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Johan: Reines Gewahrsein, seiner selbst gewahr

Ein Video mit Johan von März 2020.

 

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Es folgt eine kurze geführte Meditation, du kannst jetzt erst einmal so da sein. Worüber möchte Johan heute reden? Vor ein paar Jahren war Johann auf den Erleuchtungskongressen von Ludmilla und Roland zu sehen, jetzt ist einige Zeit vergangen, die innere Entwicklung ist weitergegangen, hat sich vertieft und Johann hat sich gefragt, ob er jetzt auch etwas mitzuteilen hätte, was vielleicht den einen oder anderen von Nutzen sein könnte auf seinem Weg. Als erstes möchte Johan sprechen über seine Erfahrung und auch über seine Sichtweise zum Aufwachen selber; sich scheinbar das Thema auch stark verbreitet, da aber wichtige Grundlagen Johans Ansicht nach völlig übersehen werden; es ist völlig in Ordnung; ...für diejenigen, die es aber wirklich in der Tiefe innerlich für sich nachvollziehen wollen und den Weg gehen wollen und sozusagen nichts verpassen wollen würde Johann gerne etwas sagen…; Johan beschreibt sein Aufwachen bei Christian Meyer vor 10 Jahren während eines Retreats; in der Folgezeit sich etwas stabilisiert hat in Johan, das er als reines Gewahrsein bezeichnen würde, und es ist eine Komponente oder Ebene, wo Gewahrsein nur noch seiner selbst gewahr ist...; existenziell wird die Perspektive gewechselt zum Gewahrsein hin und das ist der erste große Schritt, es ist das Aufwachen und Johan ist es wichtig da zu betonen, dass es noch einen weiteren Schritt gibt, der viel später erst passieren kann oder bei vielen auch gar nicht; der zweite Schritt besteht darin, dass das Gewahrsein auch noch mal stirbt. Dieses Gewahrsein, was man jetzt geglaubt hat, das sei die Wahrheit, das bin ich in Wirklichkeit, das ist das wahre Selbst, dieses reine Gewahrsein auch noch mal stirbt, und zwar in einem absoluten „Nichtwissen“, in eine absolute Freiheit, und das ist für Johan die Wahrheit, weil – das ist immer und das ist immer schon gewesen und zu allen Zeiten und unter allen Umständen, auch schon im Tiefschlaf und vor dem Aufwachen... ; die Ebene des reinen Gewahrseins war vor dem Aufwachen so nicht gegeben, das Gewahrsein ist etwas, was man sozusagen finden kann und Johan zitiert u. a. Karl Renz…; für Johann das wahre zu Hause, die absolute Stille, über die sich überhaupt nichts mehr sagen lässt; jeden Anspruch auf Existenz abgeben öffnet sich eine noch viel tiefer Freiheit; ... und Johann spricht weiter zum Thema, weiter reifen und immer mehr durchdringen und nimmt kurz Bezug zur Coronavirus-Krisensituation; das bestmögliche aus dieser Krise zu machen, jeder auf seine Weise, für sich selbst und für uns alle zusammen natürlich und vor allem auch für die Wahrheit und für die Spiritualität. Vielen Dank.

Johan: Durchbruch in die Abwesenheit

Dieser Satssang mit Johan fand beim Erleuchtungs-Kongress 2015 in Berlin statt.

 

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Über Johans Erfahrungen nach dem Aufwachen; die Entdeckung der inneren Weite; Durchbruch in die Abwesenheit; die Verschmelzung der Anwesenheit mit der Abwesenheit; die Auflösung der Identifikation mit dem Absoluten; ohne Identifizierung, einfach da sein; individuelles Erwachen; die Sehnsucht nach Tiefe; in die Angst hineinfallen; bei der Angst bleiben, ohne etwas zu wollen; wenn wir in die Tiefe fallen, wacht die Angst auf; im Fallen verschwindet das Wissen um die eigene Anwesenheit; im Fallen löst sich jede sinnliche Wahrnehmung auf; die fulminante Explosion ins 100-prozentige Potenzial; das Gefühl der Ausdehnung; Anspannung hindert nicht am Aufwachen; den Emotionen Raum geben; Phasen der Abwesenheit von Gedanken; über Wahrheit und Ehrlichkeit.

 

 

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Johan:

Ich fand den Zugang zur vollkommenen inneren Stille während eines Retreats 2009 bei meinem Lehrer Christian Meyer
durch das Zulassen und vollständige Fühlen aller Gefühle, die sich dann von selbst
wieder auflösen oder verbrennen, wenn man nichts damit tut, außer sich in sie hinein- und dann hindurchfallen zu lassen.
Das hat bei mir nach kurzer Zeit scheinbar geradewegs ins Aufwachen geführt, zu einem dauerhaften Shift in Richtung
Stille, Frieden und absoluten Bewusstseins, auch wenn das Aufwachen selbst letztendlich reine Gnade ist und nicht gemacht werden kann.

In den folgenden Jahren hat sich das Aufwachen immer weiter vertieft und stabilisiert.
Ebenso wie die Ausrichtung auf das Aufwachen liegt mir die Reifung auf menschlicher Ebene am Herzen, die individuell sehr verschieden aussehen kann und darf. Ohne sie ist es meiner Erfahrung nach nicht möglich im quasi ständigen Gewahrsein der Stille und der inneren Freiheit zu leben.
Diese zweipolige Ausrichtung ging und geht noch manchmal mit Herausforderungen, mentalen, tief emotionalen und körperlichen Prozessen einher. Auch wenn es mit den Jahren immer leichter und runder wird, sehe ich prinzipiell keinen Sinn darin innerlich irgendwo stehen zu bleiben. Ich erlebe bei mir nach wie vor einen liebevollen aber konsequenten Drang in Richtung weitere Vertiefung,
Verfeinerung und ständigem Hinschauen bei mir selbst, den ich aber nicht mehr als ichhaft wahrnehme.
Für mich geht es nicht darum ein "Aufgewachter", Heiliger oder perfekter Mensch ohne Fehler zu sein, was ich ohnehin für unmöglich halte, sondern darum, mein Menschsein so gut wie möglich mit der göttlichen Natur des Universums zusammenzuführen, was konkret in jedem Moment etwas anderes bedeuten kann.

"Die wahre Natur ist das, was noch über alle Grenzen des möglichen hinaus existiert.
Sie war vor dem Anbeginn des Universums und wird noch nach seinem Ende sein. Und sie ist auch alles dazwischen.
Zeige mir auch nur irgendetwas, dass nicht sie ist und ich gebe es auf mit der Erleuchtung."

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Letzte Aktualisierung: 7. April 2020

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