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Ruth Parama: Alles ein Ausdruck des Ewigen

Interviewt wird Ruth Parama in Kaltern, ihrem Wohnort in Südtirol von Devasetu.

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Ruth Parama ist Yoga-, Meditationslehrerin, Astrologin und begleitet Menschen als Lebensberaterin. Gibt es einen Weg? Einen Schritt nach dem anderen. Jeder Weg ist Aufschub, alles ist schon jetzt hier. Und doch müssen wir von A nach B gehen, um wieder mit einem anderen, weiteren, offeneren Bewusstsein nach A zurückzukehren. Sich bewusst werden, was da ist. In Jedem das Selbe, kein Unterschied zwischen erwacht und nicht erwacht, Ruth Parama sieht das Göttliche wach. Eine große Anziehung zu Menschen, die sich dessen immer bewusst sind. Bewusstsein, Präsens, Liebe, Inspiration zur Wahrheit. Ohne Identifikation für Monate war es unpraktisch, nicht nützlich in der 3D-Welt, – Familie, Geld verdienen; es braucht beides. Herz-Sutra: Form ist Leerheit, Leerheit ist Form. Form ist nicht getrennt von Leerheit, Leerheit ist nicht getrennt von Form. Die Leerheit durch Form sichtbarer werden lassen. Ego ist kein Hindernis, das Göttliche drückt sich in der Form aus. In der Entwicklung zur Bewusstwerdung bearbeitet sich die Identifikation ohne auf einer Seite runter zu fallen. Sich sorgen und sich wieder erinnern, was geschehen soll geschieht… (Ramana Maharshi) Erkennen, dass die Perfektion in der Unperfektheit liegt. Erinnerung an die Gleichzeitigkeit des Großen. Lernen, nicht allen Gedanken zu glauben. Durch TV in einen Strudel von Ängsten gezogen. Meditationslehrerin. Was ist Meditation für Dich? Still sitzen, beobachten, was körperlich, gedanklich, gefühlsmäßig innen abläuft – im besten Fall weiter und leerer werden, in Kontakt sein mit Kräften, personifiziert oder nicht. Innerlich zurückzutreten, wach und neugierig sein. Effekte von Meditation: präsenter sein. Bewegungsmeditationen nach Pyar mit der CD Sambhogakaya, Bewegungsmeditation fällt einigen leichter. Yoga, Körperübungen, Stille. Jetzt offen für Meditation mit geschlossenen und offenen Augen.

