Dieser Filmbericht ist wie der vorhergehende vom Wochenende mit Pyar in der Nähe von Bozen in Südtirol vom Oktober 2009. Hier der zweite Satsang am dritten Tag machmittags, in dem auch über Südtirol, seine Menschen und deren Eigenheiten gesprochen wird.
Video Teil 1
Ein Lied zum Anfang des Satsang zur Einstimmung, bespielt von der Crew von Pyar.
Teil 2
Uns rund werden lassen; die wertvolle und leerreiche Erfahrung, nicht nur zu Gast, sondern zu Hause zu sein: Integration; die Geschichte Südtirols, ein schönes Beispiel für eine mögliche Entwicklung Tibets; der große Segen des Gelingens in Südtirol, die Dankbarkeit für das, was schon gelungen ist – die Wunden in Segen verwandeln; wir alle sind in einer großen, wechselseitigen Verbundenheit miteinander; wir brauchen Wurzeln, den Mittelpunkt einer Gemeinschaft zu signieren; von diesem Mittelpunkt aus, stellen wir Verbindungen zu anderen her; vom Ich zum Du, sonst gibt's kein Wir; Gemeinschaften sind die Basis für Integration; das Erleben von Entfremdung unterschiedlichster Art, die Medizin ist dann Beheimatung; den Planeten Erde als Ganzes von außen sehen, das ist meine Heimat; daheim sein und mit dem Zuhause sorgsam umgehen; wenn wir verwurzelt sind in der Zweifelsfreiheit, in der Unergründlichkeit der Raumhaftigkeit, in der alles Platz hat, genau da, wo wir sind, dann ist eine offene Begegnung möglich und wir können uns zeigen, wie wir sind; dann begegnen wir der Gesellschaft der Menschen; wir müssen nicht in der Vergangenheit hängen, sondern zuversichtlich, achtsam und kritisch nach vorne schauen, da, wo es lang geht, in welchem Kontext auch immer; Pfeil und Bogen, die Zielscheibe und der fehlende Spiegel, das Fenster der Zweifellosigkeit tut sich auf; die Weisheit, sich dann emotional ganz rauszunehmen und drauf schauen mit viel Abstand; die Einsicht, es braucht Zeit also Geduld; Distanz erlauben, gerade so viel, wie uns möglich ist; fühlend hören; beheimatet sein ist so wichtig; die Milch der unendlichen Zweifelsfreiheit saugen; die östliche Sonne, das Licht der Liebe und der Schöpferkraft – das eigene Licht braucht nicht mehr, nur dieses Bekommen und Weitergeben.
Teil 3
Teil 3: Die weiche Stelle in uns offen lassen, berührbar zu sein, in Respekt voreinander; arrogante Menschen sind nicht furchtlos; die Kultur der Zufriedenheit entwickeln und sich der Kultur der Zufriedenheit immer wieder entsinnen, angesichts des riesigen Marktes der Möglichkeiten, der uns oft überfordert, nicht gut genug zu sein und noch nicht genug zu haben; den Knopf finden, um sagen zu können: Das habe ich jetzt geschafft und jetzt ruhe ich mich aus, es braucht jetzt gerade gar nichts; es liegt an jedem Einzelnen von uns, „genug“ zu sagen; das Buch „GENUG“ von John Naish – es gibt sogar genug Glück und all diese unnötigen Lasten der Unzufriedenheit nimmt es weg; nicht genug zu sein oder nicht genug zu haben, verhindert unser einfaches, gerades Dasein in einer natürlichen Verbindlichkeit mit allem; Migräne jeden Tag, die Schmerzen sind da, ein Hindernis; die Raumhaftigkeit, die Freudigkeit, die Sache (Kopfschmerzen) und dass das alles nicht voneinander zu trennen ist; wir wissen nicht, warum solche Hindernisse passieren; einig sind sich die Kulturen darin, dass das einen Sinn gibt; wenn man so etwas hat, bekommt man sehr viele Ratschläge, darum sollte man schauen, was tatsächlich in mir resoniert; es macht einen Unterschied, mit welchen Gedanken du einschläfst; „ah, schön“, sich an diese Gedanken hängen und in Freude einschlafen; dieselben Stadien an den Übergängen von Wachbewusstsein und Schlafbewusstsein sind in der Meditation zu beobachten; solange wir leben, sind wir getragen und genährt von der Existenz als Ganzes; Engel oder eine Art Gummi-Banderl-Engel und die Gier: Das will ich auch noch haben; die Erinnerung daran, die Kultur der Zufriedenheit zu pflegen.
Dieser Filmbericht ist wie schon andere, vorhergehende vom Wochenende mit Pyar in der Nähe von Bozen in Südtirol vom Oktober 2009, vom ersten Satsang am dritten Tag vormittags.
Video Teil 1
Ein Lied zum Anfang des Satsang zur Einstimmung, gespielt von der Crew von Pyar.
Teil 2
Wie geht es euch inzwischen mit der Sambhokagaya-Meditation? Schmerz löst sich auf, Freude entsteht ganz leicht und Weite; ein Kribbeln, ganz langsam wird es weit, im dritten Teil kommen sehr tiefe Emotionen; diese Freiheit geht in alle Zellen, so viel Freude, ist nicht auszuhalten; den Körper wahrnehmen und um mich herum kann alles stattfinden; das Tanzen macht am meisten Spaß, Lust an der Bewegung; im Alltag hilft es mir, inne zu halten, die Körperwahrnehmung zu üben, um jetzt und hier zu sein – die Körperwahrnehmung ist der direkte Weg zur Raumwahrnehmung und dem Aufgehobensein im Raum; ein großes Geschenk, im Körper löste sich etwas und danach war er wie eine leichte, leichte Wolke von Energie; Erfahrungen mit Meditation über die Jahre; das Praktizieren und die langen Zeiträume der Entwicklungen; wir brauchen die Beständigkeit, dran zu bleiben; wir brauchen eine unterscheidende Weisheit, trotzdem gibt es Gleichheit im Kern; trotzdem gibt es Verbrechen; kein spirituelles Mäntelchen darüber legen; Schweinereien ansprechen, das gehört raus aus dem Nebel; wir haben so eine Scheu, das Ungute anzusprechen; es entwickeln, Dinge direkt und offen anzusprechen, gerade wenn uns klar ist, dass der innerste Kern okay ist; Beständigkeit ist eine große Stärke auf dem steinigen Acker.
