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Live-Video mit Sascha

Jeden Mittwoch von 19:30 bis 20:00 Uh.

Sascha: Die Leugner der Corona-Krise und die täglichen Todesopfer in Italien

Auf ausdrücklichen Wunsch von Sascha veröffentllichen wir ein weiteres Video von ihm, zu dem erschreibt: Ich erhalte jeden Tag per Mail und WhatApp Links zu YouTube Videos auf denen Menschen direkt oder in Interviews erklären, weshalb COVID-19 keine größere Gefahr als alle Jahre darstellt. Sie sagen, das die Corona-Krise z.B. von Virologen oder der Wirtschaft oder der Pharmaindustrie erfunden worden sei, um uns alle in Panik zu versetzen. Alles nur um an unser Geld zu kommen oder um uns zu kontrollieren und zu unterdrücken. Anhand der täglichen Todeszahlen in Italien versuche ich die unterschätzte Dynamik des exponentiellen Wachstums zu erklären. Mir geht es darum, dass wir alle erkennen, dass es in unseren eigenen Händen liegt, ob wir schon bald Zustände wie in Italien haben - oder nicht. Es gibt keinen Grund für Panik - es gibt Grund zu handeln!

Sascha: COVID-19 und die unsichtbare Gefahr des exponentiellen Wachstums

Auf ausdrücklichen Wunsch von Sascha veröffentllichen wir dieses Video von ihm, zu dem erschreibt: Der Grund für die aktuellen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 liegt darin, dass der Bürger kein intuitives Verständnis vom exponentiellem Wachstum der Infektion hat. Die Neuinfektionen mit COVID-19 verdoppeln sich im Schnitt alle 3 Tage. Gesten waren wir bei 1.700 laborbestätigten Neuinfektionen (Quelle: www.rki.de ). Wenn diese Verdopplungsrate ungebremst so weitergeht, stehen wir am 26.03. schon bei 20.000 und am 01.04. bei 100.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro Tag. Diese haben sich aber im Schnitt schon vor einer Woche angesteckt. Dazu kommt lt. RKI eine Meldeverzögerung seitens der Gesundheitsämter von etwa 3 Tagen. Folglich hinken wir immer mindestens 9 Tage hinter der Realität her. Also 3 Verdopplungsschritte. Bei etwa 20.000 Neuinfektionen mit COVID-19 pro Tag, erreicht unser Gesundheitssystem zum aktuellen Zeitpunkt seine Kapazitätsgrenze. Laut Reinhard Busse, Leiter des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, haben wir in Deutschland 27.000 Beatmungsplätze. Die Hälfte davon ist regulär mit Patienten besetzt. Er sagt, dass wenn wir jetzt jeden Tag 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus haben und 10% davon beatmungspflichtig würden, so wären das jeden Tag 2.000 neue Patienten die einen Beatmungsplatz belegen würden. Und bei 1 Woche Beatmung (wie das in Italien der Fall ist) ist genau das unsere Kapazitätsgrenze.
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichte... Es macht also Sinn jetzt erstmal radikal auf nahen Kontakt zu verzichten (2 Meter Abstand) und später zu sehen, bei wie viel Kontakt diese 20.000 Neuinfektionen mit COVID-19 nicht überschritten werden.

Gopal und Sascha: Wenn Spiritualität überfordert

Gopal Norbert Klein macht darauf aufmerksam, dass das radikale Vorgehen vieler Satsang-Lehrer für manche Menschen überfordernd ist. Er wünscht sich von den Satsang-Lehrern ein Verständnis für die neurobiologischen Grundlagen von Traumata, damit sie Zustände von Überforderung erkennen und diese Menschen dann besser unterstützen können. https://www.traumaheilung.net

Sascha A. Jaksic ist Satsang-Lehrer und wurde mehrfach auf Gopal aufmerksam. In diesem Gespräch lässt er sich einen ersten Eindruck darüber geben, wie er seine Retreat-Teilnehmer als spiritueller Lehrer besser führen und begleiten könnte. https://www.live-satsang.de

3:47 Personen mit Bindungsstörungen fühlen sich von spirituellen Konzepten angezogen, welche sich auf Advaita, Leere oder absolute Ebenen beziehen.

10:00 Unsichere innere Zustände führen dazu, dass die Hirnregionen welche für Meditation, Wachheit und Achtsamkeit zuständig sind, runtergedimmt sind.

