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Christoph Fasching: Göttliche Liebe zum höchsten Wohl aller

Dieses Interview führte Devasetu mit Chrstoph Fasching im August 2011.

 

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Die Spielregeln der Welt und die Vision von einer neuen Welt, einer Welt ohne Geld; wenn wir wollen, dass das Leid aus dieser Welt verschwindet, müssen wir diese Spielregeln ändern; in der Bestimmung handeln; nach innen schauen, in das Herz gehen; göttliche Liebe, das ist das Ziel; zum höchsten Wohl aller; was werde ich zum Wohle des großen Ganzen beitragen, wenn ich nicht für Geld arbeiten gehen muss? Je mehr Menschen glücklich sind, umso mehr wird sich das Glück ausbreiten; wenn wir uns besinnen, unseren Auftrag zu leben; die Egozentrierung der alten Systeme; neue unabhängige Strukturen zum Wohle des großen Ganzen; wo liegen meine Talente und was mache ich von Herzen gern? Unser eigener Wesenskern; das Leben im Vertrauen.

 

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Egal wo du bist, was kann ich beitragen zum höchsten Wohl aller? Die gegenseitige Unterstützung; wir sind eine große Familie; die alteingesessenen Struktur von Gut und Böse in unseren Köpfen; Bewusstseinswandel, den Kampf in uns beenden; heile dich selbst und du heilst die Welt; worum kämpfen wir eigentlich? Ist nicht wirklich mehr als genug für alle da? Hungersnöte von Menschen gemacht; die Weltenfamilie, wir sind eins; die alte, globale Welt und das enorme regionale Potenzial, das da ist; der Mensch ist ein soziales Wesen.

 

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Männliche und weibliche Anteile in uns; der Verstand und seine Grenze; jetzt kommst du nur mit dem Herzen weiter; die Balance wieder herstellen; die Apokalypse zerstört unsere Weltbilder; wo ist der tiefere Sinn unseres Daseins hier? Wenn Arbeit nicht mehr anstrengend ist, wenn es keinen Grund mehr gibt zu kämpfen, wenn das Leben enorm Freude macht; den Moment des Seins spüren; im permanenten Jetzt leben; mehr Informationen über Christoph Fashings Bücher, seine Webseite und seine Vorträge; unsere Angst vor Veränderung, die Geburtswehen einer neuen Gesellschaft und die Freude auf die neue Welt; unsere wahre Aufgabe vielleicht jetzt schon leben; es gibt nichts Schöneres für den Menschen zu erleben.

 

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Christoph Fasching: Die neue Gesellschaft – eine Welt ohne Geld!

Dieses Interview mit Christoph Fasching führte Sabina mit ihm im Mai 2011.

 

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Die Botschaft des Buches „Die Gesellschaft 2015“ von Christoph Fasching, eine Vorbereitung auf eine grundlegende Veränderung unserer Gesellschaft; die Schwingung der Erde steigt; ein Dimensionssprung und die Auswirkungen auf uns Menschen; die göttliche Liebe in uns entdecken und beginnen, sie zu leben; das alte System der Kontrolle und Manipulation; sieben kosmische Gesetze; eine Welt ohne Geld; der Mensch ist hier, um seine Freiheit zu leben; mit neuen Strukturen beginnen; aus dem Ego heraus in die neue Dimension der Liebe; es muss sich jetzt etwas ändern; autonome Versorgung, Freie Energie und die nach oben steigende Spirale; unseren Seelenplan leben; alles Verdrängte kommt zu Tage, alles muss und wird geheilt werden; die Menschheit als Gesamtes; Weisheit und Vernetzung ermöglicht Großartiges.

 

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Wenn der Finanzbereich weg bricht; das Bewusstsein der Menschen und die Erneuerung der Systeme; das Potenzial jedes einzelnen Menschen; Bewertungen, Unterscheidungen und die Mächtigen der Welt; Erwachen aus der tiefen Hypnose; das „Ego“-dominierte Bewusstsein und die neue Welt; Gesellschaftsleistung; Leben ohne Geld; die Dimension der Liebe, eine höhere Dimension, in der alles möglich ist; Gedankenhygiene; was würde jeder Einzelne tun, wenn er für Geld nicht mehr arbeiten muss? Im Überfluss leben; es gibt mehr als genug für alle; die Chaosphase; Ausstieg aus der Atomenergie; die Reinigungsphase der Erde; alles dient unserer Erfahrung, unserem Bewusst-werden; die Befreiung aus der Angst.

