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Mari: Es dient letztendlich dem Verweben, dieser Unmittelbarkeit des Seins

Interview mit Mari, August 2019, Fragen von Devasetu und Yvonne.

 

 

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Innerer Friede; relativer, persönlicher oder therapeutischen Frieden, den man sich erarbeiten kann, Sessions, Arbeit am Nervensystem, Traumheilung; Polarität innen und außen; in Maris Arbeit und auch in der Erfahrung mit Aufwachen und dem – sozusagen – was daraus folgt, ist es so spannend, dass in diesem Erleben dessen dafür da zu sein, in diesem Containment oder in diesem noch mal, wie das Gefäß für all das sein liegt, auch eben in dieser relativen Arbeit das verborgen, dass das aus den Polen heraus kann oder sich jenseits, gewisser Weise auch diesseits der Pole öffnet und ganz unpolar Frieden erst einmal erlebbar ist oder auftritt oder da ist, in dem dass es sein darf, zerfällt diese Zuordnung von innen und außen; nonduales Erleben, wo selbst so eine Zuordnung wie Frieden im Verhältnis zu Unfrieden, Frieden im Verhältnis zu Krieg beginnt oder auch unmittelbar bedeutungslos wird; nenne ich es Stille, Frieden, Liebe; ergibt sich mehr aus dem Flow des Gesprächs, als das es tatsächliche Bedeutungszuordnungen sind; wird der grundlose Frieden noch von jemand erlebt?; er kann auch nicht erreicht werden?; zeitlos unbegründet als Grund auftaucht; wird klar gesehen, es ist ohne Relation, es wurde nicht erreicht, es ist einfach da; „therapeutischer Frieden“, eine Brücke oder Hilfe zu dem eigentlichen Frieden?; er ist der weglose Weg; Trigger, Kontakt vermeiden?; im Vermeiden stärke ich die Trennung; ich bin damit und bin bereit es so zu bewegen, wie es sich zeigt, wirklich auch mit dem Gegenüber gemeinsam oder mit anderen gemeinsam, so, dass das, in dem sich der ganze Zusammenhang bewegt, er sich neu formieren kann, auch diese Bedeutungszuordnung: Ich, der Getriggerte und das, was triggert, sich neu verweben kann, so dass ein neuer Erfahrungskontext entsteht, dazu muss ich den Kontakt aufnehmen; unpolarer Raum, der sich in sich selbst bewegt, aus Frieden besteht und durch die Bewegung sich dem Frieden öffnet; offene Kommunikation?; wer beurteilt den inneren Frieden, ist da eine Instanz oder ist jede Instanz schon zu viel?; der Frieden selbst; das Leben findet statt, und ohne eine Zuordnung kann es auch nicht als Frieden oder Unfrieden bezeichnet werden; um so distanzloser es ist, umso intensiver ist das Leben da, und da kann das Sprachspiel einsetzen, ohne Polarität zu schaffen; eine unmittelbare Einheit, das große Geheimnis dieser Unmittelbarkeit des Seins; gibt es Methoden?; ganz drin aufzugehen?; unmittelbar heißt ein Gefühl einfach zu fühlen?; ein Gefühl zu fühlen, alles, was es tut, zuzulassen; wenn dieser Friede einmal aufgetaucht ist, dann kann er nicht mehr verloren werden, kann jederzeit durch ein Ichgedanke der Friede wieder verschwinden?; ist es einmal zur Selbstverständlichkeit geworden, lässt es sich nicht mehr in Schwierigkeiten bringen oder auflösen; kann man etwas dafür tun, das es zur Selbstverständlichkeit wird?; wir haben wieder dieselbe paradoxe Bewegung; ...zeigt sich als Energie, Gedanke, Erlebnisform, Auseinandersetzung, als Handlung wallt auf, zerfällt und öffnet den Frieden, der da war, der die ganze Zeit, zeitlos da war; was von der Intelligenz selbst gekannt, erkannt und schon immer Basis der Intelligenz war; wenn wir Intelligenz sagen, erweckt es den Eindruck, als gäbe es noch etwas anderes; der Frieden ist kein Gefühl mehr?; enorm intensiv fühlbar und ist kein Gefühl mehr;...#Mehr...# wird es mit dem Körper gefühlt?; weitere Themen / Aussagen: unmittelbar das Sat, das Sein, das Absolute, unmittelbar Brahman, unmittelbar Liebe; wie sehe eine mittelbare Wahrnehmung aus?; nur weil es nicht getrennt ist, kann es in dieser Verschiedenheit erlebt werden; nur weil sie alle nicht in einer Relation stehen, können wir überhaupt spielen; vordergründig kann ich in Unfrieden sein, das darf ja auch sein, interessiert mich sozusagen hintergründig oder untergründig Frieden, habe ich, in dem ich das nicht ablehne, sondern Kontakt mit diesem Vordergrund aufnehme sofort die Möglichkeit, dass ich tatsächlich in Kontakt mit dem gehe, was da stattfindet; wir kommen automatisch zu dem wo wir zu dem äußeren Frieden sprechen; … wir gehen hin und sagen nicht, „es ist, wie es ist", wir sind sozusagen empathisch aufgefordert in die Handlung zu kommen; wie sieht Mari, auch wenn da vielleicht keiner ist, es mit der Friedensbewegung, da müsste er ja eigentlich mit der Bewegung auch mitgehen?; Ja, tatsächlich eine der großen spirituellen Herausforderung aus diesem tiefen Dasein des unpolaren Friedens in die Handlung zu kommen; ein Friedensakt, eine Herzensbewegung; zurückgekehrt in diese vordergründige Welt, das Hintergründige mit verwebt und das Vordergründige sich dem Frieden öffnet; wieso fühlt sich der eine Mensch angesprochen und der andere gar nicht?; Friedensbewegung; Ramstein; bei Mari ergibt sich eine enorme Bewegung zur Erde hin; wie können wir anders pflanzen, neu mit den Tieren, mit der Umgebung umgehen, wie können wir das, was wir in der direkten spirituellen Erforschung, Arbeit lernen und erfahren in die Umgebung geben, wie können wir uns tiefer erden?; wieder an einer Demonstration teilzunehmen wieder soviel naheliegender ist; wie sieht Mari die Welt im Moment, als Bestandsaufnahme, sind es die Machtstrukturen die den Unfrieden und z. B. die Tendenz zu Kriegen und Möglichkeit zu Krieg verstärken?; in der Vordergründigkeit ein sich Verlaufen gibt, der Mensch sozusagen aus seinen Untergründigen, Fundamenten, in sein Sein, Intelligenz und seiner organismischen Tatsächlichkeit angelegten unmittelbaren Friedensfähigkeit kommt, nämlich Frieden zu sein; Grundtraumatisierung; Gewalt als etwas Selbstverständliches angesehen wird und nicht mehr nach einer neuen Bewegung, Öffnung fragt; … weitere Themen: offene Grenzen?; Superreiche, Machtelite; eigentlich in dieser privilegierten Form vom Leben abgeschnitten ist; das Geldsystem sich auflöst, was wäre die Alternative?; schenken etwas Herzöffnendes ist; Vertrauen ins Leben; wie handelt das, wenn keiner da ist, wie geht das?; die große spannende Frage: Wie handeln wir in Freiheit; wie handelt der Friede aus mir, ohne das meine unfriedlichen Verstimmungsformen, die in der relativen Welt so wirkungsvoll sind und so viel bewirkt haben, die Bewegung übernehmen?; die Liebe bewirkt, dass wir bereit sind, mit dem tiefen Empfinden von Liebe zu handeln, obwohl wir uns im klaren sind, dass es ein Risiko darstellt; unsere tiefe Erstarrtheit und Gebundenheit sich neu bewegen zu lassen; UN-Charta Gewaltverbot;  es in die Handlung, in das Mitgefühl nach außen kommt; offene Grenzen?; Maris Herzbewegung geht mit einem Projekt in Italien, und es hat etwas sehr Konkretes inzwischen, Informationen auf der Website und sozialen Medien erhältlich, finanzielle Unterstützung gerne möglich; es dient letztendlich dem Verweben, dieser Unmittelbarkeit des Seins; zusammen mit der Erde, die man da hat, in Ligurien, Norditalien. Vielen Dank.