Yogalehrerin, Sivananda-Ausbildung, jedoch eigener Stil, einfacher, atmen, Bewusstsein; Bewegungsmeditation, Übungsabfolge mit Entspannung und Meditation, Zuhause oder in den Kursen, Yoga-Wochen. Autorin vom Buch „Lebensglück“. Persönliche Geschichte, Gurusuche, suche nach Glück. Indien: Amma 1988 noch unbekannt in Europa, Ashram Sai Baba, dann tibetischer Buddhismus, dem Dalai Lama begegnet. Das Feuer, Liebe bei Sai Baba erfahren, bis heute ist er da, das Herz geöffnet. Trotzdem Zweifel. Begegnung mit Pyar. Der erste Satz von Pyar, sich nicht so anzustrengen, beschäftigt jahrelang. Die zu kurz gekommene Seite der Erkenntnis, tiefer zu verstehen, wurde von Pyar erfüllt. Indien – Bliss. Von Pyar Illusionen genommen, es gibt nicht mehr als das – nur Jetzt! Guru, Meister – das gleiche Leben, in den unterschiedlichen Formen, Menschen. In der Begegnung mit dem Guru sich selbst begegnen, eins. Eins mit Allem, alles vibriert in Freude und Liebe. Reisen in Indien mit Familie und Kindern, (Amma- und Sai Baba-Ashram) war „getragen“, geborgen und leicht. Sai Babas Materialisieren (Liebe ausdrücken?) war für sie nicht anziehend, weil es um innere Verwirklichung ging. Viele Materialisierungen gesehen. Wenn nicht aus der Fülle gelebt wird – begrenzende Gedanken. Was man sich wünscht könnte, geht in Erfüllung. Sich so wenig wie möglich wünschen, damit das Leben kreativ sein kann. Die Erfahrung, was gebraucht wird, erscheint ohne Wunsch. Sai Baba repräsentierte für sie alles, Amma den mütterlichen Aspekt mit vielen Fassetten, Herzenergie auch die Kali-Energie. Ruth Parana heiratete „spät“ mit 30 Jahren, ein Mann sollte die Spiritualität teilen und er kam dann auch durch Sai Baba. Ihre Wahrnehmung ist, in Indien zeigen die Gurus mehr die göttliche Seite (Amma, Sai Baba), die menschliche Seite bleibt verborgen, in Europa umgekehrt. Die Gurus in Europa zeigen die menschliche Seite und das Göttliche strahlt durch. Kulturell bedingt, auch Jesus zeigte sich als Mensch; die indischen Gurus die andere Seite, um das im Schüler zu aktivieren. Pyar zeigte den Weg zum Gewöhnlichen, und im Besonderen, in der Ungetrenntheit, in Meditation, in Auflösung geerdet zu bleiben. Erwachen, die Rettung für uns; Zerstörung oder Erwachen, es passiert z.Z an so vielen Orten der Welt. Weniger Nachrichten schauen, lieber authentische Quelle aus dem Internet. Parama lehrt Astrologie; Astrologie zeigt die Struktur der Egos, 12 Kräfte. Es freut sie, wenn die Menschen die Teilkräfte selber wahrnehmen. In der Kombination von Körperarbeit, Planetenstellen (selbst entwickelt 1999, Phänomen von mehreren Astrologen ungefähr zeitgleich), Familienstellen. Planetenstellen, Begleitung von Menschen; Problemlösung zeigt das System alleine, verkürzt oft die Wege durch Aufarbeitung. Hauptsächlich Einzelsession, auch vor den Jahreszeiten regional in der Gruppe. Wetterphänomene. Und jetzt ist für jeden Einzelnen dran, unsere abgespaltenen und schmerzhaften Anteile zu fühlen, um so mit den Flüchtlingen mitfühlen zu können. Das Herz dafür öffnen den Flüchtlingen zuhören, auch ohne sie sprachlich zu verstehen. Es kommen Menschen, die frei sein möchten, aber viele möchten es gar nicht. Das veröffentlichte Buch hat im Umfeld eher Ablehnung gebracht, die Freude in DEM konnte nicht richtig vermittelt, verständlich gemacht werden. Bei Menschen, bereits auf dem Weg, ist es angekommen. Menschen als unglaublichen Ausdruck des Göttlichen in der Vielfalt; Kreativität, alles durchdringend überall das Selbe, Staunen auch wenn es Reibung gibt. Das Potential, das Göttliche, was sich ausdrücken möchte. Schönheit im Hässlichen, die Spaltung aufgehoben. Es fließt durch sie, die Worte kommen automatisch in Resonanz mit dem Gegenüber, unabhängig davon, wer das ist und vom Setting. In der Beratung, Spiegel, Resonanz mit der Person, es kommen Worte, die hilfreich sein können; wie weit die andere Person sich öffnet ist respektiert. Es macht keinen Unterschied, ob jemand überzeugt ist eine Person zu sein oder mitfließend ist. Identifikation mit der Person und die Ebene darunter/dahinter. Das weiße Blatt (ewig) und die Schrift darauf ist gleichzeitig da, gleichzeitig „gesehen“. Die Schrift ist in Ordnung und hilfreich, sie zu erkennen und die Gleichzeitigkeit des leeren Blattes. Der Raum, in dem alles erscheint, wahrzunehmen ist hilfreich für Menschen – dem mehr Raum geben. Parama wird wieder verschwinden, das Blatt wird wieder leer sein. Papaji: Letztendlich ist nie etwas geschehen. Um die Schrift muss man sich kümmern, ich muss zum Zahnarzt gehen, und die Energie dafür ist, wenn es ansteht, auch da. Es macht keinen Unterschied, ob Kassiererin oder spirituell interessiert – alles ein Ausdruck des Ewigen. Nichts – was alles ist, jedes Wort legt fest, was man nicht festlegen kann. Parama malt nach Arno Stern ein, zweimal im Jahr ohne künstlerischen Anspruch. Schön sich auszudrücken, tanzen, malen, kochen, spazieren gehen, einfache Sachen.

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Ruth Parama:

Meditation ist meine Lieblingsbeschäftigung, d.h. ich liebe es mich hinzusetzen und still in mich hineinzuhorchen. Jedes Mal finde ich etwas anderes, mal ist es ruhig in mir, mal zeigen sich Bilder, Gedanken kommen und gehn. Immer ist es spannend zu schauen, spüren, horchen, was kommt.

Ruth Parama ist Yoga-, Meditationslehrerin, Astrologin und begleitet Menschen als Lebensberaterin.

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Letzte Aktualisierung: 8. Juli 2017

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Das Buch von Ruth Parama