 

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Unsere schöpferischen Fähigkeiten; wie soll meine Welt aussehen? Was will ich in meiner Welt Sinnvolles zum Wohlergehen der anderen beitragen? Weisenräte, Experten mit Erfahrung und Weisheit; kein Maßstab für den Wert eines Menschen; aufhören zu bewerten; hin zum neutralen Beobachten; die Liebe ist immer vorhanden; Christoph Fasching und sein persönlicher Weg; die dreidimensionale Ebene und der Mensch steckt in den Kinderschuhen; die menschliche Seite entdecken und die Entdeckung der geistigen Welt; auf die göttliche Führung vertrauen; die Essenz der anderen drei gechannelten Bücher; wir sind nie aus dem Paradies vertrieben worden; unsere Verantwortung zu uns zurück holen; machen wir unser Leben neu.

 

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Christoph Fasching:

Mein Weg ins Licht...

Ich werde häufig gefragt, wie ich den Weg zur Spiritualität gefunden - die Öffnung zur geistigen Welt erlebt habe und wie dies in so kurzer Zeit möglich war - die geistige Welt hat mich dazu veranlasst, meine Geschichte ausführlich niederzuschreiben und zu veröffentlichen.

Ich habe entschieden, als jüngster von 3 Söhnen einer Unternehmerfamilie zu inkarnieren und wählte zu meinen beiden Brüdern 5 bzw. 6 Jahre Altersunterschied. Als Nachzügler war ich zumeist hohen Erwartungen und Leistungsdruck ausgesetzt. Schon früh wurde ich zur Mithilfe im elterlichen Betrieb herangezogen, denn Arbeit gibt es in einem Familienbetrieb immer reichlich. Schule und Lernen war für mich immer ein Gräuel und so kam es, dass ich entgegen der Tradition meiner Brüder nicht die Handelsakademie besuchte, sondern im elterlichen Betrieb eine Kaufmannslehre begann. Endlich weg von der Schule war mein größtes Talent schnell erkennbar, denn leidenschaftlich gerne und sehr erfolgreich agierte ich im Verkauf.

Eines Tages ereilte uns eine Schreckensnachricht: Mein Vater war mit Freunden in der Adria auf einem Boot unterwegs und er erlitt einen schweren Unfall mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Völlig geschockt stand die Familie vor dem wirtschaftlichen Aus, da unklar war, wie lange mein Vater das Unternehmen nicht leiten kann und ob er überhaupt überlebt. Meine Brüder waren zu diesem Zeitpunkt erst kürzlich ins Berufsleben eingestiegen und entschieden die Führung des Familienbetriebs zu übernehmen, um damit das wirtschaftliche Überleben der Familie zu gewährleisten. Sie arbeiteten hart und erweiterten den Betrieb.

Mein Vater überlebte und nach langwieriger Genesung kehrte er mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit, andauernden Schmerzen und einer mäßigen Gehbehinderung zurück. Seine Schmerzen betäubte er regelmäßig mit Medikamenten und Alkohol. Bald entstanden Spannungen und heftige Streitigkeiten zwischen meinen Brüdern und meinem Vater. Erst Jahre später verstand ich den wahren Hintergrund der Reiberein, die letztlich ein Machtkampf um die Führung des Unternehmens waren. Um dem Streit ein Ende zu setzen, entschieden meine Eltern, sich in die Steiermark zurückzuziehen und dort fern des Unternehmens ein neues Leben auf einem Bauernhof zu beginnen. Vor die Wahl gestellt entschied ich im Alter von 18 Jahren nicht ans Ende der Welt zu ziehen, sondern in der Stadt Salzburg zu bleiben. So blieb ich ohne Geld und lediglich dem Mobilar aus meinem Kinderzimmer in einer unfinanzierbaren 4Zimmer-Mietwohnung zurück. Mein Bruder Robert half mir aus der Patsche und bat mir einen Wohungstausch an, da er ohnedies geplant hatte zu heiraten. Er finanzierte mir seine 1Zimmer-Wohnung, bis ich meinen Wehrdienst abgeschlossen und meinen ersten Job außerhalb des Familienbetriebs als Mineralölverkäufer angetreten hatte. Es war eine harte Zeit mit vielen Entbehrungen, doch irgendwie fügte sich alles so, dass ich niemals unterversorgt war.

Ich wurde als sogenannter Realist erzogen und schon in der Schule war der Religionsunterricht ein sinnloser Versuch, in mir den Glauben an Gott zu manifestieren. Ich empfand alles Spirituelle und die Kirche als suspekt - somit habe ich mich bereits währende meiner Lehrzeit zum Austritt aus der Kirche entschlossen.

