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Mario Hirt: Es gibt nichts Getrenntes, nur das All-Eine

Dieses Interview mit Mario Hirt fand nach Zur WebseiteSharing Nonduality im Mai 2019 in Brixen statt. Fragen von Devasetu.

 

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Sieht Mario sich als spirituellen Lehrer?; Begriff Nondualität; Sehnsucht des Menschen ein Ziel geben; die Wahrheit bedeutet, es gibt nichts Getrenntes, es gibt nur das Alleine; paradoxerweise kann man es nicht wahrnehmen, weil es jenseits der Wahrnehmung ist, aber das, was wahrnehmbar ist, alles mit einschließt; es gibt nichts, was es nicht ist, aber das, was hier ist, ist es nicht per se; die Büchereien sind voll davon mit Büchern, die die Wahrheit schreiben, aber keines kann das transportieren und Nondualität, was wir eigentlich essenziell sind, beschreiben; Bücher können ein Hinweis sein; jedes Nondualitätstreffen, Satsang, jede Advaitaveranstaltung, eigentlich auch nie das ist, worum es geht; Fingerzeige; es gibt nichts Falsches in dem Spiel; es beinhaltet alles; Mario ist nicht in der Lage, irgendeine Bewegung zu machen, wenn es die Absolutheit eigentlich nicht anschiebt; jede Handbewegung, jeder Blick nicht unter seiner Kontrolle ist; ..wird gespielt, so ist es mit allem; von daher ist jedes Buch genauso richtig, wie jeder Satsang, wie alles andere auch, aber es weißt eben immer nur darauf hin, es kann nicht präsentieren, was wir in der Essenz sind; andererseits ist alles das?; richtig, aber es ist nicht per se das; er ist nicht Mario, aber er ist das, was Mario ist; in der Esoszene heißt es, ich bin alles, ..wie fühlst du meine Bauchspeicheldrüse gerade?; ich bin zwar alles, aber ich bin nicht explizit die Lampe über mir; ich bin das, was die Lampe ist; Wahrnehmung vom Körper; wenn realisiert wurde, was ich eigentlich bin, dann ist der Körper Teil dieser Show und es wird alles als das Eine erfahren, in Interaktion mit anderen (zeigt auf den Körper) hier etwas näher, aber nicht wirklich dran; die Wahrnehmung, die ist nicht greifbar, man kann sie nicht orten; es fühlt, denkt sich so, als das sie am Körper näher dran ist; aber trotzdem ist es so eingebaut, dass die Fürsorge zuerst für den eigenen Körper ist?; anscheinend; es suggeriert „Täterschaft“, ich könnte selber irgendwas machen, es ist keiner, der es macht, es passiert automatisch; das All-eine kann sich nur dadurch erfahren, dass es sich hier trennt und verbindet und mit dem Körper-Geist-System irgendwelche Erfahrungen macht, es ist soweit völlig okay; es wird nur dann ein Problem, wenn ich denke, ich bin das, weil dann fang ich an zu leiden, zu zweifeln, dann fängt es an, habe ich es richtig oder falsch gemacht; sobald eine Rolle sich spielerisch spielt, gibt es kein Falsch mehr..; es passiert eben einfach, der Fokus ist trotzdem mehr hier als bei den illusorischen Anderen; ist es auch möglich, dass der Denker und der Beobachter ganz wegfällt, einfach gar keiner mehr ist und einfach nur Leben passiert?; so ist es ja eigentlich, das ist ja das, was wirklich ist; ..findet eigentlich auch überhaupt kein Leben statt; ..wenn man die Wahrheit als Wahrheit bezeichnen möchte, dann ist überhaupt nichts, aber dieses Nichts ist randvoll; nichts suggeriert immer gar nichts, ist leer, no think, kein Ding, aber es ist randvoll; freier Wille?; Mario hat einen freien Wille, er ist frei von jedem Ich; wenn er frei ist, vom Ich dann ist die Frage nicht mehr, mache ich was, bin ich was; selbst wenn da Wollen ist, kommt dieses Wollen, nennen wir es aus der Schöpfung; es ist faszinierend, wenn man versucht darüber nachzudenken, rutscht es komplett in diese Stille / Leere, es kann alles sein, jeder Wille sein, es gibt alles mögliche, auch das, was man sich nicht vorstellen kann, wenn das schöpfungsgewollt ist; aus diesem zustandslosen Zustand heraus ist klar, dass das ein riesengroßen Zusammenspiel ist, was genauso zu sein hat; und eigentlich alles die gelebte Liebe ist; Liebe ein Synonym; Wille, die Frage stellt sich eigentlich nicht; ..versuche ich den zu finden, der da etwas macht, lande ich genauso wie alle anderen, die dieses größte Geschenk bekommen haben, immer wieder da, wo es nicht nur still und leer und wird; ..das Stille, Leere essenziell ist;...#Mehr...