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Helene: Sein in Wahrheit in Yoga und Satsang

Dieses Interview mit der Yogalehrerin Helene Vilsmeier ist von Februar 2018 auf Gomera, Fragen von Devasetu.

 

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Helene sieht sich als spirituellen Menschen; als Kind Verbundenheit zur Natur. Später Yoga, Meditation, Achtsamkeitspraxis, Natur ein Lehrer. Berührtheit, Gefühl von Einsseinkeit, Liebe, Verbundenheit, Yogapraxis. Helene wendet verschiedene Meditationstechniken an, Meditation aber auch im Alltag; Sprechen mehr geschehen lassen, verbunden mit dem, was da ist, loszulassen, im Moment, wirklich zuzuhören. Bei Identifizierung, hinter die Kulissen zu treten, ich bin die Leinwand; Berührtheit. Praktisch sich auch mit dem Körper, mit der Person zu identifizieren; schön, beides zu sehen. Yogapraxis, spirituelle Praxis, viel mehr als Gymnastik, sich auf der Matte damit zu verbinden, was wir alle eigentlich sind; manchmal passiert es und manchmal nicht, auch außerhalb der Matte eine große Bedeutung. Durch Yoga spüren, was der Körper braucht, achtsamer umgeht mit sich; Yogaphilosophie, die Helene auch in schwierigen Situationen oft hilft, sich zurückzubesinnen, wir sind es immer. Es geht nur um die Ausrichtung, Intention ohne zu wissen wie; oder die Frage „Wer bin ich?“. Das Interesse für Yoga kam bei Helene durch eine Empfehlung ihrer Hausärztin, wegen körperlichen Beschwerden durch Stress; ca. 5 Jahre Kundalini-Yoga, in der ersten Begegnung wurde Helene von einem „Zauber“ erreicht, der sie nicht mehr losgelassen hat. Später Anusava Yoga, Sivananda Yoga, Shivamukti Yoga; der gemeinsame Kern, die Erkenntnis, wer wir wirklich sind; die verschiedenen Formen des Yoga, auf den Körper bezogen Unterschiede, sie hat auch die Erfahrung gemacht, dass körperliche Verletzungen passieren können, Helene ist letztendlich beim Anusara Yoga gelandet, ein großes Geschenk. Beim Anusara Yoga macht der Lehrer nicht mit, präzise Ansagen, anleiten; den Körper im Energiefluss verbinden. Yoga östliche Tradition; gut es für den westlichen Menschen, körperlich anzupassen, auch das Yoga darf man verändern, im Fluss, in der Veränderung; wichtig, dass die spirituelle Komponente, Praxis erhalten bleibt. Für Helene war Yoga immer ein Anhaltspunkt und ein Anker. Wunsch es weiterzugeben, für sie oftmals eine Bereicherung zu unterrichten, wenn die Verbindung zu den Schülern entsteht, kann etwas Wunderschönes auch in ihr passieren, geben, zurückbekommen. Frauen werden häufiger von Yoga angezogen; Yoga in jeder Stadt, oft auch weggehend von dieser spirituellen Komponente, hin zu etwas Körperliches, es tut den Körper auch gut. Ergänzen sich Yoga und Satsang? Für Helene das Gleiche: Satsang und Yoga, dieses Sein in Wahrheit; sich auf die Quelle, das Sein auszurichten, die Richtungen sind anders; für Helene wichtig den Körper mit einzubeziehen. Thema spirituelle Lehrer; was Helene gar nicht mag, sind irgendwelche „Egogurus“; von Gaia positiv angezogen; die Intention der Lehrer und die auch Yogalehrerinrolle hinterfragen. Helene hat Psychologie studiert; Psychologie, Yoga, Achtsamkeit, Mindfulness kann man sehr gut miteinander verbinden; Helene hat Erfahrungen im klinischen Bereich. Yoga bei Traumatisierungen, Lehrer eine spezifische Ausbildung erhalten, Beziehung zum eigenen Körper wieder hergestellt werden kann. Weiter werden allgemeine Fragen behandelt: „freier Wille“, Handelnder sein, getrennt sein, eins sein? Dankbarkeit, Helene praktiziert auch viel nach der Tradition von Thich Nhat Hanh, Sangha in Dresden...#Mehr...# Thema Beziehung, Freundschaft; hoher Stellenwert; wahre Liebe. Alle eins auf einer Ebene, jeder auch seins; Liebe nicht festgehalten wird, jeder er selber sein kann; mit Erwartungen umgehen. Devasetu sagt, ganz ideal geht nie, die „ideale“ Freundschaft, Beziehung, wenn es sich auflöst, dass man nur von sich ausgeht, „Wirdenken“ ist, was stimmt für uns? Zusammenfließen. Thema junge Menschen in der heutigen Zeit, Jobsuche, Lehre, Studium, spirituelle Entwicklung, sich möglichst Zeit nehmen, sich auf sich selbst zu besinnen, herausfinden, was der eigene Weg, die Berufung ist; gesellschaftliche Zwänge; sich auf den Weg der inneren Heilung zu begeben. Das Leben hat Helene dabei unterstützt. Gedanken zu gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge, es sozial, finanziell ungerecht ist; sie und manche leben in einer Blase, wo es gut ist, ein Privileg ist, sich mit sich selbst und Spiritualität auseinandersetzen zu können, dass es bei den meisten Menschen nicht so ist, macht Helene traurig und ohnmächtig. Das eigene Glück, Dankbarkeit in sich zu sehen, schon auch Bahnen tragen kann zu anderen Menschen. Was man machen kann, macht man vielleicht und Vertrauen, dass das Leben Möglichkeiten findet; über gesellschaftliche Zustände reden, teilen. Hier und jetzt anfangen, bei sich, das Gute in sich zu sehen und zu pflegen, Liebe, Mitgefühl, Frieden. Lehre der Grundlegenden Gutheit. Wir auch in den Schuhen des anderen stecken könnten.

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Helene Vilsmeier:

Seitdem ich vor 11 Jahren meine erste Kundalini-Yogastunde genießen durfte bin ich vom Yoga verzaubert und dieses Wunder hat mich seitdem nicht losgelassen.

Seit zwei Jahren darf ich nach mehreren Aus- und Fortbildungen im „Kundalini-“ und „Anusara-Yoga“ Yoga mit viel Freude an Menschen weitergeben. Bisher habe ich Studenten sowie Patienten einer psychosomatischen Tagesklinik in Dresden unterrichtet.

Ein weiteres großes Geschenk kam mit den Lehren des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh und dessen buddhistischem Zentrum „Plum Village“ in Frankreich und der dort lebenden Gemeinschaft in mein Leben. Der Aufbau einer Wake Up Sangha (spirituelle Gemeinschaft für junge Menschen; siehe: Zur Webseitehttps://wkup.org/about/) in dieser Tradition in Dresden 2015 war ein wichtiger und sehr bereichernder Schritt, um Spiritualität als regelmäßige und gemeinsame Praxis in mein Leben zu integrieren. 

Yoga zeigt mir jeden Tag aufs Neue auf, was ich und was wir alle wirklich sind: Liebe, Freude, Frieden und Kinder Gottes. Yoga, Meditation und Achtsamkeit erfüllen mein Leben mit großer Dankbarkeit und tiefer Berührtheit. 

Mehr Info...

...über und Kontakt zu Helene Vilsmeier über E-mail: helenevilsmeier(at)posteo.de

 

 

                                                                                  Letzte Aktualisierung: 11. März 2018

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