Jetzt-TV Gelebte Weisheit
Jetzt-TVgelebte Weisheit!
GermanEnglish
Suche / Filter

Podiumsgespräch beim One Spirit Festival 2014, Burnout: Was steckt wirklich dahinter?

Dieses Podiumsgespräch fand während des One Spirit Festivals 2014 in Karlsruhe statt. Teilnehmer am Gespärch waren Nabala, Sinchota, Karl Gamper und Madhukar. Es moderierte Devasetu W. Umlauf von Jetzt-TV.

 

Video ansehen

 

Vorstellung der Teilnehmer; Sinchota: Der schamanische Weg, Mutter Erde hat alles, was wir brauchen; die Angebote von Sinchota; Madukhar: Sich selbst finden und dadurch einen Burnout vermeiden; Natur erleben und Meditation praktizieren; Nabala: Burnout – wenn die Idee ausbrennt, dass hier eine getrennte Person ist, dann ist Burnout nichts Schlechtes; Begrifflichkeiten über Bord werfen und schauen, was gerade wirklich ist; die Sehnsucht nach dem, was wir sind; Karl Gamper: die Botschaft des Burnouts; epidemische Ausmaße des Burnout als kollektiven Segen begreifen; auf unsere Orientierung achten, über den kollektiven Verlust der Orientierung; die Symbolik hinter der Krankheit erkennen; Burnout als Einladung, in das Paradigma der Verbundenheit einzutreten; sexuelle Frustration als mögliche Ursache des Burnout; Burnout nicht werten, es drückt sich einfach immer nur das aus, was gerade da ist; genau hinschauen, was unsere Gedanken bewirken – wir sind nicht die Gedanken; wenn der Körper nicht zur Ruhe kommt, kann sich der Geist auch nicht beruhigen; sich wieder spüren lernen durch den Weg zurück zur Natur; das Geschenk des Körpers als Spiegel unserer selbst; der schamanische Weg und die Natur als Nahrung; mehr Empathie füreinander entwickeln; die Spirale der Evolution – wir werden immer differenzierter, was ein Gefühl der wachsenden Trennung bewirkt, was wiederum eine Sehnsucht nach Verbundenheit schafft; sich selbst in seiner paradoxen Gleichzeitigkeit erfahren; wir stehen kollektiv vor einer großen Zeitenwende – das Paradigma der Verbundenheit; das höhere Wir beginnt sich zu formen, dabei hilft uns das Phänomen des Burnout; radikal in den eigenen Körper, in das eigene Gefühl zurückfinden und aus dem Hamsterrad heraussteigen; Frieden auch mit dem Ärger finden; die heilige Präsenz im Sinne von heil und ganz; die wachsende Sehnsucht nach Frieden und Stille; wir haben einen Teil unserer Zeit an einen Arbeitgeber bzw. an ein Unternehmen vermietet, aber nicht unser ganzes Leben; das Leben verändert sich von innen nach außen – in sich selbst nachforschen; Krankheiten als Symbol begreifen; die Angst der Menschen vor der materiellen Existenz, Vertrauen in das Leben entwickeln; wenn wir uns vertrauen, wird uns Vertrauen entgegengebracht; der Aspekt der gesunden Ernährung und die Rolle von Konflikten im Bezug auf Burnout; im Konflikt sich befindend, die sich ausbreitende Angst bereitwillig spüren; Konflikte und Angst können das, was wir sind, nicht zerstören; Burnout aus der Sicht eines (besonderen) Arbeitgebers, der einen Wald bewirtschaftet – „man kann seine Mitarbeiter nicht verheizen“; sich nicht identifizieren, es fließen lassen; der Unterschied zwischen Emotion und Gefühl; die Angst zu fühlen und in sie hinein atmen, dann löst sie sich auf; die eigene innere Landschaft neu bauen, dann verändert sich die äußere Landschaft auf magische Weise; Emotionen in dem Moment, in dem sie auftreten, wahrzunehmen; der Liebesbeweis für den Menschen ist die Existenz an sich; den Spiegel der Angst zerschlagen, dann offenbart sich Wunderbares; Dankbarkeit ist ein Ausdruck von Liebe; die Begegnung mit der Natur in der Stille des Herzens; den Versuch unterlassen Gefühle zu produzieren, die gerade nicht da sind, sondern das fühlen, was hier ist.

 

Als MP3 Audio                                                Video über YouTube ansehen

 

Sinchota: Die Erde – in unendlicher Liebe zu uns

Dieses Interview mit Sinchota führte Devasetu mit ihr am Abend des letzten Tages des Rainbow Spirit Festivals 2010 im Kurpark Baden-Baden, unweit des Kongress-Zentrums, wo das Festival stattfand.

 

Video ansehen

 

Mit der Natur kommunizieren und geheimnisvolle Räume betreten; zu sich selbst finden, uns mit uns selbst wohl fühlen, die Natur des Körpers spüren; sich selbst stärken und mehr bei mir selbst ankommen; wir brauchen das Du, damit wir uns selbst spüren; auf dem Weg zum Ich und Du, in dieser Trennung, können wir uns sehr leicht verlieren; Geist und Intellekt; Natur ist Werden und Vergehen; weitergehen und im Fluss sein, Veränderungen zulassen, wachsen, greifen und vergehen; die Erde weist immer mehr darauf hin, dass der Mensch aufwachen muss; die Natur kann unterdrückte Ängste wecken, mit diesen Erfahrungen wieder zurück ins Vertrauen finden, dass Mutter Erde uns trägt – dann ist Dunkelheit keine Dunkelheit mehr; Krafttiere, die uns den Zugang zu unserer inneren Natur erleichtern; mehr Frieden im Leben finden und auch Heilung erfahren; mit Hilfe von Krafttier-Essenzen, Trennungen lösen und Blockaden befreien; Heilung für das Chakra, für das ganze System; es geht darum Vollständigkeit zu erfahren; unsere Ahnen tragen das, was zu uns gehört; uns den Raum öffnen, neu geboren zu werden; für den Schamanen bedeutet das, reisen auf den Sternenwegen – reisen zurück, da wo wir herkommen.   

