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Pyar Live Video Chat

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Pyar: Der Raum des Herzens (Teil 1)

Danke an Vincenzo Altepost, dass wir dieses Video von Pyar von Sonntagmorgen 24. Sept. 2017 in Sala Capriasca, Tessin, in der Schweiz verlinken können.

 

 

Pyar: Der Raum des Herzens (Teil 2)

Danke an Vincenzo Altepost, dass wir dieses Video von Pyar von Sonntagnachmittag 24. Sept. 2017 in Sala Capriasca, Tessin, in der Schweiz verlinken können.

 

 

Pyar: Freude, die Natur aller Dinge

Satsang mit Pyar zum Abschluss eines Satsang-Wochenendes im August 2017.

 

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Pyar singt eines ihrer Lieblingsmantras ein Loblied an den heiligen Fluss Ganga, dem Kailash dem heiligen Berg in Indien, Nepal, Tibet, aber abgewandelt immer für den lokalen Fluss, Berg und Platz, auch wenn es in München nur ein Schuttberg aus dem 2. Weltkrieg ist „Freude schöner Götterfunken“ wurde beim G20-Gipfel in der Elbphilharmonie gespielt, Völkerverständigung, wenn Frau Merkel das wollte, wow, dieser Text hat viel mit diesem Satsangwochenende zu tun, wie wichtig die Freude ist; der Text ist nicht wirklich von einem Meister, aber in weiten Teilen einfach nur gut. – Freude ist eine Bewohnerin des Himmels und der Himmel ist das, was alles durchzieht und alles ermöglicht, was ist, jetzt und hier. „Alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur“, was uns gemeinsam bleibt, selbst wenn wir uns im Sinne von Ethik, Recht oder Gerechtigkeit zutiefst unterscheiden an irgendeinen Punkt. Die Freude ist keine Masche, sondern entspricht der Natur aller Dinge. In der Abhandlung, über das Handeln schreibt Hannah Arendt, es tut gut und ist wichtig immer wieder täglich etwas zweifellos Sinnvolles zu tun, wobei es nichts Großes sein muss, z. B. Bohnen zu ernten, wenn sie reif sind oder Essen zu kochen, wenn die Familie Hunger hat. Thich Nath Hanh benutzt das Wort Selbst fast Synonym wie Ego, das kleine ich, anders als Ramana. „Mondbetrachtung“ von Thich Nath Hanh wird von Pyar zitiert, Mondbetrachtung ist unsere Praxis, es ist auch ein Resonanzprinzip. Wenn wir ein sterbliches fixes Ich wären, dann könnten wir den Mond ja gar nicht genießen, weil in diesem Fixen ist keine Welle möglich, keine Resonanz, keine Berührtheit; jedes Mal, wenn wir berührt sind ,ist das ein Beweis dafür, dass wir nicht fix, nicht beständig, verbunden, zusammengesetzt sind, das ist zutiefst erfreuend. Ehre sei der vollkommenen Weisheit, der lieblichen, der Heiligen. Avalokitesvara, der heilige Herr und Bodhisattva zieht auf der tiefsinnigen Bahn der transzendenten Weisheit dahin. Herabschauend von der Höhe erkennt er nichts als fünf Anhäufungen und er sieht, dass sie in ihrem So-Sein leer sind. Dadurch ist er von allem Leiden befreit, nur dadurch, dass er die Dinge sieht, wie sie sind. Weder ist Form verschieden von Leerheit, noch Leerheit verschieden von Form...#Mehr...# Form unterscheidet sich nicht von Leerheit, was immer Form ist ist Leerheit, was immer Leerheit ist ist Form, dasselbe gilt für Gefühle, Wahrnehmungen, Handlungen und Bewusstseinszustände. Eine Besucherin sagt, sie hat Schwierigkeiten mit den Begriffen Gott und Jesus, weil es aus der katholischen Kirche noch so belegt ist. Pyar sagt, der Buddhismus ist eine atheistische Religion, den Begriff Gott gibt es da gar nicht und kommt auch gut ohne aus. Im Menschen gibt es aber oft ein Bedürfnis eines höheren Ansprechpartners, dafür dienen dann die Bodhisattvas; Pyar hat immer den Spagat, es kommen Menschen, die katholisch spirituell sind und solche die da regelrecht ein Trauma haben. Pyar geht es darum das Wesentliche zu übermitteln, manchmal benutzt sie das Wort Gott und manchmal schimpft sie auf die Kirche und beides ist wichtig, es gibt Verletztheit durch dieses System, weil es in weiten Teilen ein reines Machtsystem war und ist. Gott ist keine Person und mit ihm kann man nicht reden; wenn Gott, dann ist er unpersönlich, nicht der Typ mit dem weißen Bart, der hieß Osho; auch im mystischen Christentum geht es über das Dialogische hinaus. Das ist dann in unterschiedlicher Ausprägung, bei manchen Mystikern bleibt einfach der Mund offen stehen, wie ein Johannes von Kreuz, „alles Wissen übersteigend“, da wird nicht mehr geredet. Bei anderen drückt sich mehr aus in einem Erfahren von Einheit, wobei jedes Erfahren eines der 5 Anhäufungen sind, da wird auch nicht mehr geredet. Wenn Pyar von Jesus spricht, dann spricht sie von einem großartigen Menschen, einen Meister, einem Boddhisattva. Worauf jede Art von Spiritualität und spirituelle Tradition hinweisen möchte ist, was drüber hinaus geht. Auf einer Reise in Triest besichtigte Pyar eine Kathedrale und ein Geistlicher predigte, es ist unser Bestimmung glücklich zu sein, einfach so und jetzt, dass kann Pyar unterschreiben, es sind aber immer noch die Wenigeren, obwohl wir jetzt den Franziskus als Papst haben. Alle diese Erscheinungen von Bodhisattvas und Heiligen und Jesuse, Oshos ist alles dasselbe Licht nur in verschieden Spektren, fühle dich frei das blaue oder das rote als Gesprächspartner zu nehmen wie es dir guttut. Pyar liest ein weiteres Gedicht von Thich Nath Hanh „ Liebesgedicht“, über das Bestehen der Augen, Stimme, Lächeln aus den 6 Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum und Bewusstsein, das zu bewahren, zu erhalten, zu besitzen? Über die Vergänglichkeit und sie sind nicht du, die Schönheit und die Liebe. Thich Nath Hanh ist ein großer Meister des Herzsutras, immer wieder blitzt das auf. Eine Besucherin sagt, dass sie heute ein großes Verwobensein gespürt hat, alles mit allem verbunden ist, alles zu ihr gehört und sie ein Teil von allem ist. Pyar sagt, es wird immer tiefer und man muss diese Erfahrung nicht begrenzen auf Retreat oder Satsang, du darfst auch während der Arbeit verbunden sein. Die Besucherin sagt, es wird immer spielerischer und man muss sich auch nicht mehr imaginär abgrenzen, die Verbindung ist da. Pyar sagt, abgrenzen geht eh nicht wirklich, nur auf einer sehr oberflächlichen Ebene. Pyar ist es wichtig, dass es auch in der U-Bahn, im Auto, auf der Arbeit, in einer Auseinandersetzung bleiben darf, es sich zu gestatten, weil dann verwirklichen wir das Herzsutra, wenn das nicht geht, ist immer noch Form und Leerheit scheinbar getrennt im Erfahren. Stillephase.

Pyar: Leben und Perfektion geht nicht zusammen

Satsang mit Pyar von Juli 2017, gefilmt von Devasetu für Jetzt-TV.

 

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Es ist wichtig bei allem, was wir tun, uns erst in die Basis, die grundlegende Gutheit zu stellen, auch Alaya (Heimat) genannt, das wo wir schon verwurzelt sind; ohne Achtsamkeit und Bewusstheit für die Heimat schwimmen wir, das große Problem überhaupt. Wenn wir wissen, was bleibt und was die Qualität ist, die alles durchzieht ist, und unsere Intention daraus kommt, dann ist es gut. Nur weil wir die innere Gutheit in der Essenz sind, können wir die relative, historische Dimension in uns versuchen in Einklang zu bringen mit der letztendliche Dimension. Als Zeuge und Beispiel der wunderbare Psychologe Victor Frankl, dessen Seele im Konzentrationslager überlebt hat, weil er nicht aufgehört hat, das Gute in den Menschen zu sehen. Auch Thich Nhat Hanh mit einer so tiefen Verwirklichung, trotz der Biografie, dem Leid, wir können es nicht trennen; Leerheit ist Form, Form ist Leerheit, weder ist Form verschieden von Leerheit, noch Leerheit verschieden von Form. Leerheit, – frei von bestimmten Dingen, Beständigkeit, Homogenität, Autonomie; es ist etwas nicht drinnen und es ist etwas drinnen. Die Wahrheit, die Liebe, das Leben, die Freude, die Stille ist alles nur möglich, weil die Dinge unbeständig, aufeinander bezogen, immer aus etwas anderem bestehen als sich selbst und immer zusammengesetzt sind. Leben und Perfektion geht nicht zusammen, perfekt ist tot, – fertig. Herz-Sutra, Prajnaparamita von Buddha Shakyamuni, Ehre sei der vollkommen Weisheit, der Lieblichen, der Heiligen, Avalo Kitesvara, der heilige Herr und Buddhisattva zog auf der tiefsinnigen Bahn der transzendenten Weisheit dahin, herabschauend von der Höhe erkannte er nichts als fünf Anhäufungen und er sah, dass sie in ihrem So-Sein leer waren, was immer Leerheit ist, ist Form, dasselbe gilt für Gefühle, Wahrnehmungen, Handlungen und Bewusstseinszustände. Auch das Eine, das ganz Große, was viele Namen hat, aber nicht beschreibbar ist, ist vollkommen ungetrennt und ununterscheidbar von allem, was uns erscheint, dasselbe. Viel Missverständnis ist passiert in den Kirchen, Giordano Bruno ist verbrannt worden, ein genialer Mensch, Priester rund Philosoph, er hat gesagt, das Universum ist unendlich groß. Der Gedanke der Abtrennung des grundlegend Guten von der Welt steckt in unserer Kultur ganz tief drinnen, – es ist immer woanders, im Zweifelsfall in einem anderen Leben oder einem Himmel getrennt von allem; das macht uns Probleme, warum nicht jetzt hier, jetzt, genau wir? Es ist gut, wenn es uns bewusst ist, Gott muss innerhalb sein...#Mehr...# Die Schwierigkeit die gleichzeitig im Alltag immer zu empfinden. Das Wissen über die grundlegende Natur im Menschen macht es viel leichter im Umgang mit gestörten Menschen, die Probleme machen. Ein bereits verstorbener Lehrer von Pyar sagte, geistig sehr behinderte Menschen wären Buddhisattvas auf Urlaub. Die Möglichkeit immer wieder zur grundlegenden Gutheit zurückkehren zu können, wenn es gerade nicht wahrnehmbar ist, ist nicht selbstverständlich; die grundlegende Gutheit haben alle, aber oft auch die Unwissenheit darüber. Ist die grundlegende Gutheit unbeschränkt, hat sie kein Ende, wie ist es mit wirklich schlimmen Sachen, Menschen die z. B. auf den 3. Weltkrieg hinarbeiten, nur aus Machtgründen? Auch wenn es wirklich Scheiße und überhaupt nicht gut ist, was sie machen, ist dennoch im Grunde der einzelne Mensch in der Essenz gut, das ist der Gag. Verschüttet und verdreht im Menschen; dann ist die grundlegende Gutheit, verschmutzt, vernebelt, aber selbst unberührt, sie zeigt sich nicht, der Mensch ist meist selbst unglücklich. Das Wissen oder Erfahren der grundlegenden Gutheit macht den Blick noch klarer für das, was nicht in Ordnung ist, den Mut größer es auszusprechen. Du darfst das verurteilen und verurteilst damit nicht das Herz dieses Menschen, das ist immer noch im Grunde gut, doch was bei dem passiert ist richtig gehend schlecht. Es sind schon ganz schlimme Dinge passiert, Weltkriege, Holocaust, nicht immer bewahrt uns das Leben vor dieser Schrecklichkeit. Deshalb braucht es uns als Menschen, dem die Stirn zu bieten, es geht nicht von selber. Ich kann solche Menschen nicht unbedingt direkt zur Freude führen. Pyar ist familiär belastet, ihre Mutter war im Widerstand im 3. Reich, ihrer Mutter ist es nicht gut bekommen, doch sie hat es nie bereut, ihren eigenen Kontakt zur inneren Freude hat sie nie verloren und es ist ihr so gelungen, die KZ-Zeit halbwegs heile zu überstehen. Die Einschätzung, wie groß die Gefahr hier ist, muss jeder für sich selbst einschätzen und einordnen. Wir haben ein recht gut funktionierende Sozialsystem, regulative Mechanismen in unserer Gesellschaft, es ist eine Großherzigkeit da in unserem Land, viel Menschlichkeit; gefährlich wird es, was Hannah Arendt die Banalität des Bösen nennt, es kaum noch erkennbar ist als solches; das zu erkennen braucht Achtsamkeit, Lebendigkeit, Unterscheidungsfähigkeit, Gewahrsein und das Wissen um die grundlegende Gutheit. Devasetu sagt, es gibt aber nur eine Partei, die gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr ist und die ist in der Opposition. Pyar bezieht sich auf die Bhagavad Gita, der alte Text, wo dieses Thema behandelt wird, der Fürst, der gegen seine eigenen Verwandten in den Krieg ziehen muss und Krishna, der Gott, sagt ihn, es muss sein; bisher hat sie es nicht gewagt, das im Satsang zu behandeln, kommt vielleicht noch. Wir sollten dankbar sein, dass es so ist, wie es ist in Deutschland und die Grundlagen schaffen für die Kinder. Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als gute Nachrichten. Respekt und Dankbarkeit für unsere Demokratie; bei den Themen bewegen wir uns in der historische Dimension, die von der letztendlichen Dimension nicht zu trennen ist. Zu sehen, das Bewusstsein der Raumhaftigkeit, in dem alles passiert, halten zu können, der Göttlichkeit, die das alles durchzieht, unseren Geist zu trainieren es miteinander halten zu können, kein Entwederoder. Gott ist immer größer, sagen die Moslems. Im unendlichen Raum hat das alles leicht Platz. Berührt soll man davon sein, es ändert aber nichts am Raum. Es folgt eine Atemmeditation.