Teil 3
Wieso denn überhaupt gegen jemanden wettern oder schimpfen – der Riesenfez der Gebirgsschützen, das macht ihnen Spaß; zur Entwicklung von Furchtlosigkeit gehört es, das Innenbild, das wir von uns haben und das Bild, wie es im Außen erscheint, abzugleichen; gelegentlich einen Abgleich von innerem Bild und äußerem Bild durchführen, denn da fängt der Krieg schon an, weit innen, weit vor den Gebirgsschützen; Indras unendliches Netz voller Perlen und die vielen Mittelpunkte der Welt, die miteinander versuchen, klarzukommen; auf der einen Seite den Bogen und den Pfeil aufnehmen und auf der anderen Seite Grenzen aufzeigen und Klarheit für meinen Raum gewinnen; Maulen, Wettern und Schimpfen und das Leid darüber klagen; um zu lernen, ist wichtig zu sehen: Was passiert gerade? Wir müssen aufpassen, der eigene Geist ist es, der aus Geschichten ein Riesending macht; finde heraus, wo du dich wohl fühlst und integriere dich; wir haben hier auch ein Schützenfest.
Dieser Satsang mit Pyar ist von Februar 2009.
Video Teil 1
Gefühle, z.B. Lästern, fühlt sich an wie klebendes Kaugummi; nicht mit unangenehmen Gefühlen kämpfen; Lästern ist nicht toll, wir dürfen beurteilen; es bringt nichts sich zu verurteilen; so lange kämpfen bis man aufgibt; wie kommt es, dass wir eigentlich nicht lästern wollen, wer in uns sagt das?; unsere Buddha-Natur; Lästern passt nicht zu unserem innersten Wesen; wir wollen sein, was wir sind und wir sind groß, wir sind Buddhas; begib dich in die Buddha-Natur und schau von da auf das Lästern; Mitgefühl; wenn negative Eigenschaft auftaucht setzten wir uns in unsere Buddha-Natur und schauen von da; wir begeben uns an die Stelle von Gesundheit in uns; Buddha: Nie wird Hass den Hass überwinden, nur Liebe überwindet Hass; Schatten sehen, integrieren, transformieren; es gibt keinen Schatten im Licht; jedes Wesen ist in seinem Innersten Buddha-Natur, die klare Natur des Geistes; seine Buddha-Natur kennt jeder, von da können wir anfangen; es ist Karnevalszeit in Köln, Alaaf heißt „alles ab“; der Winter ist vorbei und alle Sorgen und Nöte werden mit dem „Nubbel“ oder „Hoppeditz“ verbrannt; die Weisheit des Neuanfang; die Weisheit in alten Bräuchen; Wissen um Unzulänglichkeit, Notwendigkeit von Transformation und gleichzeitig das Wissen um unsere Buddha-Natur; wir wollen werden was wir sind.
Teil 2
Der Buddha in dir hört nie auf nach dir zu rufen, das ist die Sehnsucht in uns; wir sind Sonne, Erde, Mond, und Sterne, durch alles was wir essen, durch die Luft, die wir atmen; wir werden wieder zu Erde, wenn wir sterben; Sonne, Erde, Mond und Sterne gehen durch uns durch und wir gehen durch Sonne, Erde, Mond und Sterne durch und gleichzeitig fliegen wir mit Höchstgeschwindigkeit auf unserer wunderbaren Erde durchs All; wir können das Große wahrnehmen, wenn wir laut sprechen:„Ich bin Sonne, Erde, Mond und Sterne“; Entwicklungsstufe heißt, so zu tun als ob; Tantrischer tibetischer Buddhismus; Visualisierung; Vollendungstufe; Ausprobieren von: „Ich bin Buddha-Natur“; wir sind Sonne, Erde, Mond und Sterne – was den Körper angeht und wir sind Buddha-Natur, was den Geist angeht; die eigene Natur, die gut für uns sorgt; in der Erziehung den Kindern Grenzen setzen; die gute Motivation in störenden Emotionen, Gedanken und Handlungen finden; wir wollen alle eigentlich gut sein; schlechte Gedanken und Gefühle ins Herz nehmen; durch das Meditieren Gedanken bewusster wahrnehmen; man kann alles kompostieren, überall ist das Gute zu finden; Antilopenmütter; wenn der Kampf im Außen in Ordnung ist, muss man im Innen nicht kämpfen.
Teil 3
Die Neigung das Leiden zu lieben, und die Angst noch tiefer verletzt zu werden, wenn man das Leiden loslässt; Licht und Bewusstheit hilft; Licht hat eine gewisse Schonungslosigkeit, erst mit Licht kann man sehen und was tun; über etwas reden heißt nicht Bewusstheit; Gewahrsein in der Meditation; Probleme im Sein mit Gruppen; Methoden, mit denen Pyar arbeitet; das Resonanzphänomen; sich zeigen; tiefe Transformationsprozesse in der Gruppe; grundlegende, tiefe Prozesse und Einsichten brauchen Zeit.
Teil 4
Die Sehnsucht und das Empfinden von Leiden und Trennung; Bescheidenheit; das Gelungene würdigen; Gelingen hat Wert; das Sehnen und Leiden löst Druck aus; sich in das zufriedene Lächeln des Gelingens setzten; wenn man aus der Zufriedenheit und dem Gelingen auf das Leiden und die Sehnsucht schaut, ist sie weg; die Garuda, die Musik-Band von Pyar und alle singen das Mantra: „Jaya Shiva Shankara“.
Video Teil 1:
Zwei Lieder zum Anfang des Satsang zur Einstimmung, bespielt von der Crew von Pyar.