Mari: Öffnung und Entfaltung der Nondualität in eine offene Seins-Vibration

Dieses Interview mit Mari ist von Juli 2019, Fragen von Devasetu.

 

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Die Vertiefungen der letzten Jahre; der tiefe Kern, das alles Öffnende; die Shakti, die Eroberung der Welt, die „Menschwerdung Gottes“;  Öffnung und Entfaltung der Nondualität in eine offene Seins-Vibration; wie kommt es, dass Menschen leiden?; Traumaarbeit, individuell und kollektiv; der systemische, kollektive Ursprung der Gewalt; die Gnade des Aufwachens; Brüche zw. nondualem und dualem Erleben; ist da jemand, der erwachen könnte?; niemand da, kein Schüler, kein Lehrer; wenn Aufwachen von niemanden für niemanden erkannt wird; loslassen, es ist alles da; eine nonduale, zeitlose Bewegung von sensorischen, emotionalem Vorhandensein; das schwingende Sein, das vibrierende Vorhandensein des physischen Seins, bis zum Feinstofflichen umfassend; das Hütchenspiel der Rückkehr zur Fixierung, damit zur Struktur, was zum Leid führt; auch lichtvolle Stille kann zum Gefängnis werden; Verliebtheit als Beispiel für eine starke Energiebewegung und  Fixierung, auch ohne Identifikation damit; wenn über Ekstase ein „Besitzer“ davon entsteht; wie durch die Frage „Wer bin ich?“ die Aufspaltung wegfällt; wie kann das Selbstverständnis so geöffnet werden, dass es sich auflöst?; das Unmittelbare, das Neti Neti; die neue Formierung durch einen kleinen Hebel, durch eine zarte Bewegung, „haaaa!“, im Bruchteil einer Nicht-Zeit; was ist der innere Satguru?; ein zarter Stoß, durch einen Blick ausgelöst; gemeinsames Schauen, hier, jetzt; alles vermählt sich zusammen; die wunderbare Fähigkeit des Menschen da zu sein; über Identifikation; ES zentriert, auch ohne Ich; Gotteserfahrung, vielfach eine Subjekterfahrung von unzentriertem Sein; die natürliche Zentrierung des Organismus im nondualem Erlebnisraum in einer faszinierenden Form von Entfaltung; der wunderschöne komplexe Vorgang der Orientierung; die unmittelbare Seins-Intelligenz; Erblühen jenseits vom „nur“ Überleben-Wollen; das kollektive Trauma des Lebenswesen Mensch, die „Vertreibung aus dem Paradies“; der Überlebensdrang in der Tierwelt – ein Projektion?; das unschuldige Zittern des Tieres nach einer Gefahrensituation; die unmittelbare, nonduale Demut von den Pflanzen, Tiere, der Erde lernen; das gekünstelte Selbstverständnis der Macht-„Eliten“, alles „am Laufen halten“ und bestimmen zu müssen, ohne die Entspannung, dass das Leben für sich selbst sorgt; Macht – die extreme Verschiebung von Ressourcen; die krankhafte Fixierung auf Macht, eine enorme Verschwendung von Lebensentfaltung; „das Kollektiv ist der neue Buddha“; Beispiel Permakultur; im Erwachen in Mit-Liebe sein; ein kleiner zärtlicher Funken – wieder ein kleiner Hebel; sich auf die Entfaltung freuen – wir werden sie nicht kennen, die Überraschung und Schönheit wird klarer Weise wunderbar sein; nichts muss mehr notwendiger Weise so, in einer bestimme Weise sein; die unendlichen Möglichkeiten in der Komplexität des Seins; die praktische Intelligenz, getragen von der unmittelbaren Seins-Intelligenz; was in dem „Nichts-Passiert“ passiert; über Ursache und Wirkung; auch die Wirkung kann die Abfolge öffnen; über die Entstehung eines Ortes für Körperarbeit in Italien; die Stille im Satsang, auch im Sprechen; die enorme Kraft, für sich und für einander da zu sein; gemeinsames Sein, Arbeiten, Sangha…, wie eine Schwarmintelligenz; gemeinsames Lernen, auch für Mari; im Rollenverlust des „Leher-Spieles“ wieder in die Öffnung zu den anderen zurückgekommen; wenn die Sangha alles spiegelt, in einem Tanz, der alle betrifft; Wut als Äußerung von Lebensenergie; die Angebote von Mari; Intensive zu „Grenze, Wut, Freiheit“; körperorientierte Energiearbeit; innere Kindarbeit; Dankbarkeit im Leben von Mari, ein Seinsmodus.

Satsang mit Mari und HO

Vielen Dank an Manik, der diesen Satsang mit Mari und HO im Mai 2013 filmte und uns zur Verlinkung zur Verfügung stellte.

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Mari: Das Direkte, wenn die Schleier wegfallen

Dieses Interview führte Devasetu mit Mari im September 2012 nach dem 1. Berlin Kongress Forum Erleuchtung.

 

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Die Frage: Wer bin ich, jetzt? – Und immer wieder jetzt; die gestapelte Zeit: jetzt – jetzt – jetzt…; wenn alles da ist, offen; Ich-bin, das Sein ohne Inhalt; klick – klick – klick… – der Tresor öffnet sich zu allem hin; das unterschiedliche Verständnis von Ich-bin; die Frage nach dem Namen „Mari“; die Energie Das-da, immer schon da; vom Nullpunkt zur Fülle; der  1. Berlin Kongress Forum Erleuchtung als Theater von Spannung und Schwingung und Entfaltung von Wunder von Begegnung; der Höhepunkt, das Aufwallen der Energie am letzten Abend des Kongresses; Berührtheit, das Direkte, wenn die Schleier weg sind, die Herzenergie; wie das Spiel zwischen „Lehrer“ und „Schüler“ spielt; die Liebesbeziehung zwischen Lehrer und Schüler, die es als getrennte Wesen eigentlich gar gibt; in das Leben rein pulsieren; die Körperreaktion Widerstand; Berührung, auch im Widerstand im unendlich großem Ganzen; vom Körpergewahrsein zu energetischem Erleben – Raum, Zeit, Weite.

 

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Wenn der Körper sich ausdehnt, das Ganze zum Körper wird und sich in sich selber auflöst; all DAS ist das Ich-bin; ja sagen auch zum Ich-will-nicht; die feinen Momente dazwischen; die Angebote von Mari im Mariposa wie sonntags klassischer Satsang; Probleme aus der Bauch- und Herzebene angehen; wenn anstatt in die Stille des Ganzen in Festhalten im Körper gegangen wird; erkennen, wo komme ich in meine Geschichte und was macht das auf der Körperebene, also in der Energie, im Fühlen; Bewegungen zu Ende gehen lassen; die Hierarchie umdrehen, den Körper voraus sein lassen vor dem Verstehen; den Gedankenfilz sich entflechten lassen; ES schwingen lassen, auch beim Sitzen vor dem Computer; die Unmittelbarkeit von unten, jetzt, das; die vertikale Bewegung in die Stille, in das absolut Erfahrungslose; nicht in die Zeit gedehnt, sondern: da!; arbeiten an der inneren Muskulatur, die in unserer Kultur fast aus dem Bewusstsein verdrängt ist; das Ah-ich-bin-da erleben; wenn Menschen kulturell „weggeprügelt“ sind von der Unmittelbarkeit; die Resonanz, dass sich Menschen gegenseitig nicht liegen; sich eingestehen, wenn man zu einem Menschen die Resonanz hat, nicht mit ihm sein zu wollen; die Bereitschaft der Menschen, Anziehung bei sich zu platzieren und Abneigung dem anderen zuzuschieben; Abgestoßen-Sein zulassen, ohne etwas falsch dabei zu finden; die Vorurteilsfreiheit des Körpers, wie das Tier sie hat.

 

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Das Spiel der Kräfte von Anziehung und Abstoßung in Bezug auf Lehrer und Schüler; keine Konkurrenz unter spirituellen Lehrern; wundervolles Ausatmen im Punkt der Stille; die Notwendigkeit des Lehrers, auch Schüler zu sein; das Leben, die Lehrerin, der Satguru; für jeden die perfekte Einladung, genauso; das Ah in dem deutschen Wort „Wahrheit“, die Einladung; das Wunder des Schwingens und Seins; das Erwachen, der Sturz, der Riss – die erste Flamme; die Welt, die Schwingung sein – die zweite Flamme, das Intim-Werden mit der Welt; die Herausforderung, das ES immer frisch bleiben muss; die Lokomotive in sich reinfahren lassen; Energieprozesse einfach durch sich durchlaufen lassen; Moving-Satsangs, Intensives am Wochenende und längere Stadt-Intensives und Retreats und Einzeltreffen auf Spendenbasis; die Eigenverantwortung im Spendengeben; in das Gewahrsein fallen.

 

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Mari: Interview auf dem Kongress

Interview von Romen Banerjee mit Mari im Rahmen des 1. Kongresses "Forum Erleuchtung" in Berlin im September 2012.

 

Mari:

Es ist schön, dass das, was bislang doch noch in vieler Hinsicht Gegenstand spirituell und religiös isolierter Zirkel war, aus dieser Isolation heraustreten darf und Anlass einer Konferenz wird zum gegenseitigen Austausch, Klärung und Bereicherung. Ich wünsche uns allen tiefe und friedvolle Begegnungen.

 

Oh Bio – no Bio

 

Da ist tiefe Dankbarkeit für all die wundervollen Menschen, die mir begegnet sind und das Verschwinden des „Ich“ aufzeigten, und die meine Fragen in geduldiger Erwiderung zum Austrocknen brachten. – Dankbarkeit für ein Leben, das als der unermüdliche Satguru schließlich aufhörte, eine vereinzelte Welle auf dem Ozean zu sein und zum Ozean wurde.

 

kein Ich, keine Biografie, keine Religion, kein Staat.

Mehr Info über Mari:

Letzte Aktualisierung: 27. Okt. 2019

Spenden:

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