Jetzt-TV Gelebte Weisheit hier jetzt, Satsang Videos und Filmberichte kostenfrei online anschauen. English Deutsch
Suche

Vinzent Liebig: Jahreshoroskops für 2011 von

Hier kommt die Deutung des Jahreshoroskops für 2011, berechnet auf den Frühlingsanfang. Ich habe lange gezögert, darüber zu schreiben. Denn in diesem Horoskop sind Dinge zu sehen, die längst klar sind bzw. sein sollten und Inhalte, die ziemlich belastend sind. Aber die astrologischen Konstellationen enthalten wie immer auch Hinweise darauf, wo die Lösungen liegen und zusätzlich gibt es ein paar Neuigkeiten aus meiner astrologischen Forschung.

 

Astrologisch gesehen beginnt das Jahr, wenn die Sonne auf 0° Widder steht. Auf den Moment ist das oben abgebildete Horoskop berechnet. Es zeigt wesentliche Inhalte und Tendenzen und gilt bis zum 20.3.2012. Ich habe den Aszendenten auf 0° Widder gelegt, damit zeigt es allgemein gültige Inhalte.

 

Wesentlich ist vor allem die Konjunktion von Sonne und Uranus, das ist eine Wandlungs- oder Transformationskonstellation. Und da Sonne und Uranus im Widder stehen, geht es um eine Transformation in Bezug auf das Thema Energie. Genauere Auskunft dazu gibt uns der Mars als Herrscher des Widders in den Fischen. Und da die Fische das Grenzenlose symbolisieren, könnte es nahe liegender weise darum gehen, die Energiewirtschaft durch die Verwendung „grenzenloser Energien“, wie Wasser, Windkraft, Sonnenenergie usw. zu transformieren

 

Manche haben das schon vor 35 Jahren verstanden und man braucht wirklich kein Astrologe zu sein, um das zu erkennen. Aber nach diesem Jahreshoroskop wird es anscheinend Zeit, dass wir das jetzt alle erkennen und verstehen.

 

Erstaunlicherweise schrieb Spiegel-Online wenige Tage nach dem Reaktorunfall in Fukushima, dass in China, Indien und Russland kundgetan wurde, man wolle seine Bauprogramme für Reaktoren dennoch weiter verfolgen. Und die indische und die chinesische Atomindustrie wollen ihre Reaktoren in Erdbebengebieten bauen. Prima Idee! Und das Ding mit der Intelligenz hat ja eh keine Eile, das können wir ja auch später noch mal üben, z.B. nach dem nächsten Reaktorunfall.
 

In denselben Tagen gab es Artikel über „German Angst“ auf Spiegel-Online, in denen es hieß, dass die Reaktion der Deutschen, nun alle Atomkraftwerke möglichst bald abschalten zu wollen, eine typisch deutsche Überreaktion sei. Es gilt ja bei manchen immer noch als ziemlich uncool, wenn man als Deutscher Deutschland gut findet. Aber ich halte die deutsche Gesellschaft dennoch für eine der Besten, die es auf dem Planeten gibt, auch wenn sie viele Mängel hat. Die deutschen politischen Parteien haben sich zu einem raschen Atomausstieg entschlossen. Vermutlich sollte wohl eher von „German Intelligence“ die Rede sein. Ich hoffe jedenfalls, dass die deutschen Politiker bei dieser Haltung bleiben und eine ganz grundsätzliche Wandlung in der Energiepolitik herbeiführen.

 

Zurück zu Sonne-Uranus, –  die Konstellation fördert und fordert die Wandlung bisheriger Verhaltens- und Lebensformen. Es geht dabei nicht nur um neue Ideen, sondern auch um deren Umsetzung. Nach meiner Forschung bedeutet Sonne-Uranus, dass ein Weg endet und dass ein neuer Weg beschritten werden muss. Und idealerweise führt der neue Weg zu einem Leben, dass der eigenen Wirklichkeit besser entspricht und zu einem neuen, erweiterten Verständnis und zu einer Verbesserung des Lebens. Und damit dieser neue Weg zum Ursprung kommen kann, scheint es sinnvoll und notwendig zu sein, nicht nur nach außen zu schauen, sondern sich auch nach Innen zu wenden. Religiös formuliert könnte man vielleicht sagen, es geht darum „den Willen Gottes zu erforschen“. Jungianisch tiefenpsychologisch formuliert geht es darum, sich seinem Selbst zu zuwenden. Andere würden sagen, es geht darum, einen Kontakt zum Hohen Selbst herzustellen. Egal wie wir das auch formulieren wollen, es geht in jedem Falle darum, sich an den Ort zu begeben, wo das Universale, Grenzenlose und Verborgene einerseits und das Individuelle und Schöpferische andererseits sich berühren. Denn es geht ja darum, etwas bisher Unsichtbares sichtbar zu machen.
Es geht darum, schöpferisch zu werden. Und wenn dies nicht gelingt, wenn es nicht zu einer Wandlung der bisherigen Lebens- und Verhaltensform kommt, dann kann dies nach Wolfgang Döbereiner bei Sonne-Uranus auch dazu führen, dass man deutliche Feedbacks, z. B. in Form von Unfällen erhält.

 

Die Sonne-Uranus-Konjunktion im Jahreshoroskop von 2011 hat einen exakten 150°-Aspekt zum Orcus. Mehr zu Orcus später. Der 150°-Aspekt, das sogenannte Quincunx scheint mir seit längerem eine Art „Domino-Konstellation“ zu sein, bei der ein Impuls oder Vorfall zahlreiche Effekte nach sich zieht, so wie wenn man einen Dominostein anstößt und dadurch eine ganze Reihe von Dominosteinen fällt. Sonne-Uranus im Quincunx zu Orcus symbolisiert nach meiner Ansicht sowohl den nicht enden wollenden Unfall in Fukushima, wie auch die revolutionären Aufstände in zahlreichen arabischen Diktaturen.

 

Was mich neben allem Entsetzen, all der Trauer und Wut über den Unfall in Fukushima bewegt hat, war folgende Überlegung: Ob wir die Atomkraft nun ablehnen oder befürworten, eines ist sicher, um einen Reaktor zu bauen, braucht man eine weit überdurchschnittliche technische Intelligenz. Aber selbst ein recht dummer Mensch wäre wohl immer noch klug genug, den Bau eines Reaktors in einem so sehr durch Erdbeben gefährdeten Gebiet wie Japan abzulehnen.

 

Ich weiß nicht, wie Ihr das seht. Aber ich sehe da einen enormen Widerspruch zwischen einer extrem hoch entwickelten technischen Intelligenz einerseits und einer geradezu abgrundtiefen Dämlichkeit andererseits. Wie ist das möglich? Vielleicht kann uns der oben erwähnte Orcus dazu Aufschluss geben?        

 

Der Orcus wurde 2004 entdeckt. Mein Astrologieprogramm berücksichtigt ihn noch nicht, weshalb er in der obigen Grafik nicht eingezeichnet ist. Er steht auf im Jahreshoroskop von 2011 auf 1,5° Jungfrau. Die Orcus-Tabellen gibt es hier:

 

www.astro.com/swisseph/2004dw.htm?lang=g

 

Wir wissen noch nicht alles über den Orcus, aber bisher lässt sich Folgendes sagen: Wenn der Orcus eine Persönlichkeit wäre, dann wäre sie sehr offen für unbewusste Strömungen – als ob der Ozean des kollektiven Unbewussten direkt in ihr Gefühlsleben einströmen würde. Außerdem wäre sie telepathisch sehr begabt. Das alles wäre erst mal gar kein Problem, sondern einfach nur eine mediale und telepathische Begabung. Aber die Orcus-Persönlichkeit hätte die Neigung, all ihre Eindrücke im Sinne depressiver und paranoider geistiger und seelischer Muster zu interpretieren. Diese Persönlichkeit würde sich zunehmend getrennt und isoliert vom Universum erleben und dadurch immer mehr Schmerz und Angst empfinden. Sie würde sich chronisch schuldig fühlen und eindeutig selbstmörderische Tendenzen zeigen.

 

In der Astrologie wird angenommen, dass die Entdeckung eines neuen Planeten mit der jeweiligen Entwicklungsphase der Menschheit zusammenhängt. Falls dies stimmt, geht es darum, dass die Menschheit die Illusion der Trennung und die damit einhergehenden seelischen und geistigen Störungen transzendiert.

 

Dass wir nicht getrennt vom Universum existieren, sondern zutiefst damit verbunden sind, lässt sich sehr rasch und ganz einfach beweisen. Man muss dazu nur einige Minuten lang eine der Verbindungen zwischen Innen und Außen, nämlich den Atem, unterbrechen. Dann wird sich sehr rasch zeigen, dass wir nur deshalb existieren, weil wir mit dem Universum verbunden sind.     

 

Samarpan im Interview mit Vinzent Liebig

Dieses Interview mit Samarpan führte Vinzent Liebig im Juli 2010. Danke dafür und für die Zustimming zur Verlinkung hier auf Jetzt-TV.

 




Vinzent Liebig:

*7.2.1957 aufgewachsen im Schwarzwald, mit Bruder und Schwester. Der Vater war bildender Künstler und spielte in seiner Freizeit Jazz auf dem Piano. Die Mutter war Therapeutin und betrieb biologisch-dynamischen Gartenbau. Das Haus war voller Musik, Bilder und Bücher. Dahinter lagen Wiesen und Wälder, wo wir Versteinerungen, Heilkräuter und Pilze sammelten und Bäche, wo wir Fische und Krebse fingen. Jürg Werner, mein Lehrer für Musik und Kunst am Gymnasium, war ein Schüler von Jiddhu Krishnamurti.

Ausbildungen: Seminar für altmeisterliche Maltechniken bei Ernst Fuchs in Österreich, private Schulen für Fotografie und bildende Kunst in Stuttgart, Schulung in Meditation bei dem indischen Mystiker Osho und dem tibetischen Meditationsmeister Sogyal Rinpoche, Ausbildung in Astrologie bei Wolfgang Döbereiner, Ausbildung in NLP bei Bernd Isert und anderen.

Aktivitäten: Ausstellungen und Plakate seit 1975, ab 1982 Logos, Buchcover, Entwürfe für Papeterieartikel, seit 1985 Kunstpostkarten, Kunstdrucke und Kreativitätsseminare. Ab 1993 publiziere ich acht Bücher zum Thema Mandala. 1998 erarbeite ich mit Wilfried Pfeffer die Ausstellung „Tibet, Welt der Bilder“, die 20.000 Besucher anzieht, und bin Co-Autor von Wilfried Pfeffer’s Buch „Vision Tibet“, das parallel zur Ausstellung erscheint. Neben der Kunst arbeite ich als NLP-Master und Astrologe und seit 1995 an einem sehr umfangreichen astrologischen Forschungsprojekt.

 

Mehr Informationen über Vinzent Liebig:

www.vinzent-liebig.de

Letzte Aktualisierung: 27. April 2011


Spenden:

Jetzt-TV ist auf Spenden angewiesen!