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Florian Tathagata: Klarheit sieht

Dieses Meeting mit Florian Tathagata filmte Maren im Juli 2010 in Berlin.

 

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Orientierungslosigkeit, Mitläufertum und die Richtung unserer Aufmerksamkeit; sich fremd bestimmt fühlen; wer bin ich eigentlich? Der, der sich der ganzen Sache bewusst ist; ein Spiel der Aufmerksamkeit; Inhalte und deren Wirkung auf unser Selbstgefühl; ich, der das die ganze Zeit bemerkt; ich, das, was sich bewusst ist – der Raum, das Selbst; Orientierungslosigkeit wie eine Wolke bemerken, sie kommen und gehen sehen; die Last, wenn wir etwas zu uns nehmen und es zu unserer persönlichen Erfahrung machen; Klarheit sieht; Körperbewusstsein; auf eigenen Beinen stehen; die Wirkung, die das auf den Kontakt, auf das Verbunden-Sein hat.

 

 

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Der Körper, der Dinge tut, die verwirrt sind und weh tun; unbewusste Muster spielen sich aus; was passiert da eigentlich in mir? Einfach nur sehen, ohne es nicht persönlich zu sehen; nichts hat etwas mit dir zu tun; die Gewohnheit des Körpers, die Dinge auf sich zu beziehen – ein ganz hartnäckiges System; sich angenehm fühlen und Bodenkontakt bekommen; ankommen; wer ist das, der meint zu wissen, dass es ohnehin so angespannt weiter geht? Himmel und Hölle; Gewohnheiten und die Sicherheit, die die Unsicherheit mit sich selbst zu sein, überdeckt; die Hölle bedeutet, angezogen sein; die Nacktheit und das, was darin auftaucht; der Ort, an dem es ganz schwer ist, zu bleiben; der riesige unterirdische See der Sinnlosigkeit; der Ort, an dem wir noch nie am Leben waren; das Tor und die komplette Bedeutungslosigkeit; ein Moment des kompletten Kontrollverlusts; sich niederlassen, zur Ruhe kommen, aus der Getriebenheit kommen; die Kontrolle dem Leben anvertrauen, ein sehr demütiger Ort; ein Raum, an dem eine andere Form von Lebendigkeit möglich ist.

 

 

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Die Hölle beschäftigt uns mit Dingen, von denen wir wissen, dass sie ohnehin Staub sind; honey or pigfood; unbewusste Muster leben dich; sich erinnern, wer wir sind und sehen, was da passiert – das schockiert; an dir arbeiten, beschäftigt dich nur weiter; die Selbstbeschäftigung des Verstandes – diese Trance bemerken; drunter ist die tiefe Sinnlosigkeit, mit der wir nicht sein können; was sagt der Staub? Die Bereitschaft, nicht mehr wegzugucken, kostet dich dein Leben; ich bin hier; 80 Milliarden Zellen verändern sich in dieser Erkenntnis, nicht mehr getrieben zu sein; das Bewusstsein ist nicht beschränkt auf das Gehirn; Körper und Bewusstsein; dem Körper erlauben, frei zu sein; können unsere Körper miteinander spielen, ohne, dass wir uns einmischen? Wollen und fließen; kann ich dem zustimmen, was ich sehe? Sehen, wo ich mich einmische; ein angenehmes Bauchgefühl, die menschliche Nähe zu spüren.

 

Julia Schlosser: Wir sind alle am Anfang

 

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Gemeinsam forschen, das ist die Einladung; der Ort, wo es kein Zurück mehr gibt; das Potenzial spüren; wie fühlt sich das im Körper an? Den Körper mit einbeziehen; kein Plan, Begegnungen und Impulse; ich, Angsthase; die eigene Geschwindigkeit ehren; Sicherheitsbedürfnis; Trauer, Verrücktheit und darin mit sich selber schmunzeln können; nicht überkippt werden mit Ratschlägen; ein Punkt, wo es nicht weiter geht; mit Nichts fürchterliche Kämpfe ausfechten; im Niemandsland.

 

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Verstehen, nichts miteinander vergleichen zu können; die Unfähigkeit zuzuhören; sich berühren lassen, ohne den Filter „Schuld“; Kopfgeschichten, die klein machen – wozu dient das? Gefühle, Schmerz fühlen; das zu empfinden, worüber wir berichten; das bin ich; alles passiert in mir; Begegnungen in mir; wo lebt der Schmerz? Kann das, was hier ist, jemals von jemand anderem gelöst werden? Wenn wir wissen, wer wir sind; das Minimum an Distanz und das projektive System.