19:43 Es gibt im Grunde nur zwei dysregulierte Zustände welche vom spirituellen Lehrer erkannt und im Idealfall reguliert werden sollten.

22:48 Spirituelle Entwicklung ist nur aus der Sicherheit einer guten Bindungssituation heraus möglich.

27:09 Viele die traumatisiert sind, werden durch das Kontaktangebot in der Gruppe überfordert obwohl das System sich eigentlich genau diesen Kontakt wünscht. 

31:05 Regulation braucht nicht viel Zeit. Es geht nur darum, die Information in das Nervensystem zu bekommen, dass Kontakt nicht zwangsläufig Lebensgefahr bedeutet.

39:20 Das Grundlage ist Kontakt. Man sucht, wo stabile Kontakt-Inseln existieren und versucht diese zu stärken.

43:34 Alles Leiden was wir haben, bezieht sich immer nur auf Bindungskontext. Was der Lehrer machen kann, ist zu helfen, in die Bindung zu kommen.

Gopal beobachtet, dass sich gerade Menschen mit schweren (meist frühkindlichen) Entwicklungs- und Bindungstraumata von der Satsang-, Nonduality- bzw. Advaita-Szene angezogen fühlen. Das traumatisierte Nervensystem fühlt sich jedoch von den radikalen spirituellen Konzepten nicht gehalten sondern aber eher noch weiter bedroht. Entwicklungstrauma bedeutet, dass der Organismus sehr früh mit einer oder wiederholten (Bindungs)Situation konfrontiert wurde, welche vom autonomen Nervensystem als lebensbedrohlich eingestuft wurde und gleichzeitig keine Kommunikation oder Kampf/Fluchtreaktion über den Körper möglich war ("traumatische Zange"). Wenn der Körper aus dieser Notlage nicht mehr herausfindet, obwohl die Gefahr längst vorüber ist, können sich Traumafolgesymptome und darausfolgend Entwicklungstrauma ergeben. Ein derart traumatisierter Mensch wächst zwar körperlich heran, aber sein blockiertes autonomes Nervensystem, ringt innerlich weiter blind ums Überleben und sucht nach wie vor nach Sicherheit. Der Satsang bietet dem traumatisierten Nervensystem aber Sicherheit oft "nur" durch ein starkes Energiefeld, jedoch werden keine neuen Bindungsmuster im betroffenen Nervensystem etabliert, die dafür sorgen würden, dass derjenige selbst(!) Sicherheit für seinen Organismus auch im Alltag außerhalb von Satsang und Retreats herstellen kann. Gopal schreibt dazu: Manche Satsang-Besucher erkennen erst nach Jahren, dass sie dort [ im Satsang ] keine Heilung und kein adäquates Gegenüber für diese [ traumatisierten ] Anteile finden, dass die Beziehung zum Lehrer keine sichere Bindung ist. Was ich immer wieder sehe ist, dass es an diesem Punkt zum Zusammenbruch, Klinikaufenthalt oder Suizidalität kommt, was für mich völlig nachvollziehbar ist und gar nicht anders sein kann. Aber leider erkennen die Betroffenen selbst dann nicht, dass hier etwas grundlegend schief läuft, dass sie etwas anderes brauchen. Und die meisten Satsanglehrer sehen es auch nicht, sie beharren darauf, dass es möglich ist jeden direkt in die absolute Ebene zu bringen. Und das ist ein Trugschluss, dieser Schritt ist erst ab einem bestimmten Maß an Kohärenz, Organisation und Sicherheit im Nervensystem möglich. Dabei wäre es doch ganz einfach: "Bitte mach' zusätzlich zum Satsang noch Traumatherapie."  Ein Satsang-Lehrer mit einem Grundlagenverständnis von Traumatherapie und der Polyvagal-Theorie könnte also für diese Menschen ein besserer Lehrer sein als er es aktuell ist. Gopal Norbert Klein gehört zu den bekanntesten Traumatherapeuten der spirituellen Szene. Das Besondere an seiner Arbeit ist die Verschmelzung neuester neurowissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Traumaforschung mit spirituellen Erfahrungen und Dimensionen. 

Sascha A. Jaksic: Einfach nur Selbsterforschung

Dieses Interview mit Sascha ist von Sept. 2019, Fragen von Devasetu.