Mit 20 wechselte ich in die Automobilbranche als Junior-Verkäufer und blieb dann diesem interessanten Geschäft beinahe 20 Jahre treu. Bald darauf verstarb mein Vater, während ich im Urlaub verweilte und mich erreichte die Nachricht von seinem Tod erst nach meiner Rückkehr. Nachdem unser Verhältnis aufgrund mehrerer emotional belastender Ereignisse stark unterkühlt war, war ich davon nicht allzu sehr betroffen, dachte ich zumindest, denn meine Gefühlswelt war durch die vielen Ereignisse gestört und ich definierte Glück nicht mit starken liebevollen Gefühlen, sondern mit beruflichem Erfolg.

Ich war immer fleißig und arbeitete mich die Karriereleiter hinauf und durfte eines Tages meinen damaligen Chef als Verkaufsleiter ablösen. Einige Zeit später wurde ich abgeworben, um ein neu gebautes Autohaus – eine Konzerntochter – als Geschäftsführer zu leiten. Gleich zu Beginn meiner Tätigkeit im Management durfte ich die volle Härte des Geschäftslebens kennenlernen und musste feststellen, dass der Mensch in den Augen der Konzernspitze nur als Mittel zum Zweck gesehen wurde, um möglichst viel Profit aus seiner Arbeitsleistung herauszuquetschen. Leistungsgedanke und wirtschaftlicher Erfolg entsprach ja ganz meiner Prägung, somit war ich wie für diese Aufgabe geschaffen!

Dass Arbeitnehmer ebenso Menschen mit Gefühlen und persönlichen Bedürfnissen sind, war der Konzernspitze egal und auch ich hatte wenig Interesse daran. Diese Härte hatte auch etwas Reizvolles und ich erkannte, dass man mit entsprechendem Druck und permanenter Leistungskontrolle viel erreichen kann. So nutzte ich meine Macht und gab den Druck aus der Konzernspitze an alle Abteilungen und Mitarbeiter weiter und entwickelte mein eigenes Kontrollsystem und zog dieses mit aller Härte durch. Der Erfolg war bald in den Ergebniszahlen des Unternehmens erkennbar, doch musste ich zur Kenntnis nehmen, dass meine Vorgangsweise nicht ohne Widerstand in der Belegschaft aufrechtzuerhalten war. Eine Zeit lang wurde das Argument der Notwendigkeit zur wirtschaftlichen Gesundung des Unternehmens von den Mitarbeitern akzeptiert. So entwickelte sich das Unternehmen gut, doch die internen Spannungen nahmen ständig zu und die Personalrochade begann sich zu drehen.

Der Druck hinterließ auch bei mir seine Spuren und mein Nervenkostüm war mehr als angespannt. Dies ließ mich an meinem Vorgehen zweifeln und ich begann mich selbst zu hinterfragen und suchte nach Lösungen, wie man Menschlichkeit und wirtschaftlichen Erfolg vereinen kann. Im Konzern wurde der mir gut gesinnte Vorstandsvorsitzende von einem bekannten Sanierer abgelöst und dann begann es erst richtig hart und unmenschlich zu werden. Dies wurde dann auch mir zu viel und zu dieser Zeit erkannte ich, dass dies einfach so nicht sein darf und als ich begann mich dagegen zu wehren und die menschlichen Aspekte aufzuzeigen, wurde ich am Tag der Weihnachtsfeier aus dem Unternehmen mittels Telefonanruf kurzfristig verabschiedet. Menschlichkeit hatte einfach keinen Platz!

Ein herber erster Tiefschlag! Schwer enttäuscht, aber irgendwie erleichtert gönnte ich mir über den schneereichen Winter eine Pause und verbrachte viele traumhafte Tage auf Skiern. Zu dieser Zeit konnte ich über alle Geschehnisse in Ruhe nachdenken – ich erlangte u.a. die Erkenntnis der Notwendigkeit von Liebe und Mitgefühl für alle Menschen, auch wenn es ums Geschäft geht. Durch diese Erkenntnisse wurde der Grundstein zu meiner bislang vernachlässigten Herzensbildung gelegt.