Teil 2:
Dem „furchtsamen Geist“ Kühle zufächeln. Die Geschichte von der Singdrossel. Das Netz der Verbundenheit: unsere Körper sind aus demselben Stoff gemacht wie die Erde, der Mond, die Sterne; aus nur ca. 100 Stoffen ist alles zusammengesetzt, was existiert; nur die Form ändert sich, kein Atom geht verloren, auch nicht, wenn wir sterben. Alles ist im Wandel; beim Atmen tauschen wir Moleküle aus, was wir essen enthält auch die Erde und das Sonnenlicht; keine Zelle in uns ist mehr dieselbe wie bei unserer Geburt. Alle Dinge sind, was sie sind – jetzt. Sie kommen und gehen und wandeln sich, sind miteinander verbunden und aus anderen zusammengesetzt. Die klare Natur des Geistes ist nicht zusammengesetzt, sie umfasst alles, wandelt sich nicht, hat weder Anfang noch Ende. Sie kann in der Stille erfahren werden, die Herausforderung ist die Umsetzung im Alltag. Von der Wichtigkeit, die „kleinen Pflänzchen der Gewissheit“ zu pflegen. Alles ist nicht nur aus Atomen, sondern auch aus Freude gemacht. Das Dreieck aus der Erfahrung der Dinge, Stille und Freudigkeit. Gott kann nicht anders als schöpfen.
Teil 3:
Erläuterung der Phasen einer Meditation, bei der die Freudigkeit, die Ursache aller Schöpfung, und die Grenze zwischen Raum und Inhalt erfahren werden kann. Was ist Geist? Alles, was zwischen den Ohren passiert. Es gibt darin verschiedene Ebenen oder „Abteilungen“. Die Leere ist alles, ist der Raum, in dem alles Platz hat, auch alles Potential, das in Möglichkeitsform da ist und sie ist gleichzeitig in allem enthalten. Auch mitten in einem „Gedankengeysir“ ist Klarheit und stilles Gewahrsein. Gedanken sind nicht der Feind der Stille. Am Zweifel zweifeln. Zweifelsfreiheit bringt Gelassenheit mit sich. Die Kühle der Gelassenheit. Parallelen zwischen der Verbreitung des Buddhismus in Tibet durch Padmasambhava und der Christianisierung Bayerns. Widerstand der dortigen Dämonen gegen die neue Lehre. Das Kräftemessen zwischen dem Alten und dem Neuen. Aus den besiegten Dämonen werden „Wächter der Lehre“, sie werden transformiert, integriert. Das ist auch unsere Aufgabe im Umgang mit unseren inneren Dämonen. Sie einzusetzen für das, was wir selbst als gut und wahr erkannt haben.
Teil 4:
Die Erde als Zeuge von Buddhas Erleuchtung. Was wird aus dem „furchtsamen Geist“ ohne Furcht? Was bedeutet es, auf persönlicher Ebene die Dämonen zu Wächtern der Lehre zu machen? Zorn kann Verletzung von sich selbst und anderen mit sich bringen, bewirkt aber auch eine enorme Präsenz und Gegenwärtigkeit. Diese Qualtäten befreien und einsetzen können ohne zornig sein zu müssen. Der Umgang mit Minderwert und Selbstzweifel. Warum nicht einmal den Zweifel auf den Zweifel hetzen? Die Grenze zwischen Furchtlosigkeit und Arroganz. Von der Wichtigkeit, eine Kultur der Zufriedenheit zu entwickeln.
Dieser Filmbericht ist ebenso wie der vorherjenige vom Wochenende mit Pyar in der Nähe von Bozen in Südtirol vom Oktober 2009, vom ersten Satsang am zweiten Tag vormittags. Wir bitten die eingeschränkte Tonqualität zu entschuldigen.
Video Teil 1:
Zwei Lieder zum Anfang des Satsang zur Einstimmung, bespielt von der Crew von Pyar.
Teil 2:
Lesung eines Textes von Chögyam Trungpa über die Erziehung unseres Geistes; Raum für alle Themen; über die Anlage des individuellen Geistes zur Furchtsamkeit; über ewige Zweifelsfreiheit, die ihre Wahrheit aus der „Istigkeit“ bezieht; über die grundlegende Gutheit und den ureigentlichen Selbstwert; Unergründlichkeit; über den direkten Umgang mit Zweifeln am eigenen Wert; Meditation und geschickte Mittel im Alltag; über Wahrheit und Balance; der klare Geist als Geysir.
Teil 3:
Über die verschiedenen Ausdrucksformen des Geistes; immer wieder die Spur des Wassers in seinen unterschiedlichen Ausdrucksformen aufnehmen; Schwefel stinkt und ist ein großes Heilmittel; Zerstreuung, Verwirrung und Zweifel; die Erkenntnis von Reichtum durch das Beobachten des Atems; den Geist in die Wiege liebevoller Zuwendung legen und mit der Milch ewiger Zweifelsfreiheit säugen; über das Erlangen von Gewissheit; Gedanken als „Feinde, die die Stille angreifen“; das magische Spiel des Geistes durchschauen; anerkennen, dass man als Mensch Gedanken hat; Freude an der eruptiven Kraft der Gedanken; im unendlichen Mandala der Stille haben alle Gedanken leicht Platz; Gedanken in ihrer Essenz sind Rigpa – die klare Natur des Geistes.
Teil 4:
Wenn man keine Worte hat; über Gefühle von Verbundenheit ohne Reden; die soziale Funktion des Redens; über den Umgang mit Menschen und Vergleiche mit anderen; die Schönheit in der Verschiedenheit der Menschen; über das Zeigen von Zuneigung; Erwartungen, Bedürfnisse und Gebrauchsanweisungen; Wünsche aussprechen und kommunizieren; das Wir als Verbundenheit zwischen sehr spezifischen einzelnen Punkten; Begegnung mit Pyar im und außerhalb des Satsangs; Faszination und Erschrecken über die Menschlichkeit des Lehrers; Ausklang mit Musik.
Internet Live Video Chat ansehen
Hier archiviert und abrufbar ist der Internet-Live-Video-Chat mit Pyar vom 25.11.2009. Vielen Dank an den J. Kamphausen Verlag, Devasetu und Pyar für die Ermöglichung und Realisierung der Sendung und an Harald Gries für die Betreuung.
Im September 2009 hatte Devasetu Gelegenheit, am Wochende mit Pyar in der Nähe von Bozen in Südtirol teilzunehmen und zu filmen. Hier nun der Filmbericht vom ersten Satsang von Freitagabend. Die weiteren Filmberichte von den anderen Satsangs des Wochenendes werden in loser Folge veröffentlicht werden.
Video Teil 1:
Text über die Behandlung des Geistes; Furchtsamkeit an der Grenze nach außen; leuchtende Milch der Zweifelsfreiheit; der Geist ist gut; in der Essenz Gewahrsein; unterschiedliche Gedanken und Gefühle; die Essenz bleibt; Klärung von Irrtümern; zweifelsfreie Räume; Furchtlosigkeit lernen; aus dem Schutzpanzer herauskommen.