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Pyar: Die Grundlegende Gutheit gehört zur letztendlichen Dimensionen

Satsang mit Pyar von Juli 2017, gefilmt von Devasetu für Jetzt-TV.

 

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Gate, gate, paragate, parasamgate, bodhi, svaha! Das Ende vom Herzsutra, ein großer Zauberspruch-Mantra, es sagt, es geht immer weiter, das Leben stirbt nicht, es verwandelt sich. Übung: die Unbeständigkeit in den Einzelformen, die Beständigkeit in dem Fluss des Seins gleichzeitig im Gemüt wahrnehmen. Unsere Entwicklung, wachsen und klarwerden geht immer weiter, entspannend ohne Endpunkt, es gibt nur diesen einen Schritt. Es bleibt nur das Gehen, so braucht es auch kein Rennen, es gibt keine Konkurrenz. Weil ich die grundlegende Gutheit erkenne, kann ich auch klar sagen, was ich nicht gut finde, der Kern ist und bleibt gut, es wird niemand angegriffen. Grundlegende Gutheit gehört zur letztendlichen Dimensionen, man kann sie sich nicht einbilden. Auf der menschlichen Ebene kann man sich immer täuschen und man sollte es sich auch einräumen. Kann man sich etwas visualisieren oder wünschen? Das Naturgesetz der Unbeständigkeit bleibt bestehen. Das Resonanzprinzip ist etwas anderes und ein größeres Wunder; Wunder zeichnen sich durch Einfachheit aus. Es hängt alles miteinander zusammen, nichts steht für sich alleine. Die Wirklichkeit ist komplex, aber einfach, wie z.B. der Geschmack von Vanilleeis. Die Sangha ist eine große, große Kostbarkeit. Ein Ausdruck wechselseitiger Bezogenheit aller Phänomene, die zu den fünf Anhäufungen gehören. Wir brauchen uns, und das ist gut so. Buddhas Erkenntnis unterm Buddhibaum: Es hängt alles im Universum miteinander zusammen, nichts und niemand kann für sich alleine existieren. Avalokitesvara, im Herabschauen von der Höhe erkannte er nichts als fünf Anhäufungen (Skandha) und sah, dass sie in ihrem Sosein leer waren. Wenn der Körper zu sensibel eingestellt ist und häufig reagiert, lieber rational entscheiden, z.B. bei einer Jobwahl; wechseln geht immer noch. Kleine Dinge (kurzes Lächeln oder Müll wegräumen) sind für jeden möglich und es macht etwas mit dem Ganzen. Pyar liest aus dem Gedichteband von Thich Nhat Hanh, „Nenne mich bei meinen wahren Namen“. Wir sind Natur, wir gehören dazu, alles ist von derselben Natur. Pyar erklärt anhand eines Tuches Gott, Unendlichkeit, Weite, Liebe, grundlegende Gutheit, Raum, in dem alles geschieht – und die momentanen Manifestationen, das Erschrecken über den scheinbaren fremden Anderen. Die grundlegende Unwissenheit – es ist aber alles aus demselben Stoff (im Samantha Badra-Wunschgebet beschrieben)...#Mehr...# Auch der Urbuddha Samantha Badra hatte das Problem, wenn auch sehr kurz. Über die mehren 10000den von Jahren wurden wir Menschen geprägt, viele alte nicht mehr passende Verhaltensweisen, das Erschrecken schwingt noch immer nach. Grundlegende Gutheit immer wahrzunehmen ist wirkliches Selbstbewusstsein, es hat einen weitreichenden Effekt, weil du in einen anderen Bewusstheit begegnest. Sich Selbst in der Gutheit zu begegnen und der Gutheit in der Pflanze, dem Menschen, dem Tier.

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Pyar: Vollkommene Weisheit ist lieblich

Satsang mit Pyar von Juli 2017, gefilmt von Devasetu für Jetzt-TV.

 

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Immer nur jetzt als Lebensmotto, alles ist immer nur Jetzt möglich, gegenwärtig. Wir können zu viel Energie in die Vergangenheit, in Nachdenken oder Planen stecken; die Vergangenheit ändert sich garantiert nicht, wir verpassen dabei die Möglichkeit des Jetzts und kreieren dabei neue traurige Vergangenheit, die zu bedenken ist. Im Nachdenken über die Vergangenheit oder Zukunft sich immer wieder bewusst machen, wo ihr seit, wer ihr seit, die Präsens. Es gibt viele Werkzeuge, eines ist Achtsamkeit üben mithilfe und in Verbindung des Atems, durch Buddha Shakyamuni seit 2,5 Tausend Jahren bekannt. Heute wissenschaftlich belegt, bilden sich beim Üben/Trainieren neue Nervenverbindungen im Gehirn, mehr Glück, Zugewandtheit, Mitgefühl, Präsens. Mit der Achtsamkeitsmeditation können wir alles verbinden.

Wir dürfen segnen. Einatmend weiß ich, dass ich einatme, ausatmend weiß ich, dass ich ausatme. Einatmend verfolge ich meinen Atem von Anfang bis Ende, ausatmend verfolge ich meinen Ausatmen, von Anfang bis Ende. Einatmend spüre ich meinen Körper, ausatmend spüre ich meinen Körper. Einatmend beruhige ich meine Körper, ausatmend beruhige ich meinen Körper. Einatmend wünsche ich Segen für mich und uns und allen Besuchern dieses Hauses, ausatmend wünsche ich Segen für mich, für uns und allen Besuchern und Mitarbeitern dieses Hauses. Es ist vollkommen ausreichend sich so kurz zu vergegenwärtigen/ erinnern, aber sinnvoll häufig; es wurde festgestellt, bereits nach 30 Sekunden fängt das Gehirn bei neuen Gedanken oder anderer Haltung an, neue Synapsen zu bilden, es braucht ab da Wiederholung. Es geht wirklich den Faden der Achtsamkeit im ganzen Leben durchgängig zu halten. Es ist unsere Bestimmung und Natur in der absoluten Wirklichkeit immer jetzt glücklich zu sein, ohne Abhängigkeit von „Eiscreme“, zugleich gibt es wechselnde Bedingungen und Stimmungen in der relativen Wirklichkeit wie Wellen. Die Achtsamkeitsmeditation mit den Gefühlen weiterführen. Die freudige Basis, die Natur des Heiligen Geistes steht am Anfang, von da aus ist Empfinden, Umarmen, Beruhigen, den Schmerz in der Tiefe Begegnen möglich. Die Freude des Seins wirkt sich auch körperlich aus. Die bedingungslose Freudigkeit ist uns allen gleich, äußert sich jedoch individuell. Die absolute und die relative Wirklichkeit sind beide genauso wirklich, siehe das Herzsutra, sie folgen aber unterschiedlichen Gesetzmäßigkeiten. (Pyar zerpflückt als Beispiel den Teppich, auf dem sie sitzt) auch Gefühle und Gedanken sind frei von Eigenständigkeit und Homogenität, sie bestehen nicht aus sich selbst heraus. Verstehen, anwenden und rückverfolgen, woraus es besteht, ändert schon ein wenig das Empfinden, das Empfinden ist also auch abhängig; Dimension relative Wirklichkeit (Skandha, Buddhismus). Trauma, nicht verarbeitbare/erträgliche Gefühle. Die Freude und Funktion da rumherum ist da und doch ist das schockierende, krank und Angst Machende durch den Zwischenspeicher im Gehirn vorübergehend aus Überforderung nicht richtig abgelegt wurden und macht dann Probleme; Psychotherapie kann auf wunderbare Weise helfen. Den Eiter aus einer Wunde kann man nicht wegmeditieren. Die letztendliche Dimension enthebt uns nicht aus der Notwendigkeit, das, was aus der historischen Dimension zu tun, ist zu tun. Form ist Leerheit, Leerheit ist Form (Herzsutra). Auch ein Buddha ist nicht gefeit von der historischen Dimension. Den Faden verlieren und wieder zurückkommen, zur Ehrerbietung der verkörperten oder nicht verkörperten Weisheit. Die vollkommene Weisheit ist lieblich. Immens wichtig: Avalokitesvara (Buddhisattva des Mitgefühls) in seiner Weisheit, bewusst der letztendlichen Wirklichkeit, bleibt nicht absorbiert in dem Genuss der transzendenten Weisheit, sondern er wendet sich um, schaut wieder in die relative Dimension. Schaut aus der transzendenten Weisheit hinein in die relative Dimensionen und erkennt es als das, was es ist, fünf Anhäufungen. Und sah, dass sie leer waren, siehe Teppich. Doch nichts gibt es nicht.

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Pyar: Die beständige, von allem unabhängige Freudigkeit in uns entdecken

Dieses Interview mit Pyar führte ANdy Hegewald im Februar 2017.

 

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Pyars Name von Osho, der Liebe bedeutet und der sich zu erst wie „zu große Schuhe“ anfühlte; lieber über Glücklichsein sprechen als über Erwachen oder Erleuchtung; Einsicht in das, was kein Anfang und kein Ende hat; die Einsicht als Individuum zeitlich und räumlich winzig klein zu sein; die Zufriedenheit als Schwester des Glückes; der tatsächlich im Gehirn messbare Schmerz, wenn Vorstellungen losgelassen werden; Achtsamkeit und Atem; sich dem Atem bewusst sein, die erste von 16 Atemübungen, die Buddha gegeben hat; der Vorteil des Atem, dass wir ihn immer zur Verfügung haben und dass er eine Urbewegung des Lebens ist; „wauh, ich atme“; „da ist Platz für alle Phänomene und da ist noch Weite“ – dies immer wieder überprüfen, und damit feststellen, dass immer noch Weite vorhanden ist; Pyar über Heilung aus der Sicht als Ärztin, die immer nur temporär ist; ganzheitliche Heilung von Pyar mit Schulmedizin, Homöopathie und Akupunktur und ihr Einsatz bei verschiedenen Erkrankungen; die Stärken der Schulmedizin; Einschätzung der Institution Kirche; Jesus, ein Boddhisattva, ein Erwachter; der Teufel, eine irre Zusammenballung von Dummheit; Gut und Böse, in der absoluten und der zeitlich und räumlich begrenzten Dimension; die grundlegende Gutheit eines jeden Wesens; „Idioten-Mitgefühl“, wo alles gleich und und süß und triefend ist; das Intelligentere: nicht ein Entweder-Oder, sondern der Mittlere Weg; die Lernsituation in der kleinen Lebensgemeinschaft mit Pyar im Haus und wie diese WG entstanden ist und die treue und beständige Unterstützung für Pyars Arbeit durch diese Menschen; die spirituelle Familie, die Sangha, Menschen, die auf dem gleichen Weg sind, und Pyars Liebe zu ihnen; Retreat- und Stadt-Satsang-Angebote von Pyar; Verbindlichkeit und sich einlassen und Hingabe; das Bild vom Bergführer oder vom Gartenanlegen; hilfreiche, wechselseitige Verbindlichkeit: Vertrauen und Beständigkeit; das aktuelle Thema im Satsang von Pyar: Thich Nhat Hanh, und seine16 Atemübungen; die Qualität der Satsangs, wenn viele Menschen aus der Sangha dabei sind; die Unterstützung des Lernens gegenseitig im Satsang; Pyars Bodenständigkeit, z.B. in der Benutzung leicht verständlicher Sprache; zur aktuellen Weltlage: Pyar fühlt keine Bedrohung; die Hinweise: nicht in Panik geraten – und: alles ist vergänglich; achtsam und aufmerksam und in der Mitte bleiben und wachsam bleiben für die richtige Handlung im richtigen Moment; Einfluss durch einfache Dinge, wie unaufgeregt mit einander reden; bei Verzweiflung tiefer schauen und die beständige Freudigkeit entdecken, die unabhängig ist von inneren und äußeren Situationen.

 

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Pyar: Unseren persönlichen Ausdruck von Liebe als Teil der universellen Liebe leben

Dieses Interview mit Pyar führte Mira im November 2016. Danke an Markus R. fürs Filmen.

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Suche, Sehnsucht und glücklich sein zu wollen, ist etwas Natürliches; verschiedene Methoden; wenn ein Dackel eine Kuh ist, ein zutiefst erschüttertes Weltbild; bei Osho war starke Präsenz, Autorität, bei Dalaih Lama ähnlich. Da war Klarheit, von Liebe berührt. Wir haben irgendwann falsch verstanden, was zu dem führt, wie die Welt ist. Wie komme ich da heraus? Begegnung ist nur in der Dualität möglich. Liebe oder Kunst können helfen, heraus zu schauen, weil sie nicht Lücken dicht sind. Das Gutsein in uns ist unsterblich. Z. B. Drogensüchtigen sagen: Ich bin grundlegend gut. Das Umfeld kann sich ändern während der Suche. Hochmut ist eine Gefahr auf dem Weg. Leerheit ist nicht Nichts, falsche Übersetzung. Es heißt Weite, Raum, Unendlichkeit. Die Herausforderung, Mensch zu sein.

 

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Pyar: Ramana – die Essenz

 

 

 

Ausschnitt aus der gleichnamigen DVD von Blissvideo von Pyar. Vielen Dank an Niket für sein Okay zur Veröffentlichung.

Länge des Ausschnitts ca. 15 Min., Länge der Original-DVD: 1 Std. 28 Min.

