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Suprya: In der Ahnungslosigkeit stehen

Dieses Interview führte Sabina mit Suprya im März 2013.

 

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Die Bedeutung des Namens Suprya, gleich große Liebe; die Vorstellung vom freien Willen; keine Wahl haben, wie man wählt; sich von der Offenheit führen lassen; das Bestreben des Verstandes, die „richtige“ Wahl zu treffen; alles entsteht in jedem Moment neu, wie der Weg beim Gehen; die Vorstellung, dass etwas „schief laufen“ würde; die ganz Bandbreite des Lebens in den Gefühlen; das unaussprechbare Bewusstsein; die Polarität zwischen „schönen“ und „unschönen“ Gefühlen; einfach alles so nehmen, wie es auftaucht; Gefühle erscheinen im Urgrund, wie alles; innehalten und erkennen, Gewissheit geschieht, Sein ist, Ich-Bin – unauflösbar; alles aus der gleichen Substanz; Stille und Frieden im dem Sehen von dem, was erscheint; die Angst davor, im Brennen zu stehen; die Geschichte von dem Mönch, der Gott sucht und findet – und wegrennt, um weiter suchen zu können; immer schon gefunden sein; es geht um nichts, das Leben lebt sich einfach nur; in Ordnung, sich Ziele zu setzen; das Ziel von Suchenden, das „Nichts“ zu finden; keine Chance, ES zu benennen, weder durch das Wort Nichts, Liebe, Gott oder Fülle…; das Leben einfach geschehen lassen, mit Zielen, spontan – ES ist nicht zu berühren, aber alles wird gesehen; die Frage, wo ist der Seher oder wo beginnt ein Gedanke; die Inhalte leben, aber sie sind nicht wichtig; das Spiel des Sich-Verlierens und immer wieder neu Findens; auch okay, wenn der Verstand versucht, sich einzumischen; stille Momente des Innehaltens, der Dankbarkeit und des Nicht-Wissens – nicht festzuhalten und ohne Bedeutung; der Moment, wenn der Verstand anhält und kein Gedanke mehr festgehalten wird und das Nicht-Wissen okay ist; in der Ahnungslosigkeit stehen; die Möglichkeit, mit dem Verstand Freundschaft zu schließen, es ist okay, wie er funktioniert; die Suche nach einem Sinn und nach Deutungen für ganz einfaches Geschehen – die Beschäftigung, sich zu fragen, warum etwas passiert; alles wird in Stille gesehen, wie der Versuch, die Fragen des Interviews zu beantworten und die Hilflosigkeit dabei zu spüren; die Angst vor der Vorstellung vom Tod liebevoll annehmen; der Spaß des Bewusstseins, Verstecken und Dunkelheit zu spielen; das Spiel des Lebens mit allen Arten von Energien; wenn man das eigene Meckern furchtbar findet; Gott meckert durch uns – warum es nicht einfach sein lassen, wie es ist?; die Rolle der Meckertante und die Rolle der mit ihrer Rolle Unzufriedenen spielen.

 

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Suprya: Du bist das Sehen – du bist

Dieser Satsang mit Suprya ist von November 2010.

 

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Bauchatmung, die nach Hause führen kann; Sein kann nicht verstanden werden; jeder Gedanke ist ein Irrweg; die Unmöglichkeit, nicht zu sein; „ich bin“ ist zuhause; du kannst nichts ohne dich machen; keine Anstrengung notwendig; Glaubenssätze im Zusammenhang mit Erwacht-Sein; sich im Leiden wieder finden; lasse die Wellen spielen, du bist der Ozean; der Wunsch, Kontrolle zu sein; du kannst nicht verloren gehen; Umgang mit Schmerzen / Migräne; sich nicht anstrengen müssen; einfach da sein; das annehmen, was gerade ist.

 

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Authentisch sein, keine Notwendigkeit, offen zu sein; der Preis für das Geliebt-werden-Wollen; was tut mir gerade gut? Gutes tun, wenn es dir gut geht; es allen recht machen wollen; mache es dir recht; sich annehmen in allen Aspekten; schreckliche Nüchternheit nach Ende einer „Liebe“; Sehnsucht und Illusion am Laufen halten; wie fühlt sich Sehnsucht an? Leere anschauen; was ist Leere? Wie wäre es, wenn das Leben sinnlos wäre? Gedanken an den Geliebten decken andere Probleme zu; was ist Liebe? Dich um dich kümmern; jetzt sind die Anderen nicht da; es gibt keine Anderen; was ist wichtig? Die Leere aushalten und schauen, was kommt.

 

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Liebevoll mit dem fehlenden Mut sein; nichts damit machen müssen; schauen, wo du gerade bist; das ist immer richtig; die Vorstellung von der tiefen Freude des Seins; bei dir sein, annehmen, was gerade ist – ohne zu bewerten; von geplatzten Vorstellungen zu dir zurückkommen; du bist nicht deine Vorstellungen; Kontrolle funktioniert nicht; wir alle sind unberechenbar; sein eigenes Original sein; nach dem ehrlichsten Punkt in dir schauen; wie bist du, wenn du absolut ehrlich bist – jetzt gerade? Angst zulassen; dahin gehen, wo es unsicher und gefährlich werden könnte; einfach damit da sein; die Tendenz, damit etwas machen zu wollen; das Sehen von Turbulenzen; das Sehen ist immer still; du bist das Sehen.

 

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Suprya: Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum

Dieser Satsang mit Suprya ist von November 2010.

 

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Mit dem da sein, was gerade ist; alles, was gesprochen wird, ist nur Gedanke; egal, was du tust, es bringt dich nicht näher ran und es führt dich nicht weiter weg; mach das, was dir gefällt, das ist spirituell; es gibt etwas, das kann nicht angezweifelt werden: du bist; Gefühle, Ereignisse geschehen; du siehst die Dinge, die geschehen und dieses Schauen ist etwas Unbewegtes; da ist niemand, der entscheidet und nichts, das weiß, wie dein Leben geht; einfach Handlungen, die geschehen; Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum; Ausatmen und Erleichterung in letzter Konsequenz; ein Bild, als wenn es wahr wäre; niemand muss verbessert oder verändert werden; wir sind nicht getrennt; es ist immer Anfang.

 

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Hinweise, die dich an deine Wirklichkeit führen; was wir gelernt haben: Liebe durch Leistung, durch Anstrengung; was ist es, was du willst? Alles, was im Außen geschieht, geschieht in dir und ist dir dienlich; dein momentaner Zustand wird gespiegelt; das einzige, was funktioniert, ist in der Akzeptanz zu sein, von dem, was ist; sei das, was da ist und erkenne, es ist der Verstand, der bewertet; erkenne, dass dies die Natur des Verstandes ist; aufgeben, etwas sein zu wollen; die Wahl haben, im Programm zu sein oder es zu sehen, im Programm zu sein; die Leichtigkeit in diesem Moment – probiere es selber aus; bereit sein hinzuschauen; bemerken und aussteigen; schaue, von dem aus, was unbewegt ist; Gedanken, Emotionen und Gedankenketten; sich dem körperlichen Gefühl stellen; Gedanken durchbrechen, Gedanken entfernen.

 

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Emotionaler Schmerz und die Aufmerksamkeit auf den Atem lenken; auf Spurensuche im Körper sein; Vorstellung und Gefühl; die Worte „sich stellen“; das „Schauen“; die Worte sind immer daneben; es gibt niemanden, der Wahrheit sprechen kann; es ist hoffnungslos, glaubt nichts; das Hoffnungslose ist wunderschön, es entbindet; steig einfach ein in dein Papierschiff, segele hinaus und geh unter – was kann schon passieren? Es ist so schön, keine Ahnung zu haben; Schnecken und über die Straße laufen; es ist okay, den Verstand zu benutzen; Nach- und Vorausbearbeitung bedarf es nicht; du kannst nicht das ganze Leben kontrollieren; achtsam sein, nicht blind, sondern bewusst.

 

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Wer entscheidet, wie du heute handelst? Handlungen anschauen und sehen; du schaust dir selber in deinem eigenen Leben zu; Gott, der auch nicht mehr weiß; über nichts reden, du hörst dir selber zu; du schaffst es einfach nicht, nicht zu sein; es kann nicht gewusst werden; die Geschichte von den drei Mönchen und allen Blättern im Baum; weinen und es genießen; es war einfach der Moment.

 

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Interview mit Suprya

Die Schönheit des Scheiterns

 

Suprya ist den Jetzt-TV-Usern schon lange bekannt durch die Rubrik "Antworten aus der Weisheit des Seins". Auf dem Rainbow-Spirit-Festival 2008 in Baden-Baden stellte sie sich für ein ausführliches Interview zur Verfügung. Die Fragen stellten Devasetu und Jasmina.

 

Video Teil 1

Suprya's Namen von Samarpan, das Ende der Vorstellungen von einem Guru, Eintauchen in Freundlichkeit, Höhenflug in Samarpans Präsenz, Absturz aus der Glückseligkeit, die Schönheit des Scheiterns, plötzlich im reinen Sein, Annäherung an das Nicht-Wissen, von Meditation zum Satsang mit Samarpans Segen, Stille in der Begegnung mit sich selbst, den Gedanken die Aufmerksamkeit entziehen, stilles Wahrnehmen, Scheu und Scham vor der ungewohnten Stille, im Anhalten alles wahrnehmen, Krisen als Chancen um anzuhalten, stille Glückseligkeit

 

Teil 2

Entstehen der Antworten aus der Weisheit des Seins auf Fragen von Jetzt-TV-Usern, Essenzen mit Sprache herausschälen, über das Lesen von spirituellen Büchern, Tun ohne Warum, die Offenbarung des eigenen Selbst in Resonanz mit weisen Menschen, Lernen in den eigenen Satsangs, die Erfahrung des Ewiglichen als Ankommen, im Satsang in der Stille jeden Moment neu, die Bereitschaft sich zu stellen und sich selber zu begegnen, dem Leben Moment für Moment folgen, nur Interesse am unmittelbaren Erleben

 

Teil 3

Suprya's neues Buch: Gedichte, die die Suche beschreiben; Gedichte als Verdichtung des Erlebten auch und gerade in Krisenzeiten, Anhalten und Stille im Supermarkt, die Normalität der Verstrickung, Rasen mit den Gottheiten, die Stille in jedem Menschen unabhängig von deren Wahrnehmung, sich treiben lassen und Konzerte und Tanzen beim Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden, Stille unabhängig von Satsang, Dasein für die Kindern und sie ihre „Umwege“ gehen lassen, Alleinsein und Höhlenzeiten, Satsang im eigenem Heim im kleinen Kreis, Hilfe beim Aufräumen für Platz für Stille durch die Antworten aus der Weisheit des Seins

 

Suprya hat Fragen der Jetzt-TV-User beantwortet

Nach ca. sechs Jahren ehrenamtlicher Beantwortung von Fragen bietet  Suprya diese Möglichkeit jetzt nicht mehr an.

 

Wir sind dabei, andere spirituelle Lehrer/innen zu fragen, ob sie die Beantwortung von Fragen übernehmen wollen. 

 

Die bisher gestellten Fragen und Antworten von Suprya...  

Suprya

Suprya Mantzke, geboren 1955 in Norddeutschland, gibt seit 2001 Satsang. Sie lebt gemeinsam mit drei Kindern und einer Katze in der Nähe von Stuttgart. Ihre Ausbildung in Humanistischer Psychotherapie und Weiterbildung spiritueller Therapierichtungen wie Hakomi, Gestalt- und Tanztherapie, sanfter Körperarbeit, Meditation, ermöglichen eine umfassende Unterstützung im individuellen Prozess.

 

Suprya ist seit 1997 Schülerin von Samarpan. Von ihm bekam sie den Namen Suprya, der soviel bedeutet wie „sehr liebend, sehr geliebt“, und den Segen, Satsang zu geben. "Irgendwann trafen mich Samarpans Worte bis ins Innerste, erschütterten mich zutiefst, stellten alles auf den Kopf. Dabei waren sie so sanft, so zart, so liebevoll. Ich war zuhause, bin es immer gewesen. Es machte mich zutiefst traurig, dass ich wohl so lange umhergeirrt bin."

 

Einmal im Monat (von Freitag bis Sonntag) kommen bei ihr zu Hause Menschen zum Satsang zusammen. Bislang fanden alle Besucher unter ihrem Dach Platz. Und ab und zu findet mal woanders ein Satsang statt. Ihre Schüler beschreiben den Satsang mit ihr als still, intim und lebendig. "Ich liebe die Intimität im Satsang sehr. Ich habe tiefe Ehrfurcht vor dem Unaussprechlichen und dem menschlichen Ringen nach Wahrheit. Eine Herausforderung, die nie endet."

 

Auf Jetzt-TV betreut Suprya von Beginn an die Rubrik "Antworten aus der Weisheit des Seins". Dort beantwortet sie individuelle Fragen aus allen Bereichen des Lebens per email-Kontakt.

 

Mehr Info über Suprya

www.suprya.de

 

und Supryas Blog: www.supryaworte.blogspot.com 

 

Termine im Veranstaltungskalender

Letzte Aktualisierung: 15. April 2011


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