Teil 2:
Die Weichheit; Angst den Panzer aufzumachen; das gute Zentrum; die ursprüngliche Verletzung; Schutzschicht um die Verletzung herum; der Panzer um die Schutzschicht „Bella Figura“; Unangenehmes passiert; den Geist mit der Milch ewiger Zweifelsfreiheit säugen; Wiegen und Säugen; Zufächeln mit Freude und Glück; der Spielplatz; der Bogenschützen-Übungsplatz; natürliche Schönheit und Würde in den Mitmenschen entdecken; Gespenst der Unbewusstheit; Bewusstheit und verbunden sein mit der Zweifelsfreiheit; Rückverbindung mit der großen Wirklichkeit; Religion
Teil 3:
Ewige Zweifelsfreiheit im Seinlassen; wiegen in der liebevollen Zuwendung; es geht darum, dass Du Dich zeigst; nicht aufdrängen, aber auch nicht hinterm Berg halten; die grundlegenden Dinge des Lebens; der Lernprozess braucht Methodik und Rhythmus; Wachstumsschritte erkennen; wissen, wo wir sind, wo wir hinwollen und einen Schritt nach dem anderen machen; Zweifel; Kriterien für die Richtigkeit des Tun; äußerlicher Erfolg und Misserfolg sind keine Kriterien für richtiges Tun; falsche Gedanken zurückweisen; Motivation und Intention; die Schönheit der einfachen Dinge fördern.
Diese Autorenlesung aus Pyars neuem Buch: "Wir - Weg zur Verbundenheit" mit anschließendem Interview fand im September 2009 in der Nähe von Bozen statt. Die Fragen stellte Devasetu.
Video Teil 1
Natur als Körper; Klarheit als Geist; Liebe als Seele; ein großes Wir; Vernetztheit im Gewahrsein erkennen; „Yes we can“; Integration heilt und heiligt; Mind Maps; ein Buch aus dem Leben geschrieben; Berührtheit im Jetzt; Verbundenheit im Spüren erleben, in allen Situationen; Dankbarkeit; Perlennetz der Individuen; Verbundenheit kann nur von Individuen erkannt werden; Raumhaftigkeit und Individualität im Wechselspiel; Zoomen als Hilfsmittel; Aktivität ist erforderlich; Entfremdung trotz Wohlstand und Freiheit von Bedrohung; Entfremdung bei der Nahrung; gezwungen sein, Buchstaben statt Sinnen trauen
Teil 2
Die verwirrende Informationsflut; Belohnungsmechanismus zum Überschreiten von Grenzen und für das Beschaffen neuer Informationen; Automatismus für „es reicht nicht“, aber kein Automatismus für „es reicht“; bewusst stoppen; sich beheimaten, verbinden; Erfahrung von Mangel im Überfluss; gesunde Wirtschaft ohne Wachstum; Individualität führt in den Glauben an Hilflosigkeit; kleine Schritte zu mehr Bewusstheit lohnen; Realität von Reklame; Einfachheit; Disziplin zum Finden des „Genug-Knopfes“; die Fähigkeit zu delegieren; Dienstleistungen statt Produkte kaufen; gegenseitiges Nähren; die Summe der einfachen Dinge entscheidet; Gewahrsein ist lernbar; in der Diskussion Anreize schaffen und locken, statt mahnend den Zeigefinger zu verheben und zu streiten; glückliche Menschen machen nicht so viel kaputt.
Video Teil 1:
Paarbegriffe aus dem Tibetischen; Methode und Weisheit; Weisheit beschreibt die Wirklichkeit, Methode verhilft zur Erkenntnis der Wirklichkeit und zu deren Verwirklichung; durch hilfreiche Methoden entsprechend den Anforderungen der Zeit Weisheit verwirklichen; die vielen Aspekte der Wirklichkeit, in deren Raum alles Platz hat; die Tendenz des Geistes zur Verengung und die hilfreiche Kontemplation über die Weite des Raumes im Einzelnen und im Kollektiv; über die zusammen gesetzten Phänomene und deren immer gleiche Grundsubstanz von „positiv“ und „negativ“; über die Illusion der Existenz einer fixen Entität; die Fehlübersetzung des Wortes Illusion; der Unterschied zwischen Wunsch und Illusion; vom richtigen und guten Wünschen des Einzelnen im Netzwerk des Ganzen; der Ursprung des Wunsches aus dem Respekt und aus der Würde des Augenblicks; Wünschen auf dem Boden der Liebe im Rahmen der Möglichkeiten.
Teil 2:
Über den Umgang mit Krankheit und nahendem Tod von Angehörigen; Ängste, Verantwortung und Abgrenzung; das Bild vom Baum, dessen Ast abbricht, dessen Leben jedoch weiter fliesst; vom Wechsel des Standpunktes, der in die Kraft führt; vom klugen Einsatz der vorhandenen „Kapazität des kümmern Könnens“; die Aufgabe, den Stamm zu stärken zum Wohle der Familie; die Position, von der aus man helfen kann; von der Kraft, die aus gemeinsamem Weinen entsteht; gemeinsames Chanten des Weisse Tara Mantras mit Wunschgebet; immer beten dürfen, ohne um Erlaubnis zu fragen; wieso Menschen in ihrem Leid und Unvermögen gleichzeitig Buddhas und Bodhisattvas sind, die anderen helfen; von der Hilflosigkeit, weil nichts Greifbares getan werden kann; wieder in die Wirksamkeit kommen, indem wir uns dem Nichts-tun-können stellen, woraus ein Mantra erwächst; die Wirkung unseres Wunschgebets der Existenz überlassen; über das Finden des Punktes der Gewissheit in der Mitte, wie immer die Lebensumstände auch sein mögen.
Teil 3:
Eine Rose als Verbindung zwischen Lebenden und Toten; die Wirksamkeit der Botschaft einer Verstorbenen und wie deren Weisheit Kreise zieht; die generelle Wirksamkeit von Weisheit über den Tod hinaus; die andauernde Präsenz von Buddha und Jesus; innerer Kontakt mit Toten; von der Unwiderruflichkeit unseres Daseins; das Zitat von Padmasambhava: „Die Vergangenheit und ihre Gedanken ist leer und hinterlässt keine Spuren, die Zukunft und ihre Gedanken ist offen und durch nichts bestimmt, die Gegenwart und ihre Gedanken ist offen und frisch“; von immer wieder frischer Berührtheit; von der Freiheit der Wahl unseres Standpunktes, weil erlernte Programme nicht wirklich determinieren; von der Unbestimmtheit der Zukunft und der Illusion, wir könnten von Vergangenem auf Zukünftiges schliessen; von der Traurigkeit und Wut einer Tochter auf ihren Vater nach dem Tod der Mutter; dem Gefühl von Verlust begegnen und den Vater in seiner eigenen Schönheit sehen; Erbstücke in Würde tragen und Qualitäten der Verstorbenen weiter führen; gemeinsames Hören des Liedes „Some say love is a river“.
Dieser Satsang fand im Februar 2009 in Köln statt. Es ging um Wünsche, Ungetrenntheit, Natürlichkeit und um gesunde, heilsame und integrierende Sichtweisen.
Video Teil 1:
Zeit für Kinder; von Luftballons gen Himmel getragene Wünsche; von Wünschen und Resonanzen, Ungetrenntheit und wechselseitigen Beziehungen, innen und außen; ich bin Sonne, Erde, Mond und Sterne; weiter Raum in Geist und Herz; von technisch-wissenschaftlicher, heroischer und nährender Medizin und Spiritualität; weg von Regeln und Kontrolle, Kampf und Verneinung, Reinheit und Überwindung hin zu einem eher nährenden und bejaenden Mittelweg; der Lotus wurzelt im Schlamm; die zwei großen Kräfte der Liebe und Klarheit; unzählige, in Jahrmillionen zur Erde gefallene Schneeflocken, deren keine sich einander gleicht; von der unvorstellbaren Komplexität der materiellen Wirklichkeit und dem tibetischen Ausruf "Emaho"; zwischen Einfachheit und Komplexität.
Teil 2:
Über Verbundenheit mit Verstorbenen; Umgang mit der Trauer und wie ich den Tod meinem Kinde erkläre; nichts wissen über den Tod; dem Herzen dennoch gestatten sich auszudrücken, auch in naiv-religiösen Bildern und Gefühlen; niemand weiß Sicheres über den Tod; nichts im Universum verschwindet, nur die Formen wandeln sich; von der Stille als die Abwesenheit von Lärm und Unruhe und der Stille als unbewegter Raum, in dem Lärm und Unruhe geschehen.
Teil 3:
Kinder im Satsang; Stille als hohes Gut, welches man nicht oft vorfindet; die positive Funktion des Genervtseins; die negative (Selbst-)Beurteilung beenden und aus der Buddha-Sicht schauen; sich selbst und die eigenen Grenzen respektieren; auf der Basis des Respekts auf das Wesentliche in sich schauen.
Dieses Interview mit Pyar zum Thema „Werte und die Finanzkrise“ führten Rohita und Devasetu am 14.2.09 zwischen zwei Satsangs im öffentlichen Teil des Kölner Jugendgästehauses, darum leider die vielen Nebengeräusche.
Video Teil 1
Sich trauen zwischen gut und schlecht zu werten, der nicht zu bewertende Kern des Menschen, jetzt genießen statt sich über die Zukunft zu sorgen, die Entwicklung des Geldsystems von realen Tauschobjekten zu Plastikgeld (Kreditkarten) und abstrakten und nicht mehr zu durchschauenden Finanzprodukten, Regio-Geld und Tauschringe als Suche nach Realitätsnähe zu Bezug auf Geld, nur noch wenig Gespür für Qualitätsprodukte, die nötige Neugier, die Frage nach den Werten im eigenem Leben, gutes Urteilen, Angst als Reaktion auf die hohe Staatsverschuldung, Hoffnung auf Obama, die Dummheit die Begrenztheit der Erde nicht zu sehen, die Illusion von unbegrenzten Wachstum, die Verantwortlichkeit aller im Kollektiv der Menschen, Gerechtigkeit und die gerechte Verteilung von Verantwortlichkeit, die Gefährlichkeit der Aussage: „Man darf nicht werten“, Gerechtigkeit in Bezug auf die gesamte Welt, ansteckende Einsicht von innen heraus, das Gesunde in den Vordergrund stellen und von dem ausgehen, gesunder Stolz und Würde
...und „Die Buddha-Natur als liebevolle Grundlage des Menschen" waren die Hauptthemen dieses Satsangs mit Pyar im Juni 2008 in München, der von Jasmina gefilmt wurde.
Video Teil 1:
Die Kostbarkeit der Einfachheit; die Buddha-Natur als liebevolle, friedvolle und gesunde Grundlage; von Gedanken, die dem nicht entsprechen – aber auch mit der Motivation von Gutheit im „Schlamm" wühlen; vom Einreisevisum in dieses Leben und dem Leben als funktionierendem Sozialismus; die Herausforderung an die Akzeptanz unserer Menschlichkeit und die Akzeptanz des Göttlichen in uns; die Wirklichkeit des Jetzt und das Schnitzel mit Petersilie von gestern in den Zellen; die wechselseitige Verbindlichkeit in den Formen der Präsenz
Teil 2:
Von verantwortlicher Gutheit, die bei Verwurzelung in der Buddha-Natur als Ethik und nicht als Moral erwächst; die Verwirklichung der Buddha-Natur im Denken, Reden und Handeln; von Psychopathen, dem III. Reich und von Vergebung; von der „Restorative Justice" am Beispiel der Arbeit mit Apartheitsopfern; von Taten, die dämonisch sein mögen, durch Täter, die auch Kinder Gottes mit einer Buddha-Natur sind; jeder Täter hing mal an einer Nabelschnur und die Ähnlichkeit zur buddhistischen Lehre; von der afrikanischen Weisheit, dass der Mensch durch den Menschen zum Menschen wird und Täter zerbrochene Menschen sind, die Heilung benötigen
Teil 3:
Von Reue als Potential in jedem Menschen und der Notwendigkeit von Behandlung und Bestrafung, die hiervon unbenommen ist; von Wut, wenn etwas nicht zustande gekommen ist, was man sich gewünscht hat und von Schmerz, wenn Partys mit Tanz Überwindung kosten und wenn es ein „Trotzdem" gibt, das aus der Buddha-Natur kommt und viel Kraft offenbart; vom kindlichen Schutzbedürfnis, das nicht gesehen wird und von Rechtfertigung, die nicht nötig ist
Teil 4:
Die Beantwortung der Frage, wie der Gewinn aus einer Meditation in den Alltag integriert werden kann; von einer Initiative, München zum Geburtstag Stille zu schenken; wenn Selbstvergebung universell wird und Verstehen nicht mit jedem möglich und nötig ist; wenn absichtslos geholfen wird, was von selbst wirkt, weil Absichtslosigkeit häufig mehr bewirkt als Absicht
Die Zauberperlen der Berührbarkeit und Zufriedenheit
Dieser Satsang vom März 2008 dreht sich u. a. um das Thema „Leben und die Kultur der Unzufriedenheit“.
Video Teil 1 Die Geschichte von den Zauberperlen; von Leid, in dem man nicht sein will; von dem natürlichen Impuls „Ich will weg hier aus diesem Leid“ und dem Anspruch, der dagegen steht; Toben und Wut gegen Gott Raum geben; von einem Satz, der die Achtsamkeit tötet; von den Wutpsalmen, die leider aus der Bibel gestrichen wurden; die Erlaubnis, auch in der Spiritualität kantig zu sein; die Frage: „Wann endet das Leben eigentlich?“; von dem Taubenbaby, das nur umzieht
Teil 2 Wenn es einem mit dem Thema „Leben“ und „Lebensfreude“ nicht so gut geht; vom Einschleichen der Einschränkungen; von den Möglichkeiten und der Tür, die offen bleiben sollte für Heilung; was kommt, kann auch wieder gehen; die Unzufriedenheit, die sein darf im Gegensatz zur „Kultur“ der Unzufriedenheit, die ungesund ist; die Angst, die plötzlich auftaucht, wenn das Objekt der Unzufriedenheit weg genommen wird; Kinder als Spiegel und die Kinder in Laos; das halbleere und das halbvolle Glas; von einem weiblichen Buddha mit großen Zauberperlen
Teil 3 Vom Herrn der gelben Erde, der seine Zauberperlen verlor und wie er sie wieder fand; vom Wagenlenker, der seinen Pferden zuviel abverlangte; die Zauberperlen der Berührbarkeit, der Offenheit und der Verbindlichkeit; die Begriffe Egoismus und Egozentrik in Korrelation zur Selbstvergessenheit; die Qualitäten Präsenz, Individualität und Zentriertheit; die unwahre Denkweise, dass Zufriedenheit Bewegung und Kreativität verhindert; das Verlieren des Kontakts, wenn man zu hoch hinaus will; von der Identifikation mit der angesammelten Unzufriedenheit anstelle von Selbstvergessen; das neue Selbstwertgefühl, das bei Selbstvergessen gefunden werden kann
Teil 4 Die Geschichten von der „Sauerei“ beim Zerreißen von Avalokiteshvara (Chenrezig), dem Boddhisattva des Mitgefühls, der am Himmel spazieren ging und von Indras Erbarmen; vom Selbstvergessen und von der Wut, die sich nicht mehr meldet, obwohl sie erwartet wird; die Unvollkommenheit, die in der Natur der Sache liegt; von einer griechischen Kultur der Trauerbewältigung, wenn Contenance zur Quelle der Unzufriedenheit wird und was sich für einen Bodhisattva-Lehrling gehört
Auszüge aus einem Satsang Anfang März 2008, kurz nach Pyar's Urlaubsreise nach Laos.
Video Teil 1 Das Netz des Götterkönigs Indra, die Spiegelung und Verbundenheit aller Wesen in allen Wesen, die Glücksglucks, der Hinweis jetzt zu sein, das Gewebe des Lebens in uns, das Optimum jetzt im Fluss des Lebens, alles in diesem Moment, die Pflaumenblüten jetzt, Pyars Urlaubsreise ohne Fischzüge für die Sangha
Teil 2 Grundlose Freude und die Freude an und über, die Sackgasse der Kultur der Unzufriedenheit, Kommunikation aus Freude, eine Kultur des Glücks und der Einfachheit, Reizüberflutung, die Flexibilität des menschlichen Geistes, die Sucht nach Kicks, Berührbarkeit, zehn Minuten Audienz für die Sorgen
Teil 3 In der Meditation ein Hauch von Frieden, Bedeutungslosigkeit, unterschiedliche Betonung und dadurch unterschiedliche Bedeutung am Beispiel des Satzes: „Im Prater blühen die Bäume“, die Schönheit der Sangha, Sannyas-Celebration
Aus der DVD "Spiritualität und Sex"
"Warum ist Sex in der spirituellen Tradition stets verpönt?" - Anhand dieser Frage entwickelt Pyar die gesamte Problematik um die Sexualität im Zusammenhang mit einem spirituellen Leben und berichtet über transformierte Sexualität als Ausdruck des inneren Tanzes von Shiva und Shakti. Auszüge eines Satsang von Februar 2007.
Videoclip
Sexualität als Tür, die innere Mischung vom Männlichen und Weiblichen, die äußere geschlechtliche Form, die sexuelle (Natur-) Kraft zum Zwecke der Fortpflanzung, den eigenen anscheinenden Mangel durch den anderen ausgleichen, die Entdeckung: „Es fehlt nichts“, der Tanz und die innere Hochzeit von Shiva und Shakti, natürliches Zölibat nach dem Erwachen, transformierte Sexualität als Ausdruck des inneren Tanzes von Shiva und Shakti
Ausschnitte aus fünf Satsangs an Pfingsten 2007 (Freitagabend bis Sonntagnachmittag) zu Texten von Kabir. Thema: Wie kann sich höchste Mystik auf den Alltag auswirken? Die Gesamtlänge beträgt über vier Stunden. Dazu vier Kurz-Interviews mit Besuchern dieses Satsang-Wochenendes.
Die Melodie der Flöte des Unendlichen
Video Teil 1 (Fr. abend)
Biografisches zu Kabir, Pyar liest das siebte Lied von Kabir vor; "Was hat diese höchste Mystik mit deinem Leben zu tun?"; Gott im Technologieunternehmen; Computer als sinnvolle Werkzeuge und "Zeitfresser"; Bewusster Umgang mit Technologie; Zerstreuung
Teil 2 (Fr. abend)
Ist alles nur ein Irrtum, der rückgängig gemacht werden muss? Ist alles Illusion? Falsche Abbiegung, wenn das Erfahren pappig, grau und zweidimensional wird; die Frage nach dem Sinn; K.O. für den kleinen Geist
Teil 3 (Fr. abend) Sinn für das Ganze; Freude bewirkt Manifestation; Enthüllung als Bewusstwerdungsprozess; Wie schaffen wir es, uns immer außerhalb von "Ihm" zu stellen?; Geschichte von Jonas und dem Walfisch
Teil 4 (Fr. abend / Sa. vorm.) Mir geht das Herz nicht mehr auf, wenn ich mit meinem Mann zusammen bin; Hausaufgabe für morgen: was ist das Schönste an ihm?; In einer Beziehung ist sich zeigen besser als "drüber reden"; Text von Kabir; Was ist der Punkt in der Seele? Indra's Netz
Teil 5 (Sa. vorm.)
Anderes Sehen, wenn zugelassen wird, dass alles von "Ihm" erfüllt wird; Schildläuse und Schnecken – man kann nicht leben, ohne zu töten; Text von Kabir; Schönheit sehen und Schönheit sähen; sich nicht an der Aufwärtswelle festklammern; Lass alles, was du tust, Andacht und Gebet sein; kreisen um sich selbst
Teil 6 (Sa. nachm.) Sehnsucht nach mehr Hingabe, nach wirklichem Begreifen; Verachtung dem Göttlichen gegenüber; Warum kann es so viel Furchtbares auf der Welt geben, wenn alles vom Göttlichen durchdrungen ist?; Baum der Erkenntnis, Freiheit - großer Schritt in der Evolution
Teil 7 (Sa. nachm.) Karma als Schicksal?; Tonglen; "Ihr werdet sein wie Gott" – eine Gebrauchsanweisung?; das menschliche Herz hat anfangs Grenzen, später wird es strahlend wie eine Million Sonnen; Geschichte vom Bodhisattva, der einen Tyrannenmord begeht
Teil 8 (Sa. nachm.) Begrenzung und Grenzenlosigkeit des Bodhisattva; Vajra-Hölle; Tautropfen und Ozean; Ramana Maharshi; Eingehen ins Parinirvana; jeder Buddha, der stirbt, fügt der Existenz seinen Duft hinzu; "Wie zeigt sich der Duft von denen, die nicht wiederkommen?"; was verlöscht, bist nicht du
Teil 9 (So. vorm.) Umgang mit unterdrückter Kraft; Tyrannenmord im dritten Reich – Schaffung von negativem Karma?
Teil 10 (So. vorm.) Erschöpfung; Konflikt zwischen Alltag und Weg; Kabir-Text; Bewusstsein für die Freude und das Spielerische; die Existenz ist aus Freude gemacht
Teil 11 (So vorm. / nachm.)
"Dethlefsen-Krankheit"; Familienstellen (Hellinger); Spaltung zwischen höchster Mystik und Alltag; Krankheit – wozu?
Teil 12 (So. nachm.) Phil liest Kabir-Texte von Rabindranath Tagore auf Englisch vor, Pyar übersetzt. Kurze Anmerkungen dazu von Teilnehmern; Abschied (Namasté)
Interviews Kurz-Interviews mit vier Besuchern der Satsangs während des Wochenendes. Die Interviews führte Maitri.
Satsang mit Pyar 2007 zum Thema: Gelebte Weisheit
Video Teil 1
Aus der Weisheit heraus leben, die beiden Flügel Liebe und Weisheit, die wahre das gesamte Leben durchdringende Weisheit, Ken Wilbers Vier-Quadraten-Modell der Weisheit, Weisheit jenseits bloßen Wissens
Teil 2
Kein Stufenkonzept und kein Gipfel der Weisheit, ein unzulässige Ringschluss, Fürsorge aus Liebe
Teil 3
Berührt sein aus Liebe, Skrupelhaftigkeit gegenüber der eigenen Liebe, die Annahme der Buddha-Natur eines jeden Menschen im asiatischen Kulturkreis, das Erkennen der grundlegenden Gutheit, die praktische Haltung der Großzügigkeit
Teil 4
Die Wahrnehmung der Fülle als Teil der Großzügigkeit, Mantra-Singen gegen Drogenprobleme, der Aberglaube: Alter gleich Weisheit, zur Weisheit durch Erkennen der Nicht-Weisheit, Disziplin als Teil der Weisheit, Beständigkeit als Aneinanderreihung von Disziplin, die Stille trotz der Unruhewellen in der Meditation
Teil 5
Die praktische, bodenständige Weisheit im Handeln; die Vollkommenheit der Weisheit als buddhistischer Begriff und als Verehrung der Weisheit an sich, die Unerreichbarkeit einer „perfekten Weisheit“ im menschlichen Erfahren, Dummheit und Arroganz als Geschwister, die gelöste, mit einem Lächeln verbundene Geduld der Weisheit; der Segen der widrigen Umstände, das relative Zeitempfinden, die Geschichte des zerrissenen Bodhisattvas
Teil 6
Genau schauen, die im Moment verfügbare Weisheit als gültiger Ausdruck der vollkommenen Weisheit, kalte Füße und warme Socken und praktische Weisheit; Anhaften, Entscheidungen, Loslassen und Festhalten; Leid verursachende Gier
Teil 7
Durch unterscheidende Weisheit zum rechten Handeln, die Weite trotz der Wellenbewegungen, Depressionen wegen Nikotinentzug, in der Meditation ins Jetzt, die Kultur des Innehalte im Alltag als Teil der Weisheit
Teil 8
Strategisches und spontanes Handeln, durch „So-tun-als-ob“ zum Echten, Ausdruck der Wut im geschützten Rahmen, die Quelle der Kraft der Wut, die Weisheit des Trotzdem im sozialen Engagement, der Hass der Arroganz gesehen zu werden
Teil 9
Die Angst hinter der Arroganz, Integrität und Arbeit bei einem Chemiekonzern, Gewissen und Job, das Leben „auf die Reihe bringen“, der Satz: „Lebe in Freude, lebe in Liebe, selbst unten denen, die hassen“, das Bett zu machen und die Küche aufzuräumen als praktische Lebensweisheit, durch neue Gewohnheiten in die Weisheit
Teil 10
