Prof. Dr. Fritz-Albert Popp, geboren in Frankfurt am Main, ist theoretischer Physiker und gilt als der Entdecker der Biophotonen. Nach dem Studium der Experimentalphysik promovierte er an der Universität Mainz in Theoretischer Chemie und habilitierte an der Universität Marburg auf dem Gebiet der Biophysik. Dort war er auch als Dozent tätig und wurde später vom Senat der Universität Marburg zum Professor (H2) ernannt. Obwohl seine Bahn brechende Entdeckung der Lichtstrahlung in lebenden Zellen mittlerweile unumstritten ist, stieß er damit vor dreißig Jahren auf vehemente Kritik seitens der Wissenschaftskollegen. Vor allem seine Idee der ordnenden Funktion des Lichts wurde regelrecht attackiert und als esoterischer Unsinn verhöhnt. 1980 wurde Popp von der Universität Marburg gekündigt. Trotzdem oder gerade deshalb verfolgte er seine Ideen unbeirrt weiter.
Auch wenn er in Deutschland weiterhin kritisiert wurde, erlangte er doch international hohes Ansehen. Seit damals beschäftigt ihn die Frage, wie die Zellen eines lebendigen Organismus miteinander kommunizieren. Er bewies in unzähligen Experimenten, dass eine ultraschwache Lichtstrahlung Wachstum und Entwicklung aller lebendigen Organismen steuert und zeigte, dass diese Photonenstrahlung – wie Laserstrahlen – zudem interaktive Kommunikation zwischen verschiedenen Organismen ermöglicht. Weltweit sind Forschungsinstitute mit der praktischen Umsetzung dieser Entdeckungen beschäftigt, die Biologie, Medizin und Chemie in vielen Bereichen revolutionieren. Aber auch die Philosophie sieht sich durch Popps Erkenntnisse mit neuen Denkansätzen konfrontiert.
Prof. Popp gründete das heute in Neuss ansässige Internationale Institut für Biophysik und ist Autor von etwa einhundert Publikationen über theoretische Probleme der Biophysik und Ganzheitsmedizin, Biophotonen und Evolutionsbiologie.