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Grace: Im inneren Nicht-Tun erkennen, wer wir wirklich sind

Dieses „Gespräch & Meditation“ mit Grace fand beim One Spirit Festival im Juni 2017 statt.

 

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Die Freiheit, keine Ahnung zu haben, was passieren wird; Wegfallen darf passieren; die Beweggründe, warum die Menschen zu Grace gekommen sind; wenn erkannt wird, dass alles Tun zu viel ist, weil wir das, was wir suchen, schon sind; im Nicht-Tun erkennen, wer wir wirklich sind; unsere Zuhause, da wo Frieden ist, wo alles ganz ist, wo es nichts anderes gibt; wenn Tun aus sich selbst heraus passiert, ohne dass jemand es macht; wenn die Gedanken und Emotionen von außerhalb auf der Bühne gesehen werden; alles darf bedingungslos da sein, auch Gedanken und Bewertungen – und darin ist nichts zu tun; zu Alles-was-ist gibt es keinen Weg, denn es ist schon hier; wenn sich die Idee von ich einschleicht, meine Gefühle, meine Gedanken, meine Wahrnehmung; das Ich, ein Sammelsurium von Gedanken, die geglaubt werden; das Ich, eine Idee, die nicht wahr ist; erkennen, dass die Suche sinnlos ist; genau hinschauen, die Position alles-was-ist erkennen; nicht involviert sein in was immer erscheint; alles darf da sein, jeder Körperempfindung ist willkommen, die Gedanken, die auftauchen, alles darf da sein; mit was und wie und wo, innerhalb oder außerhalb des Körpers, sind Gedanken – und die Emotionen – zu erkennen?; nachschauen, wo die Position des Sehens der Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen ist; wenn alles in absoluter Vollkommenheit erscheint – jeder Moment für sich; total egal, was wir wahrnehmen, alles gleich-wertig; alles ist da, auch bevor wir den Focus darauf lenken; ES ist größer als alles andere, weil es kein Ende und keinen Anfang hat; keine Fragen, wenn das Greifen nach den Gedanken wegfällt; Räume, die sich öffnen, wenn kein Verstehen mehr nötig ist.

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Grace:

Mitte zwanzig – fiel ich durch alles durch was ich bisher für wahr oder richtig und solide/stabil gehalten habe. Fallen - grenzenlos. Es gab nichts, woran ich mich hätte festhalten können. Noch gab es jemand, dem ich mich anvertrauen konnte. Ich fiel tagelang durch alles, was ich als identifizierte Person, für sicher und real gehalten habe. Das war eine sehr angsterfüllte Phase. - Ich war kein spiritueller Mensch und hatte keine Veränderung angestrebt. - Im Fallen fiel mir Jesus ein. Hier gab es Beruhigung und Hilfe – wenn ich sie auch nicht benennen kann. Es  kam mir vor, dass er den Vater kennt, wer auch immer das ist - ich HÖRTE ihn RUFEN und zwar MICH. Das war das einzige was als Ziel erschien.

Da waren Erkenntnisse und Offenbarungen, die auch nicht zu halten waren. Das Leben wurde ein Spiel welches Emotionen beinhaltete und nichts als Freude war in allem – bis sich das Spielbrett zu verändern schien und ich keine Ahnung mehr hatte wie das Spiel geht.  Aufregend. - Danach bewegte ich mich jahrelang durch das angebotene spirituelle Feld. Avatare – Ashram Aufenthalt – Dunkelkammer - Lichtnahrung - Tempel - Meditation - ..... Es war, wie wenn alles, was durch das Fallen verschwunden war – jetzt langsamer durchlaufen wurde. So, dass sich Verständnis entwickelt. - Bei dem letzten spirituellen Angebot/Gruppierungen in die ich eingestiegen bin, gab es viel „zu tun“. Viele spirituelle Übungen und suche nach Menschen die dazugehören wollen. Während dieses TUNs baute sich ein Gebilde auf das sich wie ein Universum um mich drehte. Es war wie das kreieren eines spirituellen Universums und einer spirituellen Person. Es erschien mir weit davon entfernt  – das „langsame durchlaufen“ des „schnellen Fallens“ zu sein. Eher das Gegenteil. - Das Ganze verlor seine Glaubwürdigkeit und Faszination und damit verlor sich das Interesse, an ALL dem Aufbau und auch das Interesse an meiner persönlichen Bewegung darin. Der ganze Prozess der Ent-Glorifizierung dieses kreierten Gebildes wurde direkt von Jesus begleitet und dauerte 7 Jahre. Mit dem verlieren des Interesses und der Bereitschaft das alles aufzugeben, ließ Jesus mühelos die ganze Seifenblase platzen. - Hier geschah das Erkennen des SELBST das ohne Anfang und ohne Ende ist. Das SELBST frei / bewusst und GOTT wird darin nicht begrenzt. Es gibt nichts zu tun oder nicht zu tun. Das Rufen ist gehört und beantwortet. Es gibt keine Trennung.

Für Menschen, die wissen wollen wer sie sind, finden regelmäßig oder/und kontinuierlich Treffen statt. Dafür gibt es unterschiedliche Settings bezüglich des äußeren Rahmens. Ich weiß nie, wie der Weg des Erkennens geht – dafür gibt es keinen Plan.

Freier Fall. - Gott ist großartig. - Alles geschieht in mir. Grace

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Letzte Aktualisierung: 11. Juni 2017

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