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Prajnaji: Von menschlicher zu göttlicher Liebe

Dieses Interview führte Sitara im Januar 2008. Es kam auf ausdrücklichen Wunsch von Prajnaji zustande, in deren Leben und Sichtweise in Bezug auf die Liebe zwischen Mann und Frau sich etwas Entscheidendes verändert hatte, was sie drängte, es über die Plattform von Jetzt-TV „(mit) zu teilen".

 

 

Video Teil 1:

Prajnajis Geschichte mit den Glaubensmustern der Mutter, dass sie Männern nicht trauen dürfe, die Manifestation dieser Prophezeiungen; der starke Wunsch, Karmeliternonne zu werden; eine Vision von Mutter Maria mit einem klaren Bild von ihrem zukünftigen Mann; die beeindruckende Geschichte, wie sie diesem Mann tatsächlich begegnet ist und er sie zu Papaji führte, obwohl sie zu der Zeit noch Nonne werden wollte; die Erscheinung von Ramana Maharshi; die darauf folgende Begegnung mit Papaji, der sie erkannte und ihr Auftrag erteilte, Satsang zu geben; Beginn des Tanzes und Widerstreits in ihr Bewusstheit zu sein und ihre Angst vor Männern; Satsangs in Deutschland; die Entdeckung, dass der Mann aus Marias Prophezeiung ein „Frauenheld" ist und die Beziehung zu ihm zwischen Himmel und Hölle hin und her wechselt; die Zweifel über die Liebe und Beziehung zu diesem Mann und die Visionen, dass diese Liebe ihren Sinn hat

 

Teil 2: 

Ihr Schmerz über die Art, wie dieser Mann mit ihr umging; die Visionen mit Mutter Maria, die ihr riet, diesen Mann einfach zu lieben; aufkommende totale Traurigkeit, quälende Situationen beim Satsang, wenn ihr Freund anderen Frauen nachjagte; Zweifel an Papajis Auftrag und Ramanas Erscheinung; leidvolle Erfahrungen bis hin zu Suizidgedanken durch diese Liebe und der Glauben, dass ihr Körper nur benutzt werde; trotzdem Hingabe und Glaube an ihren „Auftrag" von Mary, Papaji und Ramana; die Entdeckung, dass viele Frauen, die zu ihren Satsangs kamen, auch ihr Spiegel waren und ähnliches Leid erfuhren; wie Papajis Gesicht ihr die Stärke gab, den Frauenhelden weiter zu lieben, obwohl er sie verletzte; wie sie die Frauen in ihren Satsangs ermutigte und sich langsam dabei selbst heilte; der Zeitpunkt, wo ihr eigener Schmerz ging und sie den Schmerz des bzw. der Frauenhelden erkannte; wie ab diesem Zeitpunkt plötzlich Frauenhelden zu ihren Satsangs kamen; wie sie den Sinn ihrer schmerzvollen Liebe erkannte und für die Heilung von Beziehungen anderer nutzen konnte

 

Teil 3:

Wie ein Sufimeister sie schlug und damit eine Ankündigung von Papaji erfüllte und Prajnaji damit bedeutete, dass ihre Arbeit jetzt erst beginnt; ihre jetziges Sein als bedingungslose Liebe, die alles einhüllt, auch Frauenhelden, selbst Kriminelle und deren Taten; ihre rückblickenden Betrachtung dieser Entwicklung über 14 Jahre, warum sie diese Erfahrungen machen musste und den Auftrag spürt, dies alles per Interview zu erzählen und es Jetzt-TV zur Verfügung zu stellen; ihre Ermunterung an Frauen, den Mund auf zu machen, wenn sie Schmerzen fühlen und sich nicht selbst zu zerstören, nur um dem Mann zu gefallen; ihre Ermunterung an Frauen, sich nicht selbst zu verleugnen, wenn der Mann zum Sex Pornographie braucht und es sie in Wahrheit nur verletzt; die Aufforderung an die Frauen, nicht dem Mann die Schuld zu geben, sondern sich als Frau zu fragen, warum sie etwas zulässt, wenn es schmerzt; von diesbezüglichen Mustern und von der „Menschlichkeit" in all diesen Erfahrungen

Prajnaji im Interview mit Annette Weber und Devasetu

Das Interview mit Prajnaji wurde im Mai 2007 im Baden Baden aufgezeichnet.

 

Video Teil 1
Aus der Weisheit leben ohne ein Wie, die natürliche Weisheit der Kinder, aus Gnade keine Technik, die kulturelle Konditionierung als Frau, die Unterschiede bei Frauen und Männer in der Spiritualität, die Frauen als Rückgrat der Gesellschaft, Gott in der Küche


Teil 2
Männer und Frauen, Prajnajis Arbeit mit Politikern, Titel als Bezeichnungen durch den Verstand, Prajnajis Kinder nicht „ihre“ Kinder, die traditionelle Rolle als Frau und Mutter, das Ende der Identifikationen, die Vergänglichkeit der von uns gespielten Rollen, die Treue zu Gott, Ausdruck der Gnade


Teil 3
Die „Seele“ als Bezeichnung für das Selbst, die Frage: „Wer bin ich?“, keine Unterscheidung zwischen „spirituellen“ und „politischen“ Menschen, Politiker als Diener, politische Ämter als Geschenk der Gnade, die nährende und heilende Kraft von Frauen in der Politik


Teil 4
Die Folgen der deutschen Geschichte und die Rolle der Frauen nach dem 2. Weltkrieg, keine Werkzeuge und keine Vorschriften aus der Weisheit, geboren in Nacktheit, der Titel „spiritueller Lehrer“ aus dem Verstand, Ramana Maharshi, keine Anstrengung Satsang-Leherin zu sein

 

Satsang mit Prajnaji

Advaita in der Küche

Einweihung durch Ramana und Unterstützung von Papaji, Advaita in der Küche, die Chance der einfachen Menschen, Berührung jenseits des Intellekts, Energie jenseits der physischen Wahrnehmung, Energieübertragung durch Berührung des dritten Auges, Akzeptanz der göttlichen Natur, der kosmische Witz der Erleuchtung ohne Suche

Prajnaji bei Papaji

Der Mann in Windeln, zum Meister durch dessen Ruf, Erfüllung der Mission, mit dem dritten Auge das eigene wahre Gesicht sehen, durch Gnade die Anziehungskraft zum Meister des Meisters

Prajnaji

Prajnaji zählt mit ihrem lateinamerikanischen Temperament ganz sicher zu den ungewöhnlichen Satsanglehrern in der traditionellen Linie von Ramana und Papaji. In ihren Satsangs berührt sie das innere Feuer, die kindliche Unschuld und das zeitlose Wissen des Selbst in uns. Im Alter von 33 Jahren durchlebte sie nach einem Unfall eine Todeserfahrung. Im Jahre 1994 hatte sie eine physische Erscheinung des großen indischen Heiligen Ramana Maharshi. Über die Begegnung mit Ramana sagt sie: „Ich traf nicht ihn, Ramana fand mich! Ich war nicht auf der Suche nach Erleuchtung, sondern ich hatte die Entscheidung getroffen, Nonne in einem Karmeliterkloster zu werden. Bevor ich ins Kloster eintrat, wurde ich zu einer Reise nach Indien eingeladen und dort begegnete mir Ramana in einer Vision und gab mir seinen direkten Segen. Mein deutscher Begleiter, der später mein Partner wurde, brachte mich zu dem einzigen Anhänger (devotee) Ramana Maharshi´s, der noch lebte – zu Papaji – Shree HWL. Poonjaji.

 

Meine Geschichte mit Papaji war nie eine typische Meister-Schüler-Beziehung. Im Augenblick als ich Papaji traf, änderte sich mein Leben für immer. Zuvor war ich voller Misstrauen Männern gegenüber, da ich von einem deutschen Nazi vergewaltigt worden war, und hatte Angst, wieder verletzt zu werden. Deshalb kämpfte ich auch viel mit Papaji. In meiner Unwissenheit forderte ich ihn ständig heraus in der Hoffnung, dass er mich rauswirft. Er war aber immer sehr sanft zu mir wie ein liebender Vater. Natürlicherweise waren seine Schüler wütend über meine Arroganz. Papaji lächelte oft und zwinkerte mir zu.

 

Unter der Führung seiner göttlichen Liebe begann der Prozess, dass ich mich erinnerte, wer ich bin. Die Entindentifizierung mit den Gedanken war ein langer Prozess, bis schließlich Bewusstheit ohne Widerstände umarmt wurde. Seit neun Jahren habe ich keine Worte gefunden, um die Tiefe von andauernder Gnade zu beschreiben. Durch Papaji lernte ich zu vertrauen. Und er schickte mich sofort nach Brasilien, um Satsang zu geben.

 

Ich liebe es auch mit Kindern zu sein, mit ihnen zu arbeiten. Ich sehe ihre Unschuld, ihren reinen Geist. Bei Papaji fühlte ich mich wie ein Kind, voll von Vertrauen und spürte den Drang zu spielen, die natürliche Lebenskraft innen vibrierend ohne Grenzen. Papaji war nie besorgt, für ihn war alles gut. So war es sehr leicht mich zu öffnen und zu vertrauen.

 

Dasselbe erfahre ich auch mit den Kindern im Satsang. Sie springen einfach herum, bohren in der Nase, rülpsen, sie sind Kinder. Kinder wissen, wer sie sind. Die Erwachsenen haben es vergessen. Aber auch in ihnen gibt es das Kind. Ich kann das sehen, und deshalb ist es einfach für mich, auch mit den Holzköpfen zu arbeiten.“

 

Ganz besonders liegt Prajnaji auch die Arbeit mit Indigo-Kindern (den kleinen erleuchteten Wesen, die noch Zugang zu ihrer Seele haben und in unseren modernen Gesellschaften besonderes Verständnis brauchen) am Herzen.

 

Mehr Info über Prajnaji

www.prajnaji.de

Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2009


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