 

 

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Die Wirklichkeit in 40 Versen von Ramana; der Berg Arunachala; Ramana ist ein Meister, den keiner nacharmen kann; Ramanas Erleuchtungserlebnis mit 16 Jahren; wenn wir für uns selber ein Stück Wahrheit entdeckt haben, dann ist das neu und hat gegenüber dem altgewohnten, was Jahrtausende gewirkt hat, erst mal nicht so viel Gewicht; wir müssen durch Übung dem neu erfahrenen dasselbe Gewicht verleihen wie das gewohnte Alte hatte – das ist der Inhalt von Yoga, Tantra und jeglicher Methodik in allen Kulturen; den Geist von schädlichen Neigungen weg ins Herz bringen; Verlangen loses Erfüllen menschlicher Pflichten über mehrere Leben hinweg; wir neigen dazu, das, was zu tun ist, zu verschieben (wenn ich erst mal… dann…); die Welt und ihr Gewahr-werden gehen miteinander auf und unter und nur im Gewahr-werden erscheint uns die Welt; jedes Vollkommene, aus dem die Welt und ihr Gewahr-werden aufgehen und in dem sie untergehen, ohne dass Auf- und Untergang strahlt, ist das einzig Wirkliche, Bleibende und Unveränderliche; wirklich ist das, was sich nicht verändert, das, was nicht kommt und geht; Ramana bezeichnet das Gemüt als Konglomerat von Gedanken, Emotionen und Willensakt; wenn das Gemüt von den Schleiern der alten Gewohnheiten gereinigt ist, dann ist die Qualität des Gemütes Gewahrsein; das klare Licht des Geistes.

 

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Pyar: Wir alle sind Buddha und Mensch zugleich

Dieser Satsang mit Pyar fand beim 20. Rainbow Spirit Festival im Mai 2013 in Karlsruhe statt.

 

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Viele verschiedene authentische spirituelle Traditionen verweisen auf dieselbe Essenz; Flexibilität und Toleranz des Geistes im Umgang mit anderen spirituellen Traditionen; Lesung aus dem Buch „Zen-Meister Rabe“; über den weglosen Weg; der große Weg – wir bewegen uns innerhalb des großen Weges; sich berühren lassen von der Weghaftigkeit des Seins; Zen-Meister Rabe: die Geschichte von der Inspiration; alle Wesen sind Buddhas; wir sind beides: Mensch und Buddha; über das Leben Ramanas; das „Buddha-Baby-Stadium“ von Ramana; sich von den Dingen des Lebens berühren lassen; Entwicklung, Reifung und Wachstum hören nie auf; die Grenzen zwischen Selbsterfüllung und Dissoziation sind sehr subtil; Ramana, Osho, Krishnamurti und Aurobindo sind wesentlich für das, was hier im Satsang passiert; Dankbarkeit für die Bereitschaft der Meister hier zu wirken; die höchste Wirklichkeit ist mit dem Intellekt nicht zu erfahren; Hochmut und Stolz stellen eine gefährliche und sehr subtile Klippe dar; auch Erleuchtete, über alles erhabene Meister machen Fehler; die Entstehung von Krankheit hat nichts mit der Schwingungs- bzw. Frequenzhöhe zu tun; in Resonanz gehen mit unserer grundlegenden Gutheit; auch spirituelle Meister haben normale Körper, die krank werden können und irgendwann sterben; Zen-Meister Rabe: die Geschichte über die Ehrlichkeit; so lange so zu tun als ob man Buddha sei, bis es Wirklichkeit wird; von einer vollkommenen Erleuchtung zu sprechen ist Blasphemie; über Verwicklung und Entwicklung; unsere Verantwortung und unsere Freiheit steigt mit dem Grad unserer Bewusstheit.

 

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Pyar: Die Hilfe aus unserer grundlegenden Gutheit

Dieser Satsang mit Pyar fand im Dezember 2013 in München statt.

 

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Hinweis auf das Erscheinen der Herz-Ohren CD; die Erfahrung von Gut und Böse geschieht auf der Reise von der unbewussten Unschuld der Natur zur bewussten Unschuld eines Buddha; ohne die Möglichkeit der freien Wahl ist der Weg von der Unbewusstheit zur Bewusstheit nicht möglich; der Wert unserer selbst ist unabhängig immer da; vom bloßen Hören zum Verstehen; große Veränderung findet in vielen kleinen Facetten statt, das Große ist aus vielen kleinen Teilen zusammengesetzt; es ist nicht so wichtig, was man erreicht, ohne dass das Bemühen aufhört; die Übernahme von Verantwortung, auch sich selbst gegenüber; über die Heilung der Beziehung mit dem Vater; das, was im Satsang geschieht, das geschieht; Freude möchte zum Ausdruck kommen und an der unausgedrückten Freude kann man auch leiden; der Jubel, der bricht durch, den muss man nicht suchen; „die Nacht ist verschwunden, der Tod überwunden aus ewiger Quelle strömt Liebe und Licht, und Mächte der Hölle erschüttern mich nicht“;  die Bemühung aus dem Mut ohne Stolz heraus ; die Kostbarkeit der menschlichen Geburt; das Finden des gesunden Mittelwegs; leer werden durch die Meditation mit dem Gesicht zur Wand; auf der Suche nach spirituellen Gemeinschaften; es ist nicht möglich, in der unbewussten Unschuld der Natur zu verharren; kein Mensch kann einen anderen erlösen – es gibt keine Erlöser; die Hilfe kommt aus unserer grundlegenden Gutheit, wo immer schon alles da ist; Erfahrungsbericht aus der Zeit in einem katholischen Kloster; den Blick nach außen richten, ohne etwas zu wollen; über den Alleinerlösungsanspruch verschiedener Religionen; der Machtpolitische Anspruch einiger Religionen verursacht erst viele Probleme; „unzählbar sind die Tore der Wahrheit und ich gelobe alle zu durchschreiten“; die letztendliche Wahrheit ist in ihrer Tiefe immer dieselbe.

 

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Pyar: Das Wunder des Satsangs im Raum der Offenheit und Zugewandtheit

Dieser Satsang mit Pyar fand im Dezember 2013 in München statt.

 

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Etwas in uns ist grundsätzlich heil und in Ordnung und gleichzeitig ist etwas nicht in Ordnung und das, was in Ordnung ist, ist das Größere; bei Gott sind wir daheim; die Heilung geschieht immer vom Gesunden her; das Wunder des Satsang im  Raum der Offenheit und Zugewandtheit; Begegnung in der göttlichen und der menschlichen Dimension; sich das zusammenfinden lassen, was getrennt war oder getrennt erschien; über Ubuntu, das afrikanische Ritual; die Fähigkeit des Menschen zur Unterscheidung; es gibt keine Rückentwicklung, es geht immer vorwärts; über die Prägungen durch die christlichen Kirchen in unserem Kulturkreis und die Auflösung derselben; wenn Gott allmächtig und gut ist und du grundlegend schlecht wärest, dann könntest du nicht existieren; es gibt kein Außerhalb von Gott, also gibt es auch keine Hölle; wir sind makellos, Gott hat uns geboren; wir können die Konditionierungen verlassen; Gott umfasst alle Widersprüche und Diskrepanzen; es gibt Dinge, die in uns passieren, die wir nicht gemacht haben, die können wir nicht ändern; Dinge, die wir in unserem Geist geschaffen haben, sind von uns veränderbar; Angst vor Krankheit und der Umgang damit; auch große spirituelle Meister sind krank geworden und gestorben; über die drei prinzipiellen Heilrichtung – schulmedizinische Apparatemedizin – heroische Medizin – die Medizin der weisen Frau; der heilende Plüschbär; über die Frage, ob es einen freien Willen gibt; der Irrtum zu glauben, nichts verändern zu können; Form und Inhalt; wie oben so unten wie innen so außen; „das enge Zimmer und die große Turnhalle“.

 

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Pyar: Die grundlegende Gutheit in jedem Wesen

Dieses Interview führte Sabina mit Pyar im November 2013.

 

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Der spirituelle Weg; jedem Wesen liegt eine grundlegende Gutheit zugrunde; die verschiedenen Dimensionen des menschlichen Daseins; der Spirituelle Weg ist das tiefste Sehnen eines jeden Menschen; die erfahrene Gewissheit der grundlegenden Gutheit in uns und dessen, was immer größer ist; die tiefe innere Wendung des Mörders; der gute göttliche Kern, der oftmals zugedeckt ist; jeder ernsthafte spirituelle Weg führt zur Heilung; Satsang bringt das Göttliche in uns hervor; Bearbeitung der von zu Tage aufkommenden Themen; Begegnung in Wahrheit – sich selbst und anderen begegnen; in der Begegnung entstehen Brücken; über den Unterschied zwischen der Begegnung im Körper in einem Raum und der virtuellen Begegnungen; psychische und körperliche Heilung im Satsang; Wege das Leiden zu beenden – die viere edlen Wahrheiten; in der stabilen tiefsten Dimension des eigenen Wesens ruhen; Meditation heißt den Geist zu sich selber und zur Klarheit zurückzuwenden; den erschöpften Geist im natürlichen Frieden ruhen lassen; das Sehnen des Herzens nach Spiritualität; über die unglaublich differenzierte Kommunikationsfähigkeit des Menschen; die Rolle des Meisters im Satsang; der Meister ist der Bergführer; über Selbstverantwortung und das Erlangen der Meisterschaft; Verbindung und Begegnung schaffen zwischen dem geistigen körperlichen und spirituellen Dasein.

 

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Open Multi Satsang: Es gibt kein Ziel, die Erfüllung ist bereits hier

An diesem Open Multi Satsang beim 21. Rainbow Spirit Festival Ende Nov. 2013 in München nahmen teil: Pyar, Nabhya, Maria Anna Groß, Yod, Leon und Sven. Musikalische Einleitung von Markus Buer von Stone Voice: www.stonevoice.org .

 

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Einführung von Devasetu; Vorstellung der Lehrer; Erleuchtung… – und was ist danach?; es gibt kein Ziel und kein Ankommen; der direkte Zugang zu dem, was im Menschlichen immer erfahrbar ist; das ganze Spektrum erfahren; Erleuchtung ist normal und gar nicht so spirituell; nach der Erleuchtung geht es weiter und es ist nicht alles „Honigkuchen“, aber wenn es gesehen worden ist, dass das ein Spiel ist, dann wird es leichter; weniger getrieben und gefangen sein; die Entspannung des Themas „Erleuchtung“; im Leben drin sein, alles mitkriegen; Freude, Einfachheit und die Hingabe daran, was das Leben mit sich bringt; die Versöhnung mit dem Menschsein und Mensch werden; ganz offen ohne Konzepte hier sein dürfen; entdecken, dass die Erfüllung bereits hier ist; Intensivierung der Wahrnehmung, die Vertiefung der Erkenntnis, dass alles jetzt schon ist; über den natürlichen und den unnatürlichen Zustand; unser natürlicher Zustand ist der Seinszustand; gesellschaftliche Veränderung geschieht nicht aufgrund von Mehrheit; die grundlegende Gutheit ist in jedem Menschen vorhanden; das kraftvolle Schweigen aushalten; Fragen und Gegenfragen, wer wird angesprochen und wer antwortet?; Weisheit und Mitgefühl; das abholen, was da ist; mit der Wut sein, wenn sie da; lebendig sein mit dem, was ist; es ist so viel auch verborgene Schönheit auf der Welt; es gibt jeden Tag so viele kleine Erleuchtungen; es gibt keine banalen Fragen; über das Sprechen und über das Nicht-Sprechen; die Aufforderung einer Teilnehmerin an die Lehrer, die noch nicht viel gesagt haben, auch zu sprechen, um den Klang ihrer Stimmen hören zu können; Ganzheit ist gleichzusetzen mit Liebe, alles integrieren; die Sehnsucht, die Offenheit und die Resonanz spüren und die Sehnsucht erfahren; tiefes Atmen und die ganze Energie spüren; gibt es nach dem Erwachen noch Konkurrenz?; Konkurrenz gibt es nur zwischen Personen; die Person bleibt immer bestehen; die Berührtheit und Unmittelbarkeit als ein großes Geschenk; nicht das Sprechen an sich ist entscheidend, sondern die Motivation; wir können nichts zurücknehmen; es gibt keine erleuchtete oder erwachte Person, weil die Erleuchtung die Auflösung der Person ist.

 

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Pyar: Die feine Freudigkeit des Ich-Bins

Dieses Interview führte Sabina mit Pyar im Januar 2013.


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Über Pyars letztes Buch „Wir“, über den Zusammenhang zwischen Spiritualität, Ökologie und unserem sozialen Leben; Spiritualität nicht im abgetrennten Raum, sondern integriert in unser Leben; wenn Unzufriedenheit und Wut da ist, wie z.B. über die Privatisierung der Wasserversorgung, dann dem Impuls aktiv zu werden folgen und ändern, was zu ändern ist, sonst Geduld haben; 

 

