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Johan: Durchbruch in die Abwesenheit

Dieser Satssang mit Johan fand beim Erleuchtungs-Kongress 2015 in Berlin statt.

 

 

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Über Johans Erfahrungen nach dem Aufwachen; die Entdeckung der inneren Weite; Durchbruch in die Abwesenheit; die Verschmelzung der Anwesenheit mit der Abwesenheit; die Auflösung der Identifikation mit dem Absoluten; ohne Identifizierung, einfach da sein; individuelles Erwachen; die Sehnsucht nach Tiefe; in die Angst hineinfallen; bei der Angst bleiben, ohne etwas zu wollen; wenn wir in die Tiefe fallen, wacht die Angst auf; im Fallen verschwindet das Wissen um die eigene Anwesenheit; im Fallen löst sich jede sinnliche Wahrnehmung auf; die fulminante Explosion ins 100-prozentige Potenzial; das Gefühl der Ausdehnung; Anspannung hindert nicht am Aufwachen; den Emotionen Raum geben; Phasen der Abwesenheit von Gedanken; über Wahrheit und Ehrlichkeit.

 

 

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Johan:

Ich fand den Zugang zur vollkommenen inneren Stille während eines Retreats 2009 bei meinem Lehrer Christian Meyer
durch das Zulassen und vollständige Fühlen aller Gefühle, die sich dann von selbst
wieder auflösen oder verbrennen, wenn man nichts damit tut, außer sich in sie hinein- und dann hindurchfallen zu lassen.
Das hat bei mir nach kurzer Zeit scheinbar geradewegs ins Aufwachen geführt, zu einem dauerhaften Shift in Richtung
Stille, Frieden und absoluten Bewusstseins, auch wenn das Aufwachen selbst letztendlich reine Gnade ist und nicht gemacht werden kann.

In den folgenden Jahren hat sich das Aufwachen immer weiter vertieft und stabilisiert.
Ebenso wie die Ausrichtung auf das Aufwachen liegt mir die Reifung auf menschlicher Ebene am Herzen, die individuell sehr verschieden aussehen kann und darf. Ohne sie ist es meiner Erfahrung nach nicht möglich im quasi ständigen Gewahrsein der Stille und der inneren Freiheit zu leben.
Diese zweipolige Ausrichtung ging und geht noch manchmal mit Herausforderungen, mentalen, tief emotionalen und körperlichen Prozessen einher. Auch wenn es mit den Jahren immer leichter und runder wird, sehe ich prinzipiell keinen Sinn darin innerlich irgendwo stehen zu bleiben. Ich erlebe bei mir nach wie vor einen liebevollen aber konsequenten Drang in Richtung weitere Vertiefung,
Verfeinerung und ständigem Hinschauen bei mir selbst, den ich aber nicht mehr als ichhaft wahrnehme.
Für mich geht es nicht darum ein "Aufgewachter", Heiliger oder perfekter Mensch ohne Fehler zu sein, was ich ohnehin für unmöglich halte, sondern darum, mein Menschsein so gut wie möglich mit der göttlichen Natur des Universums zusammenzuführen, was konkret in jedem Moment etwas anderes bedeuten kann.

"Die wahre Natur ist das, was noch über alle Grenzen des möglichen hinaus existiert.
Sie war vor dem Anbeginn des Universums und wird noch nach seinem Ende sein. Und sie ist auch alles dazwischen.
Zeige mir auch nur irgendetwas, dass nicht sie ist und ich gebe es auf mit der Erleuchtung."

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Letzte Aktualisierung: 8. April 2016

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