Zwischenzeitlich war ich auf selbständiger Basis für eine Werbeagentur tätig und musste nach einiger Zeit feststellen, dass dort meine Kontakte, mein Know How und mein Vertrauen ausgenutzt und mir die vereinbarte Aufwandsentschädigung und Ergebnisbeteiligung verwehrt wurde. Selbst der gerichtliche Exekutionstitel blieb mangels Masse ohne zählbaren Erfolg und ich musste akzeptieren, dass ich um die Früchte meiner mehrmonatigen Arbeit betrogen wurde. So reduzierten sich meine Ersparnisse zusehends und ich begann leicht nervös zu werden, denn seit rund einem Jahr musste ich, um mein Leben zu finanzieren und halbwegs angenehm zu gestalten, auf meine Reserven zurückgreifen.

Zu dieser Zeit hat sich das Verhältnis zu meiner Ehefrau in eine Richtung entwickelt, die erahnen ließ, was demnächst folgen könnte. Ich dachte zwar, dass unsere Liebe stark genug wäre, um unsere zu diesem Zeitpunkt bereits über 12 Jahre andauernde, überwiegend harmonische Beziehung bis zum Lebensende aufrechtzuerhalten. Doch hatten wir uns voneinander bereits viel weiter entfernt, als mir dies damals bewusst war. Eine Zeit lang kämpfte ich gegen diese Entwicklung und dann hatte ich eines Tages eine sehr tiefgreifende Erkenntnis: „Wenn mir am Glück dieser Frau wirklich liegt, dann muss ich sie loslassen und sie ihr eigenes Leben leben lassen, damit sie ihren Weg zum Glück finden kann. Sofern ich zu sehr an mich denke, würde ich ihr diesen Weg verbauen!“ Wir haben keine Kinder und so kam es zwar zu einer einvernehmlichen, aber doch sehr schmerzhaften Trennung. Ich war zutiefst verletzt und nahm einen weiteren Tiefschlag innerhalb weniger Monate hin.

Ein Lichtblick in der schweren Phase nach der Trennung war der sehr erfolgreiche Einstieg in die Immobilienbranche. In Punkto Beziehung durchlebte ich eine längere Phase der Orientierungslosigkeit und führte ein Single-Dasein, das durchaus auch seine spannenden Seiten hatte. Die wiederentdeckte Frauenwelt ließ mich die Enttäuschung über die vergangenen Erlebnisse bald verdrängen, allerdings ohne wirklich Heilung zu erfahren. So führte ich ein lockeres Leben mit wenig Tiefgang und zu wenig Wertschätzung für die Menschen. Wirklich Liebe zu empfinden war ich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, denn zu sehr habe ich mich abgekapselt, um nicht wieder verletzt werden zu können. Wahre Erfüllung fand ich einzig beim Sport in freier Natur – die Berge waren immer schon meine Leidenschaft und ich war so viel wie möglich unterwegs und erklomm Gipfel für Gipfel zu Fuß, mit dem Mountainbike oder auf Skiern. Ich liebte die Schönheit der Natur und fühlte mich nur dort wirklich verstanden und geborgen. Die Menschen waren mir nicht so wichtig – der Spaß stand im Vordergrund und um Heilung und Herzöffnung kümmerte ich mich nicht, denn ich dachte, dass die Zeit alle Wunden heilen würde. Die wunderschönen Naturerlebnisse haben bei der Bewältigung der bislang schwersten Phase meines Lebens geholfen.

An einem spaßigen Enduro-Wochenende im Spätherbst in Kroatien passierte ein kleines Missgeschick mit großer Wirkung. Ich verletzte mich bei einer kleinen Unachtsamkeit auf meinem bereits vor vielen Jahren durch eine Sportverletzung in Mitleidenschaft gezogenen rechten Knie erneut schwer und musste mich einer schmerzhaften Operation unterziehen und zur Kenntnis nehmen, dass dies nicht ganz ohne Folgen für meine sportlichen Aktivitäten der Zukunft bleiben würde. Verzweifelt haderte ich mit meinem Schicksal, denn innerhalb eines Jahres hatte ich meinen Job verloren, meine Ehe beendet, einiges an Geld verloren, finanzielle Reserven angeknabbert und jetzt auch noch durch diesen Unfall meine Mobilität weitgehend eingebüßt. Vor mir stand rund ein Jahr hartes Training, um mich wieder so gut wie möglich zu regenerieren. Ich bin als Kämpfernatur geboren und beschloss diese Phase gut zu überstehen und arbeitete hart an meinem Weg zurück. Unbewusst setzte ich meine schöpferischen Kräfte ein und war über mich selbst verwundert, als ich bereits nach etwas mehr als einer Woche nach der Knieoperation im Maklerbüro wieder zur Arbeit erschien. Ich beschloss keine Schmerzen zu haben und normal ohne Krücken gehen zu können, was letztlich auch der Realität sehr nahe kam.

Eines Tages kam ein Bauträger in das Immobilienbüro, für das ich tätig war und übergab uns von einem kleineren Projekt zwei, vor rund einem Jahr fertig gestellte Neubauwohnungen zum Verkauf, die er im Gegensatz zu den anderen Wohnungen aus unerklärlichen Gründen nicht verkaufen konnte. Hier stimmte wirklich alles und wir freuten uns auf ein schnelles Geschäft. Nach zahlreichen Besichtigungen stellten wir fest, dass diese Wohnungen zwar optisch die Menschen begeistert hatten, doch niemand konnte sich durchringen, diese auch wirklich zu kaufen, selbst nachvollziehbare Erklärungen für die Absage konnte uns niemand geben.

Nach einer weiteren Besichtigung mit einer sympathischen, aber leicht merkwürdigen Dame eröffnete mir diese, dass die beiden Wohnungen nicht verkäuflich sind, weil diese energetisch nicht frei sind. Etwas verwundert ging ich dieser Aussage näher auf den Grund und erfuhr, dass sie von Beruf Energetikerin ist und sie versuchte mir zu erklären, was eine Energetikerin eigentlich so alles treibt. Vieles davon war für mich schwer verständlich und kaum nachvollziehbar, denn mit Esoterik und Spiritualität hatte ich mein Leben lang so gut wie gar nichts am Hut – ich war Menschen aus dieser Szene gegenüber sogar ziemlich skeptisch und reihte sie in die Kategorie „Spinner mit Realitätsverlust“ ein.

Dennoch weckte dieses Erlebnis mein Interesse und ich fragte, ob man die Energie in den Wohnungen beeinflussen kann, damit diese dann zum Verkauf frei sind – ihre Antwort war ein klares „JA“! Ich habe mich nicht getraut, dem Eigentümer des Immobilienbüros diese mir selbst als absurd vorkommende Art der Verkaufsförderung vorzuschlagen und ihm die Kosten dafür unterzujubeln. Ich startete den Versuch, das Honorar für die energetische Reinigung auf Erfolgsbasis aufzubauen und schlug vor, dass die Energetikerin ihr Honorar nur dann bekommt, wenn sich die Wohnungen nach ihrer Arbeit innerhalb eines angemessenen Zeitraums tatsächlich verkaufen lassen. Zu meiner Überraschung stimmten dieser Vereinbarung die Energetikerin wie auch der Eigentümer des Maklerbüros zu.

Aus einem spontanen Impuls heraus fragte ich, ob ich denn bei dieser Arbeit dabei sein darf. Nach einem kurzen Zögern stimmte sie unter der Bedingung zu, dass sie mich zuvor energetisch reinigen darf. Ohne zu wissen, worauf ich mich da einlasse, saß ich bereits wenige Tage später in ihrer Wohnung zwischen mächtigen Kristallen und haufenweise Esoterik-Kram und fühlte mich irgendwie in einer fremden Welt. Sie begann mir Fragen über meine Exfrau und mein Verhältnis zu meinem verstorbenen Vater zu stellen und ich wunderte mich, warum sie davon wusste. Als Antwort kam, dass mein Vater gerade hier bei uns wäre und er mit mir gerne etwas besprechen möchte. In diesem Moment lief mir ein Schauer über den Rücken und ich wusste nicht, was da gerade mit mir passiert. Ich führte dann durch sie als Dolmetscher mit meinem Vater ein liebevolles, heilendes Gespräch und wir fanden beide unseren Frieden! Auch die energetische Trennung von meiner Ex-Frau erfolgte und diverse andere Heilungen vergangener Erlebnisse durfte ich in diesen drei Stunden erfahren. Danach war ich fix und fertig und fühlte mich doch wie neu geboren.

Ein paar Tage später verabredeten wir uns zur vereinbarten energetischen Reinigung der beiden Wohnungen und ich assistierte bei allen möglichen Tätigkeiten, die ich nicht nachvollziehen konnte und doch spürte ich nach getaner Arbeit, dass sich diese Wohnungen deutlich anders anfühlten als zuvor. Wir beendeten die Arbeit und ich erfuhr, dass dieses Grundstück ein keltisches Schlachtfeld war und alle verbliebenen Energien haben sich in diesen beiden Wohnungen konzentriert und daher waren diese energetisch blockiert. Ich nahm diese Information mit einem Augenzwinkern hin, doch die Verblüffung folgte nur rund drei Wochen später, denn plötzlich waren beide Wohnungen zum vollen Preis verkauft.