 

Stille ist in der Liebe sein; einen freien Raum öffnen, der nicht an Traditionen gebunden ist; der schamanische Weg, um bei sich selbst anzukommen; die Polaritäten, Licht und Schatten, Gut und Böse; die Erde ist ein Wesen, das unendlich in der Liebe ist; das Leben ist eine Fügung, ein übergeordneter Lebensplan, sich zu Hause zu fühlen; die große Kunst, sich in dieses Vertrauen, in diesen Fluss begeben zu können; getrenntes und höheres Bewusstsein; wir als kleiner Teil des Ganzen dürfen uns einordnen im Großen und Ganzen; ein Geben und Nehmen entsteht, was befriedigt, was erfüllt; dann muss ich nicht mein Ego befriedigen, kann das loslassen; die Unterstützung, die man in der Natur erfahren kann – es ist Fülle, die in dem Moment möglich ist; Kraftplätze, sie nähren mit ihrer Energie das System drum herum; Haustiere und ihre Funktion; der moderne Schamanismus öffnet die Tür zur Heilung; in Kontakt damit gehen und Erfahrungen machen; die Angst, die der Mensch davor hat, die Kontrolle zu verlieren; die Kontrolle aufgeben und durchaus diesem Schmerz begegnen, der mit uns kommunizieren möchte; uns trauen, diesen Schmerz zu fühlen, der uns unterstützt, Heilung einzuladen; dann bekommen wir Impulse, uns der Natur zuwenden und dem zu ihr gehörenden Schmerz; Schmerz ist eine weibliche Urkraft und auch eine Form der Schönheit; die Begleitung auf dem Weg, den eigenen inneren Lehrer, die eigenen innere Lehrerin zu finden; der Schmerz, sich getrennt zu fühlen, der unter dem Wunsch nach Wachstum und immer mehr haben zu wollen liegt; Naturfremdheit führt zum Beispiel auch dazu, dass ein ungesundes Wachstum zu Armut führt.
 

Sinchota

Sinchota: Schon mit 12 Jahren entdeckte ich die Welt der Indianer. Ich fühlte mich zuhause und wusste intuitiv um ihre Rituale und Zeremonien. Aber erst viele Jahre später – in einer Lebenskrise – machte ich mich wirklich auf den Weg. Zu diesem Zeitpunkt war ich Mutter von zwei  Kindern, Lehrerin für Musik, Deutsch und Biologie sowie in Ausbildung zur Tanztherapeutin. Aber den entscheidenden Einstieg in meine spirituelle und auch schamanische Arbeit bedeutete der Besuch des Seminars „Der Weg in Licht®“ nach Agni Eickermann. Ich durchlief die Ausbildung zum Alpha Chi Consultant und zur Spirituellen Lehrerin und wurde Feuerschamanin in der Tradition Babajis. Während dieser Zeit kehrten alte Erinnerungen wieder und damit auch mein Interesse an der indianischen Kultur. Die Meistereinweihung durch Agni, die ich 2004 empfangen habe, brachte vieles zum Abschluss. Eine starke Vertiefung auf meinem Weg erfuhr ich dann schließlich am Fuße des heiligen Berges Uluru in Australien durch das Retreat: „Auf den Traumpfaden der Aboriginels“. Hier durfte ich erfahren, dass die indianisch-schamanische Tradition Nordamerikas und die magische Tradition der Aboriginels einen heiligen Kreis des Wissens darstellen, der weit in die Zukunft weist. In Deutschland arbeite ich zurzeit in meiner Praxis für Mensch und Erde  in Pfaffenweiler bei Freiburg als Schamanin. Das Besondere meiner Arbeit liegt in der Verbindung von schamanischem Heilwissen mit spiritueller Lebensberatung, körperorientierter Energiearbeit, Heilarbeit mit Steinen und Essenzen sowie systemischer Familientherapie und Aufstellungsarbeit zur Heilung der Ahnenreihen unserer Vorfahren.  

In meiner Praxis für Mensch und Erde halte ich regelmäßig Vorträge und biete Workshops und Wochenendseminare zu unterschiedlichen Themen an. Der Hauptschwerpunkt  meiner Arbeit liegt in der Weitergabe der Sinchota Maran® Tradition, die ich in meiner Ausbildung: „Sinchota Maran®. Das heilige Wissen der Schamanen“ vermittle. Sie bezieht sich auf die uralte indianische Tradition der sieben Heiligen Stämme – ihrer Ahnen und Krafttiere. Hier verbindet sich das Wesen jedes Einzelnen mit der schamanischen Tradition der Heilung. Zu den vier Jahreszeiten wird der Initiationszyklus in vier Schritten vollzogen. Der Initiationsort ist das Tipi, das zurzeit in der wunderbaren Naturumgebung des Schwarzwaldes seine Heimat hat. Der Wirkungskreis dieser Arbeit erstreckt sich heute von Deutschland bis nach South Dakota/USA.

Mehr Info über Sinchota:

Letzte Aktualisierung: 11. Juni 2014

Spenden: