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Shankari: Was keine Eigenschaften hat und doch alles in sich umschließt

Dieses Interview mit der Yoga-Lehrerin Shankari A. Kittner ist von Juli 2018, Fragen von Devasetu.

 

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Shankari sie ist Yogalehrerin im Haus Ayurvedicus im Allgäu, den Namen hat sie nach ihrer Yogalehrerausbildung von Sukadez Bretz, dem Leiter des Yoga Vidya Vereines bekommen: „Die, durch die Liebe und Freude fließt“; unterrichtet hauptsächlich Hatha Yoga; Swami Sivananda, integraler Yoga, der versucht alle Yogawege in das Leben zu bringen; und unterrichtet noch andere Yogarichtungen zusätzlich; mag die kreative Seite, immer wieder neue Inspiration dazukommen. Die Körperebene hat sie bei Yoga Vidya gelernt; Yoga an sich, besonders die spirituelle Seite, hat sie aus Indien mitgebracht, hat dort an unterschiedlichen Orten gelebt und war dort mit einem Brahmanen verheiratet. Yoga, was beinhaltet es für Shankari? Leben, eine Lebenseinstellung, Philosophie; was Yoga ausmacht, fließt in jedem Aspekt von Leben ein; ohne selbstsüchtigen Hintergrund, Gutes in die Welt zu geben, Friedensgedanke; Karmayogaweg, selbstloses Handeln; bei der Körperpraxis Hathayoga, die Asanas; Meditation, Raja Yoga, Rituale, Matrasingen, auch das gehört zum Yoga; alles kann unter dem Yogablickwinkel gesehen und getan werden; der Grundgedanke kann die Hingabe sein, eine Einstellung, wie man die Dinge sieht und betrachtet. Hat es eine Wirkung auf sie selbst und andere? Ist mit Frieden, innerer Frieden und auch äußerer gemeint? Es hängt miteinander zusammen; beim Yoga lebt man einfach bewusster, spürt sich und die Umgebung mehr. Wie äußert es sich praktisch? Ist die Erde für Shankari ein Wesen? Übergeordnetes Wesen; wo die Menschen noch sehr viel Potenzial hätten, dass das Leben auf der Welt für alle schöner wird? Einssein; zu bedenken, was geschieht im Körper und auf der Erde; die Erde, auch mein Körper. Wie sieht sie ihren Körper, ein Tempel, den es zu pflegen gilt? Ist es normal sich mit dem Körper zu identifizieren? Der Körper jetzt in diesem Leben ein Teil von ihr, vergeht aber auch wieder; nicht ich bin der Körper alleine. Kann man das, was ich mehr bin als der Körper in Worte fassen? Keine Eigenschaften hat und doch alles in sich umschließt; Worte sagen was es nicht ist; Unbegrenzte, nicht mehr gebunden sein; eingeschlossen sein in dem Körper. Shankari beschreibt, was Yoga mit dem Körper macht, flexibel und kraftvoll zugleich, mehr in die Energie, die Mitte kommen; Körper, Geist, Emotionales hängen zusammen; viele Menschen leiden unter Rückenbeschwerden, relativ zügig, dass sie oft verschwinden; die meisten Menschen kommen einmal die Woche, entdecken eine Yogareihe für sich auch zu Hause zu machen. Was ist für sie die Motivation Yogalehrerin zu sein? Ihre Berufung und erzählt von ihren Erfahrungen in Indien und die wertvollen Erfahrungen im Yoga Vidya,...#Mehr...# als Mitarbeiterin wieder zurück in Deutschland; Yoga auf allen Ebenen die Persönlichkeitsentwicklung vorantreibt. Sagt Übungen für die ganze Gruppe an, aber versucht trotzdem die Menschen individuell anzuleiten; die Menschen, auf die innere Stimme auch hören, den Körper spüren und sich selbst entsprechend die Übungen durchführen; Shankari hat auch die Yogatherapieausbildung gemacht; Übungen individuell und je nach ayurvedischen Typ; bietet auch Einzelsessions an. Warum kommen mehr Frauen zum Yoga? In Indien genau umgekehrt; welche Altersklassen kommen? Gibt es auch Zeiten von Stille, Meditation? Die ganzen Körperübungen sind dafür erfunden worden, dass die Meditation geschehen kann; am Ende der Yogastunde, eine kurze Sequenz von Meditation; zwischen den Übungen; über dieses Sich-nach-innen-Versenken in die Stille finden; was bedeutet Stille, Meditation? Ziel, Gedankenleere, nicht so einfach; Schritte nach und nach immer mehr ausbauen kann; das Vollkommene auch erfassen kann; Flow geht auch mit Gedanken; Gedankenleere, ist automatisch Bliss da?; es ist bei ihr noch nicht da, mehr und mehr loslassen kann; es passiert oder es passiert nicht. Shankari spricht über Dankbarkeit in ihrem Leben; eigentlich der Augenblick viel zu kostbar um sich Sorgen zu machen, Dinge zu planen, die können doch ganz anders werden; in den Yogastunden: jeder sich den Raum nehmen kann, mit alldem da zu sein, was sich zeigen möchte; Gefühle Raum bekommen, sein dürfen; Themen erlösen; an Gefühle fühlen ist noch keiner gestorben. Womit fühlt man Gefühle? Mit dem spirituellen Herzen, mit dem Körper? Für Shankari ist das yogische Bild schon sehr einleuchtend und beschreibt wieso; kann man sich das wie eine Aura vorstellen? Für Devasetu war Indien wie nachhause kommen und sich sehr wohlfühlen, die Atmosphäre anders ist als im Westen, wie war es für sie? Eine andere Atmosphäre, sehr ursprünglich, an verschieden Orten noch die Möglichkeit, sehr naturverbunden zu leben; hat dort in Höhlen gelebt; hat sich dort mehr eingebunden in die Natur gefühlt; wie ist die Zeit dort zu Ende gegangen? Jetzt im Allgäu, dieses schöne Haus ausgesucht, mit Unterbringungsmöglichkeiten und Yogaplattform im Garten; es werden auch Yogawanderungen, sich mit der Natur verbinden, angeboten; Yogawochenenden; externe Yogalehrer, unterschiedliche Stile; Faszien-Training, kombiniert mit Yoga; dem Körper etwas Gutes tun, aber auch die geistig-spirituelle Ebene mit einbeziehen; vegetarische abwechslungsreiche Küche, ayurvedische Grundprinzipien; Kochkurse zum ayurvedischen Kochen; Shankari bietet in Zusammenarbeit mit Yoga Vidya die Ausbildung zum Yogalehrer an; im Haus werden auch Zimmer vermietet; Langlaufloipe, wandern; Gruppenraumvermietung mit entsprechender Ausrichtung. Yoga ins Leben bringen; den Weg zum Heilwerden auf allen Ebenen mit dem Yogaunterricht weitergeben, das findet Shankari ganz wichtig, nicht einfach nur Körperübungen.

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Shankari A. Kittner:

Yogalehrerin (BYV), Yogatherapeutin (BYV), Ayurveda-Masseurin, Meditationskursleiterin, Yoga Vidya Archaya.

 

Shankari: Nach 14 Jahren in Indien wuchs der Wunsch in mir immer mehr heran, eine(n) Lehrer(in) für Hatha- Yogapraktiken (Körper- und Atemübungen) zu finden.Erst als mich der Lebensweg wieder zurück nach Deutschland führte, fand ich diese Lehrer bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.

In den sieben Jahren, die ich in dem grossen Seminarhaus dann lebte und arbeitete, lernte ich für mich selbst die verschiedensten Praktiken aus dem Yoga und die Fähigkeiten, dies weiterzugeben. Die Tätigkeit als Yogalehrerin wurde für mich zur Berufung und ich begann auch zu verstehen, daß bereits mein Leben zuvor in Indien “integraler Yoga” nach den Lehren von Swami Sivananda beinhaltete. Schließlich wuchs der Wunsch heran den Menschen direkt vor Ort bei Ihrer regelmäßigen Yogapraxis zu begleiten.So entstand zunächst das Yoga Vidya Center Ravensburg und seit 2014 das Center in Oberreute.Neben klassischen Hatha- Yogastunden unterrichte ich die Yogalehrer in ihrer zweijährigen Ausbildung, biete Einzelberatungen zum Thema Yoga und Yogatherapie an sowie zahlreiche Workshops, Weiterbildungen und Vorträge zum Thema Yoga und Gesundheit.Für mich ist Yoga neben den gesundheitlichen Vorzügen auch Balsam für die Seele und so freue ich mich darauf dich auf die Reise zu dir Selbst begleiten zu können.

 

 

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Letzte Aktualisierung: 10. August 2018

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