Jetzt-TV Gelebte Weisheit
Jetzt-TVgelebte Weisheit!
GermanEnglish
Suche / Filter

Das SELBST erforschen wir im Grunde immer. Unser gesamtes Leben ist nichts anderes als menschliches Erforschen: Wir ent-decken lebendig wie es sich anfühlt, wenn wir Angst haben. Wie fes sich anfühlt wenn wir im Mangel sind. Wie ist es (lebendig, körperlich) wenn in der Liebe sind - wenn wir Liebe SIND? 

Wie sehen wir dann? 

Was tun wir dann oder was tun wir nicht? 

All das ERLEBEN wir jeden Tag vollkommen bewusst, menschlich, körperlich, gedanklich, emotional, energetisch,...

Und so lernt unser Verstand, unser Energiesystem unser Körper unsere Seele.

Obwohl wir so jeden Tag quasi automatisch "reifen", sind es gerade die PAUSEN, in denen es STILL wird, in denen sich alles sortiert und an seinen Platz fällt. Auf einmal ist offensichtlich was wahr ist und was nicht.

Aber dieses "Pausen" müssen wir uns nehmen, bzw. wir können sie und nehmen - oder eben nicht.

Dieses Video ist eine Unterstützung für eine solche "Pause". Es ist eine Einladung zum Erforschen, zum still werden und deinem reinen Wesen RAUM zu lassen.

Wenn du mehr Lust auf diesen Raum hast, dann untersuche deinen Alltag - oder besser: DIESEN Moment!

Was ist JETZT wirklich wichtig?

Was ist jetzt ECHT?

Bevor wir unser volles, lebendiges Potential entfalten, also komplett mit unserer Lebenskraft verbunden sind, bzw. pure Lebendigkeit SIND: Angstfrei, wild, liebend,... müssen wir unser altes, konditioniertes "Ich" loslassen. Das, was uns bis hierher Sicherheit gegeben hat, löst sich nach und nach auf (im gleichen Maße fällt Angst in sich zusammen und unsere Schutzmauern werden brüchig) zugunsten von etwas, das wir nicht kennen, was wir jedoch in unserer Tiefe bereits SIND. Das Auflösen, das Sterben, das Springen ins Ungewisse, war das Thema der gestrigen Tür. Heute geht es darum aufzublühen. Das zu sein, was wir SIND. Und da wir menschlich sind, möchten wir Form annehmen, wir möchten körperlich, sinnlich erleben, sprechen, gestalten,... Was ist dein Talent? Was macht dir am meisten Freude? Was berührt dein Herz? Worin bist du richtig gut? Was erfüllt dich? Das zum Ausdruck zu bringen sitzt (energetisch) im Bereich der Kehle und darum nehme ich die Haltung "Sarvangasana" (Schulterstand) zur Hilfe. Sarvangasana heißt übersetzt: Die Stellung aller Teile. Weil sie alle Teile in dir vollkommen anerkennt. Du kannst natürlich auch ganz unabhängig von jeglicher Körperhaltung in dich hineinhorchen: Was berührt dich am allermeisten? Frag nicht deinen Kopf. Frag dein Herz...

Heute geht es um den Rückzug in die eigene "Dunkelheit". Eigentlich geht es um das Sterben. Darum, dass wir selbst nach hundert "Erleuchtungen" immer wieder neu sterben (um daraufhin immer wieder FRISCH geboren zu werden). Das "Ich" hat immer Angst davor. Es meint immer, es hätte jetzt wirklich schon genug verstanden, wäre genug desillusioniert geworden, ... ...um letztlich irgendwie bestehen zu können. Es möchte einfach zu gerne MIT in diesen Raum der Unendlichkeit. In den raumlosen Raum... Es möchte Unendlichkeit HABEN. Dabei IST Unendlichkeit, wenn "ich" mich einlasse auf Nicht-Sein...

