Dieser Satsang mit Unmani fand beim 17. Rainbow Spirit Festival 2010 in Berlin statt. Er ist in Englisch ohne deutsche Übersetzung, darum nur auf der englischen Unterseite von Unmani anklickbar.
Treffen im Nicht-Wissen; das Gegenteil von dem, was der Verstand möchte; deine wahre Natur – nie zu wissen; alles was ist, ist absolut komplett; der Verstand wird niemals zufrieden sein – das ist seine Natur; die einzige Entspannung zu erkennen, dass dies die Natur des Verstandes ist; der Verstand stellt sich vor, dass da ein Jemand im Leben lebt; die Vorstellung, dass all diese Erfahrungen „mir“ passieren, das ist die Vorstellung des Verstandes; wir nehmen den Verstand sehr ernst; der perfekte Zustand, den du dir vorstellst, der immer in der Zukunft liegt; der perfekte Zustand ist immer hier; der Verstand kann es niemals verstehen; alles geschieht einfach, jede Wahrnehmung, ohne die Geschichte, die der Verstand daraus macht; beginne zu vertrauen in das, was jenseits des Denkens ist.
Hier ist niemand, der ein Leben lebt; wir wissen nicht, wie wir auf so eine Art leben sollen; ohne irgendetwas zu glauben, was Gedanken sagen, weißt du wirklich nichts; Aufwachen vom Traum der Gedanken; die Idee, von einer perfekten Erfahrung; wer wünscht? Wer will erwacht sein? Das „Ich“ ist nur ein Konzept, es hat keine Wirklichkeit; mentale Konzepte und Hinterfragen der Annahme; es geht nicht darum irgendetwas zu verstehen; nicht begrenzt darauf zu sein, dass „Ich“ das bin, was in meinem Körper lebt; das Denken kann da nicht raus kommen; wir sind so daran gewöhnt, dem Verstand zu glauben.
Erfahrungen von Zusammenziehen und Ausdehnung kommen und gehen wie Wellen im Meer; das ist die Natur des Lebens; das, was du wirklich bist, nimmt das alles immer wahr; die Annahme des Denkens, dass mein Leben immer glücklich sein sollte; die Idee, dass glückliche Erfahrungen für mich wichtig sind; jede Erfahrung, ganz gleich welche, ist bedeutungslos; der Verstand kreiert die Illusion der Identität; der Verstand muss nicht anhalten, das zu denken; wenn du weißt, dass da in Wirklichkeit keine Identität ist, dann kann der Verstand über alles reden; wahrnehmen, dass alles geschieht – das ist, wer du bist; verliere alles und schau, was nicht verloren werden kann.
Angst und die Geschichte über diese Angst; keine Grenzen, keine Identität, absolute Verwundbarkeit; der Verstand denkt, da ist etwas falsch daran; jedoch ist es die Wirklichkeit; du bist diese Wirklichkeit schon, selbst, wenn der Verstand das nicht will.
Unmani: Leben in Nicht-Wissen, ohne getrennte Identität
Dieses Interview mit Unmani führte Devasetu im August 2010 in Köln. Herzlichen Dank an Sitara für die Übersetzung und dass das Interview in ihren Räumen statfinden könnte. - Unmani kommt zum Rainbow Spirit Festival vom 12.-14.11. nach Berlin. Sie würde gerne vorher oder nachher noch weitere Satsangs u. Einzelmeetings anbieten, falls sich jemand findet, der dies für sie organisiert. Auch sucht sie noch eine(n) Übersetzer(in) für Berlin. Wer Interesse hat bitte über ihre Homepage oder das Kontaktformular von Jetzt-TV melden.
Keine Satsanglehrerin; kein Wissen von irgendetwas; Ich umfasst alle Erfahrungen; das Ende der Jagd nach speziellen Erfahrungen; das ganze Spektrum von Erfahrungen ist das, was jemals gesucht wurde; der Verstand arbeitet unterscheidend; wer ich wirklich bin kümmert sich nicht darum, ist immer im Frieden; zum Verständnis dessen, was ich jenseits des Alltages bin, ist der Verstand nutzlos; alles ist in der Hand des Lebens, der Existenz, des Bewusstseins – egal, welches Wort wir benutzen; der Verstand kann nicht wissen, wie es funktioniert; die Schönheit und das Wundervolle kann durch Gedanken nicht erfasst werden; Unmani bedeutet nicht zu wissen; nie etwas Spirituelles entdeckt – schon immer verstanden, dass Unmani nicht vom Leben getrennt war; die erfolglose Suche nach einer getrennten Identität; der Glaube, etwas sei nicht in Ordnung; das perfekte Ich nicht zu finden; kein Ende der Suche erkennbar; die Interpretation von Oshos Worten, als dass man ein spirituelleres Leben haben sollte; kein Ende der Suche nach der Identität; in suizidaler Situation Briefe an Dolano; die Bereitschaft zu Sterben; ein schrecklicher, aber wertvoller Monat mit Dolano; keine Notwendigkeit eine getrennte Identität zu haben und zu wissen; andere Menschen als nicht getrennt wahrnehmen; oft überrascht davon, dass Menschen darauf bestehen, getrennt zu sein; es gibt nur Lebensenergie und der Verstand denkt, es seien getrennte Menschen; gemeinsames Hindeuten auf das, was wir sind.
Wer die Menschen sind, ist bereits in Ordnung; der Glaube, nach etwas suchen zu müssen, ist das Problem; Entspannung in das, was bereits jenseits des Verstandes gewusst wird; das Leben möchte sich öffnen und entspannen; vor dem Nicht-Wissen verschwinden die Probleme von selbst und es tritt Entspannung ein; das Leben, ein absolutes Mysterium; mit keiner Tradition verbunden; jeder Mensch, den Unmani trifft ist ihr Meister; keine Schüler, eher Freunde; Retreats mit Dialogen und viel Spaß; die Retreats sind sehr intensiv und die Menschen erfahren mehr Tiefe in der Erforschung der Natur des Lebens; keine Methoden; Offenlegung von Missverständnissen und alten Glaubenssätzen darüber, was die Menschen zu sein glauben; Stille und Lachen; es geht in den Retreats nicht darum eine Woche Frieden zu erfahren, sondern es geht darum zu erkennen, wer du bist; wie ein Erwachen aus dem Traum; gemeinsam erforschen, was von den ungemütlichen Gefühlen nicht berührt wird; Retreats verlaufen ohne Regeln und am Ende ist viel Lachen; intellektuelle Grenzen auflösen; jeder Mensch ist einzigartig; das Mysterium besteht gerade darin, dass wir nicht wissen und nicht wissen müssen, warum die Dinge sind, wie sie sind; die Leere ist gerade das, was ich bin; das hat keine Qualität – ist der Hintergrund von allem.
Das Leben selbst als einzige Identität, die existiert; Tiere scheinen uns daran zu erinnern, wie einfach das Leben ist; der Verstand produziert Komplikationen; Leiden ist nicht real; es gibt niemanden, der leidet; Schmerz passiert ohne Grund und ohne Bedeutung; das Leiden scheint sich zu verstärken, wenn Leute glauben sie litten; in dem Erkennen, dass keine getrennte Identität da ist, wird der Glaube, dass es mein Schmerz ist als Witz gesehen; der Verstand will wissen, aber er kann es niemals wissen; die Vorstellung, dass Katastrophen ohne jeden Grund passieren, ist für den Verstand deprimierend; aber das Leben beinhaltet alles, was passiert; die Frage „Wer bin ich?“ nur einmal stellen; die Frage zeigt darauf hin, dass es keine Antwort gibt; wenn das gesehen wird, kann der Verstand sich entspannen; der Verstand als nützliches Werkzeug mit schier endlosen Möglichkeiten; meistens wird der Verstand als Herr angesehen; Verstand ist ein Werkzeug, hat aber keine Kontrolle und es gibt keinen Bezugspunkt; keine Notwendigkeit den Verstand zu stoppen oder zu kontrollieren; Erkennen, dass Gedanken das, was ich bin, nicht berühren können; sehen, dass der Verstand nicht der Verstand ist – da ist nur dieser Gedanke jetzt, der gerade aufkommt; der Traum besteht darin, dass die meisten Menschen glauben, der Gedanke müsse wahr sein; die nicht hinterfragte Grundannahme besteht darin, dass wir glauben jemand zu sein – jemand zu sein, der leidet; in den Treffen und Retreats schauen wir auf diese nicht hinterfragten Grundannahmen; das, was ich wirklich bin, benötigt überhaupt keine Bemühung und hat keine Probleme; Probleme entstehen nur dadurch, dass wir dem Gedanken glauben, vom Leben getrennt zu sein; in dem Mühen, wieder mit dem Leben verbunden zu werden, übersehen wir, was bereits ist; es ist keine Mühe erforderlich.
Videos mit Unmani
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Unmani
Unmani lehr hauptsächlich in England aber auch in Australien, Europa und den USA. Sie gibt regelmäßig Satsangs und Retreats.
Mehr über Ihre Person, Termine und Videos sind auf Ihrer Webseite unter www.not-knowing.com zu finden.