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Live-Video mit Sascha

Jeden Mittwoch von 19:30 bis 20:00 Uh.

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Sascha A. Jaksic: Einfach nur Selbsterforschung

Dieses Interview mit Sascha ist von Sept. 2019, Fragen von Devasetu.

 

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Sascha bietet Live-Chats an; ist Sascha ein spirituell ausgerichteter Mensch?; mit etwa 13 Jahren hat er angefangen etwas zu suchen, es hat damals nicht spirituell geheißen für ihn; etwas gesucht hat, was nicht nur größer ist, sondern das Letzte, das Größte, der letzte Sinn, die letzte Wahrheit; irgendwo wurde auf dem Weg aber klar, dass es diesen Unterschied nicht gibt zu sagen: Irgendwo da draußen ist dieses Letzte, diese letzte Wahrheit: Dort, im Unterschied zu diesem Leben hier, weil das war genau Saschas Erleben, und sein Leiden…, dass dieses Leben, was er hatte, nicht gut genug war, nicht wahrhaftig genug war und am Ende seiner Reise, so weit musste er aber sehen: Es gibt kein Unterschied, d. h. es spirituell zu nennen, macht für Sascha so keinen Sinn mehr, es ist einfach nur, was geschieht, sein Leben mit Familie, Arbeit und mit allem und mit Devasetu hier heute; was ist mit „mein Leben“ gemeint?; … Sascha sagt auch gerne, er schaut wie mit zwei Augen; wie mit einem Auge ist er Mensch und mit dem anderen Auge transzendiert das, ist jenseits davon, ist innen drin, schaut durch das Ganze hindurch und deswegen hat er überhaupt kein Problem, immer noch von „mir“ zu reden: „Ich mach jetzt dies und ich mache jetzt das.“; und lebt deswegen auch ein ganz normales menschliches Leben, was er nicht überwinden muss oder irgendwas, ist hier, um es zu genießen; Frage und Antwort: Ist da noch der Ichgedanke, auf den alles, …Gedanken, Gefühle bezogen wird; ein Zentrum?; alles ein Teil des Ganzen ist; was gibt das Zeichen, das es ein Ende ist von einer Reise?; als Sascha mit 13 Jahren zu suchen angefangen hatte, war dieses deutliche Gefühl, es fehlt etwas existentiell, es war ein Leiden, ein Sehnen und es gab nichts, was wichtiger gewesen wäre als das herauszufinden, dieses Geheimnis zu lüften, dieses Ankommen zu Hause..; er hat alles andere vernachlässigt; 20 Jahre später ist es abgefallen, ganz unspektakulär, anders als er eben dachte..; einfach nur das Durchschauen, dass das, was jetzt hier ist, schon die Vollkommenheit ist; wie in dem Satori, von dem eben Sascha gesprochen hat: …das ist alles, was ist, und für diesen Menschen in seiner Evolution in Raum und Zeit ist das Leiden, das Suchen abgefallen, ist das Gefühl angekommen zu sein für diesen Menschen; gibt es etwas anderes noch wie Vollkommenheit?; ...es ist das Sosein, es ist einfach nur, wie es ist, weder vollkommen, noch unvollkommen, einfach so, wie es erscheint und wie es vor sich hinfließt und sich verändert, mit Menschen, ohne Menschen, mit dem Erleben von Gebundenheit oder ohne das; …man versucht Worte zu finden für etwas, wofür es keine Worte geben kann; Sascha versucht mit Bildern zu arbeiten; gibt es etwas, was fördert, das die Gebundenheit wegfällt?;...#Mehr...# die Dinge erscheinen, sie sind nur nicht das, was wir im Alltag glauben, was sie sind, nämlich aus sich selber heraus existieren; sie sind, wie man im Buddhismus sagen würde, leer, sie sind da, aber sie sind leer; sie sind leer von der Realität, die wir ihnen geben; …wer heißt wieder wir, das macht genauso wenig Sinn, aber das ist Teil des Spiels; die Idee, es könnte jemanden betreffen, die Illusion selber erscheint auch nur auf der Leinwand, sie ist genauso leer; die Leinwand, der Film, egal wie man es beschreibt, ist auch DAS, die Wahrnehmung davon, der Glaube, dass das, was ist, und vielleicht eine Wesenheit hat ist auch Das; genau, aber dieser Glaube und diese Annahmen, die gehören niemanden, sie erscheinen einfach nur auf der Leinwand zweidimensional, sie gehören nicht wirklich real einem realen Menschen, sondern es ist einfach nur das Bild eines Menschen und der Ton, der dazu gespielt wird; da ist keine aus sich selber heraus existierende kohärente Identität oder Entität, es ist einfach nur Ton und Bild; …Sascha hat für sich selber gesehen, dieses Reden über die Dinge bringt eigentlich gar nichts oder, sehr wenig oder sehr oft nur Konfusion; er redet ungern über diese Themen, sondern möchte direkt an eine Praxis herangehen und deswegen das, was er tut, ist Selbsterforschung; nur Selbsterforschung, wenn er kann, vermeidet er eigentlich die Philosophie dazu; Devasetu: Es hat schon etwas, darauf hinzuweisen, auch wenn man die Worte nie stimmen; natürlich; darüber sprechen, Inspiration existiert, man fühlt sich angesprochen, man spürt, da ist etwas, aber weil man ja schon immer spürt: Es gibt etwas und ich weiß nicht, wie ich hinkommen soll, darum lese ich einen Text, einen klassischen oder rede mit jemanden, und ich fühle da drin eine Wahrheit und fühle mich auch angezogen, und an dem Punkt ist für Sascha aber das Gefühl oder die Gefahr, weil so hat er es selber erlebt, dass er mit seinem Verstand da drin verloren gehen kann... Sascha nennt es gerne spirituelles Möbelrücken, solange ich innerhalb des Systems versuche, das System zu überwinden, komme ich nicht heraus... – und noch weitere Fragen und Antworten zum Thema Selbsterforschung und…; ich kann innerhalb des Traumes nirgendwohin kommen, ich muss aufwachen; bzw die Erkenntnis, dass das, was träumt, schon immer wach ist, usw.. Vielen Dank.

