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Grace: Weil nichts anderes übrig bleibt

Interview mit Grace während des One Spirit Festivals in Freudenstadt im Juni 2017, Fragen von Devasetu.

 

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Grace Angebote, „spontane Treffen“; Seminare in Stille, planlos; das andere Erkennen, wer sie wirklich sind; in einer familiären, festen Gruppe, neue Menschen sind willkommen. Auch Seminare alleine mit Grace über drei Tage, um Hinweise geben zu können, und es wird erkannt, wo zu Hause ist. Es gibt zwei Wege, einige Menschen sind in der Lage, in den Beobachter zu gehen, das Große Ganze und andere können es über das Da-sein, nichts mehr zu tun und den großen Raum zu erkennen, das Tun zu erkennen, um es bleiben lassen zu können. Es geht um einfach da sein, ohne dass es darum geht, fertig. Passiert Identifikation – weißt Du, was das ist? Das Leben spielt, Identifikation ist nicht nötig. Der eigene Körper ist ihr nicht näher als der anderer Menschen, sie sorgt aber für den Körper. Hat keine Ahnung, wie das Leben für sie passiert, es ist einfach da, hauptsächlich Freude und intensive Berührtheit von allen Möglichen, schon angenommen, weil es da ist. Keine Ahnung, wie andere Menschen von ihrer Anwesenheit profitieren; sie kann sehen und mitteilen, was bei Menschen nicht wahr ist und es verschwindet. Einige Menschen profitieren nicht, verstehen sie nicht, können keinen Gesprächen folgen. Erlebt andere Menschen mit dem Herzen als Freude, nicht getrennt. Es ist nicht bei allen Menschen gleich, manche sind nicht da. In den Treffen geschieht ein Auspacken, ein Anfang einer Liebesbeziehung. Leben lebt, da ist keiner. Meditation bedeutet Sein. Sehen oder Hören findet im Raum statt, das Bild verschwindet oder spielt keine Rolle, es findet nicht mit den Augen statt. Sehen und Hören ist überall. Für jeden ist es komplett anders und es spielt keine Rolle, wie es für Grace ist. Natürliches Lernen findet im offenen, urteilsfreien Zusammensein statt; etwas Neues wahrnehmen, außerhalb der Sinne oder Denken; alles ist Perfekt, die Tür öffnet sich überall hin, der Level / Perspektive / Rolle der Menschen ist egal. Jede Idee von Bewertung verschwindet. Viel Mitgefühl, Freude, Liebe, es verströmt sich. Tiere kommunizieren natürlich. Begegnung mit Delfinen, die Liebe; von einem Delfin so gesehen gefühlt und mitgeteilt bekommen wie noch nie. Jesus sieht auch ganz, ohne jedes Urteil, das ist heilend. Jeder Moment ist der spirituelle Meister, jedoch Jesus hat sie aufgeweckt, gerettet und das Gefängnis zerbrach in sieben Tagen.

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Grace: Im inneren Nicht-Tun erkennen, wer wir wirklich sind

Dieses „Gespräch & Meditation“ mit Grace fand beim One Spirit Festival im Juni 2017 statt.

 

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Die Freiheit, keine Ahnung zu haben, was passieren wird; Wegfallen darf passieren; die Beweggründe, warum die Menschen zu Grace gekommen sind; wenn erkannt wird, dass alles Tun zu viel ist, weil wir das, was wir suchen, schon sind; im Nicht-Tun erkennen, wer wir wirklich sind; unsere Zuhause, da wo Frieden ist, wo alles ganz ist, wo es nichts anderes gibt; wenn Tun aus sich selbst heraus passiert, ohne dass jemand es macht; wenn die Gedanken und Emotionen von außerhalb auf der Bühne gesehen werden; alles darf bedingungslos da sein, auch Gedanken und Bewertungen – und darin ist nichts zu tun; zu Alles-was-ist gibt es keinen Weg, denn es ist schon hier; wenn sich die Idee von ich einschleicht, meine Gefühle, meine Gedanken, meine Wahrnehmung; das Ich, ein Sammelsurium von Gedanken, die geglaubt werden; das Ich, eine Idee, die nicht wahr ist; erkennen, dass die Suche sinnlos ist; genau hinschauen, die Position alles-was-ist erkennen; nicht involviert sein in was immer erscheint; alles darf da sein, jeder Körperempfindung ist willkommen, die Gedanken, die auftauchen, alles darf da sein; mit was und wie und wo, innerhalb oder außerhalb des Körpers, sind Gedanken – und die Emotionen – zu erkennen?; nachschauen, wo die Position des Sehens der Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen ist; wenn alles in absoluter Vollkommenheit erscheint – jeder Moment für sich; total egal, was wir wahrnehmen, alles gleich-wertig; alles ist da, auch bevor wir den Focus darauf lenken; ES ist größer als alles andere, weil es kein Ende und keinen Anfang hat; keine Fragen, wenn das Greifen nach den Gedanken wegfällt; Räume, die sich öffnen, wenn kein Verstehen mehr nötig ist.

