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Diesen Vortrag mit Beantwortung von Fragen und Hinführen zur Stille hielt Christian Meyer beim 19. Rainbow Spirit Festival im Mai 2012.
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Aus Ramana Maharshis Leben, seine Todeserfahrung, das Verschwinden der Zukunft und der Vergangenheit, wenn nur noch der gegenwärtige Augenblick bleibt; ein Fallen in die Tiefe nach innen, in die Weite, zum grenzenlosen Raum werden; durch die Frage „Wer bin ich?“ zur Wurzel des Ich-Gedankens;
Ramanas Methode: „Sei still!“, Aufwachen in schnörkelloser Weise durch vollständiges Loslassen und Einlassen auf den jetzigen Moment; Meditationsübung mit Loslassen und fühlen des Körper und des jetzigen Gefühl – und sich da hinein fallen lassen; loslassen, fallenlassen – kein Hindernis bis zur Unendlichkeit außer den Gedanken; still sein, ohne irgendwelche Impulse zu berühren; auch mit geöffneten Augen in der inneren Erfahrung bleiben; Frage einer Besucherin zum Fallen; Angst beim inneren Fallen, die als Tür wahrgenommen wird; beim inneren Fallen jede visuelle Wahrnehmung hinter sich lassen, immer in der Erfahrung bleiben; viele „Methoden“ um dem inneren Fallen auszuweichen: ins Mentale, in Gedanken oder Bilder zurück zu gehen oder vorm Aussetzen des Atems zu erschrecken oder in die Körperempfindungen zu gehen und damit zur körperlichen Bewegung zu kommen; in innerer Hingabe sein, „nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, alles der Wahrheit überlassen, nichts tun; Ich-Gedanken, die dem Aufwachen entgegenstehen; Friede, Ruhe, Grenzenlosigkeit, das, was wir sind; Stille, tiefer als alle energetischen Phänomene; dem Fallen den nötigen Raum geben; durch Loslassen in ein vorhandenes Gefühl fallen und nichts dabei tun; sich ganz von einem Gefühl erfassen lassen; wenn Freude da ist, sich ganz in die Freude fallen lassen; keinem inneren Bild folgen, beim Gefühl bleiben; der Angst vorm Sterben, dem Abgrund begegnen; die Vorstellung in 15 Min. sterben zu müssen als Hilfsmittel um zu schauen, welche Gefühle hoch kommen; sich als Eltern eingestehen, dass wir nicht wissen, was für unsere Kinder am besten ist; nicht möglich, etwas über die Zukunft zu wissen; die Angst, da ist nichts und ich bin verschwunden, diese Angst einladen und ihr begegnen, sich ganz von ihr erfassen lassen; Schmerzen und die innere Reaktion, sie nicht haben zu wollen; Schmerzen, die da sind, als Teil unseres jetzigen Daseins akzeptieren; sich in die Schmerzen hinein entspannen; Schmerzen dürfen da sein – aber sie dürfen auch wegfließen; sich in die Angst vor dem Schmerz hinein entspannen; die Fähigkeit, geschehen zu lassen wieder entdecken; die Entdeckung, dass die Schmerzen kein Hindernis sind beim inneren tiefer Fallen; die Bereitschaft, jeden Schmerz, der auftaucht, zu fühlen aus Liebe zur Wahrheit; Missverständnisse in der Deutung von Aussagen von Jesus über den Schmerz und deren Richtigstellung; durch alle Gefühle lernen stiller zu sein; auch angesichts des größten innerlichen Sturms, der auftaucht, still sein; die wichtige Unterscheidung zwischen Körperempfindungen und Gefühlen; den Reichtum des Lebens in den unterschiedlichen Gefühlen sehen und diese Gefühle unterscheiden lernen; Freude nicht mit den Körperempfindungen der Freude verwechseln; das Aufwallen und dann wieder Ausklingen eines Gefühls bewusst wahrnehmen; das wirkungsvolle Hilfsmittel, das Gefühl einen Satz sagen zu lassen; auch die tieferen, existentiellen Gefühle fühlen; wenn man in der Lage ist, nichts zu tun, braucht man nichts zum Aufwachen tun; das Geschehenlassen üben; Übung, um den Körper zu fühlen, den Körper sich bewegen lassen, wie er sich bewegen will; in der Bewegungsübung die Erfahrung des Geschehenlassens erleben; Übungen, um die Fähigkeit des Geschehenlassens zu entwickeln.
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Um aufzuwachen, muss man vollständig loslassen können. Dann besteht die Chance, durch den Abgrund hindurch in die Unendlichkeit zu fallen und einen grenzenlosen Frieden, Liebe und Leere zu entdecken.
Um so vollständig loslassen zu können, kann eine Menge getan werden: bereit sein, alles zu fühlen was auftaucht, den Körper ganz gelöst und durchlässig, den Atem frei werden lassen, die Verstrickungen aus der Vergangenheit lösen und den existenziellen Ängsten, der Angst zu sterben begegnen.
Dieses Video ist von der Seite inspire.TV und nur gegen eine Gebühr abrufbar.
Hier geht es zum Video auf inspire.TV.
Dieses Video, das bei einem Seminar im April 2011 in Wien entstanden ist, stelle uns Christian Meyer selber zur Veröffentlichung zur Verfügung. Vielen Dank dafür. Ebenfalls an Teresa Arrieta, die das Video produziert hat.
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Der Körper, die Aufmerksamkeit, der Atem; spüren, was im Körper geschieht; alles spüren und nichts damit machen, nichts verändern wollen; den Frieden entdecken – den Körper wahrnehmen; offen und neugierig; entdecken, was geschieht; diese Freiheit, nichts tun zu müssen, nichts brauchen, nichts wollen; das „Ich“ tritt zurück und macht dem Leben Platz; tiefer hinein sinken in dieses Gefühl, in diese Erfahrung und Stille; die grenzenlose Freiheit des Nicht-Reagieren-Müssens; immer tiefer fallend; mit geöffneten Augen in deiner inneren Erfahrung bleiben; Innenreise, Körper- und Gefühls-Bewusstseinsübung; geschehen lassen, fühlen, wahrnehmen; du verlierst nur das, was du sowieso nicht hast; Veränderung, zuerst beängstigend und dann befreiend; die Einstellung haben: „Lass mit mir geschehen“; inneres Gefühl und Gedanken; der Weg zum Aufwachen ist ganz einfach: anhalten und nichts tun, alles in dir geschehen lassen; was für eine Freiheit, was für eine Souveränität.
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Dieser Vortrag (Satsang) hielt Christian Meyer beim 17. Rainbow Spirit Festival im November 2010 in Berlin.
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Alles spüren, was im Körper wahrnehmbar ist; ohne etwas zu tun; Körperempfindungen und Gefühl, wer ist das, der das fühlt und wahrnimmt? Worin besteht die Erfahrung? Die Suche und die sehr unterschiedlichen spirituellen Wege; die grundlegende innere Veränderung; die Qualität der Liebe, die nichts braucht und nichts haben will; eine Welle des aufgewachten Seins; du selber kannst aufwachen; alles, was loszulassen ist, sind Gedanken; jedes Bild von dir fallen lassen; diesen Augenblick jetzt ganz erfahren; unendlich und vollständig leer, vollkommen friedlich; äußere Geräusche und wie man innerlich drauf reagiert; still sein damit; hinein finden in diesen Augenblick; der Abgrund; der Lärm existiert nicht wirklich.
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Die Aufregung da sein lassen; hinein fallen in die Aufregung und in die Freude; nicht weg gehen, nichts tun, egal was geschieht; dich in die Enge, in die Leere hinein fallen lassen; die Angst da sein lassen; die Bereitschaft, zu verschwinden; du bist die Unendlichkeit überall, ohne Grenze, nie aufhörend, alles; Stille; Leere, Liebe und Bewusstsein; manchmal geht das Aufwachen sehr schnell; die Vertiefung des Aufwachens; alles annehmen, du hörst auf zu kämpfen; die Erfahrung von Angst, die sich zeigen will; die Angst einladen, der sicherste Weg, noch tiefer fallen zu können.
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Bewegung und Ton von alleine geschehen lassen, die dich nach innen bringen; Körperempfindungen und das Gefühl in der Mitte der Zufriedenheit; in die Ruhe hinein sinken; vollkommen da sein; die Unterscheidung von Sinneseindrücken, Körperempfindungen, Gefühlen und tieferen Erfahrungen; sich den Gefühlen zuwenden, damit die Reise weiter geht; Körperempfindungen, die Tür zu den Gefühlen; das Gefühl, die Tür zur tieferen Wirklichkeit; die Angst, der letzte Torwächter vor der Freiheit; meditieren während der Arbeit, während des Kontaktes; dem inneren und dem äußeren Leben mit einer neuen Haltung begegnen; dem Gefühl Raum geben, im Gefühl bleiben; Bewusstseinsarbeit.
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Dieser Vortrag (Satsang) hielt Christian Meyer beim 17. Rainbow Spirit Festival im November 2010 in Berlin.
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Wirkliches Verstehen nur durch eigene Erfahrung; vermehrtes Aufwachen seit Anfang der 90-iger Jahre – dadurch wird es leichter für alle; das Prinzip des Morphologischen Feldes; das Gut-Fühlen im Satsang; die Aufforderung auf radikale Weise anzuhalten und innerlich nichts tun, was Ängste an die Oberfläche bringen kann; die Frage, was man gerade fühlt oder welche tiefere Erfahrung gerade diesen Moment ausmacht; reinfallen in das, was gerade da ist; sich auf den inneren Raum einlassen; wenn die vermeintliche Grenze zwischen dem Innen und Außen verschwimmt; sich vollkommen fallen lassen; Ramana Maharshi: „Sei still!“; vom Fallen im Raum zum Raum selber werden – was nicht getan werden kann, sondern nur geschehen kann; wenn Aufwachen zur dauerhaften Seins-Erfahrung wird; der Sinn des Lebens ohne Ziel; die Selbstverständlichkeit des Seins; die große Freiheit durch die Zwecklosigkeit des Menschen; Liebe hat keinen Zweck; die Zweckorientiertheit als praktische Seite des Lebens; die Aufmerksamkeit bewusst auf das Fühlen richten; der Schmerz oder die Heiterkeit sein – das Gefühl verbrennt und die Stille kommt zum Vorschein.
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Meditieren und trotzdem in einer Sackgasse geraten, wenn nicht wirklich gefühlt wird, was Angst macht; aufhören, etwas zu tun und sich den Dämonen aussetzen; den Atmen frei werden zu lassen und dadurch „ausfühlen“ können; die gute Nachricht, etwas tun zu können; sich mit der gesamten Vergangenheit aussöhnen; so vollständig anhalten, dass das Aufwachen wahrscheinlicher wird; eine innere Revolution, die dann Vertiefung erfährt; Meister Eckerhardt: Nichts mehr wollen, nichts mehr wissen, nichts mehr haben – und sofort aufwachen; in der Haltung vollkommen Nichts-Wissen nur im Augenblick sein und die Leere erfahren; ins unendlich leere Nichts hineinfallen; sich auf die „unheimliche“ Leere einlassen und die Angst da sein und leer sein lassen; das innere Loslassen; durch Abwenden von der Leere Gedanken anziehen; den inneren Verstrickungen nicht folgen gleich Anhalten; nach Poonjaji die beiden Aufgaben eines spirituellen Lehrers: energetisch das Aufwachen begünstigen und als Wichtigeres die Vermittlung von Einsicht basierend auf Erfahrung; die Bewusstseins-Übung des spirituellen Freundes; durch jede Wahrnehmung in diesem Augenblick tiefer fallen.
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Durch jede Wahrnehmung tiefer und tiefer fallen; drei Phasen von Fallenlassen: das Fallen durch körperliches Loslassen, das Fallen durch Zulassen der Tiefe von Gefühlen und das Fallen durch Zulassen des Fallens als „Du“ als innere Erfahrung, in typischer Weise ähnlich einer Nahtoderfahrung; das lichte Dunkel und das dunkle Licht; der grundlose Grund; Gefühle fühlen oder transformieren?; zurück treten und alles geschehen lassen – Gefühle verbrennen; die edlen Wahrheiten des Buddhas; die sieben Schritten zum Aufwachen, zusammen gestellt von Christian Meyer, ein inneres Herangehen und Geschehen-lassen ohne Ego; wenn die Stimme der Gefühle so leise geworden ist und den Gedanken so viel Raum eingeräumt wird; die Bereitschaft des Herzens, sich dem auszusetzen, was jetzt ist; das „Üben“ des Aufhörens; wenn Fallen als Lichterfahrung wahrgenommen wird; die Wahrnehmung der Körperempfindungen als Eingangstor zu tieferen Erfahrungen.
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Christian Meyer im Gespräch mit Teresa Arrieta über die Erfahrung der Ichlosigkeit.
Dieses Interview filmte Maren im Oktober 2010 in Berlin. Interviewerin war Sabina.
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Therapeutische und spirituelle Arbeit, die zum Erwachen führen; psychische Hindernisse, Blockierungen lösen; Atemarbeit; innere Gebote, Ängste lösen; Körperempfindungen, Gefühle und tiefere Erfahrungen unterscheiden, ihnen begegnen und lösen; Auflösung und die Angst vor dem Aufwachen; die Erfahrung der vollkommenen Stille; die Unterscheidung von praktischen Gedanken und psychischen Gedanken; welche therapeutische Arbeit auf dem spirituellen Weg nutzen? Nahtod- und Aufwachenserfahrung; die tiefere Erfahrung, die Weite und Grenzenlosigkeit.
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Die Erfahrung des Einsseins; Einssein, etwas anderes als Verbundenheit; Ziele im praktischen Sinne; Erwachen kann in der Mitte der Gesellschaft ankommen; Erleuchtung und einseitig materialistisch-wissenschaftlich ausgerichtete Gesellschaft; kindliches und ernsthaftes Denken; sprechen, wenn das „Ich“ aus dem Weg tritt; der allgemeine Sog des Absoluten und der irdische Verstand; morphogenetische Bewusstseinsfelder; transzendenter und immanenter Sog, zwei verschiedene Ebenen; Flowprozesse, wenn das „Ich“ stiller wird.
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Schicksalsschläge, die geschehen, der Schmerz, die Empörung und die gefühlsmäßige Bewertung; Karma, der Gott mit dem Zeigefinger; die so viel heilsamere Haltung des Nicht-Wissens; tiefere Erfahrungen leben, nicht vom Kontrast; Impulse weiser Menschen; durch den inneren Abgrund hindurch finden; das Besondere der spirituellen Arbeit unterschiedlicher Lehrer; Einsichten, tiefe Energie und die Verbindung zur eigenen Erfahrung; Freude und Schmerz als Lehrer, nichts von beiden üben; nichts machen, sich überraschen lassen.
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Herzlichen Dank an Christian, dass er sich im Mai in Berlin die Zeit für dieses Interview mit Joe Schraube genommen hat.
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Über das spirituelle Zentrum „Zeit und Raum“ in Berlin, die intensive Arbeit mit verschiedenen spirituellen Methoden des Wachstums, seinen persönlichen Werdegang bis hierher, der Suche nach einer Verbindung von Psychotherapie und Spiritualität, seinen langjährigen Lehrer Leland Johnson und das Glück und die Gnade, schließlich auf Eli Jaxon- Bear zu treffen. Nach der Erkenntnis, dass Aufwachen jetzt in diesem Leben möglich ist, schließlich das Ende seiner Suche; über den Sinn der Arbeit mit dem Enneagramm; Satsang bedeutet das Ende der Therapie; die von ihm entwickelten „Sieben Schritte zum Aufwachen“; über das Paradox, nichts tun zu können und trotzdem etwas tun zu können und das Aktive im Anhalten.
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Über die ungeheure Macht des bewussten Anhaltens; die Sackgasse, in die sowohl Meditation als auch Therapie führt; die Wirksamkeit eines dritten Weges: alles, was auftaucht, ganz zu fühlen und nichts damit zu machen; über sein Buch „Weg der inneren Erfahrung“, die Bedeutung der inneren Haltung; die Frage nach der Zufälligkeit des Erwachens; nicht alle Erwachten sind gleich, die Persönlichkeit verschwindet nicht, sondern wird klarer; auch als Erwachter darauf achten, dass die Charakterfixierung nicht wieder „anspringt“; am Beispiel von Treya Wilber: die Bereitschaft, das Leben und auch den Tod voll und ganz zu akzeptieren; die totale Hingabe an das, was ist, führt zum wirklichen Loslassen und zum Aufwachen, kein jahrelanges Üben, sondern die Veränderung der inneren Haltung.
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Im ersten Teil geht es zunächst um die unterschiedlichen Wege zum Aufwachen. Christian Meyer nennt zwei wesentliche Richtungen der modernen (transformativen) Spiritualität: Buddhismus und Advaita. Nach einer kurzen Erläuterung ihrer Wurzeln und Unterschiede kommt er auf die Essenz der Advaita-Lehre zu sprechen. Als nächstes arbeitet Christian aus der abendländischen Spiritualität und Mystik wiederum zwei bis drei wesentliche Richtungen heraus und erklärt diese kurz. Daraufhin zeigt er Ähnlichkeiten zwischen bestimmten Richtungen der christlichen und östlichen Spiritualität auf. Insbesondere geht er auf die Lehren von Meister Eckhart ein und zieht Parallelen zur Advaita-Lehre, welche beide im Kern, kurz gesagt, einen inneren Haltungswechsel zum Ziele haben. Er stellt darüber hinaus fest, dass alle diese Mystiker trotz unterschiedlicher Wege letztlich dasselbe fanden, woraus er den beruhigenden Schluss zieht, dass diese Erfahrung jedem Menschen möglich sei. Schließlich kommen in seinen Worten ein tiefer Respekt und eine Achtung vor den spirituellen Lehren zum Ausdruck, ohne deren Unterschiede zu leugnen.
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Zu Beginn dieses Teils wirft Christian einen kritischen Blick auf bestimmte Aspekte einiger spiritueller Traditionen und zeigt auf, auf welche Weise die Annahme eines Ichs in diesen Konzepten verflochten ist, welche zum Aufwachen hinderlich sei. Anschließend erläutert er ein grundsätzliches Problem aller spirituellen Traditionen, nämlich die Verzerrung der originären Lehre im Zuge der Überlieferungen. Doch sagt er auch, dass selbst die falschen Methoden zum Ziele führen, sofern das Verlangen, die Wahrheit zu finden, stark genug ist. Im Folgenden geht Christian noch einmal genauer auf den bereits angesprochenen inneren Haltungswechsel ein, beschreibt dessen Prozess und die psychischen Begleiterscheinungen und führt hilfreiche innere Schritte und Wege an. Hiermit endet der Vortrag von Christian, der von nun an Fragen der Gäste beantwortet. Es taucht die Frage nach dem Motiv des Strebens nach Erwachen auf, welches, solang es egoistischer Natur ist, dem Erwachen hinderlich gegenübersteht, so Christian Meyer.
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Die weiteren Fragen der Gäste drehen sich im Folgenden um die Schwierigkeit, den Tod zu bejahen in Anbetracht von Verantwortung für das Leben anderer, sowie um die Handlungsfähigkeit erwachter Menschen in Beruf und Alltag, des Weiteren darum, was der göttliche Ausspruch bedeutet, der Mensch möge sich die Erde Untertan machen, und schließlich um das Motiv von Menschen, die sich für ein vermeintlich spirituelles oder religiöses Ziel in selbst und fremd zerstörerischer Weise aufopfern. Es folgt eine kurze Meditationsübung.
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Christian beantwortet weiterhin Fragen. Es geht in der ersten Hälfte dieses Teils unter anderem um die Ernsthaftigkeit der Suche, um Hindernisse auf dem Weg und deren Bewusstwerdung, um Gefühle und das, was unter den Gefühlsschichten liegt. Ab der zweiten Hälfte verdeutlicht Christian die Wichtigkeit der Kontinuität spiritueller Praxis und erklärt, wie die Entfaltung der inneren Prozesse etwa durch verschiedene Formen von Süchten immer wieder unterbrochen wird, so dass eine tief greifende Entwicklung nicht stattfinden kann. Zum Schluss wird kurz auf den Unterschied zwischen zwei Formen der Liebe eingegangen: die mentale oder emotionale Liebe und jene, die nichts braucht und haben will.
Die vollkommene Konfrontation mit dem gegenwärtigen Augenblick
Dieser Filmbeitrag entstand aus dem Vortrag „Spiritualität in unserer Zeit“ vom 9.11.2007.
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Die Zeitlosigkeit von Spiritualität, vom Hordenbewusstsein zum Aufwachen, die Unveränderbarkeit der inneren Wahrheit, das Wesen von Glück, Spiritualität zum Entdecken einer tieferen Realität, die Kenntnis von verschiedenen spirituellen Traditionen, die Entwicklung innerhalb der Psychologie und Psychotherapie zur inneren Befreiung des Menschen, die kulturelle Präsenz der Suche nach Erleuchtung in den 90er Jahren, die Verbindung vieler heutiger spiritueller Lehrer zu Ramana Maharshi (1879-1950), Ramanas Geschichte, die vollkommene Konfrontation mit dem gegenwärtigen Augenblick, Ramanas Wirken und sein Schüler Sri Poonjaji (Papaji), das innere Loslassen und das Aufwachen – in diesem Leben, das Geschehen des Aufwachens und das innerlichere Anhalten, das innere Tun in Form von Gedanken, plötzlich: unmittelbare Gegenwärtigkeit und unmittelbares Gewahrsein
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Das Verschwinden der Ichhaftigkeit, das Experiment den Körper und die Gefühle wahrzunehmen und einfach da sein zu lassen, die Entfremdung von der Erfahrung durch die Schulung des Beobachters, die Aufmerksamkeit auf die Erfahrung richten, Anhaften an Gefühlen und Identifikation; nicht anhaften: sich dem öffnen, was immer auftaucht; leidenschaftslos werden, über das Aufwachen-Wollen, sich für alle Erfahrungen öffnen, dem inneren Strom der Gefühle lauschen
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Die Hilfe für andere Menschen durch das eigene Erwachen, das Ende des Egoismus und Rudolf Steiner über Egoismus, Gefühle und Identifikation, die einzig wichtige Frage: „Wer bin ich?“, die Wahrnehmung von Gegenwärtigkeit unterhalb der Gedankenebene, das innere Im-Gefühl-Bleiben, Hilfen durch die Psychotherapie, leidenschaftslose engagierte Offenheit, aus Interesse an der Wahrheit alle Gefühle fühlen, der Unterschied zwischen ein Gefühl fühlen und daran anhaften, nicht durch mentale Prozesse Gefühle verbiegen, der Umgang mit Wut, der unendliche Urgrund unter den Gefühlen, Wut fühlen ohne die Gedanken zu beachten, Ramanas Ausspruch: „Halte an.“

Christian Meyer, geboren 1952, lebt mit seiner Frau Dr. Angelika Winklhofer und deren beiden Kindern in der Nähe von Berlin. Seine Suche endete 1998, als er seinem Lehrer Eli Jaxon-Bear – in der Tradition von Sri H.W.L. Poonjaji und Ramana Maharshi – begegnete. Er erkannte seine wahre Natur und unterstützt seitdem Menschen, die den Wunsch nach vollständiger Freiheit und Selbstverwirklichung haben.
1999 gründete er das spirituelle Zentrum „zeit-und-raum“ in Berlin. Seine Arbeit verkörpert die Verbindung von Spiritualität und Therapie. Die Grundlage dafür bildet seine 25-jährige psychotherapeutische Erfahrung. Er nutzt das Enneagramm, Gestalttherapie, Körpertherapie, NLP, Hypnose und Familienaufstellungen. Von 1980-1992 Lehrtätigkeit als Diplom-Psychologe und Diplom-Volkswirt an Universitäten in Hamburg und Berlin. Er erforscht die Erfahrung des Aufwachens in den verschiedenen spirituellen Wegen. Dabei beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, was der Einzelne tun kann um aufzuwachen; auch wenn es kein Tun ist, sondern ein Anhalten, ein Stillwerden, ein Zurücktreten, ist es ein aktiver und bewusster Prozess.
Durch die Erforschung seiner eigenen Erfahrung, basierend auf dem, was er von Eli Jaxon-Bear gelernt hat, und durch die Erforschung verschiedener spiritueller Wege und der Einbeziehung der psychotherapeutischen Methoden entwickelte er „Sieben Schritte zum Aufwachen “, was die Grundlage seiner Arbeit darstellt. Gegenwärtig arbeitet er an einem Buch zu diesem Thema. Im Frühjahr 2009 wird im Kamphausen-Verlag von ihm ein weiteres Buch erscheinen: „Aufwachen - der Weg der inneren Erfahrung".
Neben seiner kontinuierlichen Arbeit in Berlin gibt Christian Meyer Seminare und Treffen in verschiedenen Städten in Deutschland, Polen, Österreich und den USA. Er gibt Weiterbildungen auch für Ärzte und psychologische Psychotherapeuten. Zusammen mit seiner Frau Dr. Angelika Winklhofer führt er regelmäßig Seminare zum Enneagramm und zum Familienstellen durch.
Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2013
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