# was bietet Mario Hirt für Veranstaltungen an?; sind mit dem Wohnmobil unterwegs, schauen, wo das Leben sie hinhaben möchte; bisher Einzelsitzungen in seiner Praxis als Heilpraktiker für Psychotherapie; jeder, der kommt wird angenommen, vom Leben geschickt; da wird jeder genau da im Empfang genommen, wo er sich gerade empfindet; Therapievarianten, energetische Heilmethoden, Gespräche, Schreiben, darüber hinaus alle zwei Wochen einen offen Satsangabend in Berlin; jetzt gerade nicht, je nachdem wo sie landen nach der Reise, werden diese Sachen weitergehen; durch „Marios“ Lebensgeschichte ist er mit allen Themen in Verbindung gekommen, Schamanismus, Psychotherapie, energetische Heilmethoden; Workshops schamanischer Trommelbau; auf Hallig Hooge Sommerretreats ausschließlich zum Thema: Wer bin ich?; durch Marios Partnerin eine Veranstaltung, wo die Pferde mit einbezogen werden; eine Palette für jedermann; wie läuft der Satsang ab bei Mario?; geht Mario auf die Geschichten ein oder ist der Hauptfokus auf Nondualität hinzuweisen?; ..Mario hat irgendwann den Begriff Advaitazombie gelesen, seitdem ist es eine Mischung;..mitfühlend sein kann, jemand nur da abholen kann, wo er ist; die Story der Aufhänger, der rote Faden geht immer direkt dahin; und erzählt eine Geschichte dazu mit einer Klientin; die meisten kommen einmal zum Termin, 2, 3h; mehr war eigentlich nicht mehr nötig; ab und zu im Satsang, Retreat; aus der Absolutheit gesprochen passiert sowieso nichts und da kann man nicht sagen, es bringt irgendwas; ..solange der Gedanke da ist: Ich bin das, ist da Leiden; dieser Gedanke, dass es mich gibt, ist per se leiden; ..du brauchst nichts um glücklich zu sein und brauchst immer irgendwas um traurig zu sein; esoterisches Wünschdirwas und Bestellungen beim Universum.. du bist Schöpfer deines Lebens.. Teil der Show, muss alles so sein, aber es führt die Menschen in die Irre; ..nimm die Finger aus deinem Leben und lass dich leben; Grundentspannung; ruft nicht zur Lethargie auf; es ist eben alles mögliche; ich bin der Schöpfer dessen ist eigentlich der größte Zahn, den man ziehen muss; die Lebensenergie hat Spaß dran zu leben und zu agieren zu fließen; meditieren, super den Geist ein bisschen herunterzukriegen, man muss aber dabei aufpassen, dass man sich nicht seine Gefühle und seine Lebendigkeit wegmeditiert in dem Denken, ich muss still sein, nur in der Stille ist das Absolute; es ist nicht die Stille, es ist das, was dahinter ist; Lebendigkeit heißt nicht im körperlichen Tun sich verlieren, ..sondern mit dem Wissen, das ich getan werde, neugierig und offen jeden Morgen aufzustehen und zu gucken, was will das Leben heute..; wie ein freier Fall ohne irgendwo aufzuschlagen; ich kann in jedem „einen Lehrer“ sehen, alles lehrt mich wieder nach innen zu gucken; die Sehnsucht, was jeden Menschen antreibt, zu gucken, was ist das eigentlich, wo kommt das her; alles schmeißt mich darauf zurück, wenn ich in der Lage bin, das Leben zu „lesen“ und mitzukriegen, da will es mich hin haben, dann fängt es an, eigentlich wirklich lebendig zu werden; dieses ganze Denken, es gibt mich, weg ist; das, was wir Leben nennen, ist für den Verstand eigentlich der Tod; das, was wir sind, ist die Abwesenheit vor jeder Wahrnehmung; Tod; paradoxerweise entsteht erst, wenn ich mausetot bin, diese komplette Lebendigkeit, werde ich wieder zu dem kleinen Kind, wo noch kein Ichbewusstsein war, alles eins war; wird durch diese Welt bewegt; in dieser Lebendigkeit „darf“ alles sein; schließt nichts aus; „darf“ Streit, Wut sein, Türen knarren, Freude, Liebe; es ist einfach so, wie es ist; in dem Moment, wo das Geschenk kommt, ist der, der es in Empfang genommen hat, weg; trotzdem lebt es sich dann anders; Sehnsucht, was ist das für eine Sehnsucht; wo kommt sie her?;..völlig unabhängig von dem, was ist; solange es ein Grund oder eine Möglichkeit gibt zu entspannen, ist es immer nur eine relative Geschichte; in dem Moment, wo klar ist, wer ich bin, ist diese Entspannung von hause aus da, auch wenn auf der relativen Ebene Aufregung ist, es ist gleichzeitig; das ist das Paradoxe, was man mit keinem Wort der Welt herüberbringen kann; wütend, gleichzeitig noch tiefer als tiefenentspannt; da ist nichts entspannt; wo die eigentliche Heilung drin liegt und wo auch diese Sehnsucht zum Erliegen kommt; der schönste Körper, die tollste Party, der leckerste Wein.. es kann immer nur ein Abklatsch von dem sein, was innen drin immer „schick“ ist.. unbeschreiblich; es kann im Außen trotzdem weiterhin meditieren oder was auch immer..; und erzählt ein „persönliches“ Beispiel; ..den Wegfall des Ichs, das kann man ja nicht machen, gibt es etwas, was förderlich ist?; die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu richten; Selbstergründung; die Frage: wer bin ich?; was auch nicht gemacht werden kann; liegt an dem, was „die Schöpfung“ haben will; Videos, Jetzt TV, der Fokus immer darauf liegt; wer bin ich?; den Fokus auf Advaita, Nondualität, Erwachen, Erleuchtung eigentlich das einzige, was man tun kann; um das ganze runter zu brechen, heißt es eigentlich: Sei still; Wut, Traurigkeit da sein zu lassen, ohne in eine Story herein zu rutschen; das System kann dadurch ruhiger werden; der Verstand brabbelt nur so viel, weil da drunter ganz viele Gefühle sind; wenn ich dieses Fass einmal aufmache und wohlwollend da sein lasse, was da ist, wird es automatisch ruhiger; der Zwischenschritt die Stille..; wenn es die Gnade möchte, fällt vielleicht irgendwann auf, dass selbst die Wahrnehmung an sich nicht echt ist; fällt in diese unbeschreibliche Unendlichkeit; zuerst dieses Ich verbrennen, je mehr man sich diesen Gefühlscocktail stellt, der zeitlebens angesammelt wurde, aufhören mit allen Tun, wenn es möglich ist; sogar aufhören mit meditieren, hinsetzen, sein und das, was kommt nehmen; so wenig wie möglich Ablenkung im Außen; an sich müßig, weil man kann eben nichts tun; „noble Gesellschaft“ es auch irgendwie hilfreich sein kann?; ohne Frage; auch wie eine energetische Heilung; Ashrams; und erzählt ein Beispiel dazu; es ist einfach nur eine Gnade, es heißt nicht, dass es denjenigen, denen es nicht passiert, von der Schöpfung in Ungnade gefallen sind, sondern es ist einfach nur eine andere Erfahrung; es macht keinen Unterschied; diese Gnade der Erleuchtung nichts besonders, alles besonders Denken fällt dadurch weg; so wie du bist, bist du richtig; das Leben, was du hast, hast du dir nicht ausgesucht; genau das, was gespielt werden soll; in dieser absoluten Hilflosigkeit, Ohnmacht…; ich kann mich bis an die Klippe vorwagen, aber nicht selber springen; ob dieses Sterben oder absolute Einschlafen wirklich stattfindet, habe ich nicht in der Hand; es ist auch nicht essenziell wichtig; aus der Absolutheit gesprochen nehme ich die Advaitamühle genauso wie den Advaitalehrer; wie ist für Mario Gurugehabe?; ..für jeden das Passende da; der Mario steht überhaupt nicht drauf; wir sitzen hier alle auf Augenhöhe..; wenn diese Funktion wieder was mit Selbsterhöhung zu tun.., ich habe was und gebe dir das oder nehme dir was; dann ist es genauso wie das Konzept der Seele ein riesengroßer Verkaufsschlager; ..oder andere Namen geben; es ist egal wie ich (zeigt auf den Körper) wie ich dieses Ding bezeichne, es geht niemals hier drum; es ist immer nur das, was da drin ist; ist für so wenig wie möglich Show; es ist nichts falsch; auf Augenhöhe rutscht; es ist nichts da; und dann geht es weiter wie vorher; ..das blanke Sein reicht aus und alles schick; ist eine erfüllende Beziehung einfach nur Gnade?.. wenn klar wird, das jede Art von Beziehung dafür da ist, mir zu zeigen, wer ich eigentlich bin; die illusionären Ängste, Wut, Hilflosigkeit, alles aus mir hochholt, dann ist es ein großes Geschenk und ein antriebsloser Booster; eigentlich das beste, was man machen kann, sich einen Partner zu suchen, der selber auch auf diesen Selbsterkenntnisweg ist; ..es kann sein, dass sich zum Schluss die Beziehung erübrigt; ..ein Hilfsmittel auch von Sanftheit, Liebe ist wirklich spürbar. ohne das etwas Bestimmtes sein muss; männliche, weibliche Prinzip; wer das Ganze noch ein bisschen intensiver haben möchte, der fährt zu dritt mit dem Wohnmobil durch die Welt; Schleudergang; zu wissen, nichts macht Sinn und es fügt sich alles und soll genauso sein; es gibt gesellschaftliche Umstände, die unser Leben auch sehr bestimmen, z. B. die Geldverteilung, technischer Fortschritt.. macht Mario sich da Gedanken, entspringen da vielleicht sogar Handlungen draus?; sind am Rande dieses Gesamtschauspiels präsent und tauchen immer dann auf, wenn Schnittstellen sind; Ämter, was auch immer; kein Fokus drauf; dieser Anspruch irgendwann eine Welt aus Licht und Liebe besteht.. ist seit der „Selbsterkenntnis“ komplett weg; manchmal kommt der Gedanke, was da draußen läuft, ist ja alles verrückt..; Betroffenheit, wenn Mario Leid sieht, schreitet er auch ein; .. es ist klar, zeigt auf seinen Körper, wenn hier das Licht ausgeht, ist auch die Welt weg; es existiert nichts; es muss einfach das größte Chaos auf diesen Planten geben, jeder bekommt einen Einstieg in die spirituellen Themen über einen anderen Bereich..; zu zeigen, wo noch unbewusste Ängste in mir sind; alles dient mit zum „Erwachen“; Menschen, die aktiv werden, sind genauso Teil des Ganzen und genauso akzeptiert wie alles andere auch; wer die Welt verändern will, muss bei sich anfangen, die einzige Möglichkeit; dieses gar nichts, dieser größte Tod, ist scheinbar die größte Erfüllung; es ist in dem Spiel für alles Platz; in dem Leben des Mario ist ganz viel Dankbarkeit.. Vielen Dank.