Ein Teil der menschlichen Würde, unterscheiden zu können zwischen gut und schlecht, schön und hässlich usw.; Bewertung ist okay, z.B. die Feststellung, Privatisierung von Wasser ist schlecht, kommunale Verwaltung von Wasser ist besser – gleichzeitig ist in jedem Wesen grundlegende Gutheit, also in allen Menschen, aber deshalb sind nicht alle ihre Entscheidungen und Taten gut; unsere Meinung sagen, Aktionen starten, aber nicht unseren Frieden verlieren; das unendliche Mandala des Raumes; der von Pyar geprägte Ausdruck „Advaitismus“, ein Missverständnis von Advaita am Beispiel von Ramana, der sich auch um äußere Dinge liebevoll und hingebungsvoll gekümmert hat; Tatkraft und Geduld gefordert, z.B. zur Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens; den gegebenen Möglichkeiten nach leben, aber nicht den Blick fürs Richtige und die Ideale verlieren; kleine Dinge, die uns möglich sind und zur Veränderung beitragen; jeden Tag zur Verschönerung der Welt beitragen und dadurch auf die Seite des Erfolgs kommen; unsere Macht als Verbraucher, die Abstimmung mit dem Einkaufswagen; spirituelle Praxis, um unsere Gefühle genau anzusehen; die Frage, was will das Leben von mir, mein kleiner Beitrag an meinem Platz, wo ich gerade bin; eine Weiche im Geist, entweder / oder, wo sie gar nicht hingehört, wie den Sinn im Leben sehen in Wachstum oder die Kinder groß zu ziehen; wenn die Frage nach dem Sinn des Lebens einfach nicht mehr auftaucht, wie bei Pyar; die Verblendung, nicht direkt zu sehen; jetzt im Moment den Geschmack von Richtigkeit wahrnehmen – oder aus der Situation weggehen, wenn dieser Geschmack nicht da ist; es reicht jetzt in der Situation Sinn wahrzunehmen, es braucht keine „Perspektive fürs Leben“ zu sein; die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Gefühlen und Intuition; die Intuition, was für mich richtig und gut ist, die oft vor dem Gefühl auftaucht; die unterschiedlichen Instrumente zur Entscheidungsfindung, wie Intuition, Instinkt, Logik und ihr Zusammenspiel am Beispiel von der Essensplanung für die nächsten Tagen; die Fehlinterpretation der wissenschaftlichen Studie über Hirnimpulse bei der Entscheidungsfindung; Dinge, die wir entscheiden können und Dinge, die wir nicht entscheiden können, wie z.B. wann wir streben werden; zwischen göttlicher Führung und der Idee, selbst das Leben in der Hand zu haben – es stimmt beides; von Entscheidungsgewalt und Verantwortung; das, worauf unser Geist keinen Zugriff hat, offenlassen; die Weisheit zu sagen, ich weiß es nicht; die Möglichkeit und Fähigkeit zu beten, eine menschliche Qualität; das Beispiel der Gebetskette in Pyars Sangha und wie sie funktioniert, dass 90 Menschen die Anliegen anderer in ihrer Praxis oder ihrem Gebet mit einschließen und der positive Effekt; die Komplexität des Lebens nicht zu verstehen durch unseren kleinen Verstand mit Ursache-Wirkung-Denken; die Neigung, das Vergängliche für dauerhaft und das Dauerhafte für vergänglich zu halten; das Dauerhafte der Raumhaftigkeit mit ihren Qualitäten; die Komplexität des Geschehen anerkennen; sich erfüllt fühlen vom reinen Sein – und von dem, was in der Form Mensch erlebt wird; die feine Freudigkeit des Ich-Bins, unabhängig von äußerer Erfüllung oder Nicht-Erfüllung; die immer zugängliche Erfülltheit des Seins; Veränderungen in Pyars Leben, beschrieben im Nachwort von Pyars letztem Buch „Wir“; kein Konzept, ob auf dem spirituellen Weg eine Phase des Rückzuges hilfreich oder nicht nötig ist.

 

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Das Atmosphärische der Pyar-Sanga im Satsang in Wien; Innigkeit; vom Herz aus schauen; Foto von Ramana; die Übermittlung von Herz zu Herz bei Ramana; der weitreichende Einfluss von Ramana; jetzt und hier in der Tiefe des Herzens berührt sein; dem nachgehen, was in uns berührt ist; die Resonanz jenseits der Worte; Selbsterforschung nach Ramana, die Aufmerksamkeit nach innen, zu unserem wahren Wesen lenken; ES ist immer schon da, auch wenn wir den Eindruck haben, uns ihm zu nähern; das scheinbar Heimkommen; sich nach innen, zur Quelle wenden; die Frage „Wer bin ich?“ – wie ein Stein in einen Brunnen schmeißen und lauschen ohne Analyse; Text von Ramana; dem Phantom Geist auf den Grund kommen; vom „Fensterputzen“; kein anderes Glück als nur das Eine, das Selbst; bewusst in das Selbst, das Herz eintauchen; in Glücksmomenten bewusst das Selbst wahrnehmen; die offene Tür in Glücksmomenten; das gleiche Glück beim Fußball wie in der Meditation; Bewusstheit darüber, was die wahrgenommene Freude eigentlich ist; die winzig kleine Verwechslung, das Glück als nicht wirklich und nicht von innen zu erachten; Zeugnis gegen die Askese; die Ursache nicht mit dem Trigger verwechseln; die Erkenntnis: „Ich bin glücklich, weil ich Glück bin, nicht wegen diesem oder jenem Anlass“ und die daraus entstehende Freiheit; das eigentliche Glück nie verlassen; bewusst unsere Identität mit dem Glück erleben gleich Verwirklichung; nichts falsch daran, mit der neunjährigen Tochter nichts „falsch machen“ zu wollen; sich selbst Fehler zugestehen, damit das Kind kämpfen und sich lösen können; die natürliche Konditionierung, zuerst kommt das Kind; wenn Kinder natürlicher Weise den Eltern fremd werden – dafür Respekt entwickeln; Kindern eigene soziale Kontakte ermöglichen, wie ein Verein, wo die Eltern nichts mit zu tun haben; wenn bedingtes und unbedingtes Glück sich die Hand geben; die Augen Ramanas in den Augen des eigenen Vaters sehen; die Tendenz des kleinen Geistes, alles schwarz / weiß zu sehen; die Weite formloser Freude wie das Glück, das dem Selbst innewohnt; die Problematik von Übersetzungen spiritueller Texte; der Geschmack von Wirklichkeit in Texten; wenn von verschiedenen Seiten auf die Wahrheit gezeigt wird; Spontandichtung von Pyar: „Folge dem Schimmer, folge dem Glanz, du findest ihn immer und du bist ES ganz“.

 

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Pyar: Volkstümliche Belehrung

Dieser Satsang mit Pyar fand beim 19. Rainbow Spirit Festival im Mai 2012 in München statt.

 

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Pyar berührt von Angaangaq; die Dinge tun für den „großen Einen“ (Angaangaqs Worte); Bayrisch oder Hochdeutsch; die wichtigen kleinen Schritte; das tatsächliche Erfahren: Alles ist das große Eine; das, was wir sind, das große Eine, auch leben und ausstrahlen – ganz einfach mit beständigem Üben; Pyars Ramana-Phase; Ramanas volkstümliche Belehrung; der verborgene Schatz im Herzen; volkstümliche Belehrung in Bayrisch; Wahrheiten in der Muttersprache; nie das vergessen, was immer und größer ist; uns klar werden, wer wir wirklich sind; das große Eine in unserem Herzen erkennen und im Außen verehren, wie Ramana im Berg Arunachala; aus Ramanas Lebensgeschichte, wie er zweimal im Erwachen „gestorben“ ist; Ramanas praktische und pragmatische Seite; Ramanas Schönheit des Wesens; über das Wort „Herz“, mit den vielen verschiedenen Bedeutungen; das erschrockene emotionale Herz; das spirituelle Herz, rechts im Körper; Selbst-Erforschung nach Ramana durch die Frage: „Wer bin ich?“; das Selbst im spirituellen Herzen erkennen, was sich in der klaren Natur des Geistes äußert; das Ich-Ich nach Ramana, von Pyar lieber Bin-Bin genannt.

 

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Mit dem sein, der die Erfahrungen macht; der Erfahrende wichtiger als die Erfahrungen; die Qualität der Offenheit; Pyars Buch: „Reise ins Nichts“ als Urlaubserlebnis; sich für das Größere öffnen; die bayrische Sprache als Heilmittel und ihre besonderen Möglichkeiten; die Geschichte von der Begegnung Diogenes vor seiner Tonne mit Alexander dem Großen; das Verlangen des Geistes nach Kompliziertheit – die Wirklichkeit ist einfach; das Einfachste als das Zielführendste; die Geschichte von dem Mann, der seinen Schatten begraben wollte; das Berührt-Sein schätzen; Pyars Erfahrung im Sezierkurs mit einer „gesunden Leich“; das, was unsere Körper lebendig macht; sich nicht für den Körper halten, aber ihn pflegen wie Kleidung; der Körper sein und gleichzeitig etwas Größeres sein.

 

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Aus dem Großen schauen und das Göttliche sehen; als schwer Krebskranke lernen, dass das große Ganze seine eigenen Gesetze hat und aufhören, nach Gründen für die Krebserkrankung zu fragen; glücklich sein, trotz Krebskrankheit und Nähe zum Tod; die Herausforderung zu entscheiden, was richtig ist für den Körper; der Sinn der Spiritualität: lernen, glücklich zu sein und Schönheit zu sehen; Lebensfreude beim Essen; ungetrübtes Glück jenseits von äußeren Umständen; die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Psyche und Krankheit; an Krankheiten ist nichts falsch, auch nicht an Krebs; es hat noch jeder geschafft zu sterben; keine psychische Askese um Krankheiten zu vermeiden; der Anspruch, auch im Alter gesund und fit zu sein; den Stress aufgeben, immer gesund sein zu müssen; das Strahlen jenseits von Gesundheit und Krankheit; genießen, was man hat, solange man es hat; sich trauen zu dürfen – immer nur jetzt; Heinrich Zimmers sehr gute Übersetzung von Ramana in altertümlich deutscher Sprache mit Poesie; Respekt für die Größe unseres Herzens und auch für alles Äußere. 

 

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Pyar: Werkzeuge für ein glückliches Leben

 

 

 

Ausschnitt aus der gleichnamigen DVD von Blissvideo von Pyar. Vielen Dank an Niket für sein Okay zur Veröffentlichung.

Länge des Ausschnitts ca. 15 Min., Länge der Original-DVD: 1 Std. 15 Min.

 

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Werkzeuge zur Hilfe in der Meditation, im Leben, im Umgang mit unsere Psyche; das Hilfsmittel, die Aussage: „Die Gegenwart ist einfach, gewöhnlich und lächelnd“; jeder Augenblick, der rechte Augenblick; mit dem Gewahrsein des Geistes, des Herzens fühlend wahrnehmend und mit dem Gewahrsein des Körpers sinnlich wahrnehmend da sein mit dem, was jetzt hier ist; das fließende Jetzt – einfach, gewöhnlich, nichts Besonders und ein Lächeln; das Leben, der Fluss von Augenblicken; Perlen auffädeln nach Pyar: ein Kette von Augenblicken besonderer Schönheit oder Erfüllung, große oder kleine Dinge; die Perlen des Tages wahrnehmen und aufbewahren; das Schatzkästchen in unserem Herzen; Perlen in jedem Leben, an jedem Tag; Dankbarkeit in der Erinnerung; das Mandala des Raums: „Im unendlichen Mandala des Raumes haben alle Dinge und Phänomene leicht Platz. Sie haben leicht Platz und da ist immer noch Weite. Im unendlichen Mandala der Geistessenz haben alle Gedanken und Gefühle leicht Platz. Sie haben leicht Platz und da ist immer noch Weite“; ein Gedicht zur Befreiung, zum Öffnen für den Raum, der immer da ist; Liebe-Weisheit-Glitzerball, wenn Weisheit und Liebe zusammen kommen; Liebe – die Gewissheit und Gelebtheit unserer Verbindung und Zuneigung zu einander; das Spielzeug Zoomen; durch Rauszoomen den Raum drum herum wahrnehmen, z.B. wenn der Geist mit einer Aufgabe beschäftigt ist; sich selbst und die Erde von draußen betrachten.

 

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Pyar: Die Gemeinschaft von Menschen, die miteinander auf dem Weg sind

Dieses Interview führte Devasetu mit Pyar in München im November 2011.

 

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Sangha, die Gemeinschaft von Menschen, die miteinander auf dem Weg sind; Unterstützung, Kritik, Stupser, Streichler; ein Miteinander; ein energetisches Phänomen; Austausch; es ist gut, sich über Tatsachen bewusst zu sein; eine Gemeinschaft der Authentischen; der Anfang einer offiziellen Schülerschaft; ein Ritual des Sich-Einlassens; Heiraten und Scheidung; das Band, das man knüpft; eine Vielfalt von Rollen miteinander; Achtsamkeit und Rollenvermischungen; Sangha im ganz großen Sinne und die Bewegung innerhalb dessen; Gemeinsamkeiten und Unterschiede; Feststellung von Tatsachen; Meister, Schüler und Wurzeln.

 

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Osho und Bilder, die man sich machen kann; niemand ist unfehlbar; Filme und Bücher; keine Dogmen; Entwicklung und Veränderung, ein Prozess; Erfahrung und der Sinn; der begrenzte menschliche Geist; retrospektives Feststellen; das, was für uns keinen Sinn ergibt; der Moment der Verwirrung und Gewahrsein; Verwirrung, der Prozess durch den wir gehen und die Entwicklung unserer Taktik; der Weg von der unbewussten Unschuld der Natur zum bewussten Buddha; dem inneren Lächeln näher kommen; Bedingungsloses Grundeinkommen, ein Modell, das besser zur Wirklichkeit passt, als unser jetziges Modell; mehr Realität in den Wirtschaftsflüssen; wie wäre das für mich?

 

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Christliche Mystiker; Wahrheitsgehalt und das psychologische Phänomen; Lesen und das individuelle Maß; nachspüren, ob es nährt oder verstopft; wie der Geist verdaut; Methoden, um Klarheit zu bekommen; grenzwertige Situationen und es muss nicht immer Klarheit sein; uns kritisch und selbstkritisch mit dem inneren Lächeln betrachten; Entwicklungsprozesse im Jetzt; wir haben sehr viel geschafft als Menschheit; die Direktheit mit der wir miteinander reden können; wir sind insgesamt auf einem guten Weg als Spezies.

 

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Pyar: Entdecken, wachsen, integrieren

Dieser Satsang mit Pyar fand beim 18. Rainbow Spirit Festival im Juni 2011 in München statt.

 

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Genusslaute, wir brauchen die Momente des Innehaltens für den Verarbeitungsprozess von all den vielen Eindrücken; das Herz im Menschen und die Weisheit; das Eis des Herzens schmelzen; im Eiszapfen ist Feuer; Feuer von außen; die Veränderung hat Zeit; uns lieben und uns nehmen, wie wir sind; je mehr wir puschen, umso langsamer geht‘s; der Heilige Geist und in fremden Sprachen reden; Dreifaltigkeit oder die drei Körper der einen Wirklichkeit; natürliche Verläufe; Freude, Kreativität, Kommunikation; wir bekommen jede Art von Unterstützung; den Stress heraus nehmen; die unterschiedliche Art des Sprechens unterschiedlicher Menschen und die mögliche Verwirrung; die Liebe, die den Lehrer findet.

 

 

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Die Kostbarkeit der Momente der Präsenz zutiefst wertschätzen, auf diesem Grund kann die Akzeptanz wachsen; die Freiheit: Wo richtest du deine Achtsamkeit hin? Die Wahrheit, die Schönheit des Platzes hier, wieder und wieder und wieder entdecken; unser Geist und die Abnutzung der Worte als Hülsen; es geht um den Inhalt, nicht um die Glaubensstruktur; was wir innerlich zu uns sprechen; die Entdeckung der Weite; direktes Erfahren, wenn wir entdecken; prinzipiell ist in allem dieses Wunderbare zu entdecken; zuschauen wie Wachsen funktioniert; in diesem Wachsen gibt es kein Ende; entdecken, wachsen, integrieren; in unserer Form sind wir nicht unendlich; dem, was wir in der Tiefe sind, ähnlich werden; das, was tief in dir ist; Plätze und Dinge, die uns unterstützen können; Ansteckung durch Gemeinsames.

 

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Erwacht leben und eine neue Integration; die eigene Biografie nicht auf andere Menschen klappen; kein Aber, ein Und; Toleranz üben und auch da gibt es kein Ende; Individualität, nur die Essenz wird immer dieselbe Qualität der Klarheit sein; niemals zwei Gleiche und kein Unterschied; dem ähnlicher werden, was du bist; tun; das geht nicht von selber; was in meiner Freiheit ist; die Freiheit der Entscheidung wächst mit einem zunehmenden Maß an Klarheit und Geist; mit dem Atem die Stelle im Herzen berühren, wo die Liebe sitzt.

 

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Pyar: Auf der Seite des Gelingens

Diesen Satsang mit Pyar filmte Devasetu im November 2010.

 

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Meditation, Geräusche wie von Zauberhand; außen und innen, den Geist beobachten; es geht um Glück; alles geschieht von selbst; öffne deine Hand und da ist unendlich viel Raum, offen, einladend, wohltuend; probiert es aus, insbesondere, wenn es eng wird; die Gewissheit über das, was nicht kommt und geht; die unterscheidende Weisheit; Fehlidentifikationen; Urteile, analysieren, das komplizierte Spiel, das uns nicht glücklich macht; wir sollten uns immer auf die Seite des Gelingens stellen; was für ein Glück und Segen; das Gelingen ist größer; in unserer eigenen Würde und Wirksamkeit stehen, anstrengungslos; der wirksame Teil des Gelingens sein.

 

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In dem Moment, wo wir „träumen“ bemerken, ist schon wieder nichts mehr zu tun; die kleinen Momente der Achtsamkeit ehren; ganz hilfreich ist Dankbarkeit; die tragende Grundmotivation im buddhistischen Sinne; die immense Freiheit, immer wieder neu zu probieren; Heilung ist leichter vom gesunden Territorium aus, frei und leicht; dieselben Bedingungen und unterschiedliches Erfahren; eine Aufforderung genau hinzuschauen; Gefühle sind sehr schwankend und kein Beweis für Wirklichkeit.

 

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Die weltlichen Winde; Gefühle und die Gewissheit der Raumhaftigkeit; drei Wurzeln des Leidens – Gier, Hass und Verblendung; Werkzeuge und die Kunst der geschickten Anwendung; das Erkennen der Verwirrtheit ist der Anfang der Klarheit; die Weisheit und Klarheit ist letztendlich in uns und kann resonieren; Berichte über den Umgang mit Lieblingswerkzeugen; das Bestimmende ist die Motivation; Widmung, Dankbarkeit, da sein; ein Teil des Gelingens sein; da ist grundlegend Gutheit, ohne dich gut zu machen.

 

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Ablehnung, Wut und Schimpfen; lassen und beobachten, eine Art Untersuchung; Ablehnung ist Hass, die Medizin ist Liebe; die Liebe wahrnehmen; nicht analysieren, es gibt viel Freude; in Wahrheit sind wir immer am Anfang; der Anfängerkurs; die Übung der Geduld; Berührtheit und Präsens genießen; ein wechselseitiges Lernen von einander, so wie ein Kind sprechen lernt; ein intensiver Anfängerkurs.

 

 

 

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Pyar: Unter den großen Ohren des erleuchteten Elefanten zuhause am Herd

Diesen Satsang mit Pyar filmte Devasetu im November 2010.

 

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Verantwortlichkeit für die Wirkung von Entscheidungen; Glück im Entspannen und Loslassen; alles taucht auf und verschwindet – ohne Ende; alles geschieht von selbst; Vergnügungssüchtigkeit; Glück im nicht anstrengenden Sein; Glück besteht nicht aus Ingredienzien; kleines Glück – großes Glück; die Entdeckung des Seins; der nächste Schritt ist nur aus dem aktuellen Erfahren heraus möglich; Satsang braucht Resonanz aller Teilnehmer.

 

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Inneres Kind; Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung; Zerrissenheit als urmenschliches Dilemma; sich einlassen auf die Zerrissenheit und das Auf-dem-Weg sein; Komplexität des Geistes; Verantwortlichkeit als etwas Lebendiges; der mittlere Weg; füreinander verantwortlich sein; man wird egoistisch nicht glücklich; sich nicht aufopfern.

 

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Umgang mit fehlerhafter Kommunikation; Selbstliebe an einfachen Dingen üben; depressive Phasen, meditieren, professionelle Begleitung; spirituelles Leben und Berufsleben; spirituelle Kraft der Arbeit; ein bisschen Segen in die Arbeit geben; das Wie und nicht so sehr das Was; zusammenbringen, was sich künstlich gespalten hat.

 

 

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Pyar: Glück ohne Bedingungen

Teresa Arrieta interviewte Pyar im Dezember 2010 in Wien.

 



Pyar: Im Grunde ist es gut

Diesen Satsang mit Pyar filmte Devasetu im November 2010.

 

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Tun oder loslassen und entspannen? Der Raum, erfüllt von Liebe, Freude und Klarheit; die dünne Schicht der Komplexität und die Würde der Wirklichkeit; die Sicht des Raumes nicht außer Acht lassen; das Herz-Sutra; das Erfahren meditierender Menschen; das Erfahren dessen, was ohne Bedingungen ist; Freude, ein Qualitätsmerkmal der Raumhaftigkeit; grundlos, bedingungslos ist einfach, es ist verlässlich; sich an Glück gewöhnen; die Abwesenheit von Problemen; im Grunde sind wir glücklich, freudig und klar; das kann dich Freundschaften kosten, aber du wirst neue finden.

 

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Der Mechanismus des Jammerns; ich mag dich, aber ich mag dein Leid nicht; Geschwister; man muss kein Blatt vor den Mund nehmen; in Gedanken nach der Wahrheit suchen, keine Ruhe finden; Joggen und sich auf den Atem konzentrieren; den inneren Raum erfahren; ich bin Form und Leerheit; nicht mehr zwischen zwei Welten, keine öde Leere; Freude, ein Kriterium; Form und Raumhaftigkeit; Entscheidungen treffen; Erfahrungen und Trefferquoten; die heilige Unsicherheit; den Mut gewinnen, Fehler zu machen und auch dafür einzustehen; das Leben ist größer als du, also mach dir keine Sorgen.

 

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Dein Herz wird heilen; du wirst wieder lieben können; es braucht Zeit; der Aufschrei der Kreatur; Erleuchtung ist überhaupt für gar nichts gut; es gibt Leiden; das ist Fakt, es ist nicht dieses Jammern; die Entwicklungsstufe; Entscheidungen, rein erspüren hätte ich sie nicht treffen können; manchmal braucht es Rat und Besprechungen; ein Prozess; im Rahmen der dünnen Schicht der Komplexität gibt es Fehler, die schmerzlich existieren; das, was größer ist, als unsere Dummheiten.

 

Ein echter Fehler; Dualitäten, massive Grenzen; unvermeidliches Leid und vermeidliches Leid; Unsterblichkeit, von der der Pilz nichts weiß; die Notwendigkeit von Entscheidung; uns nicht aus der Verantwortung stehlen; unser wunderbare blaue Planet.

 

 

 

 

 

Pyar: Und da ist immer noch Weite

Dieser Satsang mit Pyar fand beim 16. Rainbow Spirit Festival 2010 in Baden-Baden statt.

 

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Verstand, was ist er wirklich? Ego und Erleuchtung und Leere, was ist es vielleicht? Begriffe und ihre Definition; menschliche, natürliche Struktur, die wir als „ich“ empfinden; das Empfinden und die Struktur der permanenten Veränderung; wo hört „ich“ auf und wo fängt „ich“ an? Die Möglichkeit der Wahl zwischen gut, böse, richtig und falsch; die tiefe Einsicht, Umsicht, Durchsicht, der deutliche Unterschied, den Pyar seit zehn Jahren erfährt; jegliches Denken hat Anteil an diesem größeren Raum; Weite und Klarheit; die Möglichkeit, zu umarmen; Methodik; alle emotionalen Empfindungen werden im Kopf verarbeitet; die Sehnsucht nach Wahrheit und Liebe; in Klarheit sein; wenn es für Pyar geht, warum dann nicht auch für mich? Vertrauen ist die Brücke, graben, Fenster putzen; ein Menschwerdungsprozess.

 

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Gescheiter werden und das, was da als Ego bezeichnet wird, würde ich eher als Dummheit bezeichnen; alte Konditionierungen; falsch verstandenes Christentum; der Kern ist gut, das, was drum herum ist, säubern; mit dem inneren Lächeln auf die negativen Gedanken schauen, wie die Mutter auf ihr Kind; alle Gedanken haben Platz und da ist immer noch Weite; sich in Anbetracht negativer Gedanken auf den Standpunkt der Weite stellen; die damit verbundenen Gefühle in die Weite des Herzens aufnehmen; die Lücke zwischen ein- und ausatmen und aus- und einatmen; auf dem Weg gibt es Punkte, wo wir etwas tun müssen und Punkte, wo wir nichts tun müssen; die unterscheidende Weisheit; Beachtung bekommt man am besten, wenn man sich in den Vordergrund setzt; du hast die Wahl; die Angst vor Streit; Hingabe und Anstrengung; Anspannung und Entspannung; das Lachen, der Moment, wo wir begreifen; zum Bemühen kommt die Gnade; Respekt vor dem, was schon gewachsen ist.

 

Pyar: Die Milch der unendlichen Zweifelsfreiheit

Dieser Filmbericht ist wie der vorhergehende vom Wochenende mit Pyar in der Nähe von Bozen in Südtirol vom Oktober 2009. Hier der zweite Satsang am dritten Tag machmittags, in dem auch über Südtirol, seine Menschen und deren Eigenheiten gesprochen wird.

 

Teil 1: Konnten wir leider nicht veröffentlichen.

 

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Uns rund werden lassen; die wertvolle und leerreiche Erfahrung, nicht nur zu Gast, sondern zu Hause zu sein: Integration; die Geschichte Südtirols, ein schönes Beispiel für eine mögliche Entwicklung Tibets; der große Segen des Gelingens in Südtirol, die Dankbarkeit für das, was schon gelungen ist – die Wunden in Segen verwandeln; wir alle sind in einer großen, wechselseitigen Verbundenheit miteinander; wir brauchen Wurzeln, den Mittelpunkt einer Gemeinschaft zu signieren; von diesem Mittelpunkt aus, stellen wir Verbindungen zu anderen her; vom Ich zum Du, sonst gibt's kein Wir; Gemeinschaften sind die Basis für Integration; das Erleben von Entfremdung unterschiedlichster Art, die Medizin ist dann Beheimatung; den Planeten Erde als Ganzes von außen sehen, das ist meine Heimat; daheim sein und mit dem Zuhause sorgsam umgehen; wenn wir verwurzelt sind in der Zweifelsfreiheit, in der Unergründlichkeit der Raumhaftigkeit, in der alles Platz hat, genau da, wo wir sind, dann ist eine offene Begegnung möglich und wir können uns zeigen, wie wir sind; dann begegnen wir der Gesellschaft der Menschen; wir müssen nicht in der Vergangenheit hängen, sondern zuversichtlich, achtsam und kritisch nach vorne schauen, da, wo es lang geht, in welchem Kontext auch immer; Pfeil und Bogen, die Zielscheibe und der fehlende Spiegel, das Fenster der Zweifellosigkeit tut sich auf; die Weisheit, sich dann emotional ganz rauszunehmen und drauf schauen mit viel Abstand; die Einsicht, es braucht Zeit also Geduld; Distanz erlauben, gerade so viel, wie uns möglich ist; fühlend hören; beheimatet sein ist so wichtig; die Milch der unendlichen Zweifelsfreiheit saugen; die östliche Sonne, das Licht der Liebe und der Schöpferkraft – das eigene Licht braucht nicht mehr, nur dieses Bekommen und Weitergeben.   

 

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Die weiche Stelle in uns offen lassen, berührbar zu sein, in Respekt voreinander; arrogante Menschen sind nicht furchtlos; die Kultur der Zufriedenheit entwickeln und sich der Kultur der Zufriedenheit immer wieder entsinnen, angesichts des riesigen Marktes der Möglichkeiten, der uns oft überfordert, nicht gut genug zu sein und noch nicht genug zu haben; den Knopf finden, um sagen zu können: Das habe ich jetzt geschafft und jetzt ruhe ich mich aus, es braucht jetzt gerade gar nichts; es liegt an jedem Einzelnen von uns, „genug“ zu sagen; das Buch „GENUG“ von John Naish – es gibt sogar genug Glück und all diese unnötigen Lasten der Unzufriedenheit nimmt es weg; nicht genug zu sein oder nicht genug zu haben, verhindert unser einfaches, gerades Dasein in einer natürlichen Verbindlichkeit mit allem; Migräne jeden Tag, die Schmerzen sind da, ein Hindernis; die Raumhaftigkeit, die Freudigkeit, die Sache (Kopfschmerzen) und dass das alles nicht voneinander zu trennen ist; wir wissen nicht, warum solche Hindernisse passieren; einig sind sich die Kulturen darin, dass das einen Sinn gibt; wenn man so etwas hat, bekommt man sehr viele Ratschläge, darum sollte man schauen, was tatsächlich in mir resoniert; es macht einen Unterschied, mit welchen Gedanken du einschläfst; „ah, schön“, sich an diese Gedanken hängen und in Freude einschlafen; dieselben Stadien an den Übergängen von Wachbewusstsein und Schlafbewusstsein sind in der Meditation zu beobachten; solange wir leben, sind wir getragen und genährt von der Existenz als Ganzes; Engel oder eine Art Gummi-Banderl-Engel und die Gier: Das will ich auch noch haben; die Erinnerung daran, die Kultur der Zufriedenheit zu pflegen.

 

Pyar: Freiheit in allen Zellen

Dieser Filmbericht ist wie schon andere, vorhergehende vom Wochenende mit Pyar in der Nähe von Bozen in Südtirol vom Oktober 2009, vom ersten Satsang am dritten Tag vormittags.

 

Teil 1: Konnten wir leider nicht veröffentlichen.

 

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Wie geht es euch inzwischen mit der Sambhokagaya-Meditation? Schmerz löst sich auf, Freude entsteht ganz leicht und Weite; ein Kribbeln, ganz langsam wird es weit, im dritten Teil kommen sehr tiefe Emotionen; diese Freiheit geht in alle Zellen, so viel Freude, ist nicht auszuhalten; den Körper wahrnehmen und um mich herum kann alles stattfinden; das Tanzen macht am meisten Spaß, Lust an der Bewegung; im Alltag hilft es mir, inne zu halten, die Körperwahrnehmung zu üben, um jetzt und hier zu sein – die Körperwahrnehmung ist der direkte Weg zur Raumwahrnehmung und dem Aufgehobensein im Raum; ein großes Geschenk, im Körper löste sich etwas und danach war er wie eine leichte, leichte Wolke von Energie; Erfahrungen mit Meditation über die Jahre; das Praktizieren und die langen Zeiträume der Entwicklungen; wir brauchen die Beständigkeit, dran zu bleiben; wir brauchen eine unterscheidende Weisheit, trotzdem gibt es Gleichheit im Kern; trotzdem gibt es Verbrechen; kein spirituelles Mäntelchen darüber legen; Schweinereien ansprechen, das gehört raus aus dem Nebel; wir haben so eine Scheu, das Ungute anzusprechen; es entwickeln, Dinge direkt und offen anzusprechen, gerade wenn uns klar ist, dass der innerste Kern okay ist; Beständigkeit ist eine große Stärke auf dem steinigen Acker.   

 

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Wieso denn überhaupt gegen jemanden wettern oder schimpfen – der Riesenfez der Gebirgsschützen, das macht ihnen Spaß; zur Entwicklung von Furchtlosigkeit gehört es, das Innenbild, das wir von uns haben und das Bild, wie es im Außen erscheint, abzugleichen; gelegentlich einen Abgleich von innerem Bild und äußerem Bild durchführen, denn da fängt der Krieg schon an, weit innen, weit vor den Gebirgsschützen; Indras unendliches Netz voller Perlen und die vielen Mittelpunkte der Welt, die miteinander versuchen, klarzukommen; auf der einen Seite den Bogen und den Pfeil aufnehmen und auf der anderen Seite Grenzen aufzeigen und Klarheit für meinen Raum gewinnen; Maulen, Wettern und Schimpfen und das Leid darüber klagen; um zu lernen, ist wichtig zu sehen: Was passiert gerade? Wir müssen aufpassen, der eigene Geist ist es, der aus Geschichten ein Riesending macht; finde heraus, wo du dich wohl fühlst und integriere dich; wir haben hier auch ein Schützenfest.

 

Pyar: Seine Buddha-Natur kennt jeder

Dieser Satsang mit Pyar ist von Februar 2009.

 

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Gefühle, z.B. Lästern, fühlt sich an wie klebendes Kaugummi; nicht mit unangenehmen Gefühlen kämpfen; Lästern ist nicht toll, wir dürfen beurteilen; es bringt nichts sich zu verurteilen; so lange kämpfen bis man aufgibt; wie kommt es, dass wir eigentlich nicht lästern wollen, wer in uns sagt das?; unsere Buddha-Natur; Lästern passt nicht zu unserem innersten Wesen; wir wollen sein, was wir sind und wir sind groß, wir sind Buddhas; begib dich in die Buddha-Natur und schau von da auf das Lästern; Mitgefühl; wenn negative Eigenschaft auftaucht setzten wir uns in unsere Buddha-Natur und schauen von da; wir begeben uns an die Stelle von Gesundheit in uns; Buddha: Nie wird Hass den Hass überwinden, nur Liebe überwindet Hass; Schatten sehen, integrieren, transformieren; es gibt keinen Schatten im Licht; jedes Wesen ist in seinem Innersten Buddha-Natur, die klare Natur des Geistes; seine Buddha-Natur kennt jeder, von da können wir anfangen; es ist Karnevalszeit in Köln, Alaaf heißt „alles ab“; der Winter ist vorbei und alle Sorgen und Nöte werden mit dem „Nubbel“ oder „Hoppeditz“ verbrannt; die Weisheit des Neuanfang; die Weisheit in alten Bräuchen; Wissen um Unzulänglichkeit, Notwendigkeit von Transformation und gleichzeitig das Wissen um unsere Buddha-Natur; wir wollen werden was wir sind.

 

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Der Buddha in dir hört nie auf nach dir zu rufen, das ist die Sehnsucht in uns; wir sind Sonne, Erde, Mond, und Sterne, durch alles was wir essen, durch die Luft, die wir atmen; wir werden wieder zu Erde, wenn wir sterben; Sonne, Erde, Mond und Sterne gehen durch uns durch und wir gehen durch Sonne, Erde, Mond und Sterne durch und gleichzeitig fliegen wir mit Höchstgeschwindigkeit auf unserer wunderbaren Erde durchs All; wir können das Große wahrnehmen, wenn wir laut sprechen:„Ich bin Sonne, Erde, Mond und Sterne“; Entwicklungsstufe heißt, so zu tun als ob; Tantrischer tibetischer Buddhismus; Visualisierung; Vollendungstufe; Ausprobieren von: „Ich bin Buddha-Natur“; wir sind Sonne, Erde, Mond und Sterne – was den Körper angeht und wir sind Buddha-Natur, was den Geist angeht; die eigene Natur, die gut für uns sorgt; in der Erziehung den Kindern Grenzen setzen; die gute Motivation in störenden Emotionen, Gedanken und Handlungen finden; wir wollen alle eigentlich gut sein; schlechte Gedanken und Gefühle ins Herz nehmen; durch das Meditieren Gedanken bewusster wahrnehmen; man kann alles kompostieren, überall ist das Gute zu finden; Antilopenmütter; wenn der Kampf im Außen in Ordnung ist, muss man im Innen nicht kämpfen.

 

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Die Neigung das Leiden zu lieben, und die Angst noch tiefer verletzt zu werden, wenn man das Leiden loslässt; Licht und Bewusstheit hilft; Licht hat eine gewisse Schonungslosigkeit, erst mit Licht kann man sehen und was tun; über etwas reden heißt nicht Bewusstheit; Gewahrsein in der Meditation; Probleme im Sein mit Gruppen; Methoden, mit denen Pyar arbeitet; das Resonanzphänomen; sich zeigen; tiefe Transformationsprozesse in der Gruppe; grundlegende, tiefe Prozesse und Einsichten brauchen Zeit.

 

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Die Sehnsucht  und das Empfinden von Leiden und Trennung; Bescheidenheit; das Gelungene würdigen; Gelingen hat Wert; das Sehnen und Leiden löst Druck aus; sich in das zufriedene Lächeln des Gelingens setzten; wenn man aus der Zufriedenheit und dem Gelingen auf das Leiden und die Sehnsucht schaut, ist sie weg; die Garuda, die Musik-Band von Pyar und alle singen das Mantra: „Jaya Shiva Shankara“.

 

Pyar: Die klare Natur des Geistes

Teil 1: Konnten wir leider nicht veröffentlichen.

 

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Dem „furchtsamen Geist“ Kühle zufächeln. Die Geschichte von der Singdrossel. Das Netz der Verbundenheit: unsere Körper sind aus demselben Stoff gemacht wie die Erde, der Mond, die Sterne; aus nur ca. 100 Stoffen ist alles zusammengesetzt, was existiert; nur die Form ändert sich, kein Atom geht verloren, auch nicht, wenn wir sterben. Alles ist im Wandel; beim Atmen tauschen wir Moleküle aus, was wir essen enthält auch die Erde und das Sonnenlicht; keine Zelle in uns ist mehr dieselbe wie bei unserer Geburt. Alle Dinge sind, was sie sind – jetzt. Sie kommen und gehen und wandeln sich, sind miteinander verbunden und aus anderen zusammengesetzt. Die klare Natur des Geistes ist nicht zusammengesetzt, sie umfasst alles, wandelt sich nicht, hat weder Anfang noch Ende. Sie kann in der Stille erfahren werden, die Herausforderung ist die Umsetzung im Alltag. Von der Wichtigkeit, die „kleinen Pflänzchen der Gewissheit“ zu pflegen. Alles ist nicht nur aus Atomen, sondern auch aus Freude gemacht. Das Dreieck aus der Erfahrung der Dinge, Stille und Freudigkeit. Gott kann nicht anders als schöpfen.

 

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Erläuterung der Phasen einer Meditation, bei der die Freudigkeit, die Ursache aller Schöpfung, und die Grenze zwischen Raum und Inhalt erfahren werden kann. Was ist Geist? Alles, was zwischen den Ohren passiert. Es gibt darin verschiedene Ebenen oder „Abteilungen“. Die Leere ist alles, ist der Raum, in dem alles Platz hat, auch alles Potential, das in Möglichkeitsform da ist und sie ist gleichzeitig in allem enthalten. Auch mitten in einem „Gedankengeysir“ ist Klarheit und stilles Gewahrsein. Gedanken sind nicht der Feind der Stille. Am Zweifel zweifeln. Zweifelsfreiheit bringt Gelassenheit mit sich. Die Kühle der Gelassenheit. Parallelen zwischen der Verbreitung des Buddhismus in Tibet durch Padmasambhava und der Christianisierung Bayerns. Widerstand der dortigen Dämonen gegen die neue Lehre. Das Kräftemessen zwischen dem Alten und dem Neuen. Aus den besiegten Dämonen werden „Wächter der Lehre“, sie werden transformiert, integriert. Das ist auch unsere Aufgabe im Umgang mit unseren inneren Dämonen. Sie einzusetzen für das, was wir selbst als gut und wahr erkannt haben.

 

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Die Erde als Zeuge von Buddhas Erleuchtung. Was wird aus dem „furchtsamen Geist“ ohne Furcht? Was bedeutet es, auf persönlicher Ebene die Dämonen zu Wächtern der Lehre zu machen? Zorn kann Verletzung von sich selbst und anderen mit sich bringen, bewirkt aber auch eine enorme Präsenz und Gegenwärtigkeit. Diese Qualtäten befreien und einsetzen können ohne zornig sein zu müssen. Der Umgang mit Minderwert und Selbstzweifel. Warum nicht einmal den Zweifel auf den Zweifel hetzen? Die Grenze zwischen Furchtlosigkeit und Arroganz. Von der Wichtigkeit, eine Kultur der Zufriedenheit zu entwickeln.

 

Pyar: Den Geist in die Wiege liebevoller Zuwendung legen

Dieser Filmbericht ist vom Wochenende mit Pyar in der Nähe von Bozen in Südtirol vom Oktober 2009, vom ersten Satsang am zweiten Tag vormittags. Wir bitten die eingeschränkte Tonqualität zu entschuldigen.

 

Teil 1: Konnten wir leider nicht veröffentlichen.

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Lesung eines Textes von Chögyam Trungpa über die Erziehung unseres Geistes; Raum für alle Themen; über die Anlage des individuellen Geistes zur Furchtsamkeit; über ewige Zweifelsfreiheit, die ihre Wahrheit aus der „Istigkeit“ bezieht; über die grundlegende Gutheit und den ureigentlichen Selbstwert; Unergründlichkeit; über den direkten Umgang mit Zweifeln am eigenen Wert; Meditation und geschickte Mittel im Alltag; über Wahrheit und Balance; der klare Geist als Geysir.

 

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Über die verschiedenen Ausdrucksformen des Geistes; immer wieder die Spur des Wassers in seinen unterschiedlichen Ausdrucksformen aufnehmen; Schwefel stinkt und ist ein großes Heilmittel; Zerstreuung, Verwirrung und Zweifel; die Erkenntnis von Reichtum durch das Beobachten des Atems; den Geist in die Wiege liebevoller Zuwendung legen und mit der Milch ewiger Zweifelsfreiheit säugen; über das Erlangen von Gewissheit; Gedanken als „Feinde, die die Stille angreifen“; das magische Spiel des Geistes durchschauen; anerkennen, dass man als Mensch Gedanken hat; Freude an der eruptiven Kraft der Gedanken; im unendlichen Mandala der Stille haben alle Gedanken leicht Platz; Gedanken in ihrer Essenz sind Rigpa – die klare Natur des Geistes.

 

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Wenn man keine Worte hat; über Gefühle von Verbundenheit ohne Reden; die soziale Funktion des Redens; über den Umgang mit Menschen und Vergleiche mit anderen; die Schönheit in der Verschiedenheit der Menschen; über das Zeigen von Zuneigung; Erwartungen, Bedürfnisse und Gebrauchsanweisungen; Wünsche aussprechen und kommunizieren; das Wir als Verbundenheit zwischen sehr spezifischen einzelnen Punkten; Begegnung mit Pyar im und außerhalb des Satsangs; Faszination und Erschrecken über die Menschlichkeit des Lehrers; Ausklang mit Musik.

 

Pyar: Verbundenheit im Spüren erleben

Diese Autorenlesung aus Pyars neuem Buch: "Wir - Weg zur Verbundenheit" mit anschließendem Interview fand im September 2009 in der Nähe von Bozen statt. Die Fragen stellte Devasetu.

 

 

 

 

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Natur als Körper; Klarheit als Geist; Liebe als Seele; ein großes Wir; Vernetztheit im Gewahrsein erkennen; „Yes we can“; Integration heilt und heiligt; Mind Maps; ein Buch aus dem Leben geschrieben; Berührtheit im Jetzt; Verbundenheit im Spüren erleben, in allen Situationen; Dankbarkeit; Perlennetz der Individuen; Verbundenheit kann nur von Individuen erkannt werden; Raumhaftigkeit und Individualität im Wechselspiel; Zoomen als Hilfsmittel; Aktivität ist erforderlich; Entfremdung trotz Wohlstand und Freiheit von Bedrohung; Entfremdung bei der Nahrung; gezwungen sein, Buchstaben statt Sinnen trauen

 

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Die verwirrende Informationsflut; Belohnungsmechanismus zum Überschreiten von Grenzen und für das Beschaffen neuer Informationen; Automatismus für „es reicht nicht“, aber kein Automatismus für „es reicht“; bewusst stoppen; sich beheimaten, verbinden; Erfahrung von Mangel im Überfluss; gesunde Wirtschaft ohne Wachstum; Individualität führt in den Glauben an Hilflosigkeit; kleine Schritte zu mehr Bewusstheit lohnen; Realität von Reklame; Einfachheit; Disziplin zum Finden des „Genug-Knopfes“; die Fähigkeit zu delegieren; Dienstleistungen statt Produkte kaufen; gegenseitiges Nähren; die Summe der einfachen Dinge entscheidet; Gewahrsein ist lernbar; in der Diskussion Anreize schaffen und locken, statt mahnend den Zeigefinger zu verheben und zu streiten; glückliche Menschen machen nicht so viel kaputt.

 

Pyar: Respekt und Würde des Augenblicks

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Paarbegriffe aus dem Tibetischen; Methode und Weisheit; Weisheit beschreibt die Wirklichkeit, Methode verhilft zur Erkenntnis der Wirklichkeit und zu deren Verwirklichung; durch hilfreiche Methoden entsprechend den Anforderungen der Zeit Weisheit verwirklichen; die vielen Aspekte der Wirklichkeit, in deren Raum alles Platz hat; die Tendenz des Geistes zur Verengung und die hilfreiche Kontemplation über die Weite des Raumes im Einzelnen und im Kollektiv; über die zusammen gesetzten Phänomene und deren immer gleiche Grundsubstanz von „positiv“ und „negativ“; über die Illusion der Existenz einer fixen Entität; die Fehlübersetzung des Wortes Illusion; der Unterschied zwischen Wunsch und Illusion; vom richtigen und guten Wünschen des Einzelnen im Netzwerk des Ganzen; der Ursprung des Wunsches aus dem Respekt und aus der Würde des Augenblicks; Wünschen auf dem Boden der Liebe im Rahmen der Möglichkeiten.

 

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Über den Umgang mit Krankheit und nahendem Tod von Angehörigen; Ängste, Verantwortung und Abgrenzung; das Bild vom Baum, dessen Ast abbricht, dessen Leben jedoch weiter fliesst; vom Wechsel des Standpunktes, der in die Kraft führt; vom klugen Einsatz der vorhandenen „Kapazität des kümmern Könnens“; die Aufgabe, den Stamm zu stärken zum Wohle der Familie; die Position, von der aus man helfen kann; von der Kraft, die aus gemeinsamem Weinen entsteht; gemeinsames Chanten des Weisse Tara Mantras mit Wunschgebet; immer beten dürfen, ohne um Erlaubnis zu fragen; wieso Menschen in ihrem Leid und Unvermögen gleichzeitig Buddhas und Bodhisattvas sind, die anderen helfen; von der Hilflosigkeit, weil nichts Greifbares getan werden kann; wieder in die Wirksamkeit kommen, indem wir uns dem Nichts-tun-können stellen, woraus ein Mantra erwächst; die Wirkung unseres Wunschgebets der Existenz überlassen; über das Finden des Punktes der Gewissheit in der Mitte, wie immer die Lebensumstände auch sein mögen. 

 

Pyar: Ich bin Sonne, Erde, Mond und Sterne

An diesem Satsang-Wochenende vom (?) 2009 ging es um Wünsche, Ungetrenntheit, Natürlichkeit und um gesunde, heilsame und integrierende Sichtweisen.

 

Dieser Satsang fand im Februar 2009 in Köln statt. Es ging um Wünsche, Ungetrenntheit, Natürlichkeit und um gesunde, heilsame und integrierende Sichtweisen.

 

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Zeit für Kinder; von Luftballons gen Himmel getragene Wünsche; von Wünschen und Resonanzen, Ungetrenntheit und wechselseitigen Beziehungen, innen und außen; ich bin Sonne, Erde, Mond und Sterne; weiter Raum in Geist und Herz; von technisch-wissenschaftlicher, heroischer und nährender Medizin und Spiritualität; weg von Regeln und Kontrolle, Kampf und Verneinung, Reinheit und Überwindung hin zu einem eher nährenden und bejaenden Mittelweg; der Lotus wurzelt im Schlamm; die zwei großen Kräfte der Liebe und Klarheit; unzählige, in Jahrmillionen zur Erde gefallene Schneeflocken, deren keine sich einander gleicht; von der unvorstellbaren Komplexität der materiellen Wirklichkeit und dem tibetischen Ausruf "Emaho"; zwischen Einfachheit und Komplexität.

 

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Über Verbundenheit mit Verstorbenen; Umgang mit der Trauer und wie ich den Tod meinem Kinde erkläre; nichts wissen über den Tod; dem Herzen dennoch gestatten sich auszudrücken, auch in naiv-religiösen Bildern und Gefühlen; niemand weiß Sicheres über den Tod; nichts im Universum verschwindet, nur die Formen wandeln sich; von der Stille als die Abwesenheit von Lärm und Unruhe und der Stille als unbewegter Raum, in dem Lärm und Unruhe geschehen.

 

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Kinder im Satsang; Stille als hohes Gut, welches man nicht oft vorfindet; die positive Funktion des Genervtseins; die negative (Selbst-)Beurteilung beenden und aus der Buddha-Sicht schauen; sich selbst und die eigenen Grenzen respektieren; auf der Basis des Respekts auf das Wesentliche in sich schauen.

 

Pyar: Ansteckende Einsicht von innen heraus

Dieses Interview mit Pyar zum Thema „Werte und die Finanzkrise“ führten Rohita und Devasetu am 14.2.09 zwischen zwei Satsangs im öffentlichen Teil des Kölner Jugendgästehauses, darum leider die vielen Nebengeräusche.

 

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Sich trauen zwischen gut und schlecht zu werten, der nicht zu bewertende Kern des Menschen, jetzt genießen statt sich über die Zukunft zu sorgen, die Entwicklung des Geldsystems von realen Tauschobjekten zu Plastikgeld (Kreditkarten) und abstrakten und nicht mehr zu durchschauenden Finanzprodukten, Regio-Geld und Tauschringe als Suche nach Realitätsnähe zu Bezug auf Geld, nur noch wenig Gespür für Qualitätsprodukte, die nötige Neugier, die Frage nach den Werten im eigenem Leben, gutes Urteilen, Angst als Reaktion auf die hohe Staatsverschuldung, Hoffnung auf Obama, die Dummheit die Begrenztheit der Erde nicht zu sehen, die Illusion von unbegrenzten Wachstum, die Verantwortlichkeit aller im Kollektiv der Menschen, Gerechtigkeit und die gerechte Verteilung von Verantwortlichkeit, die Gefährlichkeit der Aussage: „Man darf nicht werten“, Gerechtigkeit in Bezug auf die gesamte Welt, ansteckende Einsicht von innen heraus, das Gesunde in den Vordergrund stellen und von dem ausgehen, gesunder Stolz und Würde

 

Pyar: Die Kostbarkeit der Einfachheit

...und „Die Buddha-Natur als liebevolle Grundlage des Menschen" waren die Hauptthemen dieses Satsangs mit Pyar im Juni 2008 in München, der von Jasmina gefilmt wurde.

 

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Die Kostbarkeit der Einfachheit; die Buddha-Natur als liebevolle, friedvolle und gesunde Grundlage; von Gedanken, die dem nicht entsprechen – aber auch mit der Motivation von Gutheit im „Schlamm" wühlen; vom Einreisevisum in dieses Leben und dem Leben als funktionierendem Sozialismus; die Herausforderung an die Akzeptanz unserer Menschlichkeit und die Akzeptanz des Göttlichen in uns; die Wirklichkeit des Jetzt und das Schnitzel mit Petersilie von gestern in den Zellen; die wechselseitige Verbindlichkeit in den Formen der Präsenz

 

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Von verantwortlicher Gutheit, die bei Verwurzelung in der Buddha-Natur als Ethik und nicht als Moral erwächst; die Verwirklichung der Buddha-Natur im Denken, Reden und Handeln; von Psychopathen, dem III. Reich und von Vergebung; von der „Restorative Justice" am Beispiel der Arbeit mit Apartheitsopfern; von Taten, die dämonisch sein mögen, durch Täter, die auch Kinder Gottes mit einer Buddha-Natur sind; jeder Täter hing mal an einer Nabelschnur und die Ähnlichkeit zur buddhistischen Lehre; von der afrikanischen Weisheit, dass der Mensch durch den Menschen zum Menschen wird und Täter zerbrochene Menschen sind, die Heilung benötigen

 

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Von Reue als Potential in jedem Menschen und der Notwendigkeit von Behandlung und Bestrafung, die hiervon unbenommen ist; von Wut, wenn etwas nicht zustande gekommen ist, was man sich gewünscht hat und von Schmerz, wenn Partys mit Tanz Überwindung kosten und wenn es ein „Trotzdem" gibt, das aus der Buddha-Natur kommt und viel Kraft offenbart; vom kindlichen Schutzbedürfnis, das nicht gesehen wird und von Rechtfertigung, die nicht nötig ist

 

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Die Beantwortung der Frage, wie der Gewinn aus einer Meditation in den Alltag integriert werden kann; von einer Initiative, München zum Geburtstag Stille zu schenken; wenn Selbstvergebung universell wird und Verstehen nicht mit jedem möglich und nötig ist; wenn absichtslos geholfen wird, was von selbst wirkt, weil Absichtslosigkeit häufig mehr bewirkt als Absicht

Satsang mit Pyar

Die Zauberperlen der Berührbarkeit und Zufriedenheit

 

Dieser Satsang vom März 2008 dreht sich u. a. um das Thema „Leben und die Kultur der Unzufriedenheit“.

 

 

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Die Geschichte von den Zauberperlen; von Leid, in dem man nicht sein will; von dem natürlichen Impuls „Ich will weg hier aus diesem Leid“ und dem Anspruch, der dagegen steht; Toben und Wut gegen Gott Raum geben; von einem Satz, der die Achtsamkeit tötet; von den Wutpsalmen, die leider aus der Bibel gestrichen wurden; die Erlaubnis, auch in der Spiritualität kantig zu sein; die Frage: „Wann endet das Leben eigentlich?“; von dem Taubenbaby, das nur umzieht

 

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Wenn es einem mit dem Thema „Leben“ und „Lebensfreude“ nicht so gut geht; vom Einschleichen der Einschränkungen; von den Möglichkeiten und der Tür, die offen bleiben sollte für Heilung; was kommt, kann auch wieder gehen; die Unzufriedenheit, die sein darf im Gegensatz zur „Kultur“ der Unzufriedenheit, die ungesund ist; die Angst, die plötzlich auftaucht, wenn das Objekt der Unzufriedenheit weg genommen wird; Kinder als Spiegel und die Kinder in Laos; das halbleere und das halbvolle Glas; von einem weiblichen Buddha mit großen Zauberperlen

 

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Vom Herrn der gelben Erde, der seine Zauberperlen verlor und wie er sie wieder fand; vom Wagenlenker, der seinen Pferden zuviel abverlangte; die Zauberperlen der Berührbarkeit, der Offenheit und der Verbindlichkeit; die Begriffe Egoismus und Egozentrik in Korrelation zur Selbstvergessenheit; die Qualitäten Präsenz, Individualität und Zentriertheit; die unwahre Denkweise, dass Zufriedenheit Bewegung und Kreativität verhindert; das Verlieren des Kontakts, wenn man zu hoch hinaus will; von der Identifikation mit der angesammelten Unzufriedenheit anstelle von Selbstvergessen; das neue Selbstwertgefühl, das bei Selbstvergessen gefunden werden kann

 

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Die Geschichten von der „Sauerei“ beim Zerreißen von Avalokiteshvara (Chenrezig), dem Boddhisattva des Mitgefühls, der am Himmel spazieren ging und von Indras Erbarmen; vom Selbstvergessen und von der Wut, die sich nicht mehr meldet, obwohl sie erwartet wird; die Unvollkommenheit, die in der Natur der Sache liegt; von einer griechischen Kultur der Trauerbewältigung, wenn Contenance zur Quelle der Unzufriedenheit wird und was sich für einen Bodhisattva-Lehrling gehört

 

Pyar: Glücksglucks!

Auszüge aus einem Satsang Anfang März 2008, kurz nach Pyar's Urlaubsreise nach Laos.

 

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Das Netz des Götterkönigs Indra, die Spiegelung und Verbundenheit aller Wesen in allen Wesen, die Glücksglucks, der Hinweis jetzt zu sein, das Gewebe des Lebens in uns, das Optimum jetzt im Fluss des Lebens, alles in diesem Moment, die Pflaumenblüten jetzt, Pyars Urlaubsreise ohne Fischzüge für die Sangha

 

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Grundlose Freude und die Freude an und über, die Sackgasse der Kultur der Unzufriedenheit, Kommunikation aus Freude, eine Kultur des Glücks und der Einfachheit, Reizüberflutung, die Flexibilität des menschlichen Geistes, die Sucht nach Kicks, Berührbarkeit, zehn Minuten Audienz für die Sorgen

 

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In der Meditation ein Hauch von Frieden, Bedeutungslosigkeit, unterschiedliche Betonung und dadurch unterschiedliche Bedeutung am Beispiel des Satzes: „Im Prater blühen die Bäume“, die Schönheit der Sangha, Sannyas-Celebration

 

Pyar: Die Entdeckung der eigenen Ganzheit

Aus der DVD "Spiritualität und Sex"

 

"Warum ist Sex in der spirituellen Tradition stets verpönt?" - Anhand dieser Frage entwickelt Pyar die gesamte Problematik um die Sexualität im Zusammenhang mit einem spirituellen Leben und berichtet über transformierte Sexualität als Ausdruck des inneren Tanzes von Shiva und Shakti. Auszüge eines Satsang von Februar 2007.

 

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Sexualität als Tür, die innere Mischung vom Männlichen und Weiblichen, die äußere geschlechtliche Form, die sexuelle (Natur-) Kraft zum Zwecke der Fortpflanzung, den eigenen anscheinenden Mangel durch den anderen ausgleichen, die Entdeckung: „Es fehlt nichts“, der Tanz und die innere Hochzeit von Shiva und Shakti, natürliches Zölibat nach dem Erwachen, transformierte Sexualität als Ausdruck des inneren Tanzes von Shiva und Shakti

 

Satsang-Wochenende mit Pyar

Ausschnitte aus fünf Satsangs an Pfingsten 2007 (Freitagabend bis Sonntagnachmittag) zu Texten von Kabir. Thema: Wie kann sich höchste Mystik auf den Alltag auswirken? Die Gesamtlänge beträgt über vier Stunden. Dazu vier Kurz-Interviews mit Besuchern dieses Satsang-Wochenendes.

 

 

Die Melodie der Flöte des Unendlichen

 

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Biografisches zu Kabir, Pyar liest das siebte Lied von Kabir vor; "Was hat diese höchste Mystik mit deinem Leben zu tun?"; Gott im Technologieunternehmen; Computer als sinnvolle Werkzeuge und "Zeitfresser"; Bewusster Umgang mit Technologie; Zerstreuung

 

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Ist alles nur ein Irrtum, der rückgängig gemacht werden muss? Ist alles Illusion? Falsche Abbiegung, wenn das Erfahren pappig, grau und zweidimensional wird; die Frage nach dem Sinn; K.O. für den kleinen Geist

 

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Sinn für das Ganze; Freude bewirkt Manifestation; Enthüllung als Bewusstwerdungsprozess; Wie schaffen wir es, uns immer außerhalb von "Ihm" zu stellen?; Geschichte von Jonas und dem Walfisch

 

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Mir geht das Herz nicht mehr auf, wenn ich mit meinem Mann zusammen bin; Hausaufgabe für morgen: was ist das Schönste an ihm?; In einer Beziehung ist sich zeigen besser als "drüber reden"; Text von Kabir; Was ist der Punkt in der Seele? Indra's Netz

 

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Anderes Sehen, wenn zugelassen wird, dass alles von "Ihm" erfüllt wird; Schildläuse und Schnecken – man kann nicht leben, ohne zu töten; Text von Kabir; Schönheit sehen und Schönheit sähen; sich nicht an der Aufwärtswelle festklammern; Lass alles, was du tust, Andacht und Gebet sein; kreisen um sich selbst

 

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Sehnsucht nach mehr Hingabe, nach wirklichem Begreifen; Verachtung dem Göttlichen gegenüber; Warum kann es so viel Furchtbares auf der Welt geben, wenn alles vom Göttlichen durchdrungen ist?; Baum der Erkenntnis, Freiheit - großer Schritt in der Evolution

 

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Karma als Schicksal?; Tonglen; "Ihr werdet sein wie Gott" – eine Gebrauchsanweisung?; das menschliche Herz hat anfangs Grenzen, später wird es strahlend wie eine Million Sonnen; Geschichte vom Bodhisattva, der einen Tyrannenmord begeht

 

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Begrenzung und Grenzenlosigkeit des Bodhisattva; Vajra-Hölle; Tautropfen und Ozean; Ramana Maharshi; Eingehen ins Parinirvana; jeder Buddha, der stirbt, fügt der Existenz seinen Duft hinzu; "Wie zeigt sich der Duft von denen, die nicht wiederkommen?"; was verlöscht, bist nicht du

 

Video ansehen Video Teil 9 ansehen (So. Vormittag)

Umgang mit unterdrückter Kraft; Tyrannenmord im dritten Reich – Schaffung von negativem Karma?

 

Video ansehen Video Teil 10 ansehen (So. Vormittag)

Erschöpfung; Konflikt zwischen Alltag und Weg; Kabir-Text; Bewusstsein für die Freude und das Spielerische; die Existenz ist aus Freude gemacht

 

Video ansehen Video Teil 11 (So. Vormittag/Nachmittag)

 "Dethlefsen-Krankheit"; Familienstellen (Hellinger); Spaltung zwischen höchster Mystik und Alltag; Krankheit – wozu?

 

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Phil liest Kabir-Texte von Rabindranath Tagore auf Englisch vor, Pyar übersetzt. Kurze Anmerkungen dazu von Teilnehmern; Abschied (Namasté)

 

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Kurz-Interviews mit vier Besuchern der Satsangs während des Wochenendes. Die Interviews führte Maitri.

 

Satsang mit Pyar 2007

Satsang mit Pyar 2007 zum Thema: Gelebte Weisheit

 

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Aus der Weisheit heraus leben, die beiden Flügel Liebe und Weisheit, die wahre das gesamte Leben durchdringende Weisheit,  Ken Wilbers Vier-Quadraten-Modell der Weisheit, Weisheit jenseits bloßen Wissens

 

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Kein Stufenkonzept und kein Gipfel der Weisheit, ein unzulässige Ringschluss, Fürsorge aus Liebe

 

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Berührt sein aus Liebe, Skrupelhaftigkeit gegenüber der eigenen Liebe, die Annahme der Buddha-Natur eines jeden Menschen im asiatischen Kulturkreis, das Erkennen der grundlegenden Gutheit, die praktische Haltung der Großzügigkeit

 

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Die Wahrnehmung der Fülle als Teil der Großzügigkeit, Mantra-Singen gegen Drogenprobleme, der Aberglaube: Alter gleich Weisheit, zur Weisheit durch Erkennen der Nicht-Weisheit, Disziplin als Teil der Weisheit, Beständigkeit als Aneinanderreihung von Disziplin, die Stille trotz der Unruhewellen in der Meditation

 

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Die praktische, bodenständige Weisheit im Handeln; die Vollkommenheit der Weisheit als buddhistischer Begriff und als Verehrung der Weisheit an sich, die Unerreichbarkeit einer „perfekten Weisheit“ im menschlichen Erfahren, Dummheit und Arroganz als Geschwister, die gelöste, mit einem Lächeln verbundene Geduld der Weisheit; der Segen der widrigen Umstände, das relative Zeitempfinden, die Geschichte des zerrissenen Bodhisattvas

 

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Genau schauen, die im Moment verfügbare Weisheit als gültiger Ausdruck der vollkommenen Weisheit, kalte Füße und warme Socken und praktische Weisheit; Anhaften, Entscheidungen, Loslassen und Festhalten; Leid verursachende Gier 

 

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Durch unterscheidende Weisheit zum rechten Handeln, die Weite trotz der Wellenbewegungen, Depressionen wegen Nikotinentzug, in der Meditation ins Jetzt, die Kultur des Innehalte im Alltag als Teil der Weisheit

 

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Strategisches und spontanes Handeln, durch „So-tun-als-ob“ zum Echten, Ausdruck der Wut im geschützten Rahmen, die Quelle der Kraft der Wut, die Weisheit des Trotzdem im sozialen Engagement, der Hass der Arroganz gesehen zu werden  

 

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Die Angst hinter der Arroganz, Integrität und Arbeit bei einem Chemiekonzern, Gewissen und Job, das Leben „auf die Reihe bringen“, der Satz: „Lebe in Freude, lebe in Liebe, selbst unten denen, die hassen“, das Bett zu machen und die Küche aufzuräumen als praktische Lebensweisheit, durch neue Gewohnheiten in die Weisheit

 

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Die Freude an der Achtsamkeit, der Ausdruck der Liebe zum Vater, Ehrlichkeit gegenüber der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, das Loslassen des unehrlichen Exehemanns, das Annehmen dessen, was ist

 

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Reine Handlungen aus dem Erkennen der Leerheit, gelebte Weisheit als reine Handlung zur Entwicklung aus der Verwicklung, heilsame Handlungen über die Bedingtheit hinaus, im eigenen Heilsein bleiben, aus Liebe heraus auch „Nein“ sagen, der Hass auf den Gewinner, Leichtigkeit aus dem Nicht-Beachten von Erfolg und Misserfolg, die größte Freude aus der Freiheit, der Satz: „Der Gewinner sät Hass, weil der Verlierer leidet“

 

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Krieg aus Glauben an das „Gute“, aus Erkenntnis und Innenschau zum Glück, die unterschiedlichen Reaktionen verschiedener Menschen in ähnlichen Situationen

 

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Ums Gewinnen betrogen, Anhaften und Loslassen von Gewinnen und Verlieren beim Fußballspiel, Konflikt und Einigung bei unterschiedlichen Wünschen durch eine tiefere Ebene der Kommunikation, Rosenkohl mögen oder nicht mögen

 

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"Der Dalai Lama hasst die Chinesen nicht", Operation bei Krebserkrankung, Innehalten im Jähzorn, Klarheit ohne Zorn

 

Pyar im Interview mit Devasetu

Der Zorba the Buddha mit sozialem und ökologischem Bewusstsein

 

 

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Weisheit und Hier und Jetzt in der Tiefe, Achtsamkeit ohne Trennung und absorbiert zu sein, die Weite des Raums, Liebe und Präsenz im Satsang, keine Buddhistin aber zuhause im tibetischen Buddhismus, Einlassen auf den Lehrer

 

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Die Folgen des Erwachens, Mitgefühl in der Ungetrenntheit, das Fortbestehen der Menschheit auf Messers Schneide, viele gute Projekte, sinnvolle Aktion im Gegensatz zu Aktionismus, Handeln aus der inneren Fülle, Zorba the Buddha mit sozialem und ökologischem Bewusstsein

 

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Die Zweige des Bodhitree-Projektes; der Impuls sich zu engagieren, stilles Sitzen als Meditation und Werkzeug, Übung in Nicht-Aktion, Einlassen in der Partnerschaft

 

Satsang mit Pyar

Die Multidimensionalität des Jetzt

 

Auszüge aus der DVD "Die Wirklichkeit"

 

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Freier Wille oder nicht, die Multidimensionalität des Jetzt, Freiheit oder keine Freiheit, Wahlsonntag im Jetzt

 

Pyar im Gespräch

Leben in der Verbeugung

 

Auszüge aus der DVD "Was ist Spiritualität?"

 

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Loslassen statt Handel in der Partnerschaft, die zerrenden acht Winde, der freie Geist ohne Verdruss und Anhaftung an Freude

 

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Leben in der Verbeugung, das Lächeln in mir, die klangvolle Stille Meditation: äußere Klarheit, Einladung an das Größere, aufrechte Haltung, Verbeugung als Mensch, inneres Aufräumen, in Präsenz alles sein lassen, den Atem beobachten, von den Inhalten zum raumhaften Gewahrsein größer als Gedanken und Gefühle Bodhitree-Projekt: Handeln aus Einsicht vertieft wiederum die Einsicht

Pyar

Pyar Troll wird 1960 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Als Frühgeburt macht sie sozusagen schon im Geburtsprozess die Erfahrung, dass Geburt und Tod die gleiche Tür sind, durch die wir kommen und gehen. Ihre Kindheit ist durch ihre Eltern geprägt in einem wissenschaftlich untersuchenden und gleichzeitig religiös mystischen Umfeld. Ihre Suche führt sie zu Osho, Dheeraj und Samarpan, in dessen Satsang sie vor einigen Jahren den „Point of no Return, also den letztendlichen Zweifel, DAS zu sein...“ (Zitat Pyar) hinter sich lässt, und seitdem weiter und weiter hinübergeht. Heute würde sie aus der Sicht der am anderen Ufer „Angekommenen“ wohl sagen: Ich bin das Ufer, von dem, Ich losgehe, die Gehende, die Steine, der Fluss, die Gegangene und das andere Ufer.

 

Pyar: „Wie könnte ich nicht die Sehnsucht fühlen, die in jedem Herzen brennt und die so sehr meine Sehnsucht war, die Sehnsucht nach Frieden, Freiheit und Wahrheit, die sich in der Suche nach Gott und Erleuchtung äußert, aber auch in der Suche nach Glück und Zufriedenheit, die sich dann in dem Versuch verstrickt, Umstände zu schaffen, die Glück und Zufriedenheit garantieren sollen, um dann wieder in Schmerz und Angst zu fallen, wenn die Vorstellungen sich nicht bewahrheiten, wenn Glück zerbricht. Und wie könnte ich irgendetwas oder irgendjemanden beurteilen oder verurteilen? Wie könnte ich nicht verstehen?“

 

Mit ihrer aufrichtigen authentischen Lebensart (art = Kunst) steht sie dort, wo wir alle stehen können: Als Brücke mit einem Fuß an diesem menschlichen und dem anderen Fuß am jenseitigen göttlichen Ufer des Daseins.
Das findet in kostbarer Weise Ausdruck in ihren Satsangs. Pyar präsentiert kein Advaita, das sich auf das non-duale jenseitige Ufererfahren zurückziehen könnte. Und doch lebt sie Advaita. Sie (be-)spricht Texte von Buddhas, Sufis, Zen-Meistern, christlichen Mystikern und versteht es, sie uns von Herz zu Herz erkennen und erfahren zu lassen.

 

„Witz, tiefes Mitgefühl und große, schwertgleiche Klarheit reichen mir immer wieder die Hand, um mich, egal wie ich gerade da bin, ans andere Ufer zu ziehen und ohne das diesseitige, praktische Menschsein aus dem Blick zu verlieren. Wieder und wieder und wieder...“

 

Im September 2006 startete Pyar die Inititative "Bodhitree", welche sich in sozialen und ökologischen Projekten engagiert.

 

Pyar ist Autorin der Bücher: „Reise ins Nichts – Geschichte eines Erwachens“, „Bodhichitta – Das erwachte Herz“, „Poesie der Stille – Tanz des Lebens“, „Hütet das Feuer“ (über Jesus) und „Satsang“.

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Letzte Aktualisierung: 15. Okt. 2017

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