Die Freude an der Achtsamkeit, der Ausdruck der Liebe zum Vater, Ehrlichkeit gegenüber der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, das Loslassen des unehrlichen Exehemanns, das Annehmen dessen, was ist
Teil 11
Reine Handlungen aus dem Erkennen der Leerheit, gelebte Weisheit als reine Handlung zur Entwicklung aus der Verwicklung, heilsame Handlungen über die Bedingtheit hinaus, im eigenen Heilsein bleiben, aus Liebe heraus auch „Nein“ sagen, der Hass auf den Gewinner, Leichtigkeit aus dem Nicht-Beachten von Erfolg und Misserfolg, die größte Freude aus der Freiheit, der Satz: „Der Gewinner sät Hass, weil der Verlierer leidet“
Teil 12
Krieg aus Glauben an das „Gute“, aus Erkenntnis und Innenschau zum Glück, die unterschiedlichen Reaktionen verschiedener Menschen in ähnlichen Situationen
Teil 13
Ums Gewinnen betrogen, Anhaften und Loslassen von Gewinnen und Verlieren beim Fußballspiel, Konflikt und Einigung bei unterschiedlichen Wünschen durch eine tiefere Ebene der Kommunikation, Rosenkohl mögen oder nicht mögen
Teil 14
"Der Dalai Lama hasst die Chinesen nicht", Operation bei Krebserkrankung, Innehalten im Jähzorn, Klarheit ohne Zorn
Der Zorba the Buddha mit sozialem und ökologischem Bewusstsein
Video Teil 1
Weisheit und Hier und Jetzt in der Tiefe, Achtsamkeit ohne Trennung und absorbiert zu sein, die Weite des Raums, Liebe und Präsenz im Satsang, keine Buddhistin aber zuhause im tibetischen Buddhismus, Einlassen auf den Lehrer
Teil 2
Die Folgen des Erwachens, Mitgefühl in der Ungetrenntheit, das Fortbestehen der Menschheit auf Messers Schneide, viele gute Projekte, sinnvolle Aktion im Gegensatz zu Aktionismus, Handeln aus der inneren Fülle, Zorba the Buddha mit sozialem und ökologischem Bewusstsein
Teil 3
Die Zweige des Bodhitree-Projektes; der Impuls sich zu engagieren, stilles Sitzen als Meditation und Werkzeug, Übung in Nicht-Aktion, Einlassen in der Partnerschaft
Die Multidimensionalität des Jetzt
Auszüge aus der DVD "Die Wirklichkeit"
Videoclip
Freier Wille oder nicht, die Multidimensionalität des Jetzt, Freiheit oder keine Freiheit, Wahlsonntag im Jetzt
Leben in der Verbeugung
Auszüge aus der DVD "Was ist Spiritualität?"
Video Teil 1
Loslassen statt Handel in der Partnerschaft, die zerrenden acht Winde, der freie Geist ohne Verdruss und Anhaftung an Freude
Teil 2
Leben in der Verbeugung, das Lächeln in mir, die klangvolle Stille Meditation: äußere Klarheit, Einladung an das Größere, aufrechte Haltung, Verbeugung als Mensch, inneres Aufräumen, in Präsenz alles sein lassen, den Atem beobachten, von den Inhalten zum raumhaften Gewahrsein größer als Gedanken und Gefühle Bodhitree-Projekt: Handeln aus Einsicht vertieft wiederum die Einsicht

Pyar Troll wird 1960 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Als Frühgeburt macht sie sozusagen schon im Geburtsprozess die Erfahrung, dass Geburt und Tod die gleiche Tür sind, durch die wir kommen und gehen. Ihre Kindheit ist durch ihre Eltern geprägt in einem wissenschaftlich untersuchenden und gleichzeitig religiös mystischen Umfeld. Ihre Suche führt sie zu Osho, Dheeraj und Samarpan, in dessen Satsang sie vor einigen Jahren den „Point of no Return, also den letztendlichen Zweifel, DAS zu sein...“ (Zitat Pyar) hinter sich lässt, und seitdem weiter und weiter hinübergeht. Heute würde sie aus der Sicht der am anderen Ufer „Angekommenen“ wohl sagen: Ich bin das Ufer, von dem, Ich losgehe, die Gehende, die Steine, der Fluss, die Gegangene und das andere Ufer.
Pyar: „Wie könnte ich nicht die Sehnsucht fühlen, die in jedem Herzen brennt und die so sehr meine Sehnsucht war, die Sehnsucht nach Frieden, Freiheit und Wahrheit, die sich in der Suche nach Gott und Erleuchtung äußert, aber auch in der Suche nach Glück und Zufriedenheit, die sich dann in dem Versuch verstrickt, Umstände zu schaffen, die Glück und Zufriedenheit garantieren sollen, um dann wieder in Schmerz und Angst zu fallen, wenn die Vorstellungen sich nicht bewahrheiten, wenn Glück zerbricht. Und wie könnte ich irgendetwas oder irgendjemanden beurteilen oder verurteilen? Wie könnte ich nicht verstehen?“
Mit ihrer aufrichtigen authentischen Lebensart (art = Kunst) steht sie dort, wo wir alle stehen können: Als Brücke mit einem Fuß an diesem menschlichen und dem anderen Fuß am jenseitigen göttlichen Ufer des Daseins. Das findet in kostbarer Weise Ausdruck in ihren Satsangs. Pyar präsentiert kein Advaita, das sich auf das non-duale jenseitige Ufererfahren zurückziehen könnte. Und doch lebt sie Advaita. Sie (be-)spricht Texte von Buddhas, Sufis, Zen-Meistern, christlichen Mystikern und versteht es, sie uns von Herz zu Herz erkennen und erfahren zu lassen.
„Witz, tiefes Mitgefühl und große, schwertgleiche Klarheit reichen mir immer wieder die Hand, um mich, egal wie ich gerade da bin, ans andere Ufer zu ziehen und ohne das diesseitige, praktische Menschsein aus dem Blick zu verlieren. Wieder und wieder und wieder...“
Im September 2006 startete Pyar die Inititative "Bodhitree", welche sich in sozialen und ökologischen Projekten engagiert.
Pyar ist Autorin der Bücher: „Reise ins Nichts – Geschichte eines Erwachens“, „Bodhichitta – Das erwachte Herz“, „Poesie der Stille – Tanz des Lebens“, „Hütet das Feuer“ (über Jesus) und „Satsang“.
Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2010
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