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Mario Hirt:

Was kann Mario Hirt dir geben?

 

Geben kann er dir Nichts… wozu auch – du hast sowieso von allem viel zu viel.

 

Zu viel „falsches“ Wissen über dich und die Welt und zu viele ungefühlte Emotionen in dir.

 

Diese Kombination lässt dich unentwegt leiden. Von daher kann er dir nur Alles nehmen – bis absolut Nichts mehr übrig bleibt – und das ist seine Passion.

 

Advaita – alltagstauglich. Bei Mario geht es nicht um heiliges Getue oder die große Show, in der die Selbstverliebtheit des Lehrers mit Verehrungskult u.ä. im Mittelpunkt steht.

 

 

Man hat eher das Gefühl, gar keinem Lehrer, sondern dem netten Typen aus der Nachbarschaft gegenüber zu sitzen, der einen genau so nimmt, wie man ist. Wer nur jammern will, ist an der falschen Adresse, wer aber Änderungen will, ist mit all seinen Sorgen und Schmerzen mitfühlend, aber gnadenlos ehrlich genau richtig. Sowohl in seinen Einzel-Terminen als auch in seinen div. Satsangs und Retreats darf Alles sein, so wie es eben gerade ist, und in der Mischung aus Authentizität, kindlicher Unbefangenheit, Humor und Wortgewandtheit hat jede Begegnung mit ihm absolutes Erwachenspotential – wenn die Gnade mitspielt.

 

„Der kann quatschen und Stille sein – und das absolut!“ Durch seinen Lebenslauf ist er ein Weltenwanderer, der sowohl in der Psychotherapie, im Schamanismus, in den energetischen Heilmethoden, als auch im Advaita zu Hause ist, und  jedes Ich dort abholen kann, wo es sich gerade gedanklich festgesetzt hat.

 

Durch die Angst in die Liebe, die du bist – dafür bin „Ich“ scheinbar hier! Mario Hirt.

Mehr Info zu Mario Hirt:

Letzte Aktualisierung: 28. Mai 2019

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