 

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Sascha bietet Live-Chats an; ist Sascha ein spirituell ausgerichteter Mensch?; mit etwa 13 Jahren hat er angefangen etwas zu suchen, es hat damals nicht spirituell geheißen für ihn; etwas gesucht hat, was nicht nur größer ist, sondern das Letzte, das Größte, der letzte Sinn, die letzte Wahrheit; irgendwo wurde auf dem Weg aber klar, dass es diesen Unterschied nicht gibt zu sagen: Irgendwo da draußen ist dieses Letzte, diese letzte Wahrheit: Dort, im Unterschied zu diesem Leben hier, weil das war genau Saschas Erleben, und sein Leiden…, dass dieses Leben, was er hatte, nicht gut genug war, nicht wahrhaftig genug war und am Ende seiner Reise, so weit musste er aber sehen: Es gibt kein Unterschied, d. h. es spirituell zu nennen, macht für Sascha so keinen Sinn mehr, es ist einfach nur, was geschieht, sein Leben mit Familie, Arbeit und mit allem und mit Devasetu hier heute; was ist mit „mein Leben“ gemeint?; … Sascha sagt auch gerne, er schaut wie mit zwei Augen; wie mit einem Auge ist er Mensch und mit dem anderen Auge transzendiert das, ist jenseits davon, ist innen drin, schaut durch das Ganze hindurch und deswegen hat er überhaupt kein Problem, immer noch von „mir“ zu reden: „Ich mach jetzt dies und ich mache jetzt das.“; und lebt deswegen auch ein ganz normales menschliches Leben, was er nicht überwinden muss oder irgendwas, ist hier, um es zu genießen; Frage und Antwort: Ist da noch der Ichgedanke, auf den alles, …Gedanken, Gefühle bezogen wird; ein Zentrum?; alles ein Teil des Ganzen ist; was gibt das Zeichen, das es ein Ende ist von einer Reise?; als Sascha mit 13 Jahren zu suchen angefangen hatte, war dieses deutliche Gefühl, es fehlt etwas existentiell, es war ein Leiden, ein Sehnen und es gab nichts, was wichtiger gewesen wäre als das herauszufinden, dieses Geheimnis zu lüften, dieses Ankommen zu Hause..; er hat alles andere vernachlässigt; 20 Jahre später ist es abgefallen, ganz unspektakulär, anders als er eben dachte..; einfach nur das Durchschauen, dass das, was jetzt hier ist, schon die Vollkommenheit ist; wie in dem Satori, von dem eben Sascha gesprochen hat: …das ist alles, was ist, und für diesen Menschen in seiner Evolution in Raum und Zeit ist das Leiden, das Suchen abgefallen, ist das Gefühl angekommen zu sein für diesen Menschen; gibt es etwas anderes noch wie Vollkommenheit?; ...es ist das Sosein, es ist einfach nur, wie es ist, weder vollkommen, noch unvollkommen, einfach so, wie es erscheint und wie es vor sich hinfließt und sich verändert, mit Menschen, ohne Menschen, mit dem Erleben von Gebundenheit oder ohne das; …man versucht Worte zu finden für etwas, wofür es keine Worte geben kann; Sascha versucht mit Bildern zu arbeiten; gibt es etwas, was fördert, das die Gebundenheit wegfällt?;...#Mehr...# die Dinge erscheinen, sie sind nur nicht das, was wir im Alltag glauben, was sie sind, nämlich aus sich selber heraus existieren; sie sind, wie man im Buddhismus sagen würde, leer, sie sind da, aber sie sind leer; sie sind leer von der Realität, die wir ihnen geben; …wer heißt wieder wir, das macht genauso wenig Sinn, aber das ist Teil des Spiels; die Idee, es könnte jemanden betreffen, die Illusion selber erscheint auch nur auf der Leinwand, sie ist genauso leer; die Leinwand, der Film, egal wie man es beschreibt, ist auch DAS, die Wahrnehmung davon, der Glaube, dass das, was ist, und vielleicht eine Wesenheit hat ist auch Das; genau, aber dieser Glaube und diese Annahmen, die gehören niemanden, sie erscheinen einfach nur auf der Leinwand zweidimensional, sie gehören nicht wirklich real einem realen Menschen, sondern es ist einfach nur das Bild eines Menschen und der Ton, der dazu gespielt wird; da ist keine aus sich selber heraus existierende kohärente Identität oder Entität, es ist einfach nur Ton und Bild; …Sascha hat für sich selber gesehen, dieses Reden über die Dinge bringt eigentlich gar nichts oder, sehr wenig oder sehr oft nur Konfusion; er redet ungern über diese Themen, sondern möchte direkt an eine Praxis herangehen und deswegen das, was er tut, ist Selbsterforschung; nur Selbsterforschung, wenn er kann, vermeidet er eigentlich die Philosophie dazu; Devasetu: Es hat schon etwas, darauf hinzuweisen, auch wenn man die Worte nie stimmen; natürlich; darüber sprechen, Inspiration existiert, man fühlt sich angesprochen, man spürt, da ist etwas, aber weil man ja schon immer spürt: Es gibt etwas und ich weiß nicht, wie ich hinkommen soll, darum lese ich einen Text, einen klassischen oder rede mit jemanden, und ich fühle da drin eine Wahrheit und fühle mich auch angezogen, und an dem Punkt ist für Sascha aber das Gefühl oder die Gefahr, weil so hat er es selber erlebt, dass er mit seinem Verstand da drin verloren gehen kann... Sascha nennt es gerne spirituelles Möbelrücken, solange ich innerhalb des Systems versuche, das System zu überwinden, komme ich nicht heraus... – und noch weitere Fragen und Antworten zum Thema Selbsterforschung und…; ich kann innerhalb des Traumes nirgendwohin kommen, ich muss aufwachen; bzw die Erkenntnis, dass das, was träumt, schon immer wach ist, usw.. Vielen Dank.

Sascha A. Jaksic

Sascha A. Jaksic
Mein Weg war die Meditation. Zen, Advaita-Vedanta und Ramana Maharshi waren meine wichtigsten Lehrer. Heute sage ich: "Richtig und konsequent angewendete Selbst-Erforschung hätte meine Suche um viele Jahre abgekürzt."

Ich habe wenig Interesse über DAS zu reden. Aber wer die spirituelle Suche endlich beenden will, ist bei mir richtig.

Jeden Mittwoch leite ich von 19:30 bis 20:00 Uhr in einem kostenlosen Live-Stream zur Selbst-Erforschung an.

Wer einen Booster sucht, findet in meinen dreitägigen Intensive-Retreats einen höchst konzentrierten Raum, in welchem Selbst-Erforschung einfach ist.

Selbst-Erforschung:

Am Ende geht es nicht um den Menschen. Der Mensch ist einfach nur ein vergänglicher Teil dessen was DU bist.

Aber die Reise beginnt immer als Mensch. Wir nach Erleuchtung, Freiheit, Glück oder Wahrheit. Und all das kann und darf der Mensch auch erfahren.

Aber DAS ist nicht der Mensch und DAS liegt auch nicht in einem bestimmten Zustand oder in der Zukunft. DAS ist immer, alles und ewig. Und daher muss auch schon dieser scheinbar unperfekte Moment vollkommen DAS sein.

Unser Suchen nach DEM ist Teil der Täuschung.

Selbst-Erforschung schneidet dieses Suchen radikal ab. Während der Sucher innerhalb von Raum und Zeit nach DEM sucht, fragt die Selbst-Erforschung:

Wer ist das, der ankommen will? Wer ist das, der nach Befreiung sucht? Wer ist das, der da Sucht?

In der Selbst-Erforschung beginnt der Suchende nach sich selbst zu suchen.
Aber alles was er findet, sind raumzeitliche Gegenstände seiner Betrachtung. Er erkennt, das er nicht der wahrgenommene Körper ist. Nicht die wahrgenommenen Emotionen oder Gedanken. Nicht das wahrgenommene phänomenale Bewusstsein und auch nicht das wahrgenommene Erleben von Subjektivität bzw. das Ich-Gefühl.

Am Ende bleibt vom Sucher nichts übrig. Es bleibt niemand mehr, der Suchen könnte. Oder müsste. Denn wenn die Illusion, ein Jemand, ein Mensch, ein Ego, ein Sucher zu sein, sich im Licht der Selbst-Erforschung auflöst, wird offensichtlich, dass schon immer nur DAS durch deine Augen geschaut hat. Du bist DAS. Der Sucher ist das Gesuchte.

Letzte Aktualisierung: 19. März 2019

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