 

 

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Wenn der Schmerz zu groß ist; der Filter von Hören; Interpretation und das entstandene Konzept; Standards überprüfen, uns empfinden; die Autoritäten außerhalb; wir sind alle am Anfang; der eigenen Wahrheit folgen; können wir innen so leben, als wenn da draußen niemand wäre? Nur ich – noch  nicht einmal Gott; Entspannung spüren; nichts können müssen; an diesem Ort können wir einfach sitzen.

 

 

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Der Ort, wie wenn da draußen niemand wäre; zu schmecken, mit mir alleine sein zu können; tieftraurig, ohne zu wissen warum; ein winzig kleiner Schritt erschafft eine neue Welt; Verbunden sein, ohne Bewegungen, ohne in Verbindung treten zu müssen; sich innerlich miteinander verbinden; Unterstützung sein können, ohne zwingend miteinander sein zu müssen; ich bin nicht alleine; sich mit der Weisheit verbinden, wo wir total gleich sind; kannst du mir mal sagen, was ich eh schon weiß.

Florian Tathagata: Im bewussten Sein gesunde Grenzen respektieren

Dieses Meeting-Truth filmte Maren wie auch den vorherigen Filmbericht mit Florian Tathagata im März 2010. 

 

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Nähe erlauben, in dem Maße, wie du dir selbst nahe bist; die Erfahrung von jetzt darf dir nahe kommen; der Augenkontakt ist nicht der, der nach außen gerichtet ist – es ist der eines ständigen inneren Voranschreiten und Forschen; die Fähigkeit, deine und meine Grenzen zu spüren; die gesunde Grenze wieder herstellen, auf eine Art und Weise wie bewusstes Sein passiert; energetisches Eindringen in den Körper; macht es Sinn, dich mit deinem Selbstbewusstsein und deiner Durchsetzungskraft zu beschäftigen, statt im Körper und du selbst zu sein? Was macht mehr Sinn und stärkt dich mehr? Der Vorteil, wachsamer zu sein und mehr im Körper zu sein; du bist viel, viel wacher; den Fokus weg von den Inhalten, hin zu dem, was sich bewusst und hier ist; bemerken, wenn man über die eigenen Grenzen geht und in demselben Maße automatisch über die Grenzen anderer geht; nicht versuchen, das zu verändern, was schon gewesen ist – das, was in der Vergangenheit liegt und nicht funktional ist; können wir so leer sein von der eigenen Erfahrung, dass wir das Leben im nächsten Augenblick komplett frisch entdecken?   

 

Initiates file downloadTeil 2  

Unser Fokus – der Shift unserer Aufmerksamkeit; was kostet es uns, wenn Vergangenheit keine Relevanz mehr hat? Wovon kann Angst leben? Das Leben in der Vergangenheit und der Zukunft; im Körper zu sein ist für die Meisten von uns eher bedrohlich als sicher; das Gefühl, persönliche Schuld zu tragen; Austausch, ohne darüber sprechen zu müssen, nur zusammen sein, nah sein; dem System selbst erlauben, was es sich downloaded; je nackter und je weniger wir uns an irgendetwas festhalten, desto süßer, desto unschuldiger das Sein – da ist überhaupt kein Platz für irgendetwas Besonderes; das Gehen ganz langsam lernen, unser Nervensystem lernt das gerade, ganz langsam in deiner eigenen Geschwindigkeit; ein gutes Gefühl für die Wurzeln entwickeln; wenn die Wurzeln gesund sind, dann muss man sich um nichts kümmern, die Krone ist dann auch gesund. 

 

Initiates file downloadTeil 3

Erst nach dem Meeting stellt sich heraus, welchen Wert das hier hat; diese Süße, diesen Duft mit nach Draußen nehmen; draußen geschieht das „Original“, das Leben; im Meeting zu sein, das ist nur die „Blaupause“; cool bleiben, sonst wird es zappenduster; wenn Systeme sich nahe kommen, zusammen lebendig zu sein, das ist wie aufwachen; ein Kind im Mutterleib spürt schon all das, was in der Mutter geschieht; Schönheit im Außen unterstützt das Wohlfühlen im Inneren; wir sind unendlich viel sensibler, als wir glauben; während der Schwangerschaft, kommt beim Kind alles an; Anspannung und Entspannung ist an unseren Fokus gebunden; indem wir den Fokus eng halten, kontrollieren wir, wie viel lass ich rein und raus, was muss ich ausblenden; der Fokus macht unsere Erfahrungen; wenn du dich sein lässt, wird das Baby gleich mit sein gelassen; sein zu lassen ist wie schlafen; kannst du jetzt einschlafen, ohne einzuschlafen? Lass uns gemeinsam „erschlafen“; normalerweise benutzen wir den Fokus wie einen Hammer, das ist Stress und der Körper reagiert; die Erfahrung von JETZT ist die Erfahrung unseres Fokus; au oder wow; das System lernt somatisch loszulassen.   

 

Initiates file downloadTeil 4

Teil 4: Spazieren gehen, ohne zu fokussieren; losgelassen – sein gelassen; wie weit darf dein Fokus frei lassen? Ich schlafe und der Körper bleibt wach, lebt weiter und geht weiter; unser Nervensystem muss lernen, frei zu sein; im Tunnel des Fokus sein, führt zu gar nichts; wo bist du, wenn du auf nichts schaust? Alles oder nichts; ein Fokus ist nichts anderes, als der Beginn von Projektionen; beobachte dich noch nicht einmal; es ist gut, sich auch mal über sich selbst zu amüsieren; wenn ich meine Grenzen nicht achte, verlasse ich meinen eigenen Boden – Stress und jedes Maß an Krampf ist ein Zeichen dafür; das Beste, was funktioniert ist: Füße auf den Boden; wir tanken Informationen von dort, wohin wir unsere Aufmerksamkeit legen.

 

Florian Tathagata: Den Diamanten, der wir sind, ehren

Dieses Meeting Truth mit Florian Tathagata filmt Maren im März 2010. 

 

Initiates file downloadVideo Teil 1 

Die Verwechslung von Einheit mit Grenzen-Losigkeit; Grenzüberschreitung verletzt, der Körper verspannt sich; die eigenen Grenzen erkennen und ehren; das Muster, über die eigene Grenze zu gehen, nicht zu wiederholen, fühlt sich stark an; die Auswirkungen, die es auf uns und andere hat, wenn wir über die eigenen Grenzen gegangen sind; keiner von uns hat gelernt seine Grenzen zu kennen, in einem sozialen Umfeld, wo Grenzen ständig verletzt werden; das Gebens-Prinzip der westlichen Kultur heißt in vielen Fällen, weit über die Grenzen hinaus zu gehen; sich autark fühlen, wenn ich meine Grenzen ehre; die hohe Kunst des Einmal-Seins; jetzt ist Freiheit da – die Gesundung.

 

Initiates file downloadTeil 2  

Lass dir einem Moment Zeit, gib dem eigenen Nervensystem deine Aufmerksamkeit; die wunderbare Idee vom Verstand, sich auf morgen vorzubereiten; das, was passieren wird, wird morgen sowieso passieren; die Knotenpunkte des Lebens sind nicht zu beeinflussen; beobachten, wie sich ein Knoten nach dem anderen löst; das Bewusstsein und der Körper sind wie Mutter und Tochter; der Wunsch loslassen zu können, was in den Kopf kommt; zahlreiche Verpflichtungen hat jeder von uns, das ist Teil vom menschlichen Leben; das Glück und den Frieden mit etwas verknüpfen – wie wäre es, wenn du dein Glück an nichts bindest, es von nichts abhängig machst für einen Augenblick? – Du bist augenblicklich frei; wenn wir das Glück nach außen geben und uns die Dinge beherrschen, werden wir sauer und das Leben wird zu einer ständigen Wiederkehr von Frustration; ein fortlaufendes feines Untersuchen, ein Schmecken davon, wie mein System sich unbewusst verstrickt – eine Million Mal habe ich‘s gemacht, aber ein Mal mach ich‘s nicht; das ist der Moment, wo du frei bist, wieder und immer wieder frei.

 

Initiates file downloadTeil 3

Wofür unsere gesamte Lebensenergie drauf geht – wir sehen nicht warum; wie viel Macht geben wir dem Moment, in dem wir uns unwohl fühlen? Wir vergessen in diesem Augenblick, dass wir frei sind; drei Optionen, die keinen Frieden erzeugen: kämpfen, drüber hinwegsehen oder aushalten; in dieser Panik langsam werden, noch langsamer werden, dem Körper Aufmerksamkeit geben, das System verlangsamen; wir haben nicht gelernt, unsere eigene Erfahrung zu halten; warten, Pause; hochzufahren ist eine unbewusste Gewohnheit; du weißt nicht einmal, dass es passiert und kannst es dann nicht ändern; die Idee der Verantwortung für diesen unbewussten Vorgang weg nehmen; du musst dich niemandem erklären auch dir selbst nicht; wenn du gewusst hättest, was du dir selbst antust, hättest du es gemacht? Als freier Mann würdest du das nicht weiter machen; gib den Diamanten, der du bist, nicht weg.

 

Videos mit Florian ohne deutsche Übersetzung

weitere Satsang-Videos mit Florian Tathagata in Englisch ohne deutsche Übersetzung gibt es bei Florian auf Here-Now-TV (englische Seite von Jetzt-TV).

 

 

zu den Videos...

 

 

Silence – A Silent Retreat with Florian Tathagata

 

Ein kurzer, professionell gemachter Film, Länge ca. zehn Minuten, der zu Worten von Florian Tathagata mit Hilfe von schönen Bildern und einer ruhigen, getragenen Musik einen Hauch der Stille ausdrücken möchte. Der Film entstand während eines Silent Retreats Mai 2007 auf Mallorca.

 

Videoclip

 

Florian Tathagata: Sei einfach!

Florian im Telefon-Interview mit Kirsten Eickhoff

 

Florian Tathagata spricht u. a. über die Idee vom Akzeptieren, über Frieden als Ruhezustand unserer Nervenzellen, über die Empfindsamkeit kraft unserer Natur, über Gedanken als in Form gepresster Stress, über Ego als reflexartige Anspannung und über das Konzept von: „Es gibt nichts zu tun“ als Vermeidungstaktik.  

 

Video Teil 1

Auf der Suche nach Erleuchtung zu einem Kloster in Indien, Aufarbeitung des „inneren Schreibtisches“, im Satsang mit Isaac Shapiro: „Du bist das.“, Meeting Truth: Einladung die Wahrheit zu erforschen, die Erfahrung Bewusstsein zu sein integrieren, als Liebe leben: alles einzuschließen, die Frage: „Wer bin ich?“, die Gier nach mehr, die Idee von Akzeptieren und die Erfahrung von Jetzt, Frieden als Ruhezustand unserer Nervenzellen

 

Teil 2

Gnade als die Empfindsamkeit kraft unserer Natur, die Empfindung; „Ich bin der Körper.“, die Integration im Körper eingefrorener Stressenergie, Gewahrsein der Körperenergie, Hingabe an die Erfahrung von jetzt, Gedanken als in Form gepresster Stress, Lebendigkeit auf zellulärer Ebene, dem Herz folgen: gelebtes Mitgefühl, schauen vom Gewahrsein her, aus Anspannung in der Endlosschleife, Ego als reflexartige Anspannung, den Frieden beobachten und der Frieden sein, Gewahrsein ohne Beobachter

 

Teil 3

Glück, Angst aus einer eingefrorenen Bedrohungsempfindung her, Erforschung der tatsächlichen Empfindung, Gefühl von Schuld und Verantwortung aus nach außen gerichteter Aufmerksamkeit und wahrgenommener Trennung heraus, der Grat zwischen Tun und Sein, das Nicht-Tun als Geschenk, das Konzept von: „Es gibt nichts zu tun“ als Vermeidungstaktik, Willen und Willensfreiheit, der Andere als Empfindung in mir, Pläne machen, die Botschaft: „Sei einfach“

 

Florian Tathagata

Seit nun sieben Jahren reist Florian Tathagata mit seiner Lebensgefährtin Julia unermüdlich umher und lädt interessierte Sucher ein, in ihrer eigenen Erfahrung zu erkennen, wer sie wirklich sind und dies als Verkörperung der Wahrheit im normalen Alltag zu leben.

 

Dabei umarmt er auf seine unverwechselbare Weise das alltägliche, einfache Leben, das er mit einer stetig wachsenden Anzahl von „Freunden der Wahrheit“ teilt, wie er die interessierten Menschen nennt. Unterstützt von seinem klarem Verstand und seiner Sprachgewandtheit deutet er mit Worten auf das nicht in Worte zu fassende und lässt die Menschen an seiner Präsenz teilhaben: alles durchdringender Stille, einfacher Klarheit, überfließender Liebe und Dankbarkeit.

 

Mit beiden Beinen fest im gewöhnlichen Alltag verwurzelt und zugleich im Herzen tief verbunden mit Ramana Maharshi, Papaji, Jiddu Krishnamurti und seinem Lehrer und Freund Isaac Shapiro, spricht und schweigt, lacht und weint, ist Florian Tathagata mit jedem präsent, der von der Wahrheit des Gewahrseins kosten möchte.

 

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Termine im Veranstaltungskalender

                                   Letzte Aktualisierung: 29. August 2010