Sascha A. Jaksic

Sascha A. Jaksic
Mein Weg war die Meditation. Zen, Advaita-Vedanta und Ramana Maharshi waren meine wichtigsten Lehrer. Heute sage ich: "Richtig und konsequent angewendete Selbst-Erforschung hätte meine Suche um viele Jahre abgekürzt."

Ich habe wenig Interesse über DAS zu reden. Aber wer die spirituelle Suche endlich beenden will, ist bei mir richtig.

Jeden Mittwoch leite ich von 19:30 bis 20:00 Uhr in einem kostenlosen Live-Stream zur Selbst-Erforschung an.

Wer einen Booster sucht, findet in meinen dreitägigen Intensive-Retreats einen höchst konzentrierten Raum, in welchem Selbst-Erforschung einfach ist.

Selbst-Erforschung:

Am Ende geht es nicht um den Menschen. Der Mensch ist einfach nur ein vergänglicher Teil dessen was DU bist.

Aber die Reise beginnt immer als Mensch. Wir nach Erleuchtung, Freiheit, Glück oder Wahrheit. Und all das kann und darf der Mensch auch erfahren.

Aber DAS ist nicht der Mensch und DAS liegt auch nicht in einem bestimmten Zustand oder in der Zukunft. DAS ist immer, alles und ewig. Und daher muss auch schon dieser scheinbar unperfekte Moment vollkommen DAS sein.

Unser Suchen nach DEM ist Teil der Täuschung.

Selbst-Erforschung schneidet dieses Suchen radikal ab. Während der Sucher innerhalb von Raum und Zeit nach DEM sucht, fragt die Selbst-Erforschung:

Wer ist das, der ankommen will? Wer ist das, der nach Befreiung sucht? Wer ist das, der da Sucht?

In der Selbst-Erforschung beginnt der Suchende nach sich selbst zu suchen.
Aber alles was er findet, sind raumzeitliche Gegenstände seiner Betrachtung. Er erkennt, das er nicht der wahrgenommene Körper ist. Nicht die wahrgenommenen Emotionen oder Gedanken. Nicht das wahrgenommene phänomenale Bewusstsein und auch nicht das wahrgenommene Erleben von Subjektivität bzw. das Ich-Gefühl.

Am Ende bleibt vom Sucher nichts übrig. Es bleibt niemand mehr, der Suchen könnte. Oder müsste. Denn wenn die Illusion, ein Jemand, ein Mensch, ein Ego, ein Sucher zu sein, sich im Licht der Selbst-Erforschung auflöst, wird offensichtlich, dass schon immer nur DAS durch deine Augen geschaut hat. Du bist DAS. Der Sucher ist das Gesuchte.

Letzte Aktualisierung: 30. Septeber 2019

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