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Gerhard Schrabal: Da-Sein ohne zu denken oder zu wünschen

Dieses Interview mit "Kuschelmeister" Gerhard Schrabal ist von September 2016, Fragen von Devasetu.

 

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Kein Sanskrit Wort für Kuschelmeister; der spirituelle Meister, der sich mit dem Thema des Kuschelns beschäftigt; eine Rudelerfahrung; ein ganz starkes Feld von der Gruppe, das sehr viel trägt, sehr viel Unterstützung bietet und auch sehr heilend sein kann; nachnähren; ein unschuldiges kindliches Kuscheln; wie junge Hunde oder Katzen im Körbchen; Gerhards Buch über die heilende Energie von Kuschelparties mit dem Titel „Kuschel dich glücklich“; die Aufgaben des Leiters; einen sicheren Rahmen kreieren, in dem sich alle Teilnehmer wohlfühlen und sicherfühlen; die Teilnehmer können sich jederzeit zurückziehen aus dem gemeinsamen Kuscheln und wenn es passt wieder reingehen; eine systemische Ordnung im Rudel; non-verbale Kommunikation; Da-Sein ohne zu denken oder zu wünschen; Leute von 20 bis 80 Jahren; jeder ist willkommen, solange er frisch geduscht ist und sich an die Regeln hält; über das Raufen; spielerisch miteinander balgen und raufen; das Raufen eignet sich sehr gut als Phase vor dem Kuscheln; der Anspruch ist Spaß zu haben; es raufen häufig auch Männer und Frauen miteinander; das gerade erschienene Buch von Gerhard Schrabal mit dem Titel „Raufen für Erwachsene“; Gerhard bietet auch reine Raufworkshops an; Querverbindung zur Bhagavad Gita: die wesentlichen Erkenntnisse werden im Angesicht einer bevorstehenden Schlacht gewonnen; so wie ich mich beim Raufen verhalte, so verhalte ich mich auch im ganzen anderen Leben; ein geschützter Rahmen, in dem keiner etwas Böses will; der Witz, dass es im normalen Leben meistens auch so ist; Lebendigkeit wiederfinden; die Idee von der Rauf- und Kuschelparty; der Effekt der Kuschelenergie geht auch noch über die Veranstaltung hinaus; der Effekt des Nachnährens, den ursprünglichen Mangel nachnähren zu können; der Geschmack von Einheit, es wirklich körperlich zu erfahren, dass wir tatsächlich beisammen liegen und Eins sind; du kannst nicht gleichzeitig mit Einsatz raufen und deine Projektionen, Illusionen und die Rolle, die du spielst, aufrecht erhalten; beim Raufen werden alle Konzepte auf den Prüfstand gestellt; Geist, System, Gefühl, Körper: die vier Ebenen des Bewusstseins, die sich auch in Gerhards spirituellem Weg widerspiegeln; Erleuchtung – die immer größer werdende Fähigkeit mit dem, was ist, umzugehen; als menschliches Wesen die Idee zu spüren – ich sollte etwas tun; Gerhards Angebote; München als Schwerpunkt von Gerhards Arbeit; die gleiche Stille mit verschiedenen Qualitäten; da ist nicht nichts, da ist etwas; das Tao kann nicht beschrieben werden.

 

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Gerhard Schrabal beim Erleuchtungskongress 2015

Dieses Video zeigt Gerhard Scharabal bei der Vorstellungsrunde des Erleuchtungskongress 2015 in Berlin.

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Gerhard Schrabal: Kuscheln als Weg zur Erleuchtung

Diesen Vortrag hielt Gerhard Schrabal beim Erleuchtungs-Kongress 2015 in Berlin.

 

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Yoga als ein zur Ruhekommen der geistigen, seelischen Vorgänge; in Stille sein, den Körper spüren; den Körper bejahen und seinen Fähigkeiten vertrauen; unsere Umwelt würdigen und ihr vertrauen; die Menschen um uns herum würdigen und ihnen vertrauen; Kontakt zu den Menschen um uns herum durch Händehalten und die dadurch entstehende Verbundenheit spüren; der Mensch als „Rudeltier“; das Gefühl, dazu zu gehören und angenommen zu sein; die Hilflosigkeit des Neugeborenen und die Notwendigkeit der Berührung und des Körperkontaktes; über die traumatischen Folgen der Trennung von Mutter und Neugeborenem; über das Nachnähren des Mangels des Säuglings durch das Kuscheln; Kuscheln, unabhängig von Sex und dem Thema „Mann / Frau“, bei Tieren wie Hunden z.B. als Kontaktliegen bekannt; Austausch von Kontakt und Wärme; der Rudel-Kontakt; der Körper glaubt die Nähe nur, wenn er berührt wird; die Einladung abermals über die Hände Kontakt aufzunehmen; durch den Körperkontakt zur Ruhe kommen oder im Gegenteil dadurch in Unruhe, Angst oder in andere heftige Gefühle kommen – beides total okay; der Yogaweg der Berührung; durch den Weg der Gefühle zu den Schattenanteilen kommen und damit einen Schritt in Richtung Erleuchtung machen; Änderung des emotionalen Zustandes durch den Händekontakt, Ruhe und Freude; über das Fehlen des als Säuglings Gehaltenwerdens; beim Kuscheln in Gruppen keine Abhängigkeit von einem Menschen, der schnell überfordert sein könnte; Kuscheln in der Gruppe kann jeder, Kuschel eigenverantwortlich für Gesunde, kein Therapieersatz für akut Kranke; im Zweifelsfall mit dem behandelndem Therapeuten absprechen; der kritische Punkt des wieder Alleinseins nach der Kuschelparty, wenn dann evtl. verdrängte Gefühle hochkommen; die Entstehung eines starken Felds von Kuschelenergie, die sich auch auf die, die sich nicht an der Berührung beteiligen, auswirkt; sich in der Kuschelgruppe nicht auf einzelne andere Menschen beziehen; das Muster der Eins-zu-eins-Begegnung durchbrechen; ähnliche Erfahrungen der absichtslosen Empfindung in einer Tantragruppe; Kuschelparty als Übung in Nächstenliebe; Begegnungsübungen und Tanzen bei der Kuschelparty als einleitende Übungen; die Ängste beim Anfassen von Menschen; der sichere Rahmen einer geleiteten Veranstaltung wie bei einer Kuschelparty; die Problematik eines „bewussten“ Auswählens eines Kuschelpartners; das in Resonanzsein und sich Verstärken bei einer Kuschelparty; die Kuschelenergie als Beschleuniger für die Erleuchtung; der Körper glaubt die Einheit, wenn er berührt wird; das Nicht-getrennt-sein erfahren; Erleuchtung als Gruppenphänomen; Verbundenheit auch jenseits des Körperkontaktes.

 

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Satsang-Talkrunde mit Gerhard, Ludmilla & Roland, Jahresgruppe des Forumwerk Erleuchtung

Themen-Satsang mit Kuschelmeister Gerhard Schrabal im Rahmen der Jahresgruppe des Forumwerk Erleuchtung vom 17.10.-19.10.2014 in Berlin. Das Gespräch führten Ludmilla & Roland, die beide als Spirituelle Lehrer (Neti Neti) tätig sind und auch Kursteilnehmer waren.


Gerhard spricht zunächst über "Kuschelenergie" und über das spezielle Feldphänomen, das bei den Kongressen und Lehrertreffen des Forum Erleuchtung erfahrbar ist. Im weiteren Verlauf berichten dann alle drei über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Phänomen des "Erwachens". Dabei kommt insbesondere die Problematik von Verdrängung und Abspaltung als Folge von erlernten Mustern (Konditionierung) und erlebten Traumatisierungen zur Sprache. Erwachen wird als eine Art Rückerinnerung an das ursprüngliche Sein beschrieben, das von Fülle und Lebendigkeit gekennzeichnet ist. Dem werden die sonst im Neo-Advaita üblichen Darstellungen von empfundener Leere ("Da ist nichts bzw. niemand") gegenübergestellt. Dies ist der Ausgangspunkt, um - wieder anhand eigener persönlicher Erfahrungen - den Unterschied zwischen echtem Erwachtsein und dem Leben in einer Abspaltung herauszuarbeiten. Dabei bringt Gerhard auch einige Erkenntnisse der von ihm seit 20 Jahren betriebenen Bewusstseinsforschung ein. Am Ende wird klar, daß Erwachen nur ein, wenn auch sehr bedeutsamer, Schritt auf dem langen Weg der persönlichen Entwicklung ist.

 

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Über Gerhard Schrabal

 “Kuschelmeister” Gerhard Schrabal, geb. 1960,  Dipl. Ing. Elektrotechnik und Master of Business Administration (MBA), ist seit 1988 auf dem spirituellen Weg. Nach wochenlanger Dauer-Meditation erwachte er 1991 in völliger Glückseligkeit. Kurz darauf begann dann die eigentliche Arbeit – an den eigenen Themen, am Versuch des Verstehens, und an der praktischen Umsetzung des Erfahrenen.

 

In den späten 90er Jahren entwickelte er die “Subjektive Wissenschaft vom Bewußtsein”. Diese zeichnet sich dadurch aus, daß sie keine generellen Wahrheiten verkündet, sondern jeden Menschen auffordert, seine eigene (subjektive) Wahrheit zu finden – im Austausch mit anderen. Sein spezielles Interesse gilt den emotionalen und systemischen Aspekten unseres Bewusstseins, der direkten Gottes- und Einheitserfahrung, sowie den Laws of Form von George Spencer Brown.

 

Im Rahmen seiner Forschungsarbeit entdeckte er u.a. das Thema Raufen als Mittel der Bewusst-Werdung und der direkten Kommunikation. Seit 17 Jahren leitet er verschiedenste Workshops und Events zu diesem Thema: spielerisch, reflektierend, sinnlich, spirituell – und stets in einem sicheren Rahmen, der von liebe- und respektvollem Umgang miteinander geprägt ist. 2004 gründete er mit anderen die Rauf-Akademie München. Im September 2016 erschien sein Buch "Raufen für Erwachsene - Spielerisches Balgen als Selbsterfahrung" bei J.Kamphausen.

 

Darüber hinaus gehört er zu Deutschlands renommiertesten Kuschel-Trainern. Im Jahr 2007 initiierte er gemeinsam mit Rosi Doebner die Deutschen Kuscheltrainer-Treffen in der Nähe von München. Im Januar 2014 erschien sein  Buch  “Kuschel dich glücklich! – Die heilende Energie von Kuschelpartys”. 

Letzte Aktualisierung: 29.9.2016

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