In einem weiteren Gespräch wurde ich von der Energetikerin aufgefordert, mein Herz zu öffnen und der ganzen Menschheit liebevoll zu begegnen, mit dem Verurteilen aufzuhören und nicht meinen wirtschaftlichen Erfolg, sondern die Erfüllung der Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund zu stellen. Eindringlich wurde ich dazu ermahnt, denn wenn ich künftig wirklich Erfolg haben möchte, so ist dies unabdingbar, denn in Zukunft läuft alles nur mehr über die Herzlichkeit und nicht mehr über das Ego. Dies gab mir intensiv zu denken und ich brauchte einige Zeit, um Übung darin zu erlangen, denn besonders das urteilsfreie Beobachten war ziemlich schwierig für mich. Das Ego zurückzudrängen war nicht gerade einfacher. Die Menschen nur zu sehen wie sie sind und mich mit ihnen verbunden zu fühlen brauchte Übung, doch spürte ich bald eine Veränderung zum Positiven und ich bemerkte, dass plötzlich alles viel einfacher geht, wenn ich mich daran halte. Plötzlich musste ich nicht mehr kämpfen, um etwas zu erreichen – es durfte auch leicht gehen, wie sie zu sagen pflegte.

Tief beeindruckt begann ich mich für die Arbeit der Energetikerin zu interessieren und bat um mehr Informationen. Zum Einstieg wurde mir ans Herz gelegt, die drei Bücher der Reihe „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsh zu lesen, welche ich mit Begeisterung verschlungen habe. Immer noch Single und vom lockeren Leben die Nase voll, kommunizierte ich erstmals mit meinen geistigen Führern, ohne zu wissen, ob sie anwesend sind und meine Worte vernehmen. Im Monolog beschwerte ich mich über die vielen emotional schmerzhaften Ereignisse der letzten Zeit und bat darum, dass es nun wieder aufwärts gehen soll und ich nun endlich die Frau treffen möchte, mit der ich wirklich glücklich werden kann. Ich habe sie genau beschrieben, wie sie aussehen soll, welchen Charakter sie haben und worin unsere Gemeinsamkeiten liegen sollten. Als ich damit fertig war, fühlte ich mich gut und habe mir gedacht, mal sehen, was daraus wird. Im Laufe der nächsten Monate fielen mir die verschiedensten Bücher und Informationen aus dem Internet ins Auge und ich folgte jedem Impuls, von dem ich das Gefühl hatte, dass er mich weiterbringt.

Dann wurde es wieder turbulent in meinem Leben – ich erhielt ein Angebot, zu einem angesehen Bauträger zu wechseln, um dort mit einem Kollegen den Vertrieb der Neubauprojekte zu übernehmen. Eine lukrative Gelegenheit, die ich ohne viel nachzudenken wahrgenommen habe. Bereichert mit neuem Wissen über Energien in Räumlichkeiten, der Existenz von geistigen Führern und dass alles seine Bestimmung hat, habe ich begonnen mit den Energien zu experimentieren. Viel mehr als die neuen Verkaufsobjekte weckte hingegen ein weibliches Wesen meine Aufmerksamkeit, die in der Buchhaltung des besagten Unternehmens tätig war. Ganz nach meinem Geschmack – fast wie bestellt! Doch wer war der junge Mann auf dem Bild auf ihrem Schreibtisch – das musste ihr Sohn sein. Nach einiger Zeit des gegenseitigen Beschnupperns fand ich heraus, dass sie ebenso wie ich geschieden ist und ihre aktuelle Beziehung bereits ihrem Ende nahe war. Allen Mut zusammengepackt haben wir uns verabredet und sofort gespürt, dass wir zusammengehören. Die letzten noch existierenden Hürden waren schnell genommen und nur wenige Monate darauf begründeten wir einen gemeinsamen Haushalt. So kam es, dass ich plötzlich auch die ungewohnte Rolle des zweiten Vaters für einen 7jährigen Buben übernehmen durfte, das mich anfangs fordert, aber schnell immer mehr Freude in mein Leben brachte. Auch Dank dieser wundervollen lebensfrohen Frau an meiner Seite schritt meine Heilung voran, mein Herz öffnete sich weiter und mein Leben bekam eine unbekannte Leichtigkeit – Liebe und Glückseligkeit fanden in nie dagewesenem Ausmaß Einzug in mein Leben!

Während dieser Zeit habe ich mich mit der geistigen Welt beschäftigt, ein Buch über Channeling gelesen und eines Tages beschlossen, einen Versuch zu unternehmen und den verbalen Kontakt in diese für mich so fremde Welt zu wagen. Nach anfänglicher Funkstille passierte eines Tages das schier Unmögliche – plötzlich war da eine Stimme und ich war überrascht und zweifelte an meiner Zurechnungsfähigkeit. Zögerlich fragt ich „ist da jemand?“ Die Stimme antworte: Ja, geliebter Christoph hier ist jemand – sei willkommen, wir haben schon auf Dich gewartet! Aufgeregt und zutiefst erfreut begann ein langer Dialog mit meiner geistigen Führung und mir wurde mitgeteilt, dass man noch viel mit mir vor hätte, denn ich sollte als Botschafter für die geistige Welt fungieren und Informationen verbreiten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Ohne zu wissen, worauf ich mich da einlasse, willigte ich ein und folgte den liebevollen Anweisungen zur Erstellung einer Website. Die Informationen, die ich bekam beschäftigten sich alle mit dem Aufstieg in die 5. Dimension, von der ich bislang noch gar nichts gehört hatte, somit begann ich zu recherchieren, was es denn damit auf sich hat.

Bald darauf wurde ich gefragt, ob ich ein Buch schreiben möchte – überrascht fragte ich nach dem Inhalt und dem Titel des Buches. „Die Gesellschaft 2015“ sollte es titulieren und als Untertitel „Eine Anleitung zur Bildung einer neuer Gesellschaft in der 5. Dimension“ tragen. Mit gesellschaftlichen Themen hatte ich mich bislang nie beschäftigt – Wirtschaft wäre ein Bereich gewesen, über den ich etwas hätte schreiben können. Ich fragte, ob ich dafür schon der Richtige sei, denn davon hätte ich keine Ahnung – als Antwort bekam ich, dass dies nichts ausmacht und man würde mir dabei schon helfen. Ich habe dies alles nicht so ernst genommen und mich weiter auf meinen Beruf konzentriert, denn das Geschäft lief prächtig. Im Sommer erhielt ich die Information, dass ich ab dem 11. September 2009 täglich eine Botschaft empfangen werde, die ich auf meiner Website veröffentlichen sollte.

Nach einem entspannten Sommer begann ich am besagten Tag die Botschaften niederzuschreiben und bereits nach wenigen Tagen erkannte ich in den Informationen, dass mir die geistige Welt hier über etwas ganz Großes berichtet, worauf wir Menschen uns freuen können. Fasziniert von den täglich neuen Überraschungen folgte ich den Anweisungen und veröffentlichte Tag für Tag die Botschaften auf meiner Website. Nur rund eine Woche später und bereichert durch zahlreiche Eindrücke passierte plötzlich etwas unvorhergesehenes, das mich kurzfristig völlig aus der Bahn geworfen hat. Mein Vertrag bei diesem Bauträger wurde, obwohl ich äußerst erfolgreich war, mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Wirklich nachvollziehbare, auf Tatsachen beruhende Gründe dafür wurden mir nicht genannt. Geschockt begab ich mich nach Hause und am nächsten Tag fragte ich in der geistigen Welt nach, was das denn eigentlich sollte, was ich falsch gemacht habe usw. Anstatt näherer Erläuterungen erhielt ich die Aussage, dass ich dies positiv sehen sollten, denn jetzt hätte ich ja Zeit, um das Buch zu schreiben...

Ich folgte dem Rat und setzte mich zu meinem Computer und es ging sehr rasch voran –und nach nur wenigen Wochen hörten dann die Informationen für das Buch auf. Ich wusste, dass dieses noch nicht komplett war, denn da kamen ja so viele Fragen in mir hoch, die nach Antworten verlangten. Auf meine Rückfrage wurde mir gesagt, dass ich die Fragen formulieren soll und die Antworten würden sogleich folgen. So entstand ein Frage-Antwort-Dialog, der letztlich das Buch vervollständigte. Parallel dazu empfing ich nach wie vor täglich eine Botschaft für die Website und zum Abschluss sollten diese dann auch in das Buch einfließen.

So entstand bald darauf ein zweites Buch und schon zu Weihnachten war auch dieses fertig geschrieben. Zum Verlag wurde ich ebenso geführt und dieser hatte nach nur wenigen Tagen das Skript geprüft und mir einen Vertrag für dieses und meine künftigen Werke vorgelegt. Nun war ich schon drei Monate ohne Einkommen und arbeitet nur für die geistige Welt, denn die Bücher mussten ja erst einmal gedruckt und veröffentlicht werden – bis daraus etwas Geld hereinkommt, könnten noch Monate vergehen. Dass man als Autor alleine nicht überleben kann, war mir von Anfang an bewusst und so fragte ich in der geistigen Welt nach, welchen Job ich mir denn jetzt suchen sollte, um wieder Geld zu verdienen. Anstatt eines Ratschlags wurde mir gesagt, dass ich jeder beliebigen Arbeit nachgehen könnte oder ich könnte auch darauf vertrauen, dass immer gut für mich gesorgt ist und alles, was ich für mein Leben brauche immer zur Verfügung sein wird. Ich stand vor der größten Herausforderung meines Lebens, denn ich musste lernen in die göttliche Führung zu vertrauen, anstatt mich auf mich selbst zu verlassen!

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch entschied ich vorerst keinen Job zu suchen und siehe da, nur wenige Wochen danach bekam ich eine Entschädigung für die ungerechtfertigte vorzeitige Vertragsauflösung zugesprochen, die mich ein paar Monate versorgen würde. So ging es weiter und immer wieder ergaben sich Möglichkeiten, um Geld zu verdienen und ein drittes Buch durfte ich auch bald in Angriff nehmen. Dann kam etwas Geld vom Verlag und plötzlich kamen Anfragen Vorträge zu halten und so entwickelte sich mein Leben ohne mein aktives Zutun – die einzige Voraussetzung war und ist, meiner Berufung zu folgen, meinen Seelenauftrag zu erfüllen und auf die göttliche Führung zu vertrauen.

Im März 2010 erschien dann mein erstes Buch – einige Freunde habe ich in meine neue Tätigkeit eingeweiht und kurz vor Erscheinungstermin sagte einer zu mir: „Du weißt aber schon, dass es dann alle wissen...“ Diese Aussage konnte man unterschiedlich auslegen – meinte er, dass alles wissen, dass ich ein Medium bin oder meinte er, dass dann alle wissen, dass ich einen Dachschaden habe? Letztlich war es für mich dann die völlig eindeutig Bestätigung, dass ich mich trotz aller Widerstände, die teilweise auch aus der Familie kamen, entschieden habe – entschieden für ein Leben in Zusammenarbeit mit meinen himmlischen Begleitern, um einen wichtigen Beitrag zum höchsten Wohle der Menschheit zu leisten.

In diesem Vertrauen lebe ich seither und werde jeden Tag darin bestätigt. Ich erhalte viele Impulse, denen ich folgen kann, wenn ich möchte und je mehr ich dies tue, umso leichter und schneller entwickelt sich alles in eine wunderbare Richtung. Auch wenn ich einmal nur ganz Mensch sein möchte und darum bitte z.B. die nächsten Tage ausschließlich für freudvolle irdische Tätigkeiten nutzen zu können, so wird mir immer vollstes Verständnis entgegengebracht und ich erhalte oft vorerst unbemerkt jede Unterstützung, die dazu nötig ist.

Wenn man diese Zeilen liest, könnte man versucht sein, mein aktuelles Leben als glücklichen Ausnahmefall zu bezeichnen, das nur wenigen vorbehalten ist. Doch ist dies wohl der größte Irrtum der Menschheit, denn uns allen ist es bestimmt, ein glückliches Leben zu führen. Der Weg dazu führt letztlich über das Vertrauen in die göttliche Führung und das Erkennen, Annehmen und Erfüllen des eigenen Seelenplans. Letztlich werden wir über eine Vielzahl von Impulsen auf unseren Weg geführt und begleitet – den Seelenplan im Detail zu kennen ist somit nicht erforderlich – eine gewisse Unklarheit ist sogar förderlich, weil das Leben dadurch eine Menge freudige Überraschungen bereithält. Alles ist Erfahrung und ohne die emotional einprägsame Vergangenheit, für die ich im Nachhinein gesehen sehr dankbar bin, wäre ich wohl heute nicht in der Lage, als Botschafter des Lichts tätig zu sein.

Wir waren niemals alleine und werden es auch niemals sein! Das Vertrauen darauf, dass wir unsterbliche Seelen sind, unsere göttliche Führung unser Leben stets im Überblick behält, alles und jeder seine Bestimmung hat und dass alles nur wertvolle Erfahrungen sind, lässt uns unser Leben aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachten.

Das Leben ist ein Spiel und solange wir die kosmischen Gesetze als die einzig gültigen Spielregeln beachten, wird uns das Spiel viel Freude bereiten!
 

Mehr Info über Christoph Fasching:

www.botschafterdeslichts.com

 

und

 

www.projekt-herz.com

Letzte Aktualisierung: 05. November 2012


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