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Grace:

Mitte zwanzig – fiel ich durch alles durch was ich bisher für wahr oder richtig und solide/stabil gehalten habe. Fallen - grenzenlos. Es gab nichts, woran ich mich hätte festhalten können. Noch gab es jemand, dem ich mich anvertrauen konnte. Ich fiel tagelang durch alles, was ich als identifizierte Person, für sicher und real gehalten habe. Das war eine sehr angsterfüllte Phase. - Ich war kein spiritueller Mensch und hatte keine Veränderung angestrebt. - Im Fallen fiel mir Jesus ein. Hier gab es Beruhigung und Hilfe – wenn ich sie auch nicht benennen kann. Es  kam mir vor, dass er den Vater kennt, wer auch immer das ist - ich HÖRTE ihn RUFEN und zwar MICH. Das war das einzige was als Ziel erschien.

Da waren Erkenntnisse und Offenbarungen, die auch nicht zu halten waren. Das Leben wurde ein Spiel welches Emotionen beinhaltete und nichts als Freude war in allem – bis sich das Spielbrett zu verändern schien und ich keine Ahnung mehr hatte wie das Spiel geht.  Aufregend. - Danach bewegte ich mich jahrelang durch das angebotene spirituelle Feld. Avatare – Ashram Aufenthalt – Dunkelkammer - Lichtnahrung - Tempel - Meditation - ..... Es war, wie wenn alles, was durch das Fallen verschwunden war – jetzt langsamer durchlaufen wurde. So, dass sich Verständnis entwickelt. - Bei dem letzten spirituellen Angebot/Gruppierungen in die ich eingestiegen bin, gab es viel „zu tun“. Viele spirituelle Übungen und suche nach Menschen die dazugehören wollen. Während dieses TUNs baute sich ein Gebilde auf das sich wie ein Universum um mich drehte. Es war wie das kreieren eines spirituellen Universums und einer spirituellen Person. Es erschien mir weit davon entfernt  – das „langsame durchlaufen“ des „schnellen Fallens“ zu sein. Eher das Gegenteil. - Das Ganze verlor seine Glaubwürdigkeit und Faszination und damit verlor sich das Interesse, an ALL dem Aufbau und auch das Interesse an meiner persönlichen Bewegung darin. Der ganze Prozess der Ent-Glorifizierung dieses kreierten Gebildes wurde direkt von Jesus begleitet und dauerte 7 Jahre. Mit dem verlieren des Interesses und der Bereitschaft das alles aufzugeben, ließ Jesus mühelos die ganze Seifenblase platzen. - Hier geschah das Erkennen des SELBST das ohne Anfang und ohne Ende ist. Das SELBST frei / bewusst und GOTT wird darin nicht begrenzt. Es gibt nichts zu tun oder nicht zu tun. Das Rufen ist gehört und beantwortet. Es gibt keine Trennung.

Für Menschen, die wissen wollen wer sie sind, finden regelmäßig oder/und kontinuierlich Treffen statt. Dafür gibt es unterschiedliche Settings bezüglich des äußeren Rahmens. Ich weiß nie, wie der Weg des Erkennens geht – dafür gibt es keinen Plan.

Freier Fall. - Gott ist großartig. - Alles geschieht in mir. Grace

Letzte Aktualisierung: 17. Juli 2017

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