Die Form verändert sich. Lebendigkeit selbst - kreatives Potential - bleibt in alledem immer dieselbe! Vielleicht kennt ihr das: Ihr habt das Gefühl, ihr seid irgendwo "angekommen" oder ihr habt eine Erkenntnis. Auf einmal fühlt sich alles "rund" und "vollständig" an, vielleicht sogar "erleuchtet". So könnte es immer bleiben. Aber das Leben fließt weiter. Und damit das Form-Annehmen. Es bleibt weder IMMER hell und "erleuchtet", noch bleibt es für IMMER beschwingt und leicht. Es bleibt aber auch nicht für IMMER träge, eng oder schwer. Die Form verändert sich. Lebendigkeit selbst - kreatives Potential - bleibt in alledem immer dieselbe!

Hier geht es darum, unsere wunden Punkte, genauso wie unsere Stärke mit Liebe anzuschauen. Beides vermeiden wir in der Regel und begegnen dem entweder mit Strenge oder wir Verdrängen. Wenn wir aber einfach nur schauen: Interessiert, offen, neutral, vielleicht sogar sanftmütig. Dann entsteht immer eine Art "Reife", die uns dann als "Stärke" zur Verfügung steht. Nur wenn wir dagegen sind (gegen das, was ja bereits da ist), dann wirken diese Wunden (und Muster) trotzdem und wir sind wie so ein Sklave dieser Wunden uns Muster - und leiden.

Die Haltung mit der hier gearbeitet wird ist der "herabschauende Hund". Wir dehen die gesamte Körperrückseite und damit alles, was hinter uns liegt. Also alles, was uns zu dem gemacht hat, was wir sind: Unser Geworden-Sein! Ich wünsche dir viel Freude und Mut bei eigenen Erforschen!

Sobald das Herz beginnt sich zu öffnen (und ich spreche hier nicht von "Romantik"), verändert sich etwas: Die Dynamik zwischen den beiden Polen (Dualität) verändert sich. Sie hören auf miteinander zu konkurrieren und es beginnt so etwas wie "Gleichzeitigkeit". Was auch passiert, dass du auf einmal in der Lage bist, ein wirkliches Verständnis für Sichtweisen zu entwickeln, die deinen eigenen komplett widersprechen. Die Qualität des Herzens kann nicht mit dem Verstand begriffen werden. Sie wird im Gegenteil (lebendig) ent-deckt. Sie ist bereits IN dir vorhanden. Den "Kontakt damit, findest du IN Dir! Diese "Reise" zu diesem "Kontakt" ist einmalig. Individuell. Und sie findet durch dich statt. Mit dir. Auf genau die Weise, wie du BIST! Du kannst es nicht falsch machen!!! Vertraue dir SELBST bei deiner Ent-deckungstour!

In diesem Video geht es um die Wirkungszusammenhänge menschlichen Seins: individuell aber auch kollektiv. Es geht darum, wie alles miteinander verbunden ist. Im Erkennen dieser Bedingungen verändert sich das Verständnis von Schuld. Wenn wir uns darauf einlassen, öffnet sich eine ganz neue Tür des Bewusstseins. Die Körperübungen erlauben dir einen EINSTIEG in die Dimension des - zunächst körperlichen und danach "innerlichen" - Erforschens des Bewusstseins.

In diesem Video geht es um die kreative Kraft in dir: Lebendigkeit selbst die Form annehmen möchte - durch DICH! Körperlich-energetisch sitzt diese Kraft - dieses Feuer - in deiner "Körpermitte" und ist gleichzusetzen mit dem Mut sich einzulassen auf Menschlichkeit, sogenannte "Fehler", "Lernen" und "ent-decken". Es geht um FÜLLE! Viel Spaß beim experimentieren ;-)

Die Qualität von "Ich" ist darum bemüht, etwas als etwas zu begreifen. Dazu muss es den Fluss des Lebens "künstlich" anhalten, um darin "Dinge" scheinbar fest zu machen. Dann werde "Ich" auf einmal zu jemandem, der so und so ist... In "Wirklichkeit" aber ist alles so bewegt und lebendig, dass jede Benennung und jedes Begreifen Lebendigkeit SELBST verfehlen muss - während all dies gleichzeitig pure und absolute Lebendigkeit selbst ist. Ab 04:55 startet die Körper-/Meditationsarbeit. Diesmal arbeiten wir mit einer Yin-Position, d.h. es wird passiv, ohne Muskelkraft gearbeitet. Dadurch sinken wir auf die Ebene der Faszien, welches als Körpergewebe für die Energie-Ebene steht...

