit deinem Ursprung, das ist die einzige Lösung; Hierarchie und Missbrauch, wenn man es nicht besser weiß; hinschauen! und dem Opfer und dem Täter in dir begegnen; Sucht, die Wiederholung des Missbrauchs; die Natur der Großstadt, sich mit den Elementen verbinden; von Menschen, die weiter gehen, die Menschen inspirieren, die Hoffnung haben, kann jeder zehren.

 

Initiates file downloadTeil 3  

Wenn wir wirklich an unsere Ego-Strukturen kommen, wird es erst spannend; wir können nicht wissen, was gut für uns ist, ein Traumata kann uns auch schützen; das Urtrauma ist: Ich bin getrennt von der Quelle; ein realisiertes Wesen integriert das Trauma – Wegfall der Verurteilung von mir und anderen, der Vorstellung und der Dramatik des Traumas; ein Leben leben, ohne mir und anderen zu schaden; wie können wir hier und jetzt das Leben einigermaßen friedlich gestalten? Die Freude entsteht durch tieferes Akzeptieren, dass du DU bist, dass du vollkommen bist, wie Gott dich gemacht hat; nichts hindert dich daran in Freude zu sein, außer wenn du dich abtrennst von deinem Ursprung; im Ursprung sind wir identitätslos; wenn du erkennst, dass du das Nichts bist, wird es dir keine Angst mehr machen, dich loszulassen; nicht Bewusstseinserweiterung, sondern Ego-Verkleinerung; ein Lehrer kann nur die Brücke dazu sein, dich zurück zum Vertrauen zu bringen; wenn du im Vertrauen bist, dann wird die Existenz weiter für dich sorgen; um Vertrauen zu „lernen“, ist Kontemplation sehr gut; wir können dem Leben vertrauen, uns gemeinsam dem Vertrauen hingeben und mit den alltäglichen Dingen mit fließen. 

 

Karim: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Initiates file downloadVideo Teil 1

Die schönste Form der Liebe - Hingabe; Bis das kleinste Haar... Eine Geschichte zum Thema Hingabe aus dem Zen; Vorstellungen, Erwartungen, Hoffnungen, um dem Leben zu seinen Bedingungen zu entkommen; Gibt es eine andere Möglichkeit als jetzt? Nicht aufhören, an das Gute zu glauben, nichts verurteilen. Abgrenzung und die Sehnsucht nach Nähe in der Gemeinschaft; Einen Platz finden in der Welt wie sie ist; Wut und Traurigkeit werden wahrgenommen; Sehen wie wir agieren, erst dann haben wir eine Wahl; So lange die Muster nicht gesehen werden, richten sie Schaden an oder haben uns im Griff; der schmerzhafte Prozess des Erwachens; die Zustände nicht nähren; Nichts tut weh, immer nur die Beurteilung von dem, was man macht, tut weh.

 

Initiates file downloadVideo Teil 2
Du bist immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort; "Warum guckst du woanders?"; Arbeite mit dem Leben; erst den Gedanken benennen, dann die Körperempfindung dazu spüren; der transformierende Prozess in den Situationen wo es eng wird. Das Wort "Halt"; Das tägliche Sitzen, ein Schritt aus der Einsamkeit rein in den Kontakt - eine Basis, um weiter zu forschen, wenn es noch nötig ist; halte dich an die basics, um das Bewusstsein zu schulen.

 


Initiates file downloadVideo Teil 3

Die Hingabe an das Leben - die absolute Sicherheit, das was immer da ist; Das Leben gebiert alles; dem Lebensstrom folgen - absolut natürlich und easy; Wir machen alles bekannt aber eigentlich ist alles unbekannt - nur der Verstand schließt Bekanntschaft; Das "Meistern" loszulassen, ist irritierend - in der Hingabe spielt das keine Rolle - du selbst spielst keine Rolle mehr; die Hingabe hingeben, in Kontemplation fallen, in die Stille; Sogar in der Stille gibt es noch etwa hinzugeben, denn Hingabe kennt kein Ende; Aber was gibt es Schöneres als etwas, das keinen Anfang und kein Ende hat? Liebe ist Dankbarkeit; Hör auf, dich um DICH zu kümmern; weg von dir, hin zu etwas Größerem - in der Kontemplation, vom Kleingeist hin zum größeren Geist.

Karim: Hingabe leben

Diese Videos von Maren vom September 2009 zeigen die Angebote Karims in Berlin, stille Kontemplation und Satsang. Auch das Drumherum, der Platz, wo seine Veranstaltungen stattfinden und die Menschen, die daran teilnehmen sind zu sehen (und zu hören).

 

Video Teil 1:

Die Idee Karims, einen Einblick in das Gefüge zu gewähren, zu dem jeder Einzelne seinen Teil beiträgt; das Gefüge ist nicht auf eine Person beschränkt.  

Teil 2:

Nach dem Stillen Sitzen; Satsang. Den Tag mit dem beginnen, was wirklich satt macht; du schmeckst dein eigenes Wohlsein. Die Hingabe; Offenheit, Ehrlichkeit und Bereitschaft. Interview mit Rebecca und Marianne.  

 

Teil 3:

Einführung in die Kontemplation: Erwachen und Person schließen sich aus, Erwachen und Flucht schließen sich aus; Ehrlichkeit und nicht wirkliches da sein wollen des Geistes; ein kontemplatives Leben bedeutet ein Leben in Hingabe; kein Wozu; gemeinsames Anfeuern des Feuers der Stille; was macht wirklich satt und was macht nur kurzzeitig satt? Erwachen oder Erleuchtung als Flucht; aufkommen der Liebesflamme ist die Bereitschaft, nicht mehr zu flüchten; die Einladung, dich noch tiefer fallen zu lassen; der Müll kommt hoch – allein sein in einem verbundenen Feld; sieh einfach zu, schau den Mechanismen zu, die beim Sitzen aufkommen. Die Dinge benennen ist Flucht; während des Sitzens entsteht ein künstlicher Druck, der die Konditionierung sichtbar werden lässt. Interview mit Wolfgang. 

 

Teil 4:

Enttäuschungsarbeit; wie bei einem Kind, das enttäuscht ist, dass der Weihnachtsmann nicht kommt; der Rahmen, zu lernen, enttäuscht sein zu können; Aufwachen und Enttäuschen ist nicht zu trennen. Vorstellungen fallen zu lassen, ohne den emotionalen Teil zu spüren, funktioniert nicht, denn das ist nur der Mind.  

  

Teil 5:

Am Abend vor dem Sitzen und dem Satsang. Interview mit Mehrana, Martina, Manfred und Dominik, die auch regelmäßig zum Sitzen und zum Satsang kommen – eine Einladung.

 

Karim: Empfangen als Liebe und Hingabe

Video Teil 1:

Über die Einheit und das Paradox, im Moment der Trennung Frieden zu finden; Freude durch Ausrichtung des Lichtes auf sich Selbst; der Schmerz als Freund; wie man ins Selbstvertrauen kommt; notwendige Pausen bei der Selbsterforschung, Selbst-Erkenntnis als Berufung; den Moment empfangen und alles liebevoll annehmen; über den Zustand VOR Empfangen und Ablehnen; die Idee vom Ich und die tatsächliche Existenz nur eines Bewusstseins, das alles erfährt; über das Zitat Nisargadattas „Selbsterkenntnis ist der Moment, in dem der Geist, der mit Annahme und Ablehnung beschäftigt ist, in die Quelle einkehrt“.

 

Teil 2:

Die Geschichte vom Einkaufen als Teaching; das Leben wertschätzen; Empfangen als Basis der Realisation; mit dem Leben in Fluss sein bedeutet, das Leben jetzt genau so wie es ist zu empfangen; Objekt und Subjekt zugleich sein – der Empfangende und das Empfangene; über den großen, offenen, nicht greifbaren Geist, der VOR allem bereits da war; Empfangen als Liebe und Hingabe; nicht Empfangen WOLLEN sondern das Empfangen SEIN; über das Zitat Suzuki Roshis „Die wenigsten begreifen, dass das größte Opfer der Befreiung die Befreiung selbst ist.“; vom Bewusstsein als Empfangen gekoppelt an Nicht-Empfangen und vom Gewahrsein als das eigentliche Annehmen dessen, was IST; über die hartnäckige Idee, etwas bekommen zu müssen; Empfangen ist Freude, und Freude ist bereits das Ziel, beginnend im eigenen Zentrum; „Ich bin alles – alles ist ich.“.

 

 

Karim: Werde dein eigenes Licht

Karim im Tanz zwischen Nichtwissen und der Hingabe an DAS.

 

Dieser Filmbeitrag wurde aus Videomaterial vom März 2008 aus Berlin zusammengeschnitten.

 

Video Teil 1:

Einfaches Hiersein wirkt auf den ersten Blick nüchtern und nicht sehr attraktiv. Der Umgang des Lehrers mit Projektionen des Schülers und die damit verbundene Verantwortung. Zitate von Nisargadatta Maharaj. Erwachsen werden und sich von der Fixierung auf Autoritäten und spirituelle Konzepte freimachen. Werde dein eigener Beweis. Innerlich leere und einsame Helferpersönlichkeiten. Es ist natürlich, bedürftig zu sein. Spüre deine Bedürfnisse. Sich selbst der beste Freund sein. Wahres Glück stellt keine Bedingungen. Geh in dein Herz und frag dich: was fehlt mir in diesem Augenblick? Es gibt kein Buch, in dem steht, was hier und jetzt gerade ist. Selig sind die geistig Armen.

 

Teil 2:

Werde dein eigenes Licht, vertraue dir und forsch weiter. Wünsche verfolgen ist Leiden - Wünsche wahrnehmen und an Gott abgeben bedeutet vollkommene Erfüllung. Über Sexualität und Rollenklischees. Sich auf das Leben einlassen und lernen, wie die Dinge wirklich sind. Die Geschichte vom Herrn Mustermann, der eines Tages einen persönlichen Anruf vom unpersönlichen Bewußtsein bekam. Zum Schluß Musik - genieße das Leben.

 

Satsang mit Karim

 

Diese Videos entstanden im Februar 2009 in Köln bei Satsangs, die Karim dort im Wechsel mit Sitzen in Stille (Kontemplation) angeboten hat. 

 

Video Teil 1:

Nichts ist selbstverständlich; sich des Geistes erinnern und daran, wie es einst war, sonst werden wir arrogant und überheblich und glauben, etwas zu werden; über Karims mediale Fähigkeit, Tiere zu verstehen; vom Geburtsrecht aller Tiere und Wesen auf Leben, Würde und Liebe; von der Abtrennung des Menschen von der Natur und woraus Gewalt, Ausbeutung, Mißbrauch und Mord entstehen; über Mitgefühl und Verbundenheit; Tiere sind wunderbare Lehrer; Karim als früherer radikaler Tierrechtler und seine heutige Waffe: die Liebe; der Unterschied zwischen Mitgefühl und moralisch-ethischen Betrachtungsweisen, zwischen intuitivem Verstehen und theoretischen Konzepten; Mitgefühl als Hinweis auf die Liebe, durch welche wir verstehen; den Gaben der Natur danken; Dankbarkeit als Seinszustand; von der Traurigkeit über das Mißverständnis unserer eigenen Natur und das dadurch verursachte Leid und dem Wunsch, das Leid auf der Welt zu beenden; über die Zeit, da kein Wesen mehr leiden wird; Erwachen in die Bereiche tragen, in denen aufgrund individueller Erfahrungen gewirkt werden kann.

 

Teil 2:

Wir können nur bewahren, wenn wir weitergeben; wir sind nur das Gefäß, das den Geist transportiert; über Krankheit und dem Wunsch nach einem gesunden Körper; "Doktor Gott" ist der einzige Arzt: er schenkt das Leben und nimmt es; von der Krankheit des Körpers und ihrer Spiegelung im Verstand, welcher die Krankheit benennt und bewertet und in den Griff bekommen möchte; besser zur direkten Körperempfindung kommen, ohne Vorstellungen darüber; was geschieht, wenn die Krankheit in der Vorstellung geheilt wird; Akzeptanz und Liebe heilt alle Wunden; über die Idee der Vollkommenheit und die Tatsache, dass niemand wirklich gesund ist; Krankheit gehört zum Menschsein; die Krankheit akzeptieren und lernen, mit ihr zu leben; über beängstigende Lebenskraft und das Blocken derselben; Trennung bedeutet Angst - die Trennung von Wahrgenommenen und Wahrnehmenden; über Kontemplation, Wahrnehmung und Sein; Angst vor Kontrollverlust und der freien Entfaltung der Lebenskraft; liebevoll und behutsam sich der Lebenskraft öffnen, bis sie nicht mehr fremdartig und bedrohlich ist; von Vertrauen und unserer wahren Natur, zu der es keine Distanz zu überwinden gilt, da wir sie selbst sind.

 

Karim: Hier spielt die Musik!

Dieser Satsang mit Karim fand in Köln statt im kleinen Kreis kurz vor Weihnachten 2008. Die meisten Fragen stellte Devasetu.

 

Video Teil 1

Was Satsang ist, Verstehen als Akzeptanz des Wandels und die Freude daraus, erlaubter Rückzug, liebevoll gesetzte Grenzen, Dualität als süßes Geschenk, über die Problematik von Live-Satsang-Übertragungen, alle Antworten aus der Stille des sich Versenkens, die Berührung in sich selbst finden, Veränderung durch Kontemplation (stilles Sitzen) ohne Ziel, die Bereitschaft das Leben geschehen zu lassen, das Annehmen von Verstrickungen, die Neigung zu beschuldigen, Frustration ohne Geschichte spüren als Körperempfindung, das Verständnis von Wut

 

Teil 2

Wut spüren – aber nicht ausagieren, in Meditation sitzen, Körperempfindungen in der Nondualität, im stillen Sitzen Momente jenseits von Fragen und Antworten, die Enttäuschung aller Wesen – die Freude aller Wesen im Sein, die stille Freude nicht mehr flüchten zu müssen, Sitzen und Einzelgespräche im „See of Joy" (Karims Platz in Berlin), Karims Wunsch praktisch zu arbeiten und praktische Hilfe zu geben, von zu Moment zu Moment wachsam sein, die mangelnde Wertschätzung für das Jetzt, die nervende Negativität vielerorts, Frust emotional und körperlich wahrnehmen, das wichtigste Mantra: Hier spielt die Musik!, Dank und Liebe für Nisargadatta, Entschlossenheit leben

 

Teil 3

Kontemplation (stilles Sitzen) ohne Hoffnung auf Gewinn, kontemplativer Satsang, Nisargadatta: „Verweile im Ich-bin!"; sehen, was uns darin hindert, uns hinzugeben; keine Berührungsängste mit Therapien, wo alles willkommen ist, Karims Liebe zu Berlin mit seinen vielen „verkorksten" Menschen, die vielen Selbsthilfegruppen in Berlin, keine Angst vor Gewalt in Berlin, über den Platz von Karim: „See of Joy", Einzelgespräche über Sucht und Traumata

 

Teil 4

Erfahrungen aus dem Kontemplations-Retreat; sich von der Idee frei machen, irgendetwas in der Kontemplation erreichen zu wollen; vom Denken zur Erfahrung kommen, die Geschichte ein Ziel zu haben, mit Ziellosigkeit vertraut werden, zur Einfachheit des Lebens zu seinen Bedingungen kommen, das Leben jeden Moment würdigen, Transformation der Formen durch die Leerheit, die Aufgabe des Lehrers: nach innen verweisen, die Unvollkommenheit akzeptieren, in Kontemplation sitzen für alles, Liebe und Hingabe wichtiger als „der Weg", in den Spiegel in uns selbst schauen, unseren materiellen Reichtum wertschätzen

 

Satsang mit Karim

Die Mutter aller Süchte: die Sucht zu suchen!

 

Satsang von Mai 2008 in Köln, durch den sich das Thema "Sucht" als roter Faden zieht: Karim bezeichnet Süchte als die Vasanas (Sanskrit für Ego-Reste, Anhaftungen) der heutigen Zeit. Der Ton ist leider etwas verrauscht. 

 

 

Video Teil 1
Das Leben zu seinen Bedingungen leben und der Alltag mit seinen Herausforderungen, Vasanas: Denkneigungen und nicht stoffliche Süchte aller Art, Koabhängigkeiten,  Befreiung von Liebessucht und Fremdbestimmung, Koabhängigkeit von Helfen, die Abhängigkeit der Lehrer von Anerkennung, wahre Hingabe: keine Trennung, wie das Gefühl von Wertlosigkeit entsteht; wertvoll, wie wir sind; der negativen Kraft aktiv etwas entgegensetzen

 

Teil 2
Die unspektakuläre Einfachheit des Seins, Advaita: Das Leben ohne ein Zweites, Wert ist Sein, die Mutter alles Süchte: die Sucht zu suchen, die menschliche Erfahrung sich zu verstricken, unsere wahre Natur: Sein ohne Mangel, Befreiung von der Sucht nach der Suche nach uns selbst, die bedinglose Überantwortung an Gott, die göttliche Nüchternheit des Daseins, wenn aus „meiner Suche“ die Suche Gottes wird, die Schönheit der Sehnsucht, wenn das Ziel im Weg ist, die Kopien in unserer Vorstellung, Non-Dualität: Klarheit ohne ein Zweites, die Echos des Egos, klares Sehen ohne Süchte, kein Ich-Gedanke ohne ein Zweites

 

Teil 3
Die Erschaffung eines Zweiten, die Schwierigkeit der Einfachheit, der Zen-Spruch: „Nichts von Heilig – nur offene Weite“, Staunen, der Mensch menscht, das Göttliche in einem menschlichem Körper, das Los-werden-Wollen, die „Sucht“ nach Schokolade, das Ende der sofortigen Bedürfnisbefriedigung, der Motor für Vasanas und Süchte: Leugnung und Verurteilung, die Begierdelosigkeit Ramanas

 

Teil 4
Die Sucht gebraucht zu werden, den Guru aus Liebe verlassen, wertvoll sein ohne Abhängigkeit von Zuwendung, alles Zweite nur existent in der Vorstellung, Hingabe, die Wahnvorstellung von Zweiheit

 

Karim: Von jetzt zu jetzt hangeln!

Der Satsang mit Karim wurde im März 2008 aufgenommen.

 

Video Teil 1
Nehmen, wie es kommt und gehen lassen, wie es geht; Erleuchtung nicht als „schnelle Lösung“, keine spirituelle Botschaft, keine Vergleiche, das eigene Potential wertschätzen, Veränderungen in der Art der Vermittlung durch Karim, seine Suche nach der richtigen Ausdrucksweise, Nisargadatta in allem und die Verabschiedung von Nisargadattas Form, in der „12-Schritte-Gruppe“, die eigene Rolle als Mensch akzeptieren, die „Gier-Idee“ des Verstandes nach mehr, das menschliche Potential zum Missbrauch und zur Misshandlung, die menschliche Erfahrung, Traumata zu erleben

 

Teil 2
Kein Hader mit der Geschichte, Opfer- und Täterrolle im Erleben von Traumata, Leben mit Baulärm, das Gefängnis durch den Wunsch nach Freiheit, die Ehrlichkeit nicht zu wissen, die innere Erlaubnis alles auszudrücken, keine Lösungen im Leben, einfach sein Leben spontan von jetzt zu jetzt leben, Gott als Menschsein und als das Leben an sich; keine spirituellen Vorstellungen, wie wir sein sollten; das Thema: für Satsang Geld verlangen

 

Teil 3
Extreme in der Übermittlung durch Karim, Karims Grundhaltung: „Genesung und Heilung für alle, jetzt!“, Satsang auf Spendenbasis, Sangha, Reisen für Satsang, als Satsang-Lehrer Verantwortung übernehmen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten, unbedingtes Glück: leben wie man lebt, die Süße der Dankbarkeit

 

Teil 4
Frieden und Glück hier zu sein, das direkteste Tor zu Gott: Dankbarkeit, nur vor der eigenen Tür kehren, bewusste Entscheidung zur Wertschätzung, die Natürlichkeit der Selbsterkenntnis, mit sich selbst Frieden schließen, die Sucht der Verstandes nach Problemen, in der Dankbarkeit verweilen, absorbiert von der Einfachheit, genießen, verweilen vor dem Wunsch nach Erleuchtung

 

Karim: Das Leben nach seinen Bedingungen leben

Dieses Interview fand im Dezember 2007 während eines öffentlichen Satsang statt. Karim spricht u. a. über Berührtheit, über das Geschenk beim Projekt Erde dabei zu sein, über das Zeugenbewusstsein und darüber, dass er die Form der Begegnung im Satsang mit Fragen und Antworten aufgibt und stattdessen gemeinsames Sitzen in Stille-Kontemplation anbietet. Die Fragen stellten Arati und Devasetu.

 

Video Teil 1
Mit oder ohne Worte berühren, das Geschenk beim Projekt Erde dabei zu sein und Dankbarkeit dafür, die verbindende Liebe und Sehnsucht, das Motiv zu lehren, Satsang als Kunstform um zu berühren, durch die Form Satsang formlos berühren, Karims Wurzeln in der nicht personengebundenen christlichen Mystik, die Religion des Seins: „Sei, was Du bist!“, das unspektakuläre Leben in der christlichen Mystik, die Momente des Fallens und der Erkenntnis

 

Teil 2
Statt der Suche nach Gott immerwährendes Staunen, Karim bei den Treffen der Anonymen Alkoholiker, die Sehnsucht Meister Eckharts, Sehnsucht ohne Objekt und Stillung, die absolute Erfüllung in der Sehnsucht, die Fehlleitung der Sehnsucht durch Begierden, der Trip des Erwachens, das Leben nach seinen Bedingungen leben, Suche nach Erleuchtung als Droge, das Zeugenbewusstsein: Ich bin, die permanente Flucht, kein Denken über das Denken und kein Leiden über das Leiden, der Weg der Hingabe, Kirchen als Orte sich Gott zuzuwenden, kontemplatives Sitzen mit Karim: Verweilen im Sein

 

Teil 3
Sich nicht mit der Identifikation identifizieren, ausgeschöpfte Objekte, Mitgefühl, Zeit transzendieren und als Zeit als praktisches Werkzeug, das nonverbale „Ich-bin“, das unpersönliche Wissen zu sein, das bezeugende Zeugenbewusstsein, das Geschenk Nisargadattas, der Nonsens der spirituellen Suche, das Festhalten am Zeugenbewusstsein

 

Teil 4
Das Gefängnis der Suche nach Glück, Glückseligkeit als Abwesenheit des Wunschs nach Glückseligkeit, das nicht Phänomen gebundene Wissen „Ich-bin“, Gefühle, relaxt unrelaxt sein, Befreiung vom Fremdwissen des Verstandes, bedingungslose Berührung mit dem Leben, Abdriften, Kontemplation als Raum sich der Sehnsucht hinzugeben

 

Teil 5
Anhalten und nach innen schauen, leer machen von Fremdwissen, Message: „Hilf dir selbst!“, Gott nicht erkennen aber ihn lieben und staunen, die absolute Willkommenheit hier, die Begrenztheit des Projekts Erde, der Rummelplatz des Lebens, das Leben zu seinen Bedingungen annehmen, das Staunen als Tor zum Wunder, das Über überwinden, der Vorzeige-Erleuchtete, die Lehrer in der unmittelbaren Nähe

 

Karim

Karim Abedi wurde 1975 in Baden-Baden geboren. Seit seiner Jugend erfuhr er Zustände von Ichlosigkeit und erlebte über lange Phasen die Gegenwart einer unwandelbaren Präsenz. Als Karim im Alter von 13 Jahren die ersten Erfahrungen von Leerheit machte, konnten diese nicht integriert werden. Der Zustand machte ihn fast wahnsinnig. Zugleich wurde er in seinem Leben - geprägt von Mißbrauch, Drogenkonsum und -entzug, Prostitution und Exzessivität - immer wieder mit dem Wirken einer Kraft konfrontiert, die größer als sein menschlicher Wille war. Die Offenbarung der Grenzenlosigkeit, dieser bedingungslosen Liebe, war für den damaligen Körper-Verstand-Organismus zu bedrohlich. Die darauffolgenden Jahre dienten scheinbar dazu, den Verstand auf die später folgenden Erlebnisse vorzubereiten, die Zügel (die er nie in der Hand hatte) zu lockern, Grenzen zu erforschen, Vertrauen zu üben. Alles auf diesem Weg diente dazu, alles. In dieser Zeit tauchten Meditation auf, verschiedene Süchte, Therapien, Wahnsinn und vieles mehr.

 

Doch war es meistens die Konfrontation, die zur Demut führte: Im Erfahren von ganz einfachen menschlichen Eigenschaften wie Schmerz, Verletzlichkeit, Angst, Hochmut, Arroganz usw. Jede daraus folgende Kapitulation offenbarte mehr und mehr das Reich der Hingabe und Liebe. Nach Jahren immer tieferer Hingabe an diese Kraft offenbarte sich schließlich das Einssein mit ihr. Ein Vordringen in immer tiefere Schichten der Hingabe an das Göttliche geschieht.

 

Karim gehört keiner religiösen oder spirituellen Richtung an, fühlt sich aber der christlichen Mystik, Zen, Advaita und den 12 Schritten der Anonymen Alkoholiker stark verbunden. Er besucht auch heute noch regelmäßig Meetings der Narcotics Anonymous (NA).

 

Mehr Info über Karim

http://www.satsang-mit-karim.de

 

Termine im Veranstaltungskalender

                    Letzte Aktualisierung: 10. August 2010