Ist Loslassen etwas, das "wir" machen können? Oder passiert es einfach, wenn es "reif" ist, so wie ein Apfel dann vom Baum fällt, wenn er eben reif geworden ist? Läuft alles von alleine seinen wilden, freien Weg? Und ist nicht gleichzeitig alles mit allem verbunden und dadurch auch irgendwie voneinander abhängig und wirkt aufeinander ein? Wer geht diesen Weg? Das Leben selbst? Wie frei ist der freie Wille? Wer bin "ICH"? In diesem Video "untersuchen" wir die Qualität des "Festhaltens" und des "Loslassens". Gedanklich, emotional, aber auch körperlich und energetisch. Kannst du fühlen, wann du auf welcher Ebene ent-deckst?

Das "Ich" kann sich insofern nicht öffnen, da das "Ich" (die Ich-Struktur, das Ego) ziemlich feste Vorstellungen hat von "richtig" und "falsch" und natürlich auch von "offen" und "zu" - ohne sich dieser Vorstellungen jedoch als Vorstellungen bewusst zu sein. Denn die Qualität von "Ich" ist es ja gerade, daran zu glauben - es sozusagen zu sein. Insofern ist das "Ich" gewissermaßen das Gegenteil von Offenheit. Andererseits gehört Form annehmen (also jeder Ausdruck von Lebendigkeit) zum Leben. Es gibt menschliches Sein nicht ohne Form. Diese bewegt sich im Spiel der Dualitäten und damit ist "Öffnen" lediglich ein Aspekt menschlichen Seins.Die heutige Position hilft uns, sich der Qualität von Öffnen zuzuwenden. Sie wird bewegt geübt.

In diesem Video geht es um das Spiel der Dualität. Wir haben nicht nur zwei Augen, zwei Nasenlöcher, zwei Gehirnhälften, zwei Hände und zwei Beine, wir kennen auch die beiden Qualitäten des Ein- und Ausatmens, des Tuns und des Geschehen lassens,... Oft haben wir im Alltag das Gefühl, das diese beiden Qualitäten miteinander in Konkurrenz stehen und wir uns entscheiden müssten. Oft scheint das eine "richtig" und das andere "falsch" zu sein. Andererseits gibt es auch eine enorme Anziehung durch diese beiden Pole: Wir fühlen uns zum Beispiel wahnsinnig angezogen vom anderen Geschlecht, von einem anderen Menschen, einer anderen Hälfte. Im Zusammenspiel mit diesem "Spiegel" bekommt Lebendigkeit eine ganz andere Dynamik. Oft sehnen wir uns gerade danach, was wir nicht haben. Gleichzeitig bekommt das "eine" erst durch sein Gegenteil eine greifbare Form. Wir beginnen zum Beispiel "Liebe" auch dadurch zu "begreifen", indem wir erfassen, was Nicht-Liebe bedeutet. Hatha Yoga arbeitet genau mit der "Spannung", die durch die beiden Pole Form annimmt: körperlich, aber auch energetisch. In diesem Video habe ich mir die erste Position des Sonnengebets herausgesucht. In ihr geben wir ganz bewusst beide Teile von uns (also das, was wir mögen und das, was wir nicht mögen, das, was uns bewusst ist und das, was uns nicht bewusst ist,...) vor unserem Herzen zusammen. Das "Herz" ist der Raum, in dem alles vollkommen angesehen werden kann. Hier löst sich die Notwendigkeit auf, sich für oder gegen etwas entscheiden zu müssen. Das widerum ist die Qualität des Verstandes. Er teilt ein. Er trennt diese Erfahrung von jener, indem er sie kategorisiert und benennt. Und das ist eine wunderbare Qualität menschlichen Seins. Ohne diese Qualität gäbe es keinen einzigen dieser Sätze hier. Aber es ist eben nicht die einzige Qualität menschlichen Seins. Lebendigkeit ist bewegt. Sich "möchte" ALLES erfahren (oder ausdrücken), was möglich ist. Wenn wir (als Menschheit) lange den Fokus auf einer bestimmten Qualität hatten, möchte irgendwann das Gegenteil davon (oder einfach eine andere Qualität) gelebt werden. Und wenn wir uns zum Beispiel den Atem genau anschauen, dann entdecken wir, dass es eben NICHT zwei Teile sind: Das Ein- und das Ausatmen. Sondern es ist EIN Kreis, eine Bewegung. Es ist ein langsames sich Leeren und nicht einfach Leere. Gerade auf dem Höhepunkt der Leere, beginnt es umzuschlagen und sich wieder aufzufüllen. Und es ist ein enormer Unterschied, ob wir von dieser Verbindung WISSEN oder ob wir sie in diesem Moment lebendig wahrnehmen, spüren, sind,... Das obige Video ist ein kleiner Anreiz, hier mal genauer hinzuspüren: Was passiert, wenn du beide Teile von dir vor deinem Herzen zusammen gibst? Wie fühlt es sich an, die Verbindung zwischen zwischen Ein- und Ausatmen zu fühlen, als EINE Lebendigkeit?

Verena Kamphausen: Jede innere und äußere Haltung ist eine Tür zu dir selbst

In der Reihe "Verenas Türchen" möchte Verena dir ein paar Inspirationen geben, dein Leben, dein Alltag und natürlich auch deine Körperhaltungen etwas genauer zu betrachten und zu erforschen. Ab dem 10.12. geht es los: Jeden Tag eine Tür bis zum 21.12. (der kürzeste Tag des Jahres). Verena hat die einzelnen Positionen des "Sonnengebetes" herausgesucht, um anhand dieser verschiedene menschliche Qualitäten zu "erfühlen": Wie erleben wir zum Beispiel "Offenheit" oder "Loslassen"?  Welche Vorstellungen hat das "Ich" darüber? Und wie fühlt es sich im Körper an?

 

Nicht-Identität und Nicht-Dualität als Heraus-forderung für die Pädagogik

Diplomarbeit von Verena Kamphausen.       Zur WebseiteZur Diplomarbeit...

Verena Kamphausen:

Schon als kleines Mädchen begleiteten mich die Fragen nachdem, was DAS hier eigentlich ist: Diese unfassbare Lebendigkeit, dieser Körper, die Gedanken,...: Warum taucht genau dieser Gedanke auf und kein anderer? Warum glaube ich das, was ich denke? Was bin ich in meiner Essenz? Und warum bin ich überhaupt hier?

Seither erforsche ich in jedem Moment meines Seins. Nicht nur wenn ich Yoga mache, sondern vorwiegend in ganz alltäglichen Situationen. Ich bemerke, wie sich Anspannung in meinem Körper bildet oder wie sich der Fokus der Aufmerksamkeit verschiebt, wie Lebendigkeit verschiedene "Qualitäten" aufweist und sich diese grundsätzlich unterschiedlich anfühlen. Die meisten von uns sind es gewohnt, sich auf der mentalen Ebene zu "bewegen" und versuchen daher auch die körperliche, "energetische" oder "seelische" Ebene von hier aus zu betreten. 

Ich selbst verstehe mich als eine Art Hebamme. Ich begleite Menschen, ihre eigenen Fragen SELBSTständig - nicht nur im Kopf, sondern lebendig, körperlich, spürbar zu beantworten. 

 

 

Mehr Info zu Verena Kamphausen:

Letzte Aktualisierung